oh gott, werde ich jetzt mit Handschellen abgeführt?! Habe vergessen uns umzumelden beim Amt...

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Beitrag von lea03 11.02.06 - 11:29 Uhr

#schock #schock #schock #schock


gestern ist mir fast das Herz stehgeblieben, als mein Mann mal endlich wieder seinen Perso haben wollte #schock

Er gab ihn mir vor 4 Monaten als wir zwei Häuser weitergezogen sind. Damit ich uns ummelden kann.

Und was soll ich sagen, ich habe es vergessen #heul

Jetzt fahr ich Montag zur Verbandsgemeinde, aber was machen die dann mit mir #kratz, wenn ich sage wir wohnen schon seit 4 Monaten dort #schock Zerreissen die mich dann in der Luft, rufen die die Polizei und ich werde weggesperrt #schock #gruebel

Man man, ich habe es ehrlich vergessen, das ging im ganzen Stress unter...

Wer kann mir dazu was sagen...hier handelt sich ums Umelden, bin zwei Häuser weitergezogen also es muss nur die Hausnummer geändert werden.

Verzweifelnde Grüße
Katrin

Beitrag von sunset.chill 11.02.06 - 11:37 Uhr

*grins*

eine Chance gibt es noch, der sofortigen Festnahem den darauf stehenden 7 Jahren Zuchthaus zu entgehen:

Sag einfach, Ihr wärt erst kürzlich umgezogen.....

Kürzlich ist ein deeehnbarer Begriff ;-)

Ich glaube, das interessiert die bei Einwohnermeldeasmt gar nicht so sehr, sofern Ihr nicht per Haftbefehl gesucht werdet


LG und bleib #cool

Beitrag von lea03 11.02.06 - 11:42 Uhr

aaaaaaber man muss den genauen Zeitpunkt angeben. Der wird in das Formular mit eingetragen.

Da kann ich jetzt nicht noch lügen oder so.

Nein per Haftbefehl werden wir nicht gesucht. Mein Mann sagte gerade ich soll dann sagen, ich hättte es vergessen, aber die Polizei hätte uns schon gefunden ;-) *g*

Menno ich habe richtig schiss, wenn ich da hin gehe am Montag, sage ich im Bürgerbüro das ich mich gerne Ummelden wolle und den freundlichsten Mitarbeiter suche.

;-)

#danke
Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von sunset.chill 11.02.06 - 11:48 Uhr

och, dann trag halt einfach vorige woche ein....ich würde das nicht so eng sehen.

vielleicht antwortet dir hier ja noch ne verwaltungsfachangestellte....

wenn wir ab montag nichts mehr von dir lesen, in welche vollzugsanstalt sollen wir dir dann schreiben????

#freu

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:00 Uhr

naja, Wittlich #gruebel *loooL*

aber nein, wenn dann möchte ich nach Reutlitz *lol* dann bin ich wenigstens noch im Fernsehen #huepf

;-)

Beitrag von sassiputz 11.02.06 - 11:52 Uhr

Hallo Katrin,

ich kann nur sagen, wie es beim Einwohnermeldeamt in Osnabrück ist: Wer länger als 1 Monat braucht, um sich umzumelden (Gesetz ist 1 Woche), wird mit einem Bußgeld dafür bestraft! In welcher Höhe, weiß ich leider nicht. Ich habe mir von der netten Dame am Schalter sagen lassen, dass es bis zu 500 Euro sein können #schock.

Also: Lieber einmal lügen.

LG
Saskia

Beitrag von lea03 11.02.06 - 11:57 Uhr

#schock

neee lügen geht nicht, schau, der ehemalige Vermieter hat ja die Wohung komplett abgemeldet! Seine Tochter ist dort eingezogen, er wohnt untendrunter und das wird seitdem als ein Familienhaus gehandhabt!

Aber 500 Euro #schock also das kann und WILL ;-) ich mir nicht vorstellen, vielleicht wenn man überhaupt nicht gemeldet ist, und dann "erwischt" wird.

Ich komme ja freiwillig, die haben ja noch nicht "bemerkt"

Uiuiui langsam wurde ich wieder soooo optimistisch, aber jetzt #schock #heul

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von sassiputz 11.02.06 - 12:04 Uhr

Oh, das ist natürlich schlecht.

Aber ich würde es trotzdem machen. Ich bin nämlich auch mal zu spät gewesen (1 Monat + 1 Tag #augen) und die Sachbearbeiterin fand das ganz ehrlich überhaupt nicht witzig. Sie hat dann zwar noch mal beide Augen zugedrückt, aber sie hat mir wirklich ganz doll ans Herz gelegt, beim nächsten Mal früher aufzutauchen. Ich war auch "freiwillig" da...

Naja, sie werden einem ja bestimmt nicht sofort 500 Euro aufzwängen. Es sei denn, Du bist "Wiederholungstäter" ;-).

LG
Saskia

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:10 Uhr

oweija, ich bekomme immer mehr schiss, ich bin ja schon VIER Monate zu spät #schmoll

musstest du dich nur ummelden, oder ab und neu anmelden?

LG
Katrin

Beitrag von sassiputz 11.02.06 - 12:17 Uhr

Ich musste mich nur ummelden.

Oh mann, ich wollte Dich echt nicht so beunruhigen. Wenn andere User schon geschrieben haben, dass sie sich nach 6 Monaten ohne Konsequenzen umgemeldet haben, ist doch alles ok.

Also, Osnabrück ist doch eine Studentenstadt. Und ich weiß noch, als ich mich eingeschrieben habe, hat man mir eine Broschüre in die Hand gedrückt, in der ganz fett gedruckt auf die Ummeldepflicht hingewiesen wurde. Wahrscheinlich gab es bei uns einfach zuviel Ärger deswegen. Naja, ist nur so 'ne Theorie #gruebel.

Aber diese 1-Monat-Regelung ist auch Osnabrück-Intern. Das hat mir die Bearbeiterin auch erklärt. Gesetz ist ja 1 Woche und in OS hat man sich (intern eben) auf 1 Monat geeinigt. Andere Städte sind bestimmt toleranter.

Tut mir echt leid, wenn ich Dir das Wochenende jetzt vermiest hab #schwitz....

LG
Saskia

Beitrag von sassiputz 11.02.06 - 12:10 Uhr

Vielleicht hätte ich noch darauf aufmerksam machen müssen, dass wir Osnabrücker die Ordnung lieben #freu.

Oder vielleicht konnte mich die Sachbearbeiterin auch einfach nicht ausstehen #kratz?

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:12 Uhr

naja, ich lass mich am Montag überraschen.

warum, sie hat doch nochmal zwei Augen zugedrück

#schmoll

Beitrag von kabama44 11.02.06 - 11:57 Uhr


Hallo Katrin ,
ab und zu darf man schon eine Notlüge gebrauchen.
Wer von der Verwaltung will den nachprüfen , wann ihr umgezogen seit .
Also mache es so wie es dir hier einige User anbieten . Soviel Leute können sich nicht irren.
Gutes Wochenende und schlafe ruhig , du bist ja vorige Woche erst umgezogen, oder ?

liebe Grüße
Kabama44

Beitrag von lea03 11.02.06 - 11:59 Uhr

neee lügen geht nicht, wegen dem Vermieter, der hat ja die Wohung ganz abgemeldet. Das kommt nicht in frage.

Ich habe jetzt in einem Rechtsforum von Leuten gelesen, die sich auch erst nach sechs Monaten umgemeldet haben, die haben nur einen Anpfiff kassiert, mehr nicht.

Ich kann mir das mit den 500Euro nicht vorstellen.

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:04 Uhr

Ich habe jetzt mal in Finanzen und Beruf nach einer Verwaltungsfachangestelltn geschrieen, und auf diesen Thread aufmerksam gemacht

#kratz

oh gott, wo ist mein Baldrian

Beitrag von junimond.1969 11.02.06 - 12:17 Uhr

In den länderspezifischen Meldegesetzen sind die Fristen geregelt, innerhalb derer man sich umgemeldet haben muss. In Rheinland-Pfalz ist das eine Woche, soweit ich weiß.

Verbaselt man das, ist das eine Ordnungswidrigkeit und KANN mit Bußgeld belegt werden. Wird es in aller Regel aber nicht, weil Verwaltungsaufwand zu hoch. Nur, wenn der begründete Verdacht besteht, dass jemand aus Absicht mit der Ummeldung geschlurt hat, dann kann es bitter werden. Vater mit Unterhaltspflicht etwa, den schon X Stellen suchen und für den schon X Anfragen aus dem Melderegister vorliegen zum Beispiel.

Christine

P.S. Auszug aus dem Meldegesetz RlPf:

§ 36 Bußgeldvorschriften

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1. sich für eine Wohnung anmeldet, die er nicht bezieht, oder für eine Wohnung abmeldet, in der er weiterhin wohnt,

2. a) entgegen § 13, § 22 Abs. 1 oder 2, § 25 Abs. 1 Satz 2, § 26 Abs. 1 bis 3 oder § 28 Abs. 1 Satz 2 seine Meldepflicht oder seine Pflicht zur Vorlage eines Identitäts­dokuments,

b) als Wohnungsgeber oder als sein Beauf­tragter entgegen § 14 Abs. 2 Satz 1 seine Mitwirkungspflicht,

c) entgegen § 16 Abs. 4 Satz 2 und 3 seine Mitteilungspflicht über eine Änderung der Hauptwohnung

nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erfüllt,

3. entgegen § 19 eine Auskunft nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erteilt,

4. als Leiter einer Beherbergungsstätte oder als sein Beauftragter entgegen § 27 Abs. 3 Satz 1 die besonderen Meldescheine nicht oder nicht vollständig bereithält, vorlegt oder übermittelt,

5. als Leiter einer Einrichtung im Sinne des § 28 Abs. 1 oder als sein Beauftragter entgegen § 28 Abs. 3 Satz 1 die aufgenommenen Personen nicht unverzüglich in ein Verzeichnis einträgt oder entgegen § 28 Abs. 3 Satz 3 den zuständigen Behörden eine Auskunft aus dem Verzeichnis nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erteilt.

(2) Ordnungswidrig handelt auch, wer

1. unrichtige oder unvollständige Angaben macht oder benutzt, um für sich oder einen anderen die Erteilung einer Melderegisterauskunft nach § 34 Abs. 2 oder 3 zu erwirken,

2. vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 34 Abs. 4 oder § 35 Abs. 1 Satz 5 oder Abs. 2 den Inhalt einer Melderegisterauskunft für einen anderen als den angegebenen Zweck verwendet.

#aha (3) Die Ordnungswidrigkeit #aha kann in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu fünfhundert Euro und in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden.

(4) Zuständige Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungs­widrigkeiten ist die Meldebehörde"

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:22 Uhr

#danke

aber der erste Absatz trifft doch nicht auf mich zu oder

. sich für eine Wohnung anmeldet, die er nicht bezieht, oder für eine Wohnung abmeldet, in der er weiterhin wohnt,

also muss ich doch keine 500 Euro zahlen #gruebel

#schmoll mensch, ich habe richtig bammel.

ich bin doch nuuuuuuuur zwei Häuser weitergezogen #schmoll ich bin schon sooft umgezogen und habe es bisher nie verbummelt.

Was denkst du was am Montag passiert.

Ich habe mich grade durchgegoogelt, und da waren mehrere Berichte von Leuten wie mir ;-) da iss es immer gut gegangen...

Oh gott, hab ich Bammel

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von junimond.1969 11.02.06 - 12:28 Uhr

Der erste Absatz umfasst alles unter (1), also auch den Punkt

"2. a) entgegen § 13, § 22 Abs. 1 oder 2, § 25 Abs. 1 Satz 2, § 26 Abs. 1 bis 3 oder § 28 Abs. 1 Satz 2 seine Meldepflicht oder seine Pflicht zur Vorlage eines Identitäts­dokuments"

Und § 13 sagt:

"§ 13 Allgemeine Meldepflicht

(1) Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde anzumelden. Bei der Anmeldung ist die Bestätigung über die Abmeldung vorzulegen, wenn eine Abmeldung nach Absatz 2 erforderlich ist.

(2) Wer aus einer Wohnung auszieht, hat sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde unter Angabe seiner neuen Wohnung oder seines weite­ren Verbleibs abzumelden. Die Pflicht zur Abmel­dung besteht nicht bei einem Wohnungswechsel innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz; in diesem Fall ist die für die bisherige Wohnung zuständige Meldebehörde von der für die neue Wohnung zu­ständigen Meldebehörde über die Anmeldung nach Absatz 1 Satz 1 zu unterrichten.

(3) Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr obliegt die Meldepflicht dem Wohnungs­inhaber. Für Personen, für die ein Betreuer bestellt ist, der den Aufenthalt bestimmen kann, obliegt diesem die Meldepflicht.

(4) Neugeborene sind nur anzumelden, wenn sie nicht in die Wohnung der Eltern oder der Mutter aufgenommen werden."

Wie gesagt, in aller Regel wird das nicht großartig verfolgt, weil viele das verbaseln. Als ich beim Meldeamt war, haben wir das einmal gemacht und da war es ein schon vorsätzlicher Wiederholungstäter, der wegen Schulden von X Stellen gesucht wurde. Ich hab's auch schon mal um etwas mehr als acht Wochen verbaselt, war kein Drama, nur ein bisschen freundlich-grummeliges "DuDu-Das darfste-aber-nicht-nochmal-machen-Fingergewedel" vom Meldebeamten.

Christine

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:32 Uhr

Und was ist wenn die liebe Frau M. vom Bürgerbüro einen schlechten Tag hat?

Ich blicke mit den Paragraphen und Absätzen nicht durch, ist mir jetzt zur Zeit zu hoch, aber wenn sie einen schlechten Tag hat, will die dann unter Umständen 25 000 *wiedervomstuhlkipp* Euro von mir


#schwitz


#danke
Katrin

Beitrag von junimond.1969 11.02.06 - 12:35 Uhr

"aber wenn sie einen schlechten Tag hat, will die dann unter Umständen 25 000 *wiedervomstuhlkipp* Euro von mir "

Quark, bitte nicht voreilige Schlüsse ziehen, ich hab's Dir unten nochmal erläutert. Nun atme erstmal dreimal durch und dann lies mal in Ruhe: KANN (!) bis (!) 500 Euro. Muss also nicht und muss wenn, dann nicht so hoch sein.

Ob überhaupt, und wie hoch richtet sich nach der Schwere des Versäumnisses.

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:38 Uhr

#danke

dreimal durchgeatmet, ich gehe da Morgen hin und sage: oweija, ich glaube ich habe eine Ordnungswidrigkeit beganen ich habe vergessen....

So, und vier Monate ist allso nicht so allzu Schwer? #kratz

ich weiss ich bin unmöglich, aber ich kenn doch mein "Glück"

Beitrag von junimond.1969 11.02.06 - 12:47 Uhr

Wenn Du lieb und freundlich schilderst, dass es bei Dir in den letzten Monaten viel Aufregung gab und dass Du auch weil Ihr nicht so "groß" umgezogen seid, es total vergessen hast, dürfte es klappen.

Bei mir würde das wohl ziehen, wenn es keine klare Anweisung des Dienstherrn gibt, die mich zwingt, einen Bußgeldbescheid loszulassen und es allein meinem Ermessen überlassen ist, ob oder ob nicht. Der Gesetzestext sagt kann, d.h. die Behörde kann und muss nicht. Der Gesetzgeber hat also schon berücksichtigt, dass es Fälle gibt, bei denen ein Bußgeld unverhältnismäßig wäre.
Und: Wenn man in'nem kleinen Ort, wo einen jeder kennt, nur drei Häuser weiterzieht, also ich kann da keinen Grund erkennen, dass man mit der Nicht-Ummeldung irgendwelche Absichten verfolgt hätte und warum man mit Bußgeld belegt werden sollte. Anders könnte es sein, wenn Du Dich extra nicht umgemeldet hast, weil unter der alten Meldeadresse noch Sozialleitungen an Dich laufen, die Du nach der Ummeldung nicht mehr hättest oder sowas zum Beispiel:

Mutter lebt mit ihrem Kind, der Kindsvater drei Häuser weiter offiziell bei seinen Eltern, aber "in Echt" bei der Kindmutter und dem Kind. Er meldet sich aber nicht um, weil er Kindsmutter sonst das ALG II flöten geht...

Christine

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:57 Uhr

Das trifft ja bei mir nicht zu, habe ja kein Vorteil davon getragen


#huepf

ich berichte Montag wie es gelaufen war.

#danke

Lg
Katrin

Beitrag von lea03 11.02.06 - 12:28 Uhr

#schock


25 000 Euro weil ich es vergessen habe

*umfall*


#kratz

Beitrag von junimond.1969 11.02.06 - 12:29 Uhr

Dieser Betrag gilt doch für andere Versäumnisse.

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