Probleme mit dem Kindsvater

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von wetwo11 09.02.06 - 21:38 Uhr

Hallo,

heute brauch ich mal eure Hilfe ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Also ich habe ein Tochter sie wird bald 5. Ich lebe schon seitdem die kleine 1/2 Jahr ist getrennt von dem Kindsvater. Im Moment ist es sehr schlimm, wir kommen auf keinen gemeinsamen nenner.

Er wird immer frech und will über nichts sprechen. Die kleine ist alle 14 Tage von Freitags bis Sonntags bei ihm hat er damals erstritten über die Anwälte, oft will die kleine das garnicht aber ich rede ihr immer gut zu, das ihr Vater doch traurig sei wenn sie nicht zu ihm geht. Wenn er sie dann abholt geht sie auch ohne weiteres mit ihm mit, davor habe ich immer riesen Krokodils Tränen im Nacken von ihr. Ich weiß nicht wie ich das deuten soll???

Dann haben seine Eltern ihr wohl klar gemacht das ihr Sohn der Papa ist und nicht mein Mann. Das verkündete sie dann auch lauthals als sie mal wieder von einem Wochenende zu uns zurück kam und knallte meinem Mann entgegen du bist nicht mein Papa das ist mein Papa und zeigte auf den Kindsvater...sie sagt zu meinem Mann nur selten Papa aber mein Mann erfüllt ihr jeden Wunsch und kommt allen Vaterpflichten nach wie ein richtiger Vater...wir waren beide wie vor den Kopf gestoßen und der Kindsvater freute sich nen Ast...darf er das Kind so aufstacheln???

Auch pfuschen seine Eltern uns ständig rein was gut und was nicht gut ist...die haben sehr viel Geld und ich habe Angst das sich meine Tochter irgendwann zu ihnen hingezogen fühlt nur wegen dem Geld. Ich weiß oft nicht wie ich mich verhalten soll und gebe immer klein bei obwohl ich das oft nicht will. Ich will ja nur das die kleine Glücklich ist...der KV kommt uns nur selten entgegen aber wir müßen immer Springen.

Was mich auch total wuschig macht ist wenn der KV sie am Wochenende hat dann macht er richtig ein drauf...Spieleland und Schwimmen und Kino und und und...die ist dann oft so kaputt und durchgedreht das sie Tage lang nach dem Wochenende bei ihm garnicht runter kommt.

Sie war im Ski Urlaub mit ihren Großeltern und ich habe mich nicht bedankt das hätten die erwartet ich habe aber nie gesagt die müßen das, muß ich mich jetzt schuldig fühlen das ich dem Kind das nicht bieten kann???

Dann war da noch so eine Sache ... die Oma erzählt wohl immer Geschichten Abends und Singt Lieder...meine Tochter verkündete dann das sie ausziehen will ich würde nicht Singen und Vorlesen bei Oma würde es ihr besser gehen...ich bin eine normale Mama kümmer mich gut um die kleine aber jeden Abend lese und Singe ich nicht...ob sie das alleine von sich aus gesagt hat??? Ich kann es mir kaum vorstellen.

Gibt mir doch mal ein paar Tips...soll ich immer zu allem Ja und Amen sagen??? Leider werde ich immer nieder geredet oder es wird einfach Aufgelegt. Mir geht das alles echt nahe will ja auch nur das beste für die kleine aber mit einigen Sachen bin ich nicht einverstanden aber ich werde ja nie gefragt da wird immer nur gemacht und gesagt das ist ja zum Wohle des Kindes.

Noch was die Oma ist nicht die richtige Oma wenn es mal hart auf hart kommt hat sie mitsprache Recht???

Leider haben wir das gemeinsame Sorgerecht aber bis jetzt hat ihn das sowieso nie gekümmert...seine Sachen gehen immer vor. Bei seinen Eltern macht er immer Männchen, wenn er nicht macht wie die es wollen dann ist der Geldhahn zu...so kommt es mir jedenfalls vor.

Muß ich immer alles hinnehmen??? Helft mir bitte weiter.

Vielen Dank im Vorraus
wetwo11

Beitrag von eifelsonne 09.02.06 - 23:31 Uhr

Alle 14 Tage das Wochenende ist doch normal, wieso musste er das erstreiten?

Einerseits schreibst du, die Kleine will nicht zu ihm und andererseits droht sie mit Auszug. Das passt für mich nicht ganz zusammen.

Grundsätzlich denke ich, sollte der Umgang ein Geben und Nehmen sein. Leider schreibst du recht wenig darüber, was du unter springen verstehst. Dann könnte man dazu ein klein wenig mehr schreiben.

Beim Papa hast du von mir wenig Zuspruch zu erwarten. Dein Kind hat einen Vater und der ist Papa, niemand anderes. Ich wollte niemals für den Junior meiner Freundin der Papa sein, obwohl wir uns gut verstehen. ER hat einen Papa und das bin nicht ich. Da habe ich keine Ansprüche.

Das mit den WE ist so ein Thema für sich. Gehe ich mit den Kids ins Spieleland, muss ihre Mutter das gleich 2x tun... Papa-Wochenenden sind Papa-Wochenenden. Wenn du zeigst, dass du dich ärgerst, haben sie dich am Wickel. Akzeptier es, wie es ist, du wirst es nicht ändern können.

Bis zum jetzigen Punkt sehe ich kaum Möglichkeiten für dich nein zu sagen, es ist in meinen Augen nichts dabei, was dem Kind schadet. Aber ich würde versuchen, fixe Regeln zu setzen, das schadet niemandem und am wenigsten dir.

Wie kann eine Oma nicht die richtige Oma sein, versteh ich nicht so ganz.

Ich empfinde das gemeinsame Sorgerecht übrigens als Segen, einfach weil ich die Möglichkeit habe, zu verhindern, dass meine Ex ihre mitunter seltsamen Ansichten durchsetzt. Es sollte beim Sorgerecht nach dem Wohl des Kindes gehen und hier sehe ich momentan nicht den Punkt, dass der Kindesvater dem Kind schadet, also ist das geteilte Sorgerecht doch ok.

Großeltern können ein Umgangsrecht haben, Mitspracherecht haben sie nicht. Und wie dein Ex sein Verhältnis zu den Eltern ausgestaltet, müsste doch für dich von sekundärem Interesse sein.

Also, wie gesagt, ich sehe momentan deine Probleme nicht so richtig.

Beitrag von wetwo11 10.02.06 - 10:43 Uhr

Es ist zwar viel was ich geschrieben habe aber wahrscheinlich müßte ich einfach weiter ausholen...um alles verständlicher zu machen. Ich werde mir Profesionelle Hilfe holen, wo ich auch Gesetzlich auf der Richtigen Seite stehe und die mich beraten wie ich mit manchen Situaltionen umgehen muß.