Sinnlos-Posting: Ich-AG als Baby-Domina?!

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Beitrag von claudichma 11.02.06 - 13:19 Uhr

Hallo zusammen! (Mal wieder! ;-) )

Also, ich weiß ja nicht, wie es Euch geht oder in dem Stadium des Kindalters gegangen ist, aber mein Kleiner (6 1/2 Wochen) ist irgendwie tagsüber nicht in der Lage, zur Ruhe zu kommen und zwischen den Stillpausen einzuschlafen. Nachts geht es, aber tagsüber läuft es meist immer so ab:

Ich stille ihn (ich sitze, er liegt bequem auf einem dicken Kissen auf meinem Schoss) auf beiden Seiten, zwischendurch wickel ich ihn, nach der 2. Brust döst er zufrieden weg, in der Zeit lasse ich ihn auf dem Kissen liegen. Kurze Zeit später (höchstens 5 Minuten) wird er dann wieder munter und will "Action", also geschaukelt werden oder herumgetragen werden, alles, bloß nicht einfach ins Bettchen oder die Wippe legen, sonst geht sofort das Geschrei los. Also beschäftige ich den Kleinen eine Weile. Nur irgendwann verpasst er dann regelmäßig den Punkt, wo er müde wird. Fazit: Mitten im schönsten "Gespräch", Geschmuse oder Mienenspiel fängt er plötzlich an zu knöttern. Ich denke, er ist dann einfach müde und weiß aber nicht, wie er sich selbst beruhigen soll, damit er einschlafen kann.

Das Schlimme/Blöde daran ist, dass er dann immer so mit den Armen und Beinen strampelt, dass er sich selbst wachhält. Wenn ich ihn pucke, flippt er bald aus vor Wut und windet sich so lange schreiend mit hochrotem Kopf, bis er sich wieder befreit hat. Und auch wenn er ruhig liegt - er macht einfach die Augen nicht zu. Inzwischen läuft es so, dass ich ihm tatsächlich die Augen verbinden muss, damit er einschläft. Ich komme mir echt schon vor wie eine Babydomina mit diesem gefesselten Kind mit verbundenen Augen und Schnuller als "Knebel". Aber das ist dann echt die einzige Möglichkeit, ihn zum Einschlafen zu bringen.

Sorry, ist lang geworden, aber ich wollte einfach mal wissen, ob das normal ist / sein kann, dass das so schwer ist mit dem Einschlafen bei Babys. Legt sich das irgendwann wieder? Nachts geht es wie gesagt viel besser, da ist es dunkel, er liegt direkt neben mir ("Familienbett"), ich rede kaum mit ihm und generell ist alles ruhig und leise. Aber tagsüber will ich eigentlich nicht, dass er da auch nix zu sehen und zu hören bekommt, ist doch langweilig, oder? Aber anscheinend regt ihn ja alles an Eindrücken so auf, dass er dann nicht abschalten kann.

Naja, aber dafür hat der kürzliche Wachstums-/Entwicklungsschub was gebracht: Er kann jetzt 2 neue Geräusche (ein Juchzen und ein fragendes "Röh!") und er er hat mich heute zum ersten Mal bewusst angelächelt. #liebe (Und mein Mann hat's wieder verpasst! #augen )

Viele Grüße
Claudia mit Ben *28.12.05

Beitrag von white_shark 11.02.06 - 13:32 Uhr

hallo claudia,
kenne dein problem nur allzugut. habe auch ein anti-schlafmonster hier daheim. naja, das mit dem augen verbinden, kannst dir ja denken, find ich persönlich jetzt nicht so toll. aber ich weiss auch, dass man viele komische dinge tut, die man vielleicht nie tun wollte. aus verzweiflung. meine kleine ist inzwischen 4 monate alt. auch sie tat sich schwer mit schlafen. sowohl tags als auch nachts. gebracht hat letztlich nur die konsequente umsetzung meiner instinktiven gedanken. kann also so verkehrt nicht gewesen sein. ich habe sie so oft es ging in den wagen gepackt und bin los, bei jedem wetter. im wagen bei dem geschuckel schlief sie nämlich schon. dann zwischenstop im cafe und bespielen und stillen, dann wieder heimwärts. auch heute noch machen wir täglich gänge von mindesten 2 h meistens jedoch sind wir 5 stunden unterwegs. dann habe ich sie daheim konsequent mit dem beginn des quängelns hin gelegt, ihr den schnulli reingetan und mit einem kleinen schmusetuch "fixiert". bin dann immer wieder raus. und immer wieder rein, wenn sie leicht quäkte. geschrien hat sie nie dabei. im gegenteil, meist schläft sie jetzt innerhalb von 15 minuten ein. zwar schläft sie nur 30 minuten tags über am stück , aber ich bin zufrieden damit. sie kann einfach nicht schlafen, so lang wer im raum ist. das lenkt sie zu sehr ab. ich gehe aber immer mal rein, damit sie weiss ich bin da. abends habe ich mir selber 20 uhr als dead line gesetzt und es genauso gemacht. inzwischen akzeptiert sie es gut. ich habe das nicht nach der ferber methode gemacht um gottes willen. ich leg sie also wach hin, streichel ihr die stirn (an der nasenwurzel, das weckt den lidschlussreflex) und wenn sie wegdämmert, geh ich leise raus. manchmal klappts auch, wenn sie ganz wach ist und noch mit schmusetuch rumfummelt. nucki muss manchmal noch 4-5 mal wieder rein gesteckt werden.

probier doch mal, ob deiner auch allein besser schlafen kann. oder einstreicheln.

shark

Beitrag von white_shark 11.02.06 - 13:35 Uhr

wollt noch sagen, das fixieren meint , ich lehne das tuch gegen den schulli. nichts mit festbinden oder so. sie drückt sich das tuch nun selbst fest gegen den nucki beim einschlafen.

*das wird schon, manche brauchen eben länger , um sich ans irdische dasein zu gewöhnen.

Beitrag von bine3 11.02.06 - 13:39 Uhr

Hallo Claudia!!
Was tust du denn mit dem armen Würmchen?
Irgendwie versteh ich dich ja!! Mein Zwerg konnte die ersten 2 Monate nur auf meiner Schulter schlafen!! Ich hab ihn einfach dort dösen lassen!! Zwar kam es vor, dass ich dann 2 Stunden mit meinem geschultertem Baby durchs Haus lief, er war aber rundum glücklich!! Bedenke, manche Babies brauchen extrem viel Körperkontakt - auch beim Schlafen!! Verwehr ihm das nicht!! Denn dadurch machst du ihn böse und traurig - er schreit sich dann verzweifelt in den Schlaf...
Wenn er auf dir einschläft, nimm dir ein Buch... Schau fern...
Mein Süsser ist jetzt 3 1/2 Monate und macht seit 3 Wochen einen ausgedehnten Mittagsschlaf von 3 Stunden. Und das ohne meine Nähe zu brauchen!!
alles Liebe
bine

Beitrag von samira03 11.02.06 - 14:08 Uhr

hallo,
versuchs mal mit einem leichten klopfen auf den popo wenn du ihn über der schulter liegen hast. oder wenn er auf dem bauch liegt.
Hat bei meinen immer geholfen wenn sie nicht schlafen wolten.

lg jessy+ #baby 12ssw