private Nachhilfe, wieviel Euro/Stunde angemessen

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von sternschnuppe99 09.02.06 - 10:33 Uhr

Hallo,

wieviel Euro pro Stunde ist angemessen für private Nachhilfe z.B. Mathe/Englisch bis Klasse 5-9/10.

Mit privater Nachhilfe denke ich so an Studenten o.ä., die keine spezielle Qualifikation dafür haben.

Was zahlt ihr so und was findet ihr ok ?

Vielen Dank schon mal für eure Infos.

LG
Elke

Beitrag von 1lolita1 09.02.06 - 10:41 Uhr

Na das liegt wohl am Verhandlungsgeschick jedes Einzelnen.
Ich selbst habe vor Jahren Nachhilfe gegeben ( privat) und für die Stunde DM20 genommen, also €10,-.
Die Spanne ist da reichlich groß, ich weiß von unterschiedlichen Bekannten das der Schnitt zwischen €8 und €18 liegt...das ist also schon recht teuer geworden. Aber bei kommerziellen Instituten ist es oft noch teurer und dann auch noch mit recht fiesen Knebelverträgen verbunden.
Mein Rat an dich, falls du in einer größeren Stadt mit UNI leben solltest, schaue dort am Schwarzen Brett, dort bieten viele Studenten ihre Dienste für "kleineres" Geld an.
Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.
LG LOLI

Beitrag von kabama44 09.02.06 - 10:53 Uhr


Hallo ,

ich habe schon vor 15 Jahren 25.-DM in der Std. gezahlt.
Hat sich aber gelohnt , mein Sohn wurde von einer Lehrerin (die damals aus der DDR kam und hier noch nicht in den Schuldienst aufgenommen wurde) unterrichtet in Mathe .
Er ist von einer 5 auf eine 2,5 gekommen und hat im Zeugnis dann eine 2 bekommen , weil er am Unterricht besser mitmachen konnte . Da war das Geld wirklich gut angelegt , würde es immer wieder so machen.
Gruß Kabama44

Beitrag von schnuffelschnute 09.02.06 - 10:39 Uhr

Hallo,

habe bis vor einem Jahr selber noch Nachhilfe gegeben und bekam 8 Euro die Stunde dafür. Ich denke, dass ein Stundensatz von 7-8 Euro auch völlig okay ist.

Liebe Grüße

Ariane

Beitrag von manavgat 09.02.06 - 10:51 Uhr

Ich kann Dir von wohlmeinender Nachhilfe von unerfahrenen Studenten nur abraten. Das taugt allerhöchstens zur Hausaufgabenbetreuung. Und die bekommst Du meist kostenlos an der Schule.

Langfristig musst Du Dich fragen, ob Du Dir da nicht einen "Nachhilfe-Abhängigen" heranziehst. Wenn das Projekt über Jahre läuft, hast Du viel Geld ausgegeben.

Wenn Dein Kind in zwei Fächern Probleme hat, dann hat das Ursachen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von rins 09.02.06 - 12:44 Uhr

hallo elke!

also ich bin lehramtsstudentin und gebe selber nachhilfe. ich würde an deiner stelle auch gucken, dass du einen lehramtsstudenten bekommst. denn wenn ein kind in der schule psobleme hat, ist es nicht verkehrt, wenn sich jemand ein bißl auskennt.
nur erklären reicht da oft nicht und ich habe da auch schon die verrücktesten dinge erlebt, zB das NH-Lehrer den schüler was machen liesen und dabei gelesen haben oder gar keine ahnung vom stoff hatten und was falsches beigebracht hatten.

viele stellen sich vor, mit NH könnte man schnelles, einfache geld machen, aber so ist es nicht. das ist nämlich ein verantwortungsvoller job!

ich hab immer so 10 euro die stunde genomemmen. da ich aber eigentlich nie genau nach 60 min aufhöre, sondern immer zusehe, dass alles verstanden würde, würde ich heute unter 12 euro gar nicht mehr anfangen.

guck dir genau an, was die NH-lehrer mit deinem kind machen. ich würde mir aufjedenfall mal eine ganze stunde angucken und mir das regelmäßig erklären lassen, wasie so machen. von instituten wie der "Schülerhilfe" rate ich dir ganz dringend ab!

ich hoffe ich konnte dir helfen!

liebe grüße, #blume rins

Beitrag von manavgat 09.02.06 - 13:19 Uhr

von der Schülerhilfe rate ich auch ab!

Gruß

Manavgat