Nabelschurblut / Stammzellen spenden?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunny_harz 09.02.06 - 13:07 Uhr

Hallo.

Mit meinem #schwanger Infopaket gab es auch eine Broschüre von Vita 34 bzgl. der Einlagerung von Nabelschnurblut.
Allerdings ist das auch ziemlich teuer. Außerdem können z.B. Leukämie beim eigenen Kind nicht damit geheilt werden.

Nun kam uns eine andere Idee: Kann man dieses Blut bzw. die Stammzellen nicht auch für andere Kranke spenden?

Hat da schon mal jemand was von gehört?

Danke, Sunny

Beitrag von wcente123 09.02.06 - 13:20 Uhr

Ruf doch mal die Info - Hotline von der Broschüre an, die können dir das sagen #liebdrueck

Beitrag von shira21 09.02.06 - 13:25 Uhr

Hallo Sunny!

Unser kleiner ist jetzt 1 Jahr und 7 monate und wir haben uns das damals auch fast die ganze Schwangerschaft überlegt. Allerdings habe ich mich dann im Internet umgehört und meine ganzen Ärzte gefragt und keiner war von der Stammzellaufbewahrung begeistert weil es wohl zu wenig Erfahrung und Berichte gibt.
Leider haben wir erst nach der Geburt erfahren das man die Stammzellen für Kinder die sie jetzt gebrauchen könnte hätte spenden können. War ich damals eigentlich auch ein bisschen sauer das das einem keine Hebamme o.ä. sagt.
Leider kann ich Dir nicht sagen ob man sich wie für die eigene so ein Set vorher besorgen muss. Mir hatte jemand erzählt das man das nur der Hebamme vor der Geburt sagen muss. Aber da werde ich gleich nochmal googeln.

Alles Liebe

Shira21

Beitrag von bine3002 09.02.06 - 13:24 Uhr

Ja, man kann das spenden, das ist auch kostenlos, allerdings muss das Krankenhaus darüber informiert sein und Möglichkeiten zum schnellen Einfrieren haben. Also am besten im Krankenhaus nachfragen.

Für das eigene Kind die Nabelschnur einzufrieren ist nur bedingt sinnvoll. Es gibt zur Zeit noch keine Anwendungsmöglichkeiten dafür. Und es ist auch nicht klar, ob es die jemals geben wird. Der Grund ist, dass eben auch das Blut kranke Zellen enthält, wenn das Kind krank ist und es somit nichts bringt. Außerdem ist es wahnsinnig teuer.

Beitrag von sunbird5768 09.02.06 - 13:49 Uhr

Hallo Sunny,
ich hatte vor einigen Wochen das Gespräch mit meinem FA. Der hat mir ebenfalls zu einer Spende geraten, insbesondere wg. Leukämie, etc...
Habe in HD nicht eine einzige Klinik gefunden, in der das möglich ist!! Selbst die Uniklinik macht da nicht mit. Werde auch aus diesem Grund in Mannheim entbinden, dort gibt es gleich zwei Kliniken.
Allerdings gibt es auch hier einen Haken:Die ganze Sache läuft unter "Aufsicht" des DRK und ist wohl sehr kostenintensiv. Das Blut (also die Geburt!!) kann nur verwendet werden von Montag bist Donnerstag... Bekommst du dein Kind Freitag bis Samstag, haste eben Pech...
Das ist kein blöder Witz (dachte ich auch erst), sondern die leider traurige Wahrheit...#schock
Im Internet gibt es auch eine Liste der Krankenhäuser, die das anbieten, kann dir aber den Link momentan echt nicht mehr sagen. Am besten mal googlen...
LG
sunbird

Beitrag von blubella 09.02.06 - 14:31 Uhr

Hallo Sunny

ja, man kann das spenden. Ich mache das zum Beispiel. Allerdings ist mein KH eine Uniklinik. In einem privaten - das ich mir auch angeschaut hatte - geht das leider nicht. Vielleicht ist das aber auch unterschiedlich...

Erkundige dich doch mal bei deinem KH deiner Wahl...

Alles Liebe, blu + Krümel (ET -18)

Beitrag von cherrymary 09.02.06 - 14:43 Uhr

hallo,

ja das geht. in manchen kh gehört das zu den üblichen fragen wenn man sich anmeldet. in meinem ist das so. da bekommt man dann einen fragebogen, den man ausfüllen kann, wenn man nabelschnurblut spenden möchte. das machen die dann nach der geburt und kümmern sich um alles.

lg
mary 40. woche