Hunde nicht erlaubt!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von leoli2604 11.02.06 - 16:52 Uhr

Hallo ihr lieben.

bin erst seid kurzen wieder im Forum. Wir sind umgezogen. Das ist auch so ein wenig mein Problem. Als wir vor Fünf Monaten unseren Mietvertrag unterschrieben haben, hat uns der Markler nichts davon gesagt dass im Haus Hunde nicht erwünscht sind. Nun wollten wir uns einen kleinen Hund zulegen und bei der Schlüsselübergabe habe ich das so meinem Vermieter erzählt. Worauf er nur sagte, daß es nicht geht weil hier Hunde absolut nicht erlaubt sind, und wir hätten dann den Markler nur falsch verstanden.
Ich muss dazu sagen das wir in ein Neubau mit noch acht weiteren Mietern gezogen sind. Mittlerweille weiss ich das zwei der Mieter ohne das Wissen(behauptet der Vermieter) einen Hund haben. Ich habe meine Nachbarn gefragt und sie würden auch alle unterschreiben. Außerdem habe ich gehört, daß vom Gesetz her, Hunde bis 30 cm zu den Kleintieren wie Nagger gehören. Stimmt das??? Könnte ich mir dann einen Yorki (Lieblingshund) holen ohne mit meinem Vermieter krach zu bekommen. Gibt es da irgendwelche Seiten, wo ich mir soetwas rausholen könnte.
Danke schon mal.

Beitrag von 12pfoten 11.02.06 - 18:20 Uhr

hallo,


erstmal wollte ich sagen das ich toll finde das du erst gefragt hast und nicht wie viele andere einfach losziehst und dir einen holst und ihn dann wieder weggeben musst.also ich weiss das man katzen nicht verbieten darf aber hunde schon.
aber wenn 2 parteien bei euch hunde haben und die dafür unterschreiben das sie gegen einen weiteren nichts hätten müsste der vermieter das eigentlich erlauben.
er kann ja nicht 2 hunde erlauben und bei euch denn sagen,nee, keine hunde erlaubt und das die anderen
sich heimlich einen angeschafft haben kann ich auch nicht glauben,das würde doch kein vermieter erlauben,oder???#kratz
und wenn er sagt das die heimlich angeschafft sind,na dann erlaubt er das doch trotzdem in dem er da nichts gegen macht.
frag doch mal die anderen mieter ob die ihre hunde wirklich erlaubt halten und dann frag im mieterschutz nach.

wenn ihr wirklich einen möchtet würde ich nicht so leicht aufgeben


viel glück monique


Beitrag von cloud07 11.02.06 - 18:20 Uhr

Hi
Ich kann deinen Wunsch nur zu gut nachvollziehen!
Aber ich möchte hier nicht pauschal mit ja oder nein antworten.
Wenn du den Mietvertrag unterschrieben hast,musst du ja gelesen haben ob da ein Hundehaltungsverbot drin steht!
Sollte dies nicht der Fall sein kann er euch EIGENTLICH die Hundehaltung nicht verbieten, zumal ja noch andere Mieter Hunde haben!

Sollte es aber Fall sein das Hundehaltung untersagt ist, und das auch im Mietvertrag, dann kannst du nur wenig machen!
Eine Möglichkeit wäre, das du eine Unterschriften Liste von ALLEN Mietern unterzeichen lässt, in der steht das sie nichts gegen einen kleinen Hund hätten.
Es ist immer einfacher wenn du auch dafür unterschreibst das du mit dem Hund einen Teamtest (so klein er ist, hab selbst nen Yorkie mit Begeleithundprüfung) machst und somit dem Beweis liefern kannst das dein Hund gut erzogen ist!
Die Liste kannst du dem Vermieter vorlegen.
Ob es etwas bringt hängst ganz vom Vermieter ab!


Viel Glück

Beitrag von leoli2604 11.02.06 - 19:00 Uhr

danke erst mal.
Also es ist so das ich ja meine Nachbarn gefragt habe und die ja alle zugestimmt haben. das habe ich meinem Vermieter auch gesagt.
Ja es stimmt das steht im Mietvertrag drin, daß Hundehaltung nicht erlaubt wäre. Unser Fehler wir haben uns den Mietvertrag nicht gründlich genug durchgelesen.
Ich wäre auch da nicht so hinterher, wenn ich nicht wüsste das die beiden Mieter auch einen HJund haben. Und mein Bekannter mir gesagt hätte, daß es auch gesetzlich festgelegt ist, daß Hunde bis 30 cm als Kleintiere gelten. Das heisst genau, das sie gar erst nicht angemeldet werden müssen.
Das ist mein Problem.Ich möchte gerne meinem Vermieter das ganze dann aber auch schwarz auf wess präsentieren.

Ich würde es nicht übers Herz bringen, einen Hund zu holen und ihn wegen so etwas wieder weggeben.

Beitrag von starfish1 11.02.06 - 20:25 Uhr

Wenn im Mietvertrag steht, dass Hundehaltung verboten ist, dann ist sie verboten und der Hund auf Verlangen des Vermieters abgegeben werden. Es spielt dabei keine Rolle wie groß der Hund ist. Hund ist Hund. Es geht bei Haltungsverboten ja in der Regel auch darum die "Gefahren" die von Hunden ausgehen einzudämmen (bellen, Dreck im Treppenhaus, Kot vor dem Haus etc.). Eine Ausnahme von dem generellen Hundehaltungsverbot kann nur bei medizinisch notwendingen Tieren (z.B. Blindenhund) gemacht werden. Da hättet Ihr den Mietvertrag vorher gründlicher studieren müssen, gerade im Hinblick auf die von Euch gewünschte Hundehaltung. Es wird Euch wohl nur bleiben eine andere Wohnung zu suchen oder den Wunsch nach einem Hund erst einmal zu verschieben. Im übrigen kann es den MIetern mit Hund im Haus jederzeit passieren, dass sie vom Vermieter aufgefordert werden, die Hunde abzugeben. Das wollt Ihr ja wohl auch nicht.

Beitrag von seven7 11.02.06 - 23:41 Uhr

Stimmt, wenn es im Mietvertrag steht ist es verboten. ABER er kann es nicht zweien erlauben (und das tut er wenn er schweigt) und es Euch verbieten! Und ich hab auch schon oft gehört/gelesen, daß Chihuahua oder Yorkshire als Kleintiere gelten und man sie dulden muss. Ich würde mit dem Mieterschutzbund (wenn möglich) oder einem Anwalt, der sich aus Mietrecht spezialisiert hat sprechen und mich so absichern. Dann seid Ihr auf der sicheren Seite! Viel Glück! LG

Beitrag von sunset.chill 11.02.06 - 20:40 Uhr

Hallo,

also da ist der Stress doch schon vorprogrammiert.

Der Vermieter hat Euren Wunsch abgelehnt und sich auf den Mietvertrag berufen.

Ihr habt vergessen den Makler oder Vermieter vorher zu fragen oder Euch den Mietvertrag gründlich durchzulesen.

Und dass andere Mieter bereits Hunde halten ist kein Argument, dass es Euch auch erlaubt werden muss.
Denn stell Dir mal vor, alle anderen schaffen sich plötzlich auch einen Hund an.

Mit den Unterschiften der anderen Mieter ist es auch so eine Sache. Stell Dir mal vor, da ziehen Mieter wieder aus und der Vermieter kann die Wohnung nicht mehr so gut vermieten, weil eben 3 Hunde im Haus sind. Oder die andern Mieter ändern ihre Meinung, weil sie sich doch durch den Hund gestört fühlen....ist bei uns im Haus passiert.....

Wenn Du Tierfreundin bist, dann verzichte lieber erstmal, bis ihr woanders wohnt. Oder willst Du einem Tier den Stress antun, erst bei Euch ein-und dann wieder auszuziehen?

LG


Beitrag von angel06 11.02.06 - 23:26 Uhr

Yorkshireterrier: Hunde mit winzigen Ausmaßen sind immer erlaubt und gelten als Kleintiere. Sie bellen angeblich nicht, sondern können nur krächzen.

Chihuahuas: Winzling-Hund, als Kleintier immer erlaubt. Belästigungen für Nachbarn sind nicht zu erwarten.

Quelle: http://www.mieterbund.de/zeitungen/mz/2003/1003/mz_1003_tier.html

Beitrag von sunset.chill 11.02.06 - 23:45 Uhr

Vorsicht:
das gilt NUR für Mietverträge OHNE Regelung zur Tierhaltung!

In den Standardmietverträgen ist die Tierhaltung meines Wissens ausgeschlossen.

Gruss

sc

Beitrag von .blonder_engel. 12.02.06 - 17:06 Uhr

Muss nur mal schnell anmerken dass ich das ja mal für vollkommenen Blödsinn halte. Hund ist Hund und ein Yorkie ist oft mehr Hund als eine Dogge!

Wenn ich da so an meinen Ex Nachbar denke dessen Yorki einem den Ganzen Tag die Ohren vollgekläfft hat mit einer penetranten schrillen Ohrenbetäubenden Stärke.

Meinem Vermieter ist es inzwischen egal was für Hunde und wieviele! Ich habe ihm klar gemacht dass wir natürlich saubere Leute sind, es zu keinerlei Belästigung kommen wird ob Geruch, Dreck oder Lärm! Sollte einer meiner Schützlinge irgendetwas zerstören wird das natürlich ersetzt! Wenn ganz klar solche Sachen anspricht, offen, ehrlich ist dann hat man ganz gute Chancen. "Einfach" versichern und auch dafür sorgen dass es zu keinerlei Ärger kommt.

Liebe Grüsse und viel Glück