Woran merkt man, dass man wirklich will???

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von urmel1979 09.02.06 - 14:51 Uhr

Hallo ihr lieben Kinderwünschler :-D,

ich merke seit ungefähr einem Jahr (bin jetzt 26), dass mein Kinderwunsch immer stärker wird. Ich treibe mich jeden Tag in "solchen" Foren herum und interessiere mich total für alles, was mit Babys zutun hat.

Mein Freund will noch nicht so recht. Vielleicht nächstes Jahr. Also muß ich ja noch warten...

Jetzt kommen mir aber zwischendurch immer wieder Zeifel, ob ich wirklich will. z.B. wenn wir gemütlich auf der Couch liegen denke ich: wenn wir jetzt ein Baby hätten, wären die Abende nicht mehr so ruhig. Oder: dann könnte man nicht spontan mal diesunddas machen.

Auch wenn ich überlege, wie ich mich fühlen würde, wenn mein Freund sagen würde: ok, morgen legen wir los. Dann wär ich glaub ich ziemlich ängstlich, ob ich "wirklich" will.


Man ist dann eben nie mehr zu zweit und muß sein Leben komplett umstellen.


Ich brauch keine Partys mehr und bin eher der häusliche Typ.
Warum dann immer wieder Zweifel? Wie war das bei euch, als ihr euch entschieden habt, ein Baby zu machen?

Über Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.


Viele Grüße vom Urmel ;-)

Beitrag von faxl 09.02.06 - 15:04 Uhr

hallo
das kommt mir sehr bekannt vor.
Wenn der wunsch einmal da ist geht er aber nicht mehr weg und wird immer stärker.
Sicher ändert sich viel im Leben wenn so ein kleines Baby dann da ist aber ich glaube es ist auch in der beziehung eine weiterentwicklung. Das gemütliche "beisammensein" weicht dann einem Leben zu dritt aber ich glaube dass auch wenn sicher jeder von uns gewisse ängste davor hat das neue leben eine bereicherung darstellt.
Bei mir war der auslöser der tod meines papas da hab ich dann gemerkt dass eine familie zu haben das schönste überhaupt ist.
Dass dein Freund noch ein jahr warten will kommt mir auch sehr bekannt vor diesen satz hab ich mehrere jahre gehört- ich denke auch er hatte ängste. Ich hab sie ihm durch viel reden gnommen. Ich glaube seine hauptangst war dass er dann auf vieles verzichten muss oder seine eigenen pläne bzw. träume zb Auslandsstudium, berufl.,... nicht verwirklichen kann aber ich denke man kann das auch alles kombinieren.
Ich weiss nicht ob dir meine antwort geholfen hat aber ich wünsche dir dass du deinen weg findest und vielleicht einen weniger schmerzhaften.
lg susi

Beitrag von catsan 09.02.06 - 14:54 Uhr

Also diese Zweifel hatte ich früher auch.
Im Oktober waren diese aber von einem Tag auf den anderen Weg und bei nächster Gelegenheit habe ich die Pille abgesetzt.
Du wirst merken, wann für Dich der richtige Zeitpunkt ist.

LG Catsan

Beitrag von twig 09.02.06 - 15:08 Uhr

Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht. Auch sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was man dann alles nicht mehr kann, ist total unnütz. Die Zeit wird mit anderen Dingen gefüllt. Jemanden aufwachsen zu sehen ist ein Geschenk. Ich habe mich nicht auf Hilfsmittel verlassen sondern meine Kinder beide unverhofft bekommen und das war auch gut so. Ich habe mich nie grfragt, ob es die richtige Entscheidung war. Ich liebe beide und wenn noch eines kommt, dann bitte. Ich bin bereit. Vielleicht solltest Du darüber nachdenken, ob Du alles erlebt hast, was Du wolltest. Es geht nicht um hochtrabene Wünsche, sondern einfach der Gedanke, dass Dein Leben ausgeglichen ist.
Viel Spaß dabei ;-))

Beitrag von catsan 09.02.06 - 15:14 Uhr

*wiedersprech*

DOCH, den richtigen Zeitpunkt gibt es !

Beitrag von huppala 09.02.06 - 15:04 Uhr

Süße, DUUU hattest Zweifel????

Die kleene Catsan, kaum zu fassen.

#liebdrueck

Beitrag von catsan 09.02.06 - 15:13 Uhr

ja, oder anders gesagt.
Wir haben das Thema immer vor uns hergeschoben und plötzlich wurde es doch ganz akut.

#bla

Beitrag von chrissi80 09.02.06 - 15:02 Uhr

Hallo Urmel,

Zweifel sind doch was ganz natürliches. Euer ganzes Leben wird sich ändern. Aber ich denke mal wenn du schon sagst ihr seit die häuslichen Typen und auf Party nicht mehr so scharf, dann wird sich nicht viel ändern.

Klar das spontane Weggehen wird etwas schwieriger, aber ich glaube wenn ein kleiner Fratz da ist verzichtet man gerne darauf und ab und zu kann man ja auch mal die Großeltern fragen ob sie nicht mal aufpassen.

Auf jedenfall müßen es beide wollen und sich bereit darüf halten sonst geht es vermutlich nicht gut.

Bei uns war es letztes Jahr soweit, daß wir gesagt haben "OK wenn es passiert dann passiert es". Und seit dem üben und üben wir. (So ein Spaß!!!#huepf)

Seit auf jedenfall ehrlich miteinander und sprecht darüber ob ihr nun wollt oder nicht.

Vielleicht hört man sich mal wieder

chrissi#liebdrueck

Beitrag von gwenyfer 09.02.06 - 15:17 Uhr

kinder waren jahrelang "kein thema", dann als der wunsch von beiden seiten "real" wurde, war es ganz eigenartig für mich.
ich dachte mir: jetzt hat man das bisherige leben mit allen mitteln eine SS verhindert mit pilleneinnahme, .....
und jetzt, wo es "ernst" wird überfallen dich alle möglichen gedanken und emotionen.....
ich glaube, es ist für die meisten frauen so oder so ähnlich wie es dir jetzt geht und mir gegangen ist.

inzwischen hat sich der wunsch wirklich gefestigt und ich bin voller erwartung, ob/wann und wie es klappt #huepf
lass es auf dich zukommen und freue dich....
das leben ist ein abenteuer ;-)
viel #klee
gwen

Beitrag von chris35 09.02.06 - 15:07 Uhr

Hallo urmel !!

Wenn Du wirklich Zweifel hast , dann warte lieber noch ne Weile .

Dein Herz wird Dir schon sagen , wann der richtige Zeitpunkt kommt .

LG chris #blume

Beitrag von halloweenchen 09.02.06 - 15:13 Uhr

hallo urmel!

das kenn' ich nur zu gut. so gings mir auch ;-)

ABER dann, als wir unserer "entscheidung dafür" gefaßt hatten, haben wir noch fast 4 jahre geübt ...

lg
ingrid