konfessionsloser Vater, kann ich trotzdem taufen lassen?

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Beitrag von dragonfly 11.02.06 - 12:50 Uhr

Hallo Muttis und Vatis (?),

wir bekommen unser Baby zwar erst im Juli, aber ich hätt mal eine Frage, die wichtig für mich ist, weil ich sonst schon mal anfangen müßte meine Familien zu beruhigen... #schwitz
Also: ich bin katholisch und mein Mann war es auch, bis er vor ein paar Jahren aus der Kirche ausgetreten ist.
Das macht mir nichts aus, ist ja auch jedermanns Recht und Grundeinstellung. Er ist kein Atheist, hat aber Probleme mit der kath. Kirche...
Ich möchte aber unser Baby gerne taufen lassen und frage mich nun, ob das auch geht, wenn nur noch ich in der Kirche bin!? #kratz
Weiß das jemand von Euch?
LG und schönes Wochenende Dragonfly

Beitrag von mymelody 11.02.06 - 13:03 Uhr

hi dragonfly,

die genaueren gründe kenne ich zwar nicht, aber meine bekannte ist auch aus der kirche ausgetreten und sie lassen ihr kind jetzt im februar taufen.
ist also alles möglich ;-) viel spaß!

lg von jana

Beitrag von elke77 11.02.06 - 12:59 Uhr

ich denke schon, dass das geht. Sonst könnten ja z.B. Alleinerziehende oder Witwen auch nicht taufen lassen, wo evtl überhaupt kein Partner da ist...
Ich schätze, die Kirche ist momentan um jedes Schäfchen froh, dass nicht davonrennt ;-)

LG, Elke+Anna *18.9.05 #blume

Beitrag von relda 11.02.06 - 13:28 Uhr



Hallo,

ich bin überzeugter Atheist, mein Mann ist katholisch, wir lassen unser Kind im April taufen, weil mein Mann das unbedingt möchte!#augen

Noch Fragen, es geht also sogar, wenn Mama mit der Kirche nichts am Hut hat!;-)

Gruß
Mandy+ Max Linus *20.05.2005

Beitrag von claudichma 11.02.06 - 13:36 Uhr

Hallo!

Bei einer Freundin von mir sind beide Eltern aus der Kirche ausgetreten und sie haben ihr Kind trotzdem taufen lassen, geht also wirklich alles.

Davon ab - sofern keiner direkt fragt, ob dein Mann ausgetreten ist, würde ich auf Nachfrage einfach sagen, er sei katholisch. Wüsste nicht, dass da einer in den Büchern nachschauen geht, ob das auch stimmt. ;-)

Claudia, die auch ausgetreten ist, weil sie lieber was in den Klingelbeutel wirft als jeden Monat staatlich für den Glauben zur Kasse gebeten zu werden. (Die Kirchensteuer wurde übrigens von Hitler eingeführt, und die Kirche lässt sich ihr Stillschweigen über diverse Angelegenheiten von uns bis heute bezahlen, soviel dazu, aber muss jeder selbst wissen.)

Beitrag von kikiju 11.02.06 - 14:15 Uhr

Hallo,

ja, das ist kein Problem.Justus ist im Dezember 05 in Hamburg kath.getauft worden.Sein Papa ist nicht getauft,also in keiner Kirche und ich bin katholisch.Mindestens ein Taufpate sollte katholisch sein.

(Ps:mein Mann hat damit überhaupt kein Problem,mir war es wichtig das Justus getauft wird...)
Liebe Grüsse und noch eine schöne Schwangerschaft....
Kerstin & Justus (25.06.05)

Beitrag von sunny156 11.02.06 - 15:00 Uhr

Hallo,

bei uns ist es ähnlich! Ich bin katholisch und mein mann ist "religionslos"! Er glaubt an Gott aber will sich nciht auf eine Religion festlegen! Taisha wurde katholisch getauft! War kein Problem!!

LG,
Sunny

Beitrag von vepini 11.02.06 - 16:16 Uhr

Hallo,

ich bin ev., mein Freund kath. aber aus der Kirche ausgetreten. Chiara wird ev. getauft, es ist überhaupt kein Problem, das der Vater nicht mehr in der Kirche ist.

Das einzige Problem das wir haben ist, dass wir keinen Taufpaten finden. Die meisten unserer Bekannten sind aus der Kirche ausgetreten oder kath. und wir brauchen ja mindestens einen ev. Taufpaten.

VG Nicole

PS: Ich komme übrigens ganz aus Deiner Nähe! :-)

Beitrag von dragonfly 11.02.06 - 17:30 Uhr

#danke für Deine Antwort!
Woher kommst Du denn?
Dragonfly