Muss nochmal wegen Einschlafen fragen...

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Beitrag von chantimanou 10.02.06 - 19:50 Uhr

Hallo liebe Mamis,

ich versuche jetzt schon seit Wochen Raphael dazu zu bringen abends alleine in seinem Bett einzuschlafen. Wir sind auch schon weit gekommen: Das Abendritual kennt er schon und er schreit schon nicht mehr, wenn ich ihn abends in sein Bett lege.
D.h. ich kann ihn hinlegen, singe ihm noch was vor und alles ist gut. Er fängt dann halt an zu schreien, sobald ich an der Tür bin. Dann lass ich ihn drei Minuten schreien. Dann geh ich wieder rein und sofort is Ruhe, wenn ich an seinem Bett sitze (singe ein paar Mal LaLeLu) - aber nur solange bis ich den Raum wieder verlasse. Dann warte ich fünf Minuten und so weiter. Das machen wir jetzt seit drei Tagen so. Vorher bin ich immer direkt wieder reingegangen.

Das mit dem Beruhigen klappt ja jetzt (das war vorher auch ein ziemliches Spiel) aber ich darf halt den Raum nicht verlassen.

Habt ihr vielleicht noch irgendeinen Tipp für mich? Ich bin echt am verzweifeln langsam. Jeden Abend der gleiche Terz und mein Zwerg hat ein Stimme wie ein Opernsänger. Und das geht wirklich bis zu zwei Stunden so. Ich brauch auch mal nen Abend für mich. Wenn Papa rein geht hilfts gar nichts.

Danke für alle Tips und Vorschläge
Chanti

Beitrag von ruth4498 10.02.06 - 20:27 Uhr

Raphael ist ein schöner Name - wenn unsere ein Bub geworden wäre, hätten wir auch einen!

Frage: hast du das Gefühl dass er wirklich müde ist wenn du ihn ins Bett legst?#baby

Bei unserer Leonora-Ellen, haben wir angefangen von den Tagesschläfchen etwas Zeit wegzustehlen indem wir sie bewusster wach gehalten oder auch wenn sie mehr als 2 Stunden schlief sie auch aufweckten. Ab 18.00 Abends lassen wir sie auch nicht mehr schlafen - und so haben wir es geschafft dass sie dann um 21.00 eigentlich das Abendritual so geniesst und dann friedlich und in Minuten im Träumeland ist! Sie schläft auch bis 8.00 morgens durch.#liebdrueck

Lg,
RUTH

Beitrag von debuggingsklavin 10.02.06 - 20:27 Uhr

Hallo,

bleib einfach bei ihm, bis er schläft. Nimm ihn in den Arm, leg Dich zu ihm. Kuschel mit ihm.
Aber lass die Ferber-Methode sein.
Die zeigt ihm nur, dass er mit Weinen nicht weiterkommt und irgendwann resigniert er.
BITTE!

Lies mal bitte diesen Text:

=====================

Jedes kind kann schlafen lernen!" Oder etwa nicht???

Wir haben die Methode aus oben genanntem Buch bei unserer Tochter mit 7 Monaten angewand und hofften endlich nicht mehr jede Nacht ein Fläschchen bringen zu müssen und dazu noch 5 mal den Schnuller wieder in den Mund zu stecken. Ich muss dazu sagen, sie war ansonsten recht pflegeleicht und keineswegs übersensibel und klebte auch nicht besonders an uns, sie spielte auch gerne alleine. Sie war ein glückliches, freundliches kleines Mädchen, recht groß und kräftig für ihr Alter, weshalb wir auch glaubten die entzogene Nachtflasche würden ihr nicht schaden.
Einen festen Rhythmus hatten wir schon länger versucht einzuführen, allerdings hielt unsere Tochter nicht wirklich viel davon. Sie wurde Morgens gegen 8:00 wach, sollte gegen 12:00 Uhr ihr erstes und gegen 16:00 Uhr ihr zweites Schläfchen halten und um 21:00 Uhr ins Bett gehen. Diese Zeiten verschoben sich allerdings ständig weil Hanna entweder zu früh müde wurde oder zu spät. Nachts verlangte sie bis zu 6 mal in jeder Nacht nach dem Schnuller, außerdem wollte sie gegen 3:00 Uhr noch ein Fläschchen und ließ sich auch nicht mit Tee beruhigen. Wir vermuteten, sie hatte sich das Fläschchen angewöhnt.
Also begannen wir mit der Methode als sie 7 Monate alt war.
Nach drei Tagen Schlafprogramm schlief unsere Tochter zunächst mal wirklich durch, allerdings weinte sie beim Einschlafen noch sehr lange. Ab dem vierten Tag begann sie panisch zu schreien wenn wir sie in ihr Bett legten, sie brüllte solange bis sie sich übergeben musste, auch wenn wir dabei blieben und mit ihr sprachen und sie streichelten! Sie brüllte einmal bis sie ohnmächtig wurde! Natürlich habe ich das Programm dann erst mal abgebrochen und 4 Wochen später erneut versucht.
Dieses Mal mit der festen Überzeugung durchzuhalten, für mich war die Methode die richtige Lösung und ich war wirklich überzeugt davon.
Unter Anleitung meines Kinderarztes hielten wir 1 Woche durch, wenn Hanna sich ohnmächtig schrie nahmen wir sie heraus und legten sie sofort wieder rein wenn es ihr wieder gut ging. Sie sollte ja nicht lernen uns so zu kontrollieren!
Ihr Brüllen aber wurde nicht weniger. Sie schlief auch immer weniger, sie wehrte sich vor dem Einschlafen. Ich hatte jedoch Angst abzubrechen, weil ich überzeugt war konsequent bleiben zu müssen. Konsequenz war laut dem Buch ja das Wichtigste und ich fürchtete ihr mit einem Abbruch des Programms mehr zu schaden!
Hanna schrie nun immer mehr, auch tagsüber, auch auf dem Arm. Sie aß plötzlich auch sehr viel weniger und konnte nicht mehr alleine spielen. Eigentlich spielte sie überhaupt nicht mehr.
Dann machte unser KiA Urlaub und ich ging zu einem anderen, weil Hanna über einen Tag jede Nahrung verweigerte und den ganzen Tag leise wimmerte. Das war genau 10 Tage nach beginn des Programms. Ich befürchtete sie war krank. Mit dem Kinderarzt sprach ich zunächst nur beiläufig über das Schlaftrainingsprogramm . Der Mann war entsetzt übe die Methode und riet uns das ganz schnell sein zu lassen. Hanna schlief zu dem Zeitpunkt auch nur noch etwa 8 Stunden nachts durch, allerdings unter großem Geschrei, ansonsten schlief sie gar nicht mehr. Wir waren jedoch noch immer zu überzeugt von dem Buch und der Methode. Es musste doch klappen, was machten wir nur falsch?!
In der folgenden Nacht weinte Hanna 14 Stunden am Stück! Und das obwohl ich neben ihrem bett stand, sie heraus nahm, sie schließlich mit in unser Bett nahm. Sie schlief in den nächsten zwei Tagen in 24 Stunden nur noch etwa 6 Stunden auf den Tag verteilt. Meist auf der Krabbeldecke oder auf dem Teppich, wo sie vor Müdigkeit einfach zusammensackte. Im Bett schrie sie nur. Nahrung bekamen wir überhaupt nicht in sie hinein, sie ließ sich nicht füttern. Alleine trank sie etwas Tee aus der Schnabeltasse.
Irgend etwas musste geschehen und ich sah ein, dass doch nicht Jedes Kind schlafen lernen kann!
Endlich gaben wir es auf!
Die Probleme waren damit noch lange nicht beseitigt, es dauerte eine Woche, bis Hanna wieder Vertrauen zu uns fasste. In dieser Woche musste ich meine Mutter bitten sie zu füttern!!! Wir mussten ihr Beruhigungsmittel geben! Zum Einschlafen setzten wir sie auf die Krabbeldecke bis sie einschlief und umfiel, dann trugen wir sie in unser Bett. Es war die härteste Woche von allen, denn ich hatte erkannt, dass ich Hannas Vertrauen komplett verloren hatte. Sie schien Angst vor mir zu haben.
Nach einer Woche besserte sich die Situation, Hanna kam wieder zu mir gekrabbelt, ließ sich wieder von mir füttern und lachte wieder, wenn auch selten. Langsam wurde sie anhänglicher als sie es je war, sie schlief wieder, allerdings nur in meinen Armen, ich hatte sie nächtelang im Halbschlaf im Arm, denn wenn ich sie ablegte brüllte sie sofort los. Lange Zeit mussten wir ihr noch die Beruhigungsmittel geben!
Inzwischen (sie wird nächste Woche 1 Jahr alt) schläft sie bei uns im Bett ganz gut. Allerdings wird sie noch immer jede Nacht schreiend wach und muss getröstet werden. Einschlafen kann sie nur, wen sie vor lauter Müdigkeit kaum noch stehen kann, oft weint sie sich in meinem Arm in den Schlaf. Jeder Versuch sie ins eigene Bett zu legen scheiterte und wir werden es vorläufig nicht mehr versuchen. Das Gitterbett haben wir in den Keller gestellt, sie hatte Angst davor und traute sich nicht mehr in das Kinderzimmer. Sie hat nun ein großes Bett, wenn ich mich dazu lege schläft sie auch darin.

Unser neuer Kinderarzt meinte ein solches Trauma wäre nach diesem Programm nicht ungewöhnlich, er vermittelte uns Adressen anderer Familien, die die gleiche Erfahrung machen mussten. Bei einigen trat das Trauma schon nach drei Tagen Schlafprogramm auf!
Eines der Kinder musste an den Tropf, weil es keine Nahrung mehr zu sich nehmen wollte!
Die gestillten Kinder stillten sich durch das Programm fast alle ab!
Ein Mädchen wurde nach dem abgebrochenen Schlafprogramm wieder in den Schlaf gestillt, von dem Tag an schlief sie durch!

Ich möchte mit diesem langen Bericht niemandem ein schlechtes Gewissen machen, aber ich möchte, dass ihr wisst, dass der Plan auch schief gehen kann. Davon steht leider nichts in dem Buch.
Oft genug bekamen wir vermittelt, wir hätten etwas falsch gemacht, wir hätten halt nicht hinter der Methode gestanden und unsere Unsicherheit auf Hanna übertragen. Wir waren so sicher und überzeugt von der Methode, dass wir nicht merkten, dass wir unsere Tochter damit kaputt machten.
Man sagte uns wir hätten durchhalten sollen. Irgendwann hätte Hanna mit Sicherheit aufgegeben, da bin ich mir Sicher. Aber sie hätte damit jeden Glauben in mich als ihre Mutter aufgegeben!

Mein Kinderarzt sagt folgendes: Das Programm ist ein großer Eingriff in die Psyche des Kindes und nicht wenige behalten bleibende Schäden davon zurück! Leider bleiben diese Schäden den meisten Eltern verborgen, das heißt nicht, dass sie nicht da sind. Die meisten Kinder geben schneller auf als unsere Hanna und tun was man von ihnen verlangt.
Ein Kinderpsychologe den ich mit Hanna regelmäßig aufsuche begründet mit solchen "Dressuren", wie er sie nennt, viele Verhaltensstörungen selbst bei größeren Kindern.

Ich selbst musste erst diese Erfahrung machen, und sie auch meiner Tochter zumuten, bevor ich einsehen konnte dass die Methode nicht so gut ist wie sie oft hingestellt wird!
Heute ist mir klar, dass ich lieber ein schlecht schlafendes Kind habe, als ein derart misshandeltes!! Denn das ist diese Methode für mich, eine Misshandlung der Würde des Kindes!

Wenn ihr ähnliches erlebt habt, bitte verschweigt es nicht länger! Auch ich hatte große Probleme damit, meine Erfahrungen öffentlich zu machen, aus Angst vor Angriffen. Meine Scham war groß genug! Aber nur so können andere Kinder vor dem gleichen bewahrt werden.
Lasst euch nicht einreden, ihr hättet etwas falsch gemacht, wärt nicht konsequent geblieben oder hättet versagt!
Ich habe inzwischen über meinen Kinderarzt, meinen Kinderpsychologen und über das Internet so viele Familien kennen gelernt, denen es ähnlich ging. Und alle dachten sie wären die Einzigen! Und jede Familie, die die Erfahrungen nicht länger verschwiegen, lernte neue Familien mit der gleichen Erfahrung kennen!

=====================

Und: http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=35557&forum=110

LG,

Kai Anja + Johanna

Beitrag von chantimanou 10.02.06 - 21:13 Uhr

Hi,

ja, ich hatte mir früher auch immer gesagt niemals Ferber. Aber ich wusste wirklich einfach nicht mehr weiter.

Generell war es so, dass wir ein Gute-Nacht-Ritual hatten und weil Raphael sich eben gar nicht ins Bett legen ließ ich versuchte, dass er auf meinem Arm einschläft. Aber er ist Abends immmer ungemein unruhig und hat sich auf meiner Schulter immer ca. 1-2 Stunden lang hin und her gewälzt und gewinselt und wenn er dann endlich eingeschlafen war, wurde er ziemlich schnell wieder wach, wenn man in ins Bett gelegt hatte.
Ich habe ihn bis vor kurzem in meinem Bett schlafen lassen. Aber das Problem ist, dass er da nur schläft, wenn ich auch drinliege und ich muss die Zeit Abends halt auch endlich mal nutzen, um was zu machen. Beziehungsweise ich finde es nicht so angenehm um 23 uhr noch in die Küche zu gehen und mit Spülen anzufangen.

Raphael ist zu dem ein ziemlich anstrengendes Kind, der ein Sonnenschein ist, solange man ihn mit wilden Raufspielchen bei Laune hält oder füttert. Und am liebsten alles auf Mamas Arm.

Aber ich brauch doch auch mal ne Pause!

Ich finde den Artikel wirklich erschreckend und soweit will ich es auch gar nicht kommen lassen. Aber ich weiß mir einfach wirklich nicht mehr zu helfen. Und Freundinnen haben mir dann erzählt, dass es bei Ihnen so gut geklappt hat (einer hatte ich vor zwei Monaten noch erzählt wie schrecklich ich Ferber finde) und dann hab ich mir das Buch ausgeliehen.

Hast du vielleicht noch weitere wirkungsvolle Tipps, die mir helfen können? Und danke für deine Anteilnahme.

Gruß
Chanti

Beitrag von debuggingsklavin 10.02.06 - 22:10 Uhr

Naja, ein Ritual habt Ihr ja schon.

Ich kanns verstehen, wie man sich fühlt, wenn man ein Kind hat, was einen IMMER fordert.
Eine gute Freundin hat auch so ein Kind. Bei ihr hilft allerdings, dass sie das Mädel mit ins Bett nimmt.

Was ist mit Deinem Mann?
Also ich spanne Peter abends ein. Wenn er nach Hause kommt, dann nimmt er Johanna und ich mache Küche, Essen und sowas.
Das klappt prima.
Und so Sprüche wie "Ich geh schließlich arbeiten", "Du bist doch den ganzen Tag zuhause, was machst Du nur?" und ähnliches gibts nicht. (Wir hatten bezüglich solcher Ansichten schon heftigen Streit, weil er meinte, dass ich doch mit Johanna ein laues Leben habe. Dass ich nicht lache. Aber er hat eingesehen, dass dem nicht so ist)

Auch am Wochenende ist es bei uns so geregelt, dass er Samstags mit Johanna zum Babyschwimmen geht und Sonntags n paar Stündchen zu seiner Mama. So habe ich einige Zeit für mich. :-)

Also ich denke, das würde auch Dir helfen, wenn DU feste Zeiten für Dich hast. Dann siehst Du das mit Raphael bestimmt auch nicht mehr so eng. Wenn Du Zeit für Dich hast, dann geht alles lockerer von der Hand.

Also ich bringe Johanna ins Bett, wenn sie müde ist. Und das zeigt sie auch. Augenreiben, quengeln und meckern.
Bei uns gibts keine "Muss"-Bettgezeit. Wenn sie nicht müde ist, was soll sie dann im Bett? Ich geh doch auch erst ins Bett, wenn ich müde bin.
Meist ist sie eh freiwillig gegen 21-22:00 Uhr im Bett. Für uns okay, denn wir sehen das eh glaube ich etwas anders als die meisten. Wir sind eben keine 2 Personen mehr, sondern Johanna gehört dazu. Auch am Abend. :-)

Wir haben schon eine Art Ritual. Wir wickeln sie nochmal, stillen, dann knuddeln wir nochmal, gehen ins Bad und putzen ihr die Zähne und dann gehts ab ins Bett. (Familienbett)

Ich muss dazu sagen, dass sie jetzt mit ihren 8 Monaten schon sowas wie einen geregelten Ablauf hat. +/- ner Stunde.

LG,

Kai Anja

Beitrag von chantimanou 10.02.06 - 22:37 Uhr

Ach ja is schon alles net so einfach.

Raphael und ich haben bis vor vier Wochen alleine gelebt, weil mein Freund noch ein wenig weiter weg bei seinen Eltern gewohnt hat. Da war er dann so einmal die Woche da, wenn es ging auch zweimal.
Ich habe meine Ausbildung noch beendet und bin seit dem 24. Januar fertig.
Schlussendlich heißt das der Kleine und ich haben vier Monate lang alles alleine hinbekommen - mit der großen Hilfe meiner Mutter, die ihn betreut hat.
Raphael und sein Papa haben sich einander schon sehr genährt, aber zum Beispiel alleine lassen würde ich die beiden noch nicht. Das ist denke ich wirklich ein großes Problem, weil ich wirklich nur die Zeiten, in denen der Kleine schläft wirklich für mich alleine habe.

Zu meiner Mutter bringe ich den Kleinen auch wirklich nur noch, wenn ich ein Vorstellungsgespräch oder einen wichtigen Termin oder so was habe, wo ich ihn nicht mitnehmen kann. Ich habe irgendwie das Gefühl ich bin ihm die Zeit mit mir zusammen schuldig und fühle mich schlecht, wenn ich ihn "weggebe".
Ausserdem habe ich auch immer ein schlechtes Gewissen demjenigen gegenüber, dem ich ihn gebe, weil der Kleine nunmal so fordernd ist.
Ich weiß, dass mein Mutter sich super freut, wenn sie den Kleinen hat, weil er ja trotz allem auch ein Sonnenschein ist und einfach zum knutschen, wenn er sich über etwas freut. Aber ich habe immer gleich ein schlechtes Gewissen, wenn er mal anstrengend war und meine Mutter nach einer Stunde voll fertig ist, wenn ich ihn abhole.

Das ist das erste Mal, dass ich das so äußere. Mir fällt es halt auch schwer Forderungen gegenüber anderen zu stellen und stelle dafür immer recht hohe Anforderungen, an mich selbst.

Aber nochmal wegen Schlafen. Ich denke da muss man auch Grenzen kennen. Ich bin nicht so überzeugt von der Methode, dass ich die immer weiter knallhart durchziehen würde. Wenn Raphael sich wirklich in Rage schreit und tatsächlich eine Stunde durch, dann würde ich ihn auch rausnehmen. Wenn er nachts aufwacht hole ich ihn auch weiterhin in mein Bett und stille ihn und da bleibt er dann auch den Rest der Nacht. Ich versuche schon auf seine Bedürfnisse einzugehen, aber ich will einfach mal ein bisschen Abend haben :)

Naja, wünsche dir auch noch einen schönen Abend
Gruß
Chanti