Umfrageergebnis zum Wunschkaiserschnitt erstaunlich!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von deluxe26 12.02.06 - 10:39 Uhr

Habe gerade bei eltern.de eine Umfrage mitgemacht. Das Ergebnis war doch überraschend! Frage war:
Kommt für Sie ein Kaiserschnitt auf Wunsch in Frage?:

Ihre Meinung

Danke für Ihre Beteiligung

Das aktuelle Ergebnis

Ja, ich kann mir das durchaus vorstellen.


55.97%


Nein, ich möchte eine natürliche Geburt.


43.96%


Userinnen gesamt: 6210

Hättet ihr das gedacht??

Beitrag von mara299 12.02.06 - 10:48 Uhr

Hallo !

Ich hatte auch einen "Wunsch"Kaiserschnitt - der war aber nicht wirklich gewünscht da es für mich vom ersten Tag eigentlich nichts schöneres gab als daran zu denken meinen Sohn nach einer natürlichen Geburt in die Arme zu schliessen.
Hm - kam anders als erwartet (siehe VK).
Glücklich bin ich über den KS nicht, aber es war das Beste für meinen Mini und mich zu dem Zeitpunkt.
Das so viele Frauen sich einen KS auf Wunsch vorstellen können - haben wollen kann ich nachvollziehen ... Angst vor den Schmerzen, Dammschnitt / Riss, wie lange so eine natürliche Geburt dauern kann ... was irgendwie immer dabei vergessen wird ist die Tatsache das so ein KS auch nicht ohne ist und besser für die Kleinen ist die natürliche Geburt alle mal.
Neulich habe ich, ich glaube es war im Geburts Forum gelesen das ein Mann will das seine Freundin einen KS hat damit alles, wie er sagt, schön eng bleibt ... :-[ ... Mutter Natur hat sich schon was dabei gedacht das die Kleinen da raus kommen wo sie raus kommen.
Manchmal geht es nicht anders und der KS muss sein - ich war ja selbst völlig am Ende und wusste nicht mehr ein noch aus, aber ich hoffe das ich unser nächstes Kind auf natürlichem Weg bekommen darf.

LG, Mara

Beitrag von hebigabi 12.02.06 - 10:46 Uhr

Finde ich erschreckend #schock.

Liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von sunbird5768 12.02.06 - 11:07 Uhr

Hallo Deluxe und alle anderen, die das hier interessiert....

Warum findet ihr dieses Ergebnis erschreckend??
#kratz

WAS IST DENN SO SCHLIMM DARAN; DASS MAN IN DER HEUTIGEN ZEIT UND BEI DEN GEGEBENEN MEDIZINISCHEN MÖGLICHKEITEN NICHT ZU EINEM WKS TENDIERT???#kratz

WO steht denn, dass FRAU Schmerzen ertragen MUSS bei der Geburt??#kratz

Wir leben im 21. Jahrhundert, oder?? Wir können ja auch wieder zurück, und sämtliche Errungenschaften der modernen Medizin einfach ignorieren. Dann gäbe es aber weder US, noch sonstige diagnostische Vorteile, die jede Frau gerne in Anspruch nimmt.

Ich habe auch über einen WKS nachgedacht, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Allerdings nur aus einem einzigen Grund:
Die Kliniken in meiner Umgebung machen einen WKS nur nach IHREM Terminkalender und nicht nach meinen Wehen / Geburtsbereitschaft. Das halte ich aus "ganzheitlicher" medizinischer Sicht für nicht sinnvoll und versuche daher eine "natürliche" Geburt in der Wanne.
Ich werde aber nicht lange fackeln und einen KS fordern, wenn sich nichts tut, oder m.E. Komplikationen wie bei der ersten Geburt zu erwarten sind.

Meine Hebi findet das vollkommen okay so. Bei uns im GVK ist eine Frau, die nicht mehr leben würde, hätte sie damals KEINEN KS bekommen. Und sie wird einen geplanten KS durchführen lassen. Auch das kann die Hebi vollkommen verstehen.

JEDE FRAU HAT VERDAMMT NOCHMAL DAS RECHT AUF SELBSTBESTIMMUNG!!! #pro Das hat weder was mit Emanzipation, noch mit Verweichlichung, etc. zu tun.

Klar, ein KS ist und bleibt eine OP, aber schaut euch einfach mal die Sterblichkeitsrate an. Die liegt beim KS nur ganz knapp hinter der Spontangeburt OHNE Komplikationen... Es ist somit (fast) genauso sicher, wie eine absolut reibungslos ablaufende Spontangeburt.

Das will hier aber anscheinend niemand hören. :-[:-[:-[Im übrigen ist es eine reine Einstellungssache, ob und wie man mit dem KS fertig wird. Ich habe damas meine Maus sofort zu sehen bekommen und konnte sie für ne Minute oder so im Arm halten, bevor mein Mann (der dabei war) sie dann mit der Hebi versorgt hat.

Nach 40 Minuten waren wir alle glücklich und zufrieden im Bett, ich habe sie gestillt (immehrin ganze 9 Monate danach VOLL) und habe das beste Verhältnis zu meiner Tochter, was man sich nur vorstellen kann.

Zu den Schmerzen kann ich nur sagen, dass ich bereits am nächsten Tag aufgestanden bin, und meine Tochter mehr oder weniger selbständig versorgen konnte. Am 4ten Tag nach KS bin ich heim und nach drei Wochen habe ich mit leichtem Training angefangen.

Ich finde es MEHR ALS SCHADE; DASS HIER IMMER WIEDER DER KS UND DIE FRAUEN; DIE SICH DAFÜR ENTSCHEIDEN; VERFLUCHT WIRD. Wir nehmen doch als Betäubungsmittel auch keine Flasche Brandy mehr und kriegen nen Stock zum Draufbeissen in den Mund, oder???

Ich weiss, dass ich jetzt viel Kontra kriege... Macht mir aber nichts, ich habe meine Meinung und ich stehe dazu...

#danke für´s zulesen :-))
Viola

Beitrag von mara299 12.02.06 - 11:26 Uhr

Hallo !

Ich weiß zwar nicht ob du jetzt gerade mich damit meintest, aber ich habe in dem Sinne nichts gegen einen Wunschkaierschnitt, ich finde es halt nur schade das so viele Frauen ihn aus Gründen machen die ich einfach nicht nachvollziehen kann ... wie eben die Schmerzen oder so 'ne blöde Aussage vom Freund / Mann "damit alles schön eng bleibt" ... wenn man so 'ne Geburt hatte in der alles schief ging und dann ein Notkaiserschnitt gemacht werden musste, Himmel, dann würde ich es vermutlich genau so machen und gleich auf den Wunschkaiserschnitt zurückgreifen wollen, ... weiß nicht ob du mein Posting gelsen hattest und gesehen hast was bei mir schief lief, aber auch egal. Ich hatte einen geplanten KS und freue mich darauf in der nächsten Schwangerschaft (die noch nicht geplant ist ... Mini ist erst 5 1/2 Monate) vielleicht das Glück zu haben spontan zu entbinden ... jeder Frau das Ihrige, nur die Gründe, die finde ich oft schade, immerhin gibt's ja auch die PDA und andere Möglichkeiten Schmerzen zu lindern.
Was die KS Schmerzen angeht - da ist, wie bei einer spontanen Entbindung - jede Frau anders ... ich konnte zwar am selben Tag wieder aufstehen, aber ich wusste gar nicht wohin vor Schmerzen ... der Rest der Komplikationen die ich danach hatte ist auf meinen Körper und die Gestose zurück zu führen.

LG und noch eine schöne Schwangerschaft und schöne Geburt ... ob so oder so, Mara

Beitrag von karinbrigitta 12.02.06 - 11:42 Uhr

Jetzt muss ich auch noch mal meinen Senf dazu geben#;-)

Es sei jeder Frau unbenommen, einen KS machen zu lassen. Das soll jede selbst entscheiden, wenn ich auch der Meinung bin, dass eine natürliche Geburt einem KS stets vorzuziehen ist. Der Geburtsvorgang ist wichtig für das Kind, meine ich.

Erschreckend finde ich, mit welchen Begründungen ein WKS oft gemacht wird, woran man merkt, dass sich die Frau wenig Gedanken gemacht hat.

Eine Kollegin hat einen WKS machen lassen, damit sie ihre Figur behält!

HALLO???? Was ist denn das für eine Argumentation???

Wirklich, wer einen KS will, soll ihn machen. Ich finds nur ziemlich daneben, wie leichtfertig sich viele Frauen dafür entscheiden - ist ja so bequem, und die Figur leidet auch nicht so drunter... #augen

Es ist halt eine Operation, und eine Operation sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern sich informieren, was das bedeutet für die Mutter und das Kind. Wenn man dann noch immer sagt: das kann ich für mich und mein Kind vertreten, das ist es in Ordnung.

Mein Weg ist es nicht, nur wenn es medizinisch notwendig ist. Aber ich denke mal, da besteht ja wohl Einigkeit hier im Forum, oder?

Liebe Grüße

Karin+Keks#ei 12. SSW

Beitrag von kleine_kampfmaus 12.02.06 - 11:22 Uhr

Hi Viola,

du hast da was falsch verstanden, hier wird niemand verflucht der einen WKS will. Lies dir bitte mein Posting von vorhin durch, da steht drin, was ein führender Prof. Dr. der Geburtsmedizin über das Risiko eines KS gesagt hat.

Wie du schon schreibst, dass ist deine Meinung und es ist ja auch o.k. Nur haben wir halt eine andere Meinung darüber. Und du kannst nicht bestreiten, dass es für das Baby besser ist, wenn es den natürlichen Geburtsweg geht. Das ist eine unumstrittene, nachgewiesene Tatsache. (FW wird aus den Lungen gepresst, etc.)

AUSNAHME: wenn es eine medizinische Indikation für einen KS gibt!!!!!

Das ist allerdings eine Diskussion die man endlos führen kann, genau wie das Thema "Abtreibung". Von daher nochmal ganz klar: KEINE Frau die einen WKS haben möchte wird verflucht! Aber auch in unserem Jahrhundert, mit der heutigen Medizin sollte es doch noch etwas natürliches geben. Ansonsten werden in Zukunft die Kinder im Reagenzglas gezeugt und du kannst dir dein Wunschkind zusammenbasteln (blond, braune Augen, IQ 350, 1,80 50 kg etc.) SOWEIT ist die Medizin nämlich mittlerweile auch schon, aber es macht keiner ;-)

LG
Kleine Kampfmaus + Minimatz (32. SSW)

Beitrag von sunbird5768 12.02.06 - 11:38 Uhr

"Und du kannst nicht bestreiten, dass es für das Baby besser ist, wenn es den natürlichen Geburtsweg geht. Das ist eine unumstrittene, nachgewiesene Tatsache. (FW wird aus den Lungen gepresst, etc.)"

Dann solltest du auch mal MEIN Posting richtig lesen und die Erklärung, WAS mich als einziges am WKS stört, bzw. davon abhält!!

Eben genau die Tatsache, dass die KH´s (also die Ärzte) keinerlei Rücksicht darauf nehmen, WANN die Geburt losgeht. Wäre dies überall gewährleistet, dann hätte ich mich schon für einen WKS entschieden. Ich habe nämlich ganz ehrlich keinen Bock mehr auf 36 Stunden Wehen und dann doch ab in den OP!!


LG
Viola

Beitrag von kirschcola 12.02.06 - 11:24 Uhr

EDE FRAU HAT VERDAMMT NOCHMAL DAS RECHT AUF SELBSTBESTIMMUNG!!!

Das find ich etwas flach. Was ist mit dem Kind? Hat es auch recht mitzubestimmen?

Außerdem geht es ja nicht darum, daß jeder KS schlecht ist, es geht hier um den Wunschkaiserschnitt. Also komm doch nicht mit diesen Argumenten "...wenn sie keinen KS gehabt hätte, wäre sie gestorben"
#augen

Ich finde einen WKS einfach nur unfair dem Kind gegenüber.

Gruß
kirschcola

Beitrag von liebivieh 12.02.06 - 11:45 Uhr

Hallo,

ich kann mich deiner meinung nur anschließen.


Ich finde jeder sollte es für sich entscheiden.
Ich habe bei meiner ersten Geburt viel durchgemacht und es ist viel kaputt gegangen, daher bekomme ich jetzt einen WKS und ich bin total froh darüber.
Ich glaube den Kindern ist es egal, die Medizin ist soweit das alles für sie getan wird. Kenne einige Kaiserschnitt Babys denen es gut geht. Unter der Geburt ist die Versorgung auch nicht immer gut und die Babys kommen blau raus.
Außerdem finde ich das Frauen die noch nie Entbunden haben sich erst ein Urteil bilden sollen, wenn sie den Schmerz erlebt haben.
Jede Frau hat auch einen anderen Grad der Schmerzempfindung.


Lg ines 35.ssw

Beitrag von jacki1203 12.02.06 - 12:55 Uhr

Ganz einfach, ich finde die Geburt an sich mit all ihren Schmerzen gehört einfach dazu! Das Kind wächst im Bauch heran, man spürt es und genauso gehören auch die Schemrzen und diese Erfahrung dazu!
Ich denke auch, daß gerade eine natürliche Geburt die Mutter-Kind-Bindung noch stärker macht! Und nicht man bekommt was in die Arme gelegt..."bitteschön ihr Kind" sondern man hat selbst dafür gekämpft und es aus eigenen Stücken mit viel Mühe geschafft!!
Also es gehört dazu und für mich gab und gibt es die Option WKS nicht!!!!!
Ach und wenn man doch keine Schmerzen will bzw Angst hat gibt es noch die PDA!!

Beitrag von stoepsel2201 12.02.06 - 14:42 Uhr

#pro#pro#pro#pro#pro

Beitrag von deluxe26 12.02.06 - 19:12 Uhr

Ich wollte nur kurz klarstellen, das auch ich eine der WKS Kandidatinnen bin und diese Umfrage in dem Sinne nur überraschend finde weil hier immer so viele dagegen sind. Und siehe da, es sind sogar mehr FÜR als GEGEN einen KS. Als ich das gelesen habe, war ich doch sehr beruhigt und ich habe mich viel besser gefühlt.

Beitrag von kleine_kampfmaus 12.02.06 - 10:58 Uhr

Hallo,

ich finde es erschreckend dass der Kaiserschnitt so in Mode gekommen ist. Vor allem, da auch ein KS nicht ohne Schmerzen abläuft, er geht zwar schneller aber hinterher ist der Wundschmerz da und Nachwehen etc. hat die Frau trotzdem. Auch für die Babys ist es nicht so gut wie eine natürliche Geburt - nicht umsonst haben sehr viele Babys nach einem KS Probleme mit der Atmung etc.

Der Leiter unserer Frauenklinik hat uns bei der Kreissaalbesichtigung über den WunschKS gesagt, dass das Risiko beim 1. KS nicht höher ist als bei einer normalen Geburt (für die Frau!) aber bei jedem weiteren KS verdoppelt sich das Risiko w/der Narbe etc.

Ich habe auch ein wenig Angst vor der Geburt, aber ein KS kommt für mich nur in Frage, wenn es aus medizinischer Sicht erforderlich ist.

Außerdem find ich es schon etwas feige, weil jeder muß wissen dass das Baby nicht mehr soo leicht rauskommt wie's reingekommen ist. Dann darf ich nicht schwanger werden, wenn ich keine Geburt will!

LG
Kleine Kampfmaus + Minimatz (32. SSW)

Beitrag von anastasia01 12.02.06 - 11:10 Uhr

Hallo

Eigentlich muss jede Frau selber entscheiden wie sie Ihr Kind zur Welt bringt. Nur die spontane Geburt ist und bleibt was einzigartiges im Leben einer Frau!!! Ich hätte sehr gerne spontan entbunden doch dieses werde ich nie erleben #heul. Und ich hätte alles dafür gegeben.

#blumeLG#blume

Beitrag von tini26 12.02.06 - 11:29 Uhr

Ja schon, weil ich immer mehr kenne, die einen WSK wollen. Ich wollte auch einen, habe mich dann aber umentschieden, weil meine Tochter alles richtig gemacht hat und richtig liegt und ich nicht die feige Kuh sein wollte, die sie da so einfach rausreisst. Ende vom Lied, heute ET +1. Ich finde meine Tochter hätte mir da schon ein bisschen entgegen kommen können ;-)
Das es jedoch gleich soviele sind mit WSK. Wobei ja nur gefragt wurde, ob sie es sich vorstellen können und nicht ob sie es tatsächlcih durchführen lassen. Oder? In Südamerika und auch in England ist es ganz normal per KS zu entbinden. Da ist auch die PDA ganz normal. In Frankreich gehst Du mit Wehen ins KH und das erste was Du bekommst ist die PDA, da wird man gar nicht gross gefragt. Nur hier stellen sich immer alle so an. Also eine PDA will ich auf jeden Fall. Bin kein Held. Und beweisen muss ich mir auch nix mehr.

Liebe Grüsse von Schisshase Tini ET +1

Beitrag von kirschcola 12.02.06 - 11:35 Uhr

Wenn man auf eine PDA verzichtet geht es nicht darum die Heldin zu spielen!#augen
Schon mal überlegt, daß die Schmerzmittel auch auf das Baby wirken? Super, setzt euer Baby gleich mal auf "Drogen"!#schock

Beitrag von sunbird5768 12.02.06 - 11:42 Uhr

Sag mal, geht´s noch?? Seit wann geht denn das PDA-Mittel aufs Kind über???

Informier dich doch bitte erst über die Fakten, bevor du sowas in den Raum wirfst. Es könnte Frauen geben, die so einen Schwachsinn noch glauben....

Viola

Beitrag von tini26 12.02.06 - 11:47 Uhr

Liebe Sunbird,

da waren wir wohl fast gleich schnell mit der Antwort. Also ich sehe das genauso wie Du. Es ist überhaupt nicht nachgewiesen, dass die PDA aufs Kind wirkt. Den Artikel hätte ich gerne, in dem das steht;-)
Gruss Tini

Beitrag von kirschcola 12.02.06 - 11:53 Uhr

Informier du dich doch!:-[

Beitrag von tini26 12.02.06 - 12:01 Uhr

Hallo?? jetzt nicht so böse werden.. ich bin informiert...

http://www.eltern.de/schwangerschaft_geburt/geburt/regionalanalgesie.html?p=1#a4

kannst mir gerne einen Artikel schicken, der das Gegenteil aussagt. Ich höre mir auch gerne andere Meinungen dazu an.

Tini

Beitrag von sunbird5768 12.02.06 - 12:14 Uhr

Hallo Tini,

lass sie nur.... sie wird es niemals verstehen (wollen)!
Aber solche Menschen muss es auch geben. Mir wird das langsam zu niveaulos. Das Thema war eh ein anderes - wünsche dir trotzdem noch ein schönes Wochenende.

LG
Viola

Beitrag von tini26 12.02.06 - 11:44 Uhr

Rein medizinisch ist aber das was Du sagst, überhaupt nicht nachgewiesen. Bei den anderen Schmerzmitteln, die man sich während der Geburt geben lassen kann, stimmt das, das geht auch auf das Baby über. Bei der PDA ist das aber - unter keinen medzinischen Umtänden- je nachgewiesen worden. Für Dich als Frau könnte es gefährlich werden.
Warum soll die PDA einen Droge sein? Das verstehe ich nicht? Ich rauch ja keinen Joint.
Frauen die keine PDA haben, bekommen oft das Geburtserlebnis gar nicht richtig mit, Frauen mit PDA jedoch schon.
Also ... ich denke, jede sollte das so machen, wie sie es haben will. Ich möchte eben eine PDA, wenn ich sehr starke schmerzen habe..

Beitrag von kaeseschnitte 12.02.06 - 12:42 Uhr

hallo tini
ich hatte eine pda. medizinisch wärs im engeren sinne nicht nötig gewesen, mir wars einfach zu viel und die aussicht auf noch meherer stunden mit den scherzen...#schock
aber: das geburtserlebnis soll besser sein mit pda? das glaube ich nicht! ich war extrem verwirrt nach der geburt: "hmm, komisch, das soll jetzt mein kind sein...?"#gruebel zum anderen: klar erlebst du die geburt mit klarem kopf. aber physisch kriegst du natürlich nie soviel mit, negatives und positives nicht.
von anderen frauen, die ohne pda entbunden haben weiss ich, dass sie wohl aufgrund eines enormen adrenalin-(oder was auch immer für ein-)hormonschubes die geburt als "wahnsinnserlebnis" bezeichnen. DAS ist mir entgangen, und ich bin überzeugt, dass das an der pda liegt. andererseits: keine pda garantiert natürlich dieses erlebnis auch nicht. das nur so zur info.
alles gute
kaeseschnitte

Beitrag von lia_june 12.02.06 - 13:10 Uhr

Hallo Tini!

Jetzt muss ich mich doch mal kurz zu Wort melden...

Also ich gehöre zu denen, die keine PDA will und ihren Mann gebrieft hat, dass er, gesetz dem FAll ich schrei dann doch nach ner PDA mich noch mal überreden soll...

Fakt ist einfach der, das dein Baby dich hört wenn du Schmerzen hast, die ganze SS hat es dich gehört und dein Baby hat bei der Geburt ebenfalls Schmerzen...
Durch die PDA wird dir der Schmerz genommen, für dein Baby bleibt er aber und es wird trügerisch still!
Will niemanden sagen, wie er mit seinem Schmerz umgehen soll...allerdings solltest du das Bedenken.
Unterschreib doch die PDA Unterlagen aber entscheid dich dann erst dafür wenn der Schmerz unerträglich scheint und nicht schon von vornherein...

Think about it!

LG
Juliane & DER Wurm ET-14

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