Nachhilfe ...

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von mariel768 11.02.06 - 19:42 Uhr

Hallo,

zusammen mein sohn ist in der 2 Klasse, hat Schwierigkeiten im Dikatat jetzt hab ich mir überlegt ob ich ihm Nachhilfe geben lasse........... Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ?? Haben sich die Noten daraufin verbessert?

Liebe Grüße Jola

Beitrag von sigru 12.02.06 - 09:29 Uhr

Warum übst Du nicht selbst mit ihm jeden Tag 10 Minuten?
Das müßte eigentlich schon reichen.

Im 2. Schuljahr halte ich das wirklich noch für zu früh.
Wie stellst Du Dir so eine Nachhilfestunde vor? Eine ganze Stunde/dreiviertel Stunde diktieren?

Du schaffst das bestimmt mit ihm zusammen. Wenn Du mit ihm übst zeigst Du außerdem Interresse und daß Du mit ihm an seiner Schwäche arbeiten willst.

Alles Gute

Sigru

Beitrag von manavgat 12.02.06 - 11:25 Uhr

Also Jola,

ich "verkaufe" Nachhilfe und ich rate Dir dringend ab einem so kleinen Knopf schon zu vermitteln, er brauche Sonderbeschulung! Wir nehmen die Kinder erst ab der 3. Klasse, es sei denn es gibt in der Familie nichtdeutsche Sprecher.

Wenn Du selbst Deutsche bist und einen ausreichenden Schulabschluß hast, dann übst Du jeden/jeden zweiten Tag ein kleines! Diktat.

Achtung: erklär ihm die Rechtschreibregeln, anstatt stur immer das Zeugs zu üben, was in der Schule gerade dran ist. Viele Kinder die auf Abfotografieren getrimmt werden (und das ist Quälerei) schmieren in der 5ten Klasse dann endgültig ab.

Gutes Material findest Du hier:

http://www.aol-verlag.de

oder die Lerndrachen vom Klett-Verlag.

Empfehlen kann ich auch die Lernkarteien vom AOL-Verlag zum Wortschatz. Wichtig ist, dass Dein Kind auch schreibt.

Alles Gute

Manavgat

Beitrag von f.j.neffe 13.02.06 - 21:33 Uhr

Aber bitte nicht formales Rechtschreiben üben sondern "Ich wachse und werde stark als Rechtschreiber, es macht mir Freude, es geht leicht, fast von selbst, schreibt sich alles wunderschön und richtig......". Wie Popeye, der Seemann, der schluckt eine Dose Spinat, dann kann er alles. Auch für Rechtschreiben muß man sich erst stark machen.
Das Gedächtnis speichert nämlich nicht allein Worte sondern immer alles. Wenn man sich ärgert oder frustriert ist und eine Wut hat, merkt sich das Gedächtnis die Wörter mit Ärger und Frust und Wut, und so sind sie eher eine Belastung als eine Hilfe.
Die Lehrerin H.Prem hat da ein gutes Büchlein veröffentlich: "Eine vergnügte Ballonfahrt ins Leseland", nach dem schon sehr viele Eltern mit ihren Kindern gut lesen + schreiben gelernt haben. In "LegastheNIE" stünde was über die Entwicklung der RechtschreibSTÄRKE, nicht der Schwäche.
Wenn Sie für Ihr Kind ein begeisterndes Vorbild wären für "Ich schreibe gern gut und einfach richtig", das wäre die feinste Art Nachhilfe. Ich wünsche guten Erfolg.
Franz Josef Neffe