17 Mon und will nachts immer noch häufig ein Milchfläschen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von biggy777 09.02.06 - 09:29 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe ein kleines Problem mit unserem Luis (17 Mon.) Dass er nur äußerst selten (in den letzten 3 Monaten 2x) durchschläft, damit kann ich umgehen, wenn’s auch manchmal schwerfällt, weil ich wegen Arbeiten häufig früh aufstehen muss.
Aber dass er dann auf seine Milch besteht ohne die er nicht wieder ins Bett will, macht mir Sorgen.
Das läuft so ab, dass er irgendwann (kann 12 Uhr sein oder auch 4 Uhr) wach wird und weint oder jammert. Ich gehe dann zu ihm, er sitz oder steht im Bett und streckt mir schon die Ärmchen entgegen. Dann biete ich ihm warmen ungesüssten Tee an. Manchmal reicht ihm das und er lässt sich wieder hinlegen. Meistens aber nimmt er nur ein paar Schluck, haut die Flasche weg und zeigt in Richtung Küche begleitet von „DaDaDa“. Wenn ich ihn dann frage ob er Milch möchte, begeistertes Nicken. Ich mache ihm dann 100 ml Milch mit 100 ml Wasser warm, die trinkt er manchmal leer, manchmal nicht. Dann nehm ich ihn hoch, er streckt mir sein Schnütchen für ein Küsschen hin, ab ins Bett und dann ist Ruhe bis zum Morgen.
Wenn ich ihm die Milch nicht mache, macht er 1-2 Std. Theater, in denen ich ihn rumtrage, mit ihm kuschel oder was vorsinge.... Echt, das kann ich nicht jede Nacht.
Ich glaube nicht, dass er vor Hunger oder Durst wach wird, sondern so ne Mischung aus Gewohnheit und Kuschelbedürfnis, das er irgendwie am Milchfläschchen festmacht (Gewohnheit aus Babytagen?).
Jetzt mache ich mir natürlich Sorgen wegen der Zahngesundheit. Endlich klappt es mit morgens und abends Zähne putzen und jetzt will er nachts wieder Milch.
Was soll ich tun? Tee oder Wasser geben, klappt meistens nicht, will ihn auch nicht jammern oder weinen lassen. Nachts nochmal Zähne putzen ist ja auch nicht die Lösung.

Danke für Eure Antworten.

Birgit

Beitrag von mausi0812 09.02.06 - 11:25 Uhr

Hallo Birgit,

also ich hatte bis vor 2 Wochen genau das gleiche Problem wie du.
Meine Tochter ist 19 Monate alt und seit September war bei uns fast täglich nachts aufstehen wieder angesagt. Sie wurde wach und wollte eine #flasche und dann schlief sie weiter. Am Anfang hab ich mir auch jede Menge Gedanken deswegen gemacht. Aber nachdem ich meiner Kinderärztin davon erzählte und sie mir erzählte, dass ihre Kleine (inzwischen 3 Jahre) auch noch ab und zu nachts ihre #flasche bekommt war ich beruhigt.

Vielleicht braucht dein Kleiner einfach nachts nochmal eine extra Portion. Ich hab am Anfang auch versucht sie anders zum schlafen zu kriegen. War negativ. Weder Wasser noch Tee. Und mich nachts hinzusetzen für sie den Clown spielen und darauf warten dass sie wieder müde wird, das war mir zu anstrengend, weil ich auch berufstätig bin. Außerdem lief es dann trotzdem auf eine Milch hinaus. Also hab ich nicht mehr lange rumgefackelt und ihr gleich das gegeben was sie wollte. Dann war nach 20 Minuten wieder Ruhe. Seit 2 Wochen ist es besser geworden. Hoffe natürlich dass es so bleibt!#kratz

Also Kopf hoch...das geht vorbei.:-D

Lieben Gruß #liebdrueck
Ulrike

Beitrag von silkew1976 09.02.06 - 12:59 Uhr

Hallo Birgit,

ich an Deiner Stelle würde mir nicht ganz so viel Gedanken machen.
Mein Sohnemann möchte zwar nachts keine Milchflasche, aber ohne eine große Flasche Tee ist bei ihm auch nicht mehr an Schlafen zu denken. Er hatte mit 9 Monate die Windpocken, laut Kiarzt sollte er viel trinken, auch Nachts nach Bedarf....tja und seitdem hängen wir an der #flasche!!!!! Er ist jetzt 16 Monate und hat seine "Gewohnheit" immer noch nicht abgelegt. Da wir aber regelmäßig Zähneputzen und er ja keine Fruchtsäfte bekommt und auch im Bekanntenkreis der ein oder andere dasselbe Problem hat mache ich mir da keinen Kopf!!!!!

viele liebe Grüße
silke und Steven (16Monate)

Beitrag von mucki123 09.02.06 - 14:01 Uhr

hallo birgit! #stern
oooooh ja das kannte ich nur zu gut!mein kleiner wurde nachts auch wach, das wasser das ich ihm anbot wurde weggeschoben und er zeigte auch immer zur tür und dann richtung küche-sprich "flasche machen". #flasche
Hab ihn dann immer mit in die küche genommen und wir haben ihm seine folgemilch gemacht.danach war er ein engel und hat brav weiter geschlafen...
als er dann 15 mon. alt wurde hatte ich langsam aber sicher auch das gefühl dass es nur gewohnheit war für ihn aber nicht wirklich hunger.
also hab ich mich entschlossen es konsequent durch zuziehen ihm keine folgemilch mehr zu machen, und als er nachts aufwachte und mich in die küche lotsen wollte bin ich einfach nicht gegangen!allein hat er sich im dunkeln nicht raus getraut aus dem schlafzimmer...
er hat dann zwar 3 nächte lang immer wieder theater gemacht, #heul auch bis zu 2 stunden, aber ich hab dann immer wieder mit ihm gekuschelt und ihn beruhigt bis er dann irgendwann weiter schlief.
und wenn er jetzt nachts aufwacht trinkt er meist nen schluck wasser und danach ist wieder ruhe.

ich denke nicht dass luis mit 17mon die nächtliche flasche aus hunger trinkt.in dem alter sollten die kids mit dem auskommen was sie tagsüber zu essen bekommen.Oder ist er untertags ein schlechter esser?

Wenn du es wirklich durchziehen willst dass du ihm die flasche abgewoehnst dann sei konsequent-die kleinen spüren jede unsicherheit deinerseits und machen sich das zu nutze!
Und dass es nachts einfacher und schneller ist ihm einfach sein fläschchen zu machen damit du bald wieder weiterschlafen kannst anstatt 2std theater mit luis zu haben kann ich schon gut verstehen, vor allem wenn du morgens früh raus musst. #liebdrueck
aber ich kann mir gut vorstellen,dass es bei euch auch klappt die flasche abzugewöhnen wenn du dieses nächtliche theater ein paar tage lang"erträgst" und konsequent bleibst.Bei uns hat es sich ausgezahlt! #freu

hatte zur abgewöhnung den tip bekommen die folgemilch immer weiter zu verdünnen und das pulver zu reduzieren. kannst du ja auch mal versuchen.hat bei uns allerdings garnichts geholfen. das komplette weglassen der fm war viel effektiver.
viel #klee und liebe grüsse #katze mit #baby pat (16mon)


Beitrag von sonni1980 09.02.06 - 22:12 Uhr

Huhu,
ich kann nur meiner Vorrednerin zustimmen. Man muss konsequent bleiben. Enno wollte immer morgens seine Flasche zwischen 4 und 6 Uhr und schlief danach weiter, manchmal sogar bis 9 Uhr. Wir haben dann im Urlaub meines Mannes einige Tage zum Abschaffen gewählt. So konnten wir uns nachts abwechseln. Im viertel- halbstündigen Rhythmus (je nach Lautstärke und wie ernergisch der Kleine schimpfte) sind wir zu ihm gegangen, haben ihm gut zugeredet und sind dann wieder rausgegangen. Es gab nur eine harte Nacht mit 2 Stunden Tränen. Die Nächte darauf verliefen schon viel ruhiger. Problem wurde dann nur, dass ich ihm ja alternativ richtiges Frühstück anbot und dass er dann manchmal schon sehr früh morgens frühstücken wollte. Einmal hat es nun aber auch schon geklappt, dass ich gesagt habe, dass noch Zeit zum Schlafen ist und dass er wieder eingeschlafen ist. Viele weitere Male darauf schlief er nun auch schon wieder bis mindestens 7 Uhr. Momentan ist er aber krank. Die Flasche konnten wir trotzdem bisher vermeiden. Wegen dem Fieber biete ich ihm aber momentan den Trinklernbecher mit Wasser an. Ich hoffe, dass wird nicht so sehr zu Gewohnheit, obwohl man den ja auch mit ins Bett geben kann.

Liebe Grüße
Sonni + Enno *25.08.2004 + Bauchbewohner ET 23.05.2006