laufrad! ...welches?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von schkodeli 09.02.06 - 07:45 Uhr

hallo zusammen!

lisa wird in 2 wochen schon 2 jahre alt und wir möchten ihr ein laufrad schenken. was habt ihr denn so für erfahrungen gemacht? welche laufräder sind zu empfehlen, welche nicht? ich hab zwar im internet einen bericht gefunden (unter velojournal oder so), aber ich möchte eigentlich lieber meinungen von euch experten und praktikern (und nicht nur von den theoretikern) haben ;-)

besten dank schon im voraus!

liebe grüsse aus der schweiz!
brige

Beitrag von tina008 09.02.06 - 08:21 Uhr

Hallo Brige


also ich hab meiner Tochter eins bei Ebay ersteigert war hoch glücklich stand dran für kinder ab 2 jahren als es kam dachte ich mir ok stellste es nochmal weg Mira ist halt ne kleine aber mittlerweile ist sie fast 4 und kommt gearde mal runter also das ding war echt sch.....!
Hab ihr dan eins von Puky Gekauft hat 70 Euro gekostet und das ding ist klasse. Sieht mann auch ganz oft. Ich schwör auf Laufräder Mira ist mir 3 jahren und ein paar monaten auf´s richtige Fahrrad gessesen und einfach losgefagren. Ich bin mir sicher das wir das dem Laufrad verdanken können. Das Puky kann mann auch toll in der grösse verstellen.


Liebe grüsse
Tina

Beitrag von ximaer 09.02.06 - 09:33 Uhr

Hallo,
ich kann auch Puky-Laufräder empfehlen: sie haben einen sehr niedrigen Einstieg (erleichtert das Aufsteigen und das Kind kann sich besser abfangen, wenn es mal ins Straucheln gerät), der Lenker lässt sich ohne Stop drehen (dadurch kann das Kind nie in eine der Lenkerstangen mit dem Bauch fallen, wenn es mal nach vorne aufs Rad kippt - was auch beim guten LikeaBike mal passieren kann...) und die Verarbeitung ist wirklich sehr gut.

Levin liebt sein Puky.

Grüße
Suse

Beitrag von schkodeli 09.02.06 - 09:51 Uhr

hallo!

danke erstmal für die antwort. ich hätte aber da noch eine frage. du schreibst das puky lässt sich ohne stop drehen. aber ist nicht das, was immer als so wichtig angepriesen wird? das ein einschlagstop (oder wie das genau heisst.. ? ) vorhanden ist?

ansonsten werd ich wohl einfach mal mit ihr in einen laden gehen und das ganze testen.

liebe grüsse
brige

Beitrag von ximaer 09.02.06 - 09:59 Uhr

Hallo,
ja, ich glaube, es wird Einschlagstop genannt und wird oftmals als sicherer angepriesen - was ich selbst allerdings nicht nachvollziehen kann.
Tatsächlich sehe ich eine größere Gefahr darin, dass sich mein Kind den Lenker in den Bauch rammt, als dass sich das Lenkrad mal durchdreht (was Levin übrigens noch nie passiert ist - nach vorne aufs Rad gefallen ist er aber durchaus schon mal).

Grüße
Suse

Beitrag von schkodeli 09.02.06 - 10:08 Uhr

aha. genau deshalb hab ich hier nach praktischen erfahrungen gefragt! danke vielmals! :-)

jetzt hätt ich aber gleich noch eine frage... ich war grad auf der puky-internetseite. es gibt da ein laufrad ab 2 jahren (ist etwas kleiner), das normale ab 2 1/2 jahren und dieses mit oder ohne bremse. wie siehts denn da aus? bei dem für anfänger, also ab 2 jahren, steht ab 85 cm, beim normalen ab 90 cm. soviel ich weiss war lisa bei der letzten untersuchung schon 86 cm, und das ist jetzt doch eine weile her. welches habt ihr denn? und ist eine bremse zu empfehlen oder nicht?

danke nochmals im voraus!

liebe grüsse
brige

Beitrag von ximaer 09.02.06 - 10:19 Uhr

Ach, ich staune gerade. Puky hat also sein Sortiment erweitert - na, kein Wunder, da sie ja wirklich immer erfolgreicher werden.
Also, wir haben das ganz normale Puky-Rad ab 2 1/2 Jahren, 90 cm hoch. Ein bisschen zu hoch finde ich es für Levin noch (ich glaube, Levin ist so 88 cm groß), wenn er damit hier barfuß durch unsere Wohnung rast - draussen auf der Strasse mit Schuhen finde ich es ok.
Hätte es aber vor einem Monat zu seinem Geburtstag schon das kleinere gegeben - dann hätte ich das genommen.

Und auf eine Bremse sollte man noch tunlichst verzichten, denn die Kleinen sind einfach noch zu unkoordiniert, um diese vernünftig benutzen zu können. Und werden in den ersten Monaten sowieso nicht schnell genug, um diese nutzen zu können.
Das Kind eines Kollegen meines Mannes hatte eine Bremse an seinem Laufrad und zog diese einfach mal ganz unvermittelt, als es einen Hügel hinabfuhr - und schlug sich zwei Schneidezähne aus.

Grüße
Suse

Beitrag von schkodeli 09.02.06 - 10:28 Uhr

okay, danke vielmals. damit sind meine fragen beantwortet!

ich werde am besten mal bei einem händler in der nähe vorbeischauen und hoffe, dass er beide modelle da hat. dann kann mans ausprobieren.

liebe grüsse
brige

Beitrag von engelzustaub 09.02.06 - 09:38 Uhr

hallo
habe für meinen auch eins bei ebay ersteigert,war für 2 jährige.leider müssen das riesige 2 jährige sein und meiner ist schon gross.wir haben es dann zusammengebaut und so tief wie möglich gestellt (haben ein plastikteil weggelassen) und es ging prima.
ansonsten....nimm ihn mit in den laden und lass ihn ausprobieren. es muss nicht teuer sein.achte aber auf die räder......unseres kann nur an der tanke aufgepumt werden und das auch nur mit leichtem fingerbruch.haben deswegen schon neue schläuche einsetzten lassen,damit es auch mit ner normalen luftpumpe klappt.
grüsse

Beitrag von domimaus 09.02.06 - 09:46 Uhr

Hallo Brige!
Ich habe meiner kleinen das "Ratz-Fatz" gekauft.
Mich hat es überzeugt, da es als einzigstes, das ich gefunden hab eine Bremse hat, und die ist auch noch für das Hinterrad; also beim Bremsen fällt man nicht über den Lenker. Ich finde es sehr wichtig, dass das Laufrad eine Bremse hat, da wir an eine leichten Berg wohnen und die meisten Kinder, die mit dem Laufrad bei uns vorbeisausen nicht bremsen können. Also ich würde dir auf jeden Fall vorschlagen, dass du auf eine Bremse achtest.
Ich kann dir nur noch keinen praxisbericht mitteilen, da ich wegen des Schnees meine kleine noch nicht auf das Laufrad gelassen habe, und in der Wohnung ist es mir doch etwas zu eng.
Aber wie gesagt, mir war eine Bremse sehr wichtig.
Liebe Grüsse
Domimaus

Beitrag von schnecke1966 09.02.06 - 10:20 Uhr

ich weiß nicht ob es von "ratz-fatz" verschiedene modelle gibt .... aber bekannte von uns haben ein "ratz-fatz" laufrad auch mit hinterrad-bremse wobei die bremse allerdings soviel wirkung auf dem plastik-rad hat wie gar keine bremse!!! sprich' die qualität ist absolut mangelhaft und dadurch m.e. lebensgefährlich!!!

ganz davon abgesehen bezweifel ich das ein zwockel von 2 jahren die koordination sowie den sinn einer bremse so richtig hinbekommt.

und irgendwo habe ich doch mal gelesen, das gerade das erlernen des bremsens mit den füßen aus der fahrt heraus ein großer vorteil des laufrades ist!!

gruß susi

Beitrag von domimaus 09.02.06 - 10:24 Uhr

Hallo!
Ich werde es mal versuchen, ob sie es kann oder nicht. Die Bremse geht bei uns auf das Rad direkt.
Wir werden es einfach mal ausprobieren..
Danke für deine Meinung.
Gruß Dominique

Beitrag von ximaer 09.02.06 - 10:31 Uhr

>>> also beim Bremsen fällt man nicht über den Lenker. <<<
Aber gewiss tut man das.
Das ist auch ganz einfach: Rad bleibt stehen durchs Bremsen, Kind hat aber keine Bremse und bewegt sich noch weiter -> fliegt auf oder über den Lenker.
Das ist einfache Physik ;-)

Grüße
Suse

Beitrag von bezzi 09.02.06 - 10:42 Uhr

Wenn nur das Hinterrad gebremst wird, wie hier geschrieben, Kann das Kind nicht über den Lenker fliegen. Wenn sich der Schwerpunkt durch das Bremsen nach vorne verlagert, wird das Hinterrad entlastet und blockiert irgendwann. Es kann dann nicht noch stärker gebremst werden. Das Kind kann nicht über den Lenker fliegen, wie bei einer Vorderradbremsung.

DAS ist etwas kompliziertere Physik ;-)

Gruß

Martin

Beitrag von ximaer 09.02.06 - 10:52 Uhr

Ja, möglicherweise fliegt es nicht übers Lenkrad - aber gegens Lenkrad reicht schon aus.

Das Gebiß des Kindes eines Kollegen meines Mannes kann davon erzählen:
Vermeintlich sichere Hinterradbremse, Hügel hinab gefahren, gebremst, beide oberen Schneidezähne am Lenkrad ausgeschlagen.

Suse

Beitrag von bezzi 09.02.06 - 15:37 Uhr

Dass man sich mit beiden Händen am Lenkrad festhalten muss, ist halt nunmal das erste, was Kinder lernen müssen. Gilt ja auch schon für Dreirad oder Roller.

Gruß

Martiin

Beitrag von ximaer 09.02.06 - 15:57 Uhr

Also, den exakten Ablauf des Vorfalles kann ich Dir nicht wiedergeben - aber so wie man es mir erzählt hat, hielt sich das Kind selbstverständlich mit beiden Händen am Lenker fest, bremste beim Hinabfahren eines Hügels unvermittelt mit der vermeintlich sicheren Hinterradbremse, woraufhin das Rad scheinbar ruckartig zum Stehen kam - nicht aber das Gesicht des Kindes, das mit voller Wucht auf den Lenker prallte und sich 2 Zahne ausschlug.
So oder ähnlich soll es sich abgespielt haben - tatsächlich bezeugen kann ich allerdings nur die ausgeschlagenen Zähne bzw. die Zahnlücke.

#augen


Suse

Beitrag von bezzi 10.02.06 - 11:30 Uhr

...deswegen empfehle ich Lauf- oder Fahrräder mit gepolsterter Lenkerstange.


Gruß

Martin

Beitrag von manavgat 09.02.06 - 10:46 Uhr

Würden Kinder zum Laufen lernen ein Laufrad brauchen, dann würden Sie damit geboren!

Die Verletzungsgefahr (schwerste Hirnschäden) und die Zahl der Todesfälle sprechen doch eigentlich eine deutliche Sprache.

Gruß

Manavgat

Beitrag von manavgat 09.02.06 - 10:48 Uhr

sorry - ich hab hier was verwechselt.

Ich nehme alles zurück. Ich meinte diese Gehfreis.

ist nicht mein Tag heute...

Gruß

Manavgat

Beitrag von cocoskatze 09.02.06 - 11:09 Uhr

Huch....!

Das hab ich nun zu spät gelesen ;-)

Sorry#blume

Beitrag von schkodeli 09.02.06 - 11:10 Uhr

kein problem! :-) tage wie dieser...

liebe grüsse
brige


ps: und ich würde und habe mein kind nie in einen gehfrei gesetzt... gott behüte! ich bin ja nicht lebesmüde! ;-)

Beitrag von cocoskatze 09.02.06 - 11:07 Uhr

Wo ist das Problem?

Ein Laufrad ist nicht zum laufen lernen, sondern zum fahrradfahren lernen gedacht!