Braucht man UNBEDINGT eine Hebamme fürs Wochenbett?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von evaluise 10.02.06 - 06:53 Uhr

Hallo!

Gestern habe ich erfahren, dass die von mir vor fünf Wochen angesprochene Hebamme mich nun doch nicht im Wochenbett betreuen wird. ("Missverständnis" - dabei hatte sie mir zugesagt und ich hatte mich darauf verlassen)
Nun bin ich echt genervt und finde es einfach grauenhaft, in der Gegend rumzutelefonieren und "auf die Schnelle" mal eine Hebamme klarzumachen. Ich entbinde im Juni und meine Ex-Zuverlässigkeits-Hebamme hat mir noch Angst gemacht, dass das schwierig wird, weil alle Hebammen mit ihren Kindern in den Urlaub fahren zu dieser Zeit... Nächstes Mal erzählt sie mir noch, dass wegen der WM alle Kreißsäle geschlossen haben.
Aus lauter kindischem Trotz habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt eine brauche... Aber wahrscheinlich schon, oder? Wer sonst kann einem hinterher in den ersten Tagen sagen, was alles "normal" ist und was "Besorgnis erregend". Man selber findet wohl alles fremd, beim ersten Kind.
Also Ihr habt und hattet alle eine Hebamme, nicht?
Alles Gute,
Evaluise (23. Woche)

Beitrag von pathologin34 10.02.06 - 07:01 Uhr

Guten Morgen ,

ja auf jeden Fall !
Sie kontrolliert Deine Rückbildung der Gebärmutter im Wochenbett , schaut ob es mit dem stillen alles klappt und schaut auch das Baby an , wie der Nabel verheilt , ob das Baby zugenommen hat ect.pp!
So war es bei mir und ich werde wieder meine Hebi danach in Anspruch nehmen weil sie stellt schon eine Hilfe dar bei bestimmten Fragen !

Also lass Deinen Stolz beiseite und ruf lieber alle durch , es wird schon eine Zeit haben denn alle fahren nicht weg , aber ich kenne das problem selbst von Berlin , meine Tochter kam im August zur Welt 2001 und da waren auch Ferien und es war schwer eine zu finden für den Bezirk !
Aber ich kann es Dir nur ans Herz legen :-) nimm es in Anspruch , es wird Dir eine Hilfestellung sein garde beim 1. Kind !!!
Ist meine Meinung .

LG

Beitrag von evaluise 10.02.06 - 07:08 Uhr

Ja, mach ich... Danke für Deine Antwort... Wollte eigentlich auch genau das hören. Bin manchmal etwas aufbrausend und bekomme dann größenwahnsinnige Einfälle im Sinne von: Ich kann alles alleine!
#hicks

Danke noch mal!
Evaluise

Beitrag von pathologin34 10.02.06 - 07:11 Uhr

lach , könnte ich sein !!! Bin auch schnelle oben auf Palme 1000 und stur aber das ist echt wichtig !!!

Na dann alles Gute und viel Glück bei der Suche !!

Beitrag von pathologin34 10.02.06 - 07:14 Uhr

Lass nur mal den fall eintreten , Du stillst und bekommst wunde Brustwarzen , was machst Du auf die schnelle :-)? Hast Du eine Hebi da greifst Du nur zum Telefon und fragst nach !! oder wie nun vom andren Posting :-) und sei es nur ein wunder popo !! Oder der Bauchnabel fällt ewig nicht ab und all solche Dinge kommen dazu .

so nun aber viel Glück bei der Suche

Beitrag von kueken99 10.02.06 - 07:10 Uhr

Einen wunderschönen guten Morgen:-)
Also, ich kann mich da nur anschließen. Du solltest Dich auf jeden Fall um eine Hebamme kümmern!
Ich habe vor ca. 5 Wochen entbunden und ohne meine Hebi wäre ich hier schon so einige Male aufgeschmissen gewesen!!
Es ist doch sehr beruhigend zu wissen, dass da jemand ist, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht.
Während der Schwangerschaft konnte ich mir nicht vorstellen, dass da plötzlich doch so viele Unsicherheiten auftauchen, aber es ist tatsächlich so. Und sei es "nur" ein wunder Po:-( mit dem wir uns jetzt seit einer Woche rumschlagen.

Also, ich kann Dir auchnur raten - ab ans Telefon! Es lohnt sich auf jeden Fall!

LG
Tanja Louis (09.01.06)

Beitrag von snow_white 10.02.06 - 07:25 Uhr

Hallo,

die anderen werden mich steinigen, aber "nein, die brauchst Du nicht unbedingt".

Bei meinem ersten Sohn (ich habe zwei) hatte ich eine, die Katastrophenfrau, die dreckig, asozial und überhaupt eine Zumutung war (sie wurde mir von der Klinikhebamme empfohlen).
Sie hat mit dreckigen Schmierhänden an meiner Brust rumgequetscht, mit dem Erfolg, daß ich mit ner vereiterten Mastitis in die Klinik wandern konnte (ich war sehr jung, heute würde ich so jemanden gar nicht zur Tür reinlassen).

Bei meinem zweiten Sohn hatte ich eine Hebamme für einen Tag.
Da war abgemacht, daß sie um 15.00 kommt, bei uns angekommen ist sie um 20.00, als mein großer Sohn und das Baby geschlafen haben.
Wohlgemerkt ohne anzurufen oder sonstetwas.
Am nächsten Tag rief sie an, sie würde später kommen, worauf ich ihr sagte, sie könnte ganz wegbleiben.

Ich will nicht alles Hebammen über einen Kamm scheren, es gibt sicher sehr gute.
Aber alles was ich von meinen Parttime- Hebammen hatte, was eine Badewannen-Empfehlung und ne Salbe für den Nabel.

Ob Dein Kind zunimmt, erkennst Du von alleine. Eine Waage habe ich nie besessen, das macht Streß und Panik, wenn das Kind mal 50 g abnimmt.
Ob es gedeiht, erkennt man auch so.
Ob sich die Gebärmutter zurückbildet, sieht man schon im KH, wo Du im Normalfall 4 Tage liegst.

Und solltest Du eine Hebamme benötigen... es gibt viele Hebammenpraxen, wo Du immer hingehen kannst, und wo Du direkt siehst, mit wem Du es zu tun hast und guten Rat bekommst.

Ich wünsche Dir und dem Knopf alles Gute

LG

sw

Beitrag von tekelek 10.02.06 - 08:12 Uhr

Hallo !
Tut mir leid, daß Du so Pech gehabt hast - hast Du nicht vorher mal die Hebammen angeschaut und mit ihnen gesprochen, ich meine, vor der Geburt ?
Ich finde es schon sehr wichtig, eine Hebamme zu haben (gut, bei mir ist es sowieso notwendig, da ich wieder eine Hausgeburt machen werde ...), ich hatte anfangs arge Probleme mit Stillen, außerdem hatte ich einen riesigen Dammriss, den die Hebamme 10 Tage lang täglich kontrolliert hat, die Rückbildung ist erst nach 9 Tagen richtig abgeschlossen, und der Wochenfluß muß die ersten 10 Tage kontrolliert werden - vor allem beim ersten Kind weiß man ja überhaupt nicht Bescheid, gerade bei sowas wie dem Wochenfluß.
Blöd daß es bei Dir so gelaufen ist, aber normalerweise ist eine Nachsorgehebamme Gold wert und sehr wichtig ...
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von sassiputz 10.02.06 - 08:12 Uhr

Hallo Evaluise,

ich würde Dir eine Hebi zur Nachsorge sehr empfehlen. Wenn Du mit dem Kind aus dem KH zurück bist, fallen mit Sicherheit viele Fragen und Unsicherheiten an. Vor allem, wenn Du stillen möchtest.

Aber es ist natürlich NICHT zwingend notwendig. Ich kenne einige Frauen aus dem Bekanntenkreis, die keine Hebi hatten. Allerdings haben die ihre Kleinen auch ziemlich mittelalterlich behandelt, weil sie auf Ratschläge von Oma & Co. gehört haben ;-).

Meine Hebamme habe ich im Geburtsvorbereitungskurs kennengelernt. Sie hat sich zur Nachsorge angeboten und war dann (leider) im Kurzurlaub, als mein Kleiner kam. Aber sie hatte für diesen Fall vorsorglich ihre Kollegin eingespannt.

Ich halte es für totalen Quatsch, was Deine Hebamme da so vom Stapel lässt. Hast Du sie schonmal gefragt, ob sie finanzielle Probleme hat? Natürlich haben nicht alle Hebammen zur gleichen Zeit Urlaub! Selbst wenn Du schon auf der Wochenbettstation bist, kannst Du eine Hebi zur Nachsorge bekommen.

LG
Saskia

Beitrag von l1b2s3f4 10.02.06 - 14:52 Uhr

Hallo!
Eine Hebamme für das Wochenbett ist nicht zwingend notwendig.Ich habe 6 Kinder geboren und noch nie eine Hebamme gebraucht.Die Rückbildung kontrolliert die FÄ so wieso.Wenn du dich aber unsicher fühlst,solltest du dir eine Hebi besorgen.
LG Yvonne mit #babyLea Joline und #babyMia Seline