Hunde weg nur weil sie bellen????!!!!!????

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von krugi2780 10.02.06 - 12:56 Uhr

Mann bin ich grad stinkig! Eben klingelt es bei uns an der Tür. Der Herr Nachbar war es.


" Jedes mal wenn ihr weg seid dann bellen die Hunde wie verrückt. Entweder ihr lasst euch da was einfallen oder ich sorge dafür das sie wegkommen!"

Dann ging er wieder.

He was soll denn das? Das sind nunmal Hunde die ihr Revier verteidigen und bellen wenn sie jemanden hören. Davon mal ganz abgesehen muss der garnicht reden. Er hatte im Sommer den Hund seiner Ex Frau hier. Das arme Tier war den ganzen Tag im Garten angekettet und hat von morgens um 6 bis abends um 9 rumgebellt. Aber da darf man ja wieder nichts sagen.

Hat er denn wirklich eine Chance das wir unsere Hunde weggeben müssen? Ich mein nur wegen dem bellen? Das kanns doch ned sein. Wenns ihm ned passt soll er doch wo anders hinziehen. Was bildet der sich denn ein.

Natürlich kann es schon lästig sein wenn sie mal 10 min am stück bellen. Aber daran wird er schon ned sterben. Wir haben deswegen auch schon einiges versucht. Sprich Antibell Halsband, Hundeschule und wir waren sogar beim Tierpsychologen. Nichts hats gebracht. Die waren alle überfordert und wussten sich auch keinen Rat mehr. Also was soll das? Ich mein den Hunden fehlt es ja an nichts und sie folgen echt perfekt.

Hat er denn wirklich irgendeine Chance damit durchzukommen?

Bzw was können wir dagegen unternehmen?

LG Krugi

Beitrag von shiva1802 10.02.06 - 13:31 Uhr

Natürlich kann es schon lästig sein wenn sie mal 10 min am stück bellen. Aber daran wird er schon ned sterben. Wir haben deswegen auch schon einiges versucht. Sprich Antibell Halsband, Hundeschule und wir waren sogar beim Tierpsychologen. Nichts hats gebracht. Die waren alle überfordert und wussten sich auch keinen Rat mehr. Also was soll das? Ich mein den Hunden fehlt es ja an nichts und sie folgen echt perfekt.



Ein Hund hat keine 10 Minuten am Stück zu bellen.

Dann ist es wohl die falsche Hundeschule gewesen und der Tierpsychologe war auch schlecht,denn sonst würden eure Hunde jetzt nicht mehr bellen.

Das sind wieder mal alles nur Ausreden.

Doch den Hunden fehlt es an was.
Erziehung und Respekt!!!!!


Wenn du Pech hast dann kann eurer Nachbar dir ordentlich an den Karren fahren.

Was ihr dagegen unternehmen könnt?

Bringt den Hunden bei,das sie nicht mehr zu bellen haben.

Beitrag von krugi2780 10.02.06 - 13:42 Uhr

Auf deinen Beitrag hab ich wirklich gewartet! Ich hab schon öfter von dir hier im Forum gelesen und daher nehme ich deine Antwort überhaupt nicht ernst denn das einzige was du kannst is Leute mit Problemen runtermachen. Aber brauchbare Tipps bekommt man von dir nicht!

Wenn du schon so schlau bist dann kannst mir ja auch sagen wie ich meinen Hunden das nichtbellen beibringen kann. Die Hundeschule wusste es nicht und der Tierpsychologe auch ned woher soll ich es dann wissen wenn jemand der ausgebildet ist schon keinen Plan hat?

Beitrag von shiva1802 10.02.06 - 14:06 Uhr

Schön,das du auf mich gewartet hast.

Ich habe ja geschrieben,das du dir die falschen Leute rausgesucht hast.
Weißt du wieviele Menschen sich Tierpsychologe nennen die überhaupt keinen Plan haben?
Zuviele;-)

Meine Eltern hatten auch so einen Kläffer.
Der fing an zu bellen und die anderen beiden fingen auch gleich an.
Kannst dir ja vorstellen was da zuhause los war.

Der Trainer(Freudn meines Vater und Hundeausbilder) hat mit einem Elekroband gearbeitet.
Es dauerte eine Woche und das gebelle war vorbei.

Heute ist es so wenn er jemanden sieht dann bellt er kurz auf. Sagt man "Aus" dann hört er auf.

Dieses Geräte sollte aber nur ein Profi benutzen denn man kann viel falsch machen damit.


Ich kann auch gute Tipps geben.
ich rege mich einfach immer nur auf wenn der Schreiber(also du) allen anderen die Schuld an diesem Verhalten gibt.
Es kann nicht sein das ein Trainer und ein Psychologe nicht weiter wissen.
Dann hast du dir wirklich die falschen Leute rausgesucht.

Wenn du Pech hast dann kommt der Nachbar mit seinem Anliegen durch und dann?
Sieht man lange Gesichter.

Such nach dem Grund warum sie so bellen.
Such dir gute Hilfe.

Beitrag von zwerg2905 11.02.06 - 08:31 Uhr

Sag mal, was soll denn sowas, da bekommst du eine Antwort / Hilfe, und dann so eine Reaktion ? Da muss du mit rechnen, wenn du hier so eine Frage stellst, ich finde shivas Antwort in keinster Weise "runtermachend".

Beitrag von shiva1802 11.02.06 - 08:59 Uhr

Hallo Nicole;-)

Is schon ok!

Einige Leute reagieren halt über.
Ich kann damit leben.

Lieben Gruß

Rebecca

Beitrag von smr 10.02.06 - 14:09 Uhr

Hallo Krugi!

Hm, Dein Posting hat mich ein wenig nachdenklich gemacht; denn scheinbar ist bei Euch ja einiges falsch gelaufen.
Wir haben auch 2 #hund und irgendwie scheinen wir es instinktiv richtig gemacht zu haben, denn sie bellen nicht, wenn sie mal alleine bleiben müssen. Ich kann auch nicht verstehen, dass Ihr schon so viel, wie Du schriebst, unternommen habt und keiner konnte helfen??? An was für Leute seid Ihr da geraten? Du schreibst nicht, wo sich die Hunde aufhalten, wenn sie alleine sind, das würde mich mal interessieren? Wie frei können sie sich in der Wohnung bewegen? Haben sie was zur Beschäftigung da? Müsstest Du vielleicht noch ausführen, ich finde einen Ratschlag ansonsten zu weit her geholt.
Ansonsten finde ich Deine Aussagen, ehrlich gesagt, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, Du bist jetzt sicher auch sehr verärgert über Deinen Nachbarn, wenn das Gespräch gerade war, aber ICH würde mich auch anstellen, wenn ewig der Hund meiner Nachbarn bellen würde. Wir konnten auch schon nächtelang nicht schlafen, weil die Hunde in den Nachbargärten Randale gemacht haben und ich kann Dir sagen, mit der Zeit geht das ganz schön an die Substanz, bei allem Verständnis. Rücksicht und Toleranz gehören schliesslich immer dazu im Leben. Und warum sollte Dein Nachbar wegziehen? Deine Hund sind der Störfaktor und Du für sie verantwortlich. Im Übrigen kann Euch da schon eine ganze Menge Ärger ins Haus kommen; möchtest Du, dass die Tiere Dir weggenommen werden?
Vielleicht, wenn Du magst, führst Du noch mal auf, wie Du Dich von den Hunden verabschiedest, wenn Du die Wohnung verlässt und die Fragen, die ich oben schon gestellt habe?
LG Sandra

Beitrag von shiva1802 10.02.06 - 14:12 Uhr

Und ich dachte schon nur ich sehe das wieder so,das der Besitzer also du Krugi einiges falsch gemacht haben.

Danke für deine Unterstützung Sandra;-)

Beitrag von smr 10.02.06 - 14:20 Uhr

Neee, zugegebenerweise finde ich Deine Meinung manchmal sehr krass rübergebracht, nicht böse sein#schwitz, aber im Grunde hast Du natürlich recht. Ich bin nicht der Meinung dass das " Fehlverhalten" mancher Hunde immer auf fehlende Erziehung oder mangelnden Respekt zurückzuführen ist, manchmal liegt das Problem ja tiefer, da gehen unsere Meinungen wohl auseinander? In diesem Fall finde ich es nur echt krass, dass da nichts geholfen haben soll#kratz und frage mich, wo das eigentliche Problem ist. Ich find es nur sehr traurig, dass die Tiere immer die Angesch...., sORRY, sind.
Was hast Du eigentlich für einen Skorpion?
LG

Beitrag von shiva1802 10.02.06 - 16:54 Uhr

Tja so bin ich nunmal.
Immer direkt.
Für viele vielleicht verletzend.
Ich mag dieses "durch die Blume" sagen nicht.

Tja dieses Fehlverhalten liegt aber an den Besitzern.
Meine Hunde haben noch nie großartig gebellt.
Egal ob Rüde oder Hündin.

Ich habe 5 Skorpione.
Alles eigene Zucht.
Es sind Kaiserskorpione.
Hatte die Eltern gekauft.
Die haben Babys bekommen und sind dann gestorben.

Beitrag von smr 10.02.06 - 21:11 Uhr

Wir hatten auch noch nie Probleme mit unseren Tieren, egal ob #hund oder #katze...vielleicht haben manche Leute doch bessere Instinkte und manche eben nicht. Allerdings weiss man ja auch nicht, wenn man z.B.nicht der Erstbesitzer eines Tieres ist, was dieses schon erlebt hat und da wirds dann schwierig, deshalb mag ich die Aussage, dass es generell am Besitzer liegt nicht.

Kaiserskorpione hatten wir auch mal, leider auch verstorben....die Sterblichkeitesrate bei den Babys ist ja auch enorm, würde mich mal interessieren, wieviele es ursprünglich waren?

Beitrag von shiva1802 10.02.06 - 21:20 Uhr

27 waren es!
5 haben überlebt.
Der Rest wurde gefressen.
Die schwachen Tiere gehen bei drauf.

Beitrag von smr 14.02.06 - 19:53 Uhr

Ja, das war auch unsere Erfahrung!

Beitrag von cloud07 10.02.06 - 19:43 Uhr

Hallo

Erst mal muss ich dich fragen, bellen deine Hunde wirklich "nur" mal 10 Minuten weil sie nen anderen Hund hören oder vielleicht doch länger und viel mehr wenn ihr weg seit?!
Könnt ihr das 100% sagen?

Ich kann mir auch nicht vorstellen das weder Hundeschule, noch Tierpsychologinetwas geholfen hat.

Das ihr ein sog. Anti-Bell-Halsband eingesetzt habt kann ich nachvollziehen , hoffe aber nicht das ihr das ohne Anleitung gemacht habt.
Außerdem gibt es da zwei Modelle eines wo der Sprühreflex durch das Besegen des Halses ausgelöst wird, das andere wo ihr es per Fernbedienung auslöst.
Beides würde ich als Leie nich einfach so nehmen, zumindest nicht bei so einer Problematik, wo ich gar nicht weiß was passiert!

Nimm dir doch mal ein gutes buch und alles was du so brauchst um es dir ne stunde ohne Fernseher bequem zu machen und verrsteck dich doch mal in einem anderen Raum. lass deinen Mann mit den Hunden rausgehen und ihn nachdem er die Hunde reingebracht hat wieder gehen. Du hörst genau hin und passt auf was deine Hunde dazu "sagen". Sollten sie wirklich viel bellen kannst du rauskommen und schimpfen... und deinem Nachbarn recht geben!
Wenn nicht ist doch ok!


Bitte benutz keine Halsband, welches mit Elektroimpulsen funktioniert! Diese Dinger verursachen Schmerzen und sind zu dem Tierschutzwiedrig!

Informiere Dich doch noch mal bei verschiedenen Hundevereinen was du dagegen machen kannst.

Ich kann dir nicht pauschal sagen was du tun kannst weil ich nicht weiß woran das genau liegt das die Hunde bellen... da muss man von Fall zu Fall entscheiden...
Hol dir Bitte Fachmännische Hilfe.. aber schau vorher genau wo du sie holst und das man dir auch wirklich hilft!

Liebe Grüße und viel Erfolg!

Beitrag von mari_g 10.02.06 - 21:17 Uhr

Schau mal diese Urteile:

Zitat:
...
Folgende Regeln haben die Gerichte für Tiergeräusche aufgestellt:
1. Der Hund:

Das OLG Hamm hat entschieden, dass Hundegebell von insgesamt 30 Minuten oder ein ununterbrochenes Dauergebell von mehr als zehn Minuten täglich als unzumutbare Störungen einzustufen sind. Außerhalb der Zeitspannen von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr darf Tierlärm nicht unzumutbar hörbar sein.
(OLG Hamm, 22 U 265/87)

Das OLG Köln ergänzte das Urteil um die Tatsache, dass es der Festlegung eines bestimmten Lärmpegels nicht bedarf. Denn auch nur ein leises Wimmern oder Jaulen eines Hundes kann für den Nachbarn höchst lästig sein, wenn sich dieses über einen längeren Zeitraum erstreckt.
(OLG Köln, AZ 12 U 40/93)

Einem Hundehalter kann nicht durch Urteil aufgegeben werden, seinen Hund nur zu ganz bestimmten Zeiten bellen zu lassen. Dies würde einem völligen Verbot der Hundehaltung gleichkommen. Gerade ein kurzes Bellen ist dem Einflussbereich eines Hundehalters entzogen.
(OLG Düsseldorf, AZ 9 U 111/93)

Der Nachbar hat keinen Anspruch darauf, dass der Hund nur zu bestimmten Zeiten und nur über einen gewisse Zeitraum bellen darf. Solche festgelegten Bellzeiten können einem Tier nicht auferlegt werden. Aber: Dies gibt dem Hundehalter keinen Freibrief für unbegrenztes Hundegebell: Er muss reagieren oder schlimmstenfalls den Hund abschaffen, wenn der Nachbar sich schwer oder sogar gesundheitlich in seinem Ruhebedürfnis gestört fühlt.
(LG Schweinfurt, AZ 3 S 57/96)

Gelegentliches Bellen ist kein Grund, die Tierhaltung zu verbieten. Das kurze Anschlagen des Hundes bei Besuch, das längere Verbellen fremder Personen oder das heftige Begrüßen naher Angehöriger sind artgerechte Reaktionen des Tieres, die mit der Zustimmung zur Hundehaltung bereits in Kauf genommen wurden.
(AG Hamburg-Wandsbek, AZ 716c C 114/90)

Störendes Bellen der in einer Nachbarwohnung gehaltenen Hunde kann eine Mietminderung rechtfertigen.
(AG Düren, AZ 8 C 724/88)

... Quelle: http://www.ratgeberrecht.de/sendung/beitrag/rs2005073102.html

Beitrag von seven7 10.02.06 - 22:52 Uhr

Hi,

also ich kann mich den meisten meiner Vorschreiberinnen nicht anschliessen. Finde schon die Art wie es Dein Nachbar rübergebracht hat zum Ko....! Das kann man auch sachlich klären. Mal abgesehen davon, Kettenhaltung ist in D verboten (wegen seinem Uralubshund), kannst Du ihm bei Gelegenheit ja auch mal sagen!
Bis zu 10 Minuten am Stück dürfen Hunde bellen, insgesamt aber nicht mehr als 30 Min. am Tag. Wenn es mehr bzw. länger ist hat er allen Grund sich zu beschweren. Aber weggeben müsst Ihr die Hunde dann nicht gleich. Erstmal bekommt Ihr die Auflage das zu ändern, und wenn das nicht klappt, würde ich an Eurer Stelle wegziehen, bevor der Ärger ausartet. Bellen die Hunde weil sie Verlustängste haben? Vielleicht wäre es möglich sie an einen Zimmerkäfig zu gewöhnen, wenn sie sich darin erstmal sicher fühlen, dann hört das oft auf. Bin normal gar kein Fan von solchen Boxen, aber bevor man einen Hund weggibt und wenn man schon ALLES versucht hat...? Zum anderen wäre es vielleicht möglich einen ganz souveränen, ruhigen Hund mal bei Deinen kurzfristig unterzubringen, der garantiert nicht mitbellt? Damit sie sich das abschauen! Oder Du versucht es so, daß Du Dich 20 oder von mir aus auch 50 Mal am Tag anziehst, Schlüssel nimmst, rausgehst und erst wieder rein, wenn die Hunde ruhig sind (+loben). Eben ganz viel übst...
Und das hat nicht immer was mit der Erziehung zu tun! Ich hab zwei perfekt erzogene Hunde, wirklich Traumhunde, die auch nicht bellen wenn wir weggehen. Meine Schwester hat einen 6 Monate alten Hund, bei dem hat sie alles so gemacht wie ich bei meinen und er bellt trotzdem wenn sie weggeht oder zerlegt das Haus! Ist manchmal auch eine Charaktersache oder je nachdem wie die Prägungsphase bei den Welpen war.
Einen Hundetrainer würde ich unbedingt auch noch um Rat fragen! Viel Glück!
LG, Andrea

Beitrag von babypapa 14.02.06 - 21:33 Uhr

Hai!
Ich kenne das Problem mit der Nachbarschaft die sich über das Hundegebell aufregt, ich muß allerdings auch sagen, zu Recht. mich nervt es selbst wenn meine drei Hunde ständig bellen und ich im Atbeitszimmer am arbeiten bin.
Wenn die Nachbarn eine Anzeige machen geht der Ärger erst richtig los. Da hilft und gibt es auch kein Gewohnheitsrecht von wegen: ich habe seit 25 Jahren schon Hunde, die Nachbarn die sich beschweren leben erst sechs jahre hier. Und eins ist wirklich klar. Es gibt leider viel zu viel selbsternannte Hundetrainer, Ausbilder oder Tierpsychologen, die keine Ahnung haben. Ein schwiriger Hund und die stehen auf dem Schlauch. Meine bellen viel. Erstens, sie sind im Hof hinter einem zunen Tor und sehen nicht was oder wer am Tor vorbei geht. Das verschärft natürlich die Situation. Weiterhin habe ich einen Einkaufsladen gegenüber und auch eine Kinderbetreuungsstätte in der Kinder nach der Schule betreut werden. Da ist einiges los am Tagüber. Außerdem sollte man eine gute Ausbildung nicht mit Erziehung verwechseln. Mein DS hat die VPG3. Zu Hause hört er natürlich auch hervorragend. Aber das hat nichts damit zu tun, das er was das Bellen angeht ein Kläfer ist. Die anderen zwei werden dann natürlich mitgezogen. Mein DS habe ich mit einem Jahr bekomen. Beim Vorbesitzer war es egal wie viel er bellte, da er den ganzen Tag alleine im Zwinger auf dem Land war. Rufe ich ihn wenn er im Hof bellt, hört er auch sofort auf und legt sich in sein "Lager". Hört er den übernächsten Pasanten gehts wieder los. Das ist ein hartes Stück Arbeit ihm das abzugewöhnen. Mache ich ihm das Tor auf, damit er sieht daß das was er hört keine Bedrohung für sein Revier darstellt, ist die Welt wieder in Ordnung.
In jedem Fall würde ich versuchen mich mit dem Nachbarn einvernehmlich zu einigen. Vielleicht hatte er nur einen schlechten Tag oder Kopfschmerze. Ihm die Kettenhaltung vorzuhalten, wäre so als würde ich das was ich Falsch mache entschuldigen, weil andere auch etwas falsch machen. Das geht so nicht. miteinander arbeiten, nich gegeneinander. Frage ihn auch, ob er Dir vielleicht helfen kann, ob er beobachten kann wann und wie oft sie bellen, oder ob sie nur so bellen weil sie alleine sind. versuchsmal mit Höflichkeit. das verdutzt ihn sicher mehr wie auf Konfrontationskurs zu gehen. Das Du Dich erst mal über die verbale Attacke aufgeregt hast kann ich verstehen. Aber geh die Sache gelasen und in Ruhe an. So ist allen im Endefekt mehr geholfen.

Viel Glück.