ADHS:Kind

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von sexymichi 11.02.06 - 13:54 Uhr

Hallo

Hier mein Problem.Mein großer 8 Jahre hat ADHS. Es wurde vor etwa 1jahr festgestellt. Er war schon immer verhaltensauffällig nur mit AdHs kannte ich mich nicht aus hörte man ja früher auch nichts von. Nun seit er Concerta nimmt hat sich sein verhalten schon etwas verbessert.Aber er Hört überhaupt nicht wenn ich ihm etwas sage er macht nur was er will und zeigt diesen unsinn auch seinen 2 jüngeren geschwistern. mir wächst diese ganze sache über den kopf so das ich schon das Jugendamt um Hilfe gebeten habe. Ich habe auch einen Platz in einer bertruten Einrichtung genemigt bekommen nur bekomme ich von allen seiten druck was ich für eine schlechte mutter sei und das ich das Kind abschieben würde u.s.w. Ich bin mit meinen Nerven am ende.hat schon jemand erfahrung damit gemacht? was würdet ihr mir raten?
Danke schonmal im vorraus.#danke

Beitrag von nixnutzia 15.02.06 - 00:27 Uhr

Hallo,
laß Dir von anderen nichts einreden, von wegen schlechter Mutter. Es spricht für Dich das du Dir Hilfe geholt hast und nicht einfach alles laufen lässt.
Ich habe selbst 2 ADHS Kinder die beide mit Medikamenten behandelt werden. Der eine mit Medikinet und der andere mit Stratterra und Risperdal.
Auch finde ich das mit der Betreuung uncht schlecht, ich habe es bei beiden Kindern wahrgenommen, aber mit unterschiedlichen erfolgen. Wenn Du mehr wissen möchtest kannst Du mich ja gerne anmailen.
Kopf hoch und lass Dich nicht von den Unwissenden und Gutmeinenden unterkriegen. Mütter mit ADHS Kindern haben meist einen schweren Stand.

Liebe Grüße

Beitrag von nici_ds 15.02.06 - 08:17 Uhr

Hallo,

Dein Beitrag ist ja schon ein paar Tage alt, ich hoffe Du liest meine Antwort noch....

Mein Sohn, bald 9 Jahre, hat ADHS. Mit Einschulung wurde es festgestellt. Ich hatte gerade noch ein 2tes Kind bekommen und war stellenweise total überfordert.

Wir waren in der Praxis eines guten Kinder-u. Jugendpsychologen. Er hat die Diagnose nach reichlichen Tests gestellt und uns Concerta aufgeschrieben. Zusätzlich bekommt mein Sohn auch noch eine begleitende Therapie.
Einmal in der Woche werden mit ihm Konzentrationsübungen, Gruppenübungen, Verhaltensübungen gemacht.

Zu Therapiebeginn wurde erst gar nicht mit ihm gearbeitet, sondern mit uns Eltern. Wir sind dort einmal wöchentlich zum "Elterncoaching". Haben Hilfestellungen, Tips, Maßnahmen, Belohnungspläne, Familienregeln, Lesestoff, etc. an die Hand bekommen. Immer wieder belastende Situationen wurden nachgespielt und eine Lösung ausgearbeitet. Das ging knapp über ein halbes Jahr, erst dann begann die Therapie für unser Kind.

Uns hat das sehr geholfen. Seitdem haben wir wieder ein recht normales Familienleben.

Vielleicht kannst Du Dich mal umhören, sowas wird es doch wo Du wohnst auch geben. Das Jugendamt wird, so denke ich, nicht wirklich helfen können.

Viele Grüße
Nici

Beitrag von sexymichi 15.02.06 - 15:34 Uhr

Vielen dank erstmaldas ihrgeschrieben habt.
Bei meinem Sohn wurde das Adhs auch erst vor etwa 1Jahr festgestellt.er bekamzusätzlich zum Medikament Concerta eine Srachtherapie wo er zurzeit pausiert. und er geht zum Psychologen wo er auch konzentrationsübungen macht. Ich glaube ich bin hier beim Jugendamt ganz gut aufgehoben und der geplante Heimaufenthalt ist auch gut für ihn da ich noch 2 andere Kinder Habe welche mich auch brauchen. Da ich alleinerziehend bin mit 3 Kindern und keine Hilfe sonst bekomme kann ich mich nicht so um den großen kümmern wie er es braucht deshalb die Heimunterbringung. Mal sehen wenn es soweit ist im moment warten wir auf den bericht vom KH. wo noch verschiedene Tests durchgeführt wurden. L.G. Michaela

Beitrag von monstermama5 27.02.06 - 22:11 Uhr

hallo michaela

bin durch zufall auf deinen bericht gestoßen.ich habe auch einen 7 jährigen sohn da er AS hat.Ist nicht immer ganz einfach mit ihm.und stellenweise bin ich auch überfordert mit ihm.Habe noch 4 weiter kinder ( älter) für die die situation auch nicht leicht ist.lebe mit dem vater nicht zusammen .nico geht zu einem kinderpychologen der mir nun einen bericht über nico ausgehändigt hat.demnach hat nico diese ganzen auffälligkeiten weil es probleme in der beziehung zwischen mir und seinem vater gab.Hallo??? kein wort über das ADS nichts.er bekommt seit 2 jahren ritalin und habe auch schon viele gespräche mit seiner ärztin gehabt die gamals das ADS diagnosdiziert hat .glaube das ist die einzigste die mich verstehen kann das ich manchmal nicht mehr weiter weiß.
Habe nun überlegt ob ich mich mal mit dem jugentamt in verbinndung setzen soll den so wie die situation jetzt ist geht es nicht weiter.
Muß dazu sagen das nico auf eine michael schule ( waldorfschulen) geht und die lehrein mit zu dem gespräch gehen würde.der bericht der schule liegt vor.es wird bestätigt das nico auf dieser art von schule genau richtig aufgehoben ist.
habe angst das es mit ihm immer schlimmer wird und ich nico nicht mehr das geben kann was er braucht.
weißt du ob es für sollche kinder in dem alter schon betreutes wohnen oder soetwas in der art giebt.und ist da das jugentamt der richtige ansprechpartner?
oder würde der vater das kind bekommen wenn ich sage ich kann nicht mehr? er hat kein sorgerecht usw

währe lieb wenn du mir antworten würdest LG maike