Zahnspange ja oder nein ?? Hilfe !!!

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von sissi69 10.02.06 - 09:03 Uhr

Hilfe ich brauche schnelle Hilfe!

Mein Sohn ( 13,5 Jahre ) hat kerngesunde Zähne. Zur Kontrolle und auf Hinweis der Kinderärztin war ich mit ihm beim Kieferorthopäden.

Seine oberen Zähne stehen 6 mm vor, optisch ist das aber nach Meinung vieler völlig top.
Mein Mann, mein Sohn und ich finden es optisch völlig OK.

Nun hat der Arzt eine feste Spange für 1,5 Jahre empfohlen um die 6 mm zu veringern.

Ich habe wahnsinnige Angst, daß vielleicht anschließend seinen ganzen gesunden Zähne kaputt sind, weil die Zahnpflege ja tierisch schwer ist. Also denke ich, daß ist es dann nicht wert.
Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob er vielleicht irgendwann bereut, diese 6mm nicht behandelt zu haben und dann ist es zu spät.

Ich habe zudem mal gelesen, daß die Kieferorthopäden oft eine Spange verschreiben, die gar nicht notwendig gewesen wäre.

Was soll ich tun#kratz#gruebel#kratz ???

Danke für Eure Rückmeldung.
Sorry, ist etwas länger geworden

Vielen lieben Dank und viele Grüße,

Sissi

P.S: der Arzt hat uns Bedenkzeit gegeben.
Heute 15 Uhr haben wir wieder Termin

Beitrag von manavgat 10.02.06 - 09:39 Uhr

Es geht nicht um die Optik, sondern darum, wie die Zähne insgesamt angelegt sind.

Hol Dir eine zweite Meinung. Wenn Du sagst, Du bist gesetzlich versichert, dann bekommst Du sowieso nur eine, wenn es auch notwendig ist... ;-)

Gruß

Manavgat

Beitrag von lenas 10.02.06 - 11:08 Uhr

Hallo!

Ich habe mal bei einem Kieferorthopäden gearbeitet und kann nur sagen, dass man froh sein kann wenn die Kasse solch eine Behandlung bezahlt.
Und 6 mm finde ich schon viel!
Die Zahnpflege wird ihm ja erklärt und ist auch gar nicht so schwer und außerden kann er auch eine Prohylaxe bekommen wo die Zähne nochmal grundgereinigt wird.

Die Zähne gehen 100% nicht kaputt, habe ich in den 2 Jahren noch nicht mitbekommen.

Dein Sohn muss sich allerdings auch ein bisschen ums Zähne putzen kümmern.
Er wird dann auch schon darauf hingewiesen, wenn das putzen nicht in Ordnung.
Mein Chef hat die Kinder immer 2-3 mal darauf hingewiesen und hat gesagt wenn es nicht besser wird dann macht er Sie raus, denn dann kann es für die Zähne kritisch werden, aber dafür wird ja alle 4-6 Wochen kontrolliert.

Ich hoffe konnte Dir helfen!
Meine 2 Schwestern hatten auch eine und sind damals super damit zurecht gekommen.

Lg Lena

Beitrag von percy 10.02.06 - 12:41 Uhr

Hi,
Ich hatte auch viele jahre lang eine zahnspange,ich denke,dass es gut ist,denn 6 mm sind ja schon viel,und es kann ja noch mehr werden.ausserdem hat man später probleme mit schiefen zähnen,denn es fällt auch viel schwerer schiefe zähne ordentlich sauber zu putzen.
Ich würde nichts dagegen sagen,sprich doch mal mit dem keiferorthopäden offen über deine bedenken :-)

MFG #katze percy

Beitrag von happysepp 10.02.06 - 13:36 Uhr

naja wen sein muß dan spange und 6 mm könnten nur der anfang sein !

ein bekannter hatte das vor 30 jahren auch so gesehen und damit er nicht gehänselt wird usw hat man hald auf spange verzichtet !
im laufe der zeit wurden sie dan langsam immer schiefer bis er dan mit 25 eine umfangreiche sanierung brauchte die zu einem sehr teuer und zum anderen sehr schmerzhalft war.

eine zweite meinung finde ich allerdings schon gut

Beitrag von naddl310 10.02.06 - 14:02 Uhr

Hallo.
Dein Arzt wird sein Handwerk schon verstehen.
Ich selbst habe jahrelang bei einem Zahnarzt gearbeitet, der auch Kieferorthopädie gemacht hat.
Ich finde, 6mm sind schon enorm.
Und wenn sonst wieviele Bekannte sagen, dass es top aussieht.
Sie sind nur Leihen und der Arzt weiß, was er tut.
Es sieht vielleicht für euch jetzt top aus, aber was ist in ein paar Jahren?
Sprech heute Nachmittag mit dem Arzt darüber. Dein Sohn soll ruhig auch was dazu sagen.
Und was die Zahnpflege angeht: Natürlich ist es sehr schwierig, die Zähne zu pflegen. Aber es gibt bestimmte Pflegemittel, die der Arzt bestimmt auch vorschlagen wird.
Und mal ehrlich, dein Sohn ist alt genug, um verantwortungsbewusst seine Zähne zu pflegen.
Und 1 1/2 Jahre sind sooo schnell vorbei...

Würde mich freuen, wenn du nochmal was von dir hören läßt und schreibst, was draus geworden ist.
Gruß Naddl310#huepf#huepf#huepf

Beitrag von manavgat 10.02.06 - 18:09 Uhr

zur Info:

der Laie = Gegenteil von Fachmann

ausleihen

die Ausleihe

Gruß

Manavgat

Beitrag von naddl310 10.02.06 - 18:34 Uhr

Sonst hast du keine Probleme, wie?

Beitrag von marion2908 10.02.06 - 23:29 Uhr


Ich rate Dir, geh in eine Uni-Klinik und laß Dich dort beraten. Die Uni-Klinik ist unabhängig und verdient nicht an der Zahnspange, die Du später von einem Kieferorthopäden - falls notwendig - "verschrieben bekommst.

Das mache ich auch so, wenn es soweit ist, mit meinen beiden Jungs.

Liebe Grüsse
Marion

Beitrag von nisivogel2604 11.02.06 - 16:58 Uhr

Ich muss leider widersprechen. Bei mir stehen die unteren Zähne etwas vor (auch ca. 5mm, der ganze Kiefer ist verschoben, also sind die Zähne dabei nicht schief) Bei mir hat man erst eine Lücke zwischen den Schneidezähnen geschlossen (2mm), seitdem habe ich oft Spannungsschmerzen, weil einfach zu viel gemacht wurde. Dann habe ich eine lose Spange für den "Überbiss" bekommen, die ich nie tragen konnte, weil schlucken und atmen damit kaum möglich war und ich Nachts fast erstickt bin.
Fazit: Mich beneiden viele Leute um meine angeblich so perfekten Zähne, obwohl sie laut Kieferorthopäde hätten gerichtet werden müssen. Er wollte sogar 4 bleibende gesunde Zähne ziehen.
Jeder Zahn ist für das alter bei einem ev. benötigten Zahnersatz wertvoll und kann als Pfeiler dienen.
LG denise

Beitrag von naddl310 12.02.06 - 02:21 Uhr

Hallo.
Bleibende gesunde Zähne werden in der Regel nur gezogen, wenn der Kiefer zu klein ist.
Wenn nicht, werden die Zähne verschoben und eine Zahnfehlstellung kommt zustande.
Dadurch entsteht Kieferknacken, die Mahlzeit wird nicht richtig zermahlen, ja sogar Kopfschmerzen können dadurch entstehen!!!!
In manchen Situationen ist es notwendig, gesunde Zähne zu ziehen, damit eine normale Zahnreihe entsteht!!!
Verurteile das nicht!!!
Außerdem werden eigentlich nur Prämolaren gezogen, nie Molaren!!
(Dh: Es werden die kleinen Mahlzähne gezogen, keine Backenzähne, denn die sind wichtig für Zahnersatz, wie du es schon erwähnt hast!)
Gruß Naddl310#huepf#huepf#huepf

Beitrag von sissi69 13.02.06 - 12:32 Uhr

Erstmal vielen, vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Ich möchte gerne allen Antworten und hoffe, ich mach das auf diesem Weg richtig.

Wir haben lange mit unserem Sohn diskutiert und uns darauf geeinigt die Zähne so zu belassen.
Die 6 mm sind mit viel viel Wohlwollen des KO zustande gekommen. Eigentlich waren 4 mm, nur an einer klitzkleinen Stelle sind es wohlwollend 6. Das hat er gemacht, damit die KK die Kosten übernimmt. Ist ja auch nett von ihm.

Sein Kieferbiss ist Note sehr gut. Es geht also wirklich nur um die 4 oberen Schneidezähne.
Irgendwie sind wir der Ansicht, daß die Schmerzen hierfür nicht ganz gerechtfertigt sind.

Wir haben vereinbart, daß wir die Zahnstellung weiter beobachten und sollte es hier tatsächlich noch zu einer Verschlechterung kommen, können wir uns immer noch für eine Spange entscheiden.

Danke nochmal für Eure Mühe.

Viele Grüße,
Sissi.

P.S. Den Tip mit der Uni-Klinik finde ich gut.