Nochmal zum Einschlafen, bin verzweifelt

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Beitrag von mika1 12.02.06 - 10:07 Uhr

Ich weiß nicht mehr weiter!!!
Unser kleiner schläft fast nur nochauf dem Arm ein.
Abends ist es besonders schlimm. Zudem wird er immer so um 21.00 Uhr wach und will teilweise bis 23.00 Uhr oder 23.30 Uhr nicht wieder schlafen. Im Bett geht es gar nicht, da weint er ganz herzzerreißend und ich schaffe es nicht ihn so liegen zu lassen!
Ich kann ihn doch aber nicht immer auf dem Arm einschlafen lassen. Müssen wir da jetzt hart sein oder was können wir tun?
Ich bin total verzweifelt und glaube ich habe alles falsch gemacht. Bitte helft mir!!!!
Nadine und der kleine Mika!!!

Beitrag von katharina84 12.02.06 - 10:18 Uhr

Hallo nadina,

ich habe meinen sohn auch mal einen abend schreien lassen. immer nach einer min bin ich zu ihm gegangen. war schon hart, aber dann am nächsten abend war es gar kein prob mehr.

versuch es doch mal. ich finde eine min ist ok. nimm dir aber besser eine stopuhr, denn so eine min kann lang sein.

Lg katharina, die auch einen Mika hat.

Beitrag von sabienchen22 12.02.06 - 10:21 Uhr

hi!!

also meine kleine maus hat bis vor ein paar Tagen auch nur auf meinem Arm oder nach dem Stillen geschlafen #gaehn ...da habe ich sie dann immer ganz vorsichtig in die Wiege gelegt und sie hat meist weitergeschlafen!

Seit Mittwoch habe ich mir gedacht, dass ich so ein Abendritual einführe! #kratz
Habe sie so gegen 21 Uhr umgezogen, dann nochmal gestillt, und um 22 Uhr habe ich sie wach (!!!)#schwitz in die Wiege gelegt. Dann habe ich ihr noch eine Geschichte vorgelesen #bla und vorgesungen bis ich merkte, dass sie müde wird (da beginnt sie dann immer am Daumen bzw. an der Hand zu lutschen)...um 22:30 Uhr hat sie geschlafen #huepf sogar bis 7 Uhr in der Früh ohne wach zu werden!!! #freu #cool ;-)

Nun mache ich das jeden Abend so und es funktioniert sehr gut, bis jetzt ist sie immer von selber eingeschlafen und hat auch, bis auf heute Nacht immer durchgeschlafen #danke

Vielleicht versuchst du es auch mal mit einem Abendritual...?!?! #gruebel
Einfach ausprobieren, ich dachte mir auch nie, dass das so super klappt!!!

Alles Liebe,
Sabine & Sarah *9.12.2005

Beitrag von zanzarel 12.02.06 - 10:18 Uhr

Wie alt ist denn Dein Kleiner?

Beitrag von mika1 12.02.06 - 18:40 Uhr

Mika ist sieben Monate!!!

Beitrag von mammammia 12.02.06 - 12:54 Uhr

Hi Nadine,

anbei ein Auszug aus unten stehenden Link:


ZITATANFANG:
Der tägliche Kampf ums Einschlafen

Es ist dunkel und niemand ist da.
Das Einschlafen im Kinderzimmer macht dagegen meist noch mehr Probleme als das Schlafen im Kinderwagen: Das Zimmer ist schön hergerichtet, die Vorhänge zugezogen, alles ist ruhig und still - und trotzdem wollen die Kleinen nicht schlafen. Evolutionsbiologen überrascht das Verhalten nicht: Dunkle, einsame Zimmer sind nicht das, was Kinder diesen Alters erwarten: Sie wollen Teil einer sozialen Gemeinschaft sein. Sie erwarten, dass die Bezugspersonen als schützende Personen im Hintergrund dabei sind. Die Ruhe signalisiert für sie hauptsächlich eines: verlassen sein. Unsere hilflosen "Frühgeburts"-Babys fühlen sich im einsamen Bettchen schlichtweg in ihrem Leben bedroht. Logisch, dass ein Baby lautstark den Versuch unternimmt, den Kontakt zu den Eltern wieder herzustellen.

Die Mär vom Durchschlafen
Kein Einzelbett

Eine Schimpansenmutter baut jeden Tag ein neues Schlafnest für die Nacht. Sie würde niemals auf die Idee kommen, für ihr Kind ein eigenes Nest zu bauen.

Die Eltern dagegen sehnen sich die Zeit herbei, wenn das Baby endlich durchschläft. Doch Evolutionsbiologen müssen auch hier widersprechen: Auch wenn die äußeren Bedingungen stimmen, also Bezugspersonen in der Nähe sind, schlafen Babys nicht durch. Das stört allerdings nur Eltern in den westlichen Kulturen. In Gesellschaften, die ihre Kinder ursprünglicher betreuen, ist es ganz normal ist, dass Kinder mit acht Monaten noch zehn Mal in der Nacht aufwachen und gestillt werden.

Immer kuscheln - und wo bleibt die Selbstständigkeit?
Sozialaffe

Es gibt bei Affenforschern den Satz: "Ein Affe ist kein Affe". Er beschreibt die Abhängigkeit der Primaten von Sozialkontakten und Artgenossen. Alleinsein ist kein Leben für einen Affen, weil es den Tod bedeuten kann.

Wenn man ein Schimpansenbaby fragen könnte, ob es sich schon einmal einsam gefühlt hat, würde es vermutlich antworten, dass es Einsamkeit nicht kennt. Wir hingegen lernen sehr früh das Gefühl des Verlassenseins kennen - es ist sogar Bestandteil moderner Erziehung. Bei der Erziehung von Kleinkindern in westlichen Industriegesellschaften wird an allererster Stelle Selbstständigkeit gefördert. Eltern ist sehr wichtig, dass kleine Kinder so früh wie möglich alleine zurecht kommen sollen. Eine völlig neue Idee in der Evolution: Tausende von Eltern-Generationen haben engsten Kontakt zu ihren Kindern zugelassen, und plötzlich nimmt im 20. und 21. Jahrhundert die Idee überhand, Kinder sollen schon im Kleinkindalter alleine zurechtkommen. Da stößt der "Tragling" an seine Grenzen, denn auf das Alleinsein in diesem Alter hat uns die Evolution nicht vorbereitet.

ZITATENDE.
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/liebesstrategien/einschlafen.xml


Gerade wenn es einem um sein Liebstes geht, sollte man auf sein Herz hören#liebe

In diesem Sinne alles Gute!!

lg katja

Beitrag von ayshe 12.02.06 - 14:36 Uhr

schön!

ja, ich weiß auch nicht, welcher gefühlskalte Idiot mal auf die idee kam, daß man die kleinen babys wegstoßen soll????

meine tochter darf immer bei mir bleiben.

lg
ayshe