Blasenspiegelung

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von jloepsinger 12.02.06 - 11:26 Uhr

Hallo,

bin neu hier im Forum und hoffe das ich mich mit Leuten austauschen kann die vielleicht ähnliches haben.

Unsere Tochter ist 2,5 J alt. Sie hat von Geburt an nur 1 Niere. Die 2. besteht nur aus Zysten, wovon sich 2 zum Glück schon komplett aufgelöst haben und eine nur noch 12 mm groß ist. Einmal im Jahr gehen wir zur Kontrolle zum Ultraschall in die Klinik.

Im Januar haben sie jetzt festgestellt das was an der Blase nicht o.k ist. Leider waren die Ärzte nicht sehr gesprächtig.

Entweder habe die Blase jetzt Zysten und der Harnleiter ist verengt oder es ist eine Doppelblase.

Dies soll jetzt bei einer Blasenspiegelung festgestellt werden. Bin total verunsichert und habe Angst vor einer OP.

Hat jemand ähnliches schon erlebt und kann Tips geben oder von seinen Erfahrungen erzählen???

Lg Birgit


Beitrag von verena_13 12.02.06 - 21:31 Uhr

Hallo Birgit,

unser Sohn hat zwar etwas anderes, nämlich einen Reflux 3. Grades, wo der Schließmechanismus von der Blase nicht funktioniert und immer Urin in die Nieren zurückfließt. Hat mit der Geschichte von Deiner Tochter zwar nur gemeinsam, dass es etwas mit den Nieren zu tun hat und wir öfter mal im Krankenhaus zu diversen Untersuchungen sind und waren, aber ich dachte, ich schreibe Dir trotzdem. Eine Blasenspiegelung haben wir nämlich auch schon hinter uns. Dabei sollte auch festgestellt werden, ob eine Verengung im Harnleiter besteht (war bei uns nicht der Fall). War jedenfalls sehr aufregend, immerhin mussten wir wegen der Untersuchung unter Vollnarkose eine Nacht im Krankenhaus verbringen.
Wie haben sie denn festgestellt, dass mit der Blase etwas nicht stimmt? Im Ultraschall? Von einer Doppelblase habe ich übrigens noch nie etwas gehört, höchstens von einer Doppelniere (aber ich weiß auch nicht alles). Ich würde an Deiner Stelle nochmals mit den entsprechenden Ärzten Kontakt aufnehmen und mir genau sagen lassen, was los ist. Wenn sie nicht gesprächig sind muss man sie einfach fragen, bis man alles weiß was man wissen will! Dafür sind sie ja schließlich da! Ist allerdings auch nicht so einfach, ich weiß, uns fallen auch manchmal die Fragen erst im Nachhinein ein... aber trotzdem kann man nochmal nachfragen!

Ich wünsch Dir und Deiner Kleinen jedenfalls alles Gute!

Verena

Beitrag von jloepsinger 14.02.06 - 16:25 Uhr

Hallo Verena!

Erstmal danke für Deine Antwort.
Wir waren im Januar diesen Jahres zum Kontrollultraschall( wird 1 mal im Jahr gemacht)
Dabei haben sie festgestellt, dass entweder in der Blase sich Zysten gebildet haben oder es eine Doppelblase ist. Und das vielleicht der Harnleiter verengt ist. Da wollten sich die Ärzte aber auch nicht festlegen, sondern erstmal eine Blasenspiegelung machen. Ich war natürlich fix und fertig, weil man wieder nicht genau weiß was los ist.
Und sie meinten noch das man vielleicht operieren müsse.

Jetzt waren wir froh das sie nicht an der Zystenniere operiert werden muss und dann das nächste.

Ich denke wir werden jetzt erstmal die Blasenspiegelung machen lassen und dann sehen was dabei rauskommt. Vor einer OP werde ich auf jeden Fall andere Ärzte noch zu Rate ziehen.

Liebe Grüße

Birgit

Beitrag von diebiene 09.03.07 - 21:15 Uhr

Hallo Verena!
Habe deine Antwort gelesen. Ich muss mit meinem Sohn nächste Woche zur Blasenspiegelung in die Klinik. Habe schon furchtbare Angst er ist doch erst 5 Monate und dann diese Quälerei. Vorher muß er nämlich noch einen Nierenfunktionstest über sich ergehen lassen, die Untersuchung hatte er schon mal aber diesmal auch noch zusätzlich mit Kateter damit kein Druck auf der Blase ist. Er tut mir total leid und wenn ich an nächste Woche denke ist mir schon total Elend .Er hat auch einen Reflux. Wäre dir sehr dankbar wenn du mir deine Erfahrungen schildern könntest. Wie hat er die Spiegelung verkraftet? Hatte er starke Schmerzen? Hat er sich schnell erholt? Und was haben sie anschließend gemacht? OP? Ich weiß viele Fragen aber mann findet zu diesen Themen nicht sehr viel im Internet.
Wäre dir dankbar für deine Antwort.

liebe Grüße
diebiene

Beitrag von verena_13 10.03.07 - 22:17 Uhr

Hallo,

ich war auch fürchterlich nervös bei der Blasenspiegelung, aber es war halb so wild. Das heißt es war noch nicht einmal wild. Wir sind am einen Tag in die Klinik, da wurde der Zugang für die Narkose an der Hand gelegt, der dann gut verpackt wurde. Anscheinend ist das so üblich, am Abend vor einer OP oder sonstwas unter Narkose einen Zugang zur Vene (?) schon am Vortag zu machen. Der Einstich tut halt weh, aber danach hats meinem Sohn nicht wehgetan.
Am nächsten Tag in der Früh hat mir noch jemand erzählt, was es nicht alles für Komplikationen geben könnte (am besten gleich weghören!), da muss man dann was unterschreiben und dann gings dahin, wo ich ihn abgegeben habe. Ich dachte erst er würde weinen, wenn die Ärzte und Anästhesisten ihn mitnehmen, aber hat er überhaupt nicht. Da gabs so viel zu kucken, dass er schon davor wie in Trance war und nicht gemuckst hat. Na gut, dann muss man warten, bis sie fertig sind. Am besten man überlegt sich, was man in der Zeit macht. Spannendes Buch lesen oder irgendwohin gehen. Das fand ich ganz schön doof, diese Zeit, wo ich von unserem Kind getrennt war und nicht genau wusste, was sie mit ihm machen, das ist einfach blöd.. aber naja, die Zeit verging auch.
Dann wurde ich in den Aufwachraum gerufen und da lag der kleine noch wie im Schlaf. Irgendwann ist er dann aufgewacht, hat sich erstmal nicht ausgekannt und geweint, dann gings aber auch schon bald und es war, als wär nichts gewesen. In seiner Windel sah ich später dann einen Blutstropfen, anscheinend von den Geräten, die sie für die Spiegelung in die Blase einführen müssen (so hat es mir derjenige erklärt, der die Spiegelung durchgeführt hat). Schmerzen hatte er aber anscheinend gar keine.

Warum müßt Ihr denn die Spiegelung machen? Bei uns sollte eine Verengung in der Harnröhre ausgeschlossen werden. Eine Engstelle wurde dabei nicht gefunden. Und bei Euch?

Nierenfunktionstest hatten wir auch wieder letzten Dezember.
Beide Nieren funktionieren Gott sei Dank gut. Eine ist etwas kleiner und plumper, aber von der Funktion her anscheinend in Ordnung.

Bei uns steht jetzt wieder eine MCU an, um den Reflux-Grad zu messen. Das letzte Mal wurde vor 2 Jahren gemessen und wir sind gespannt, ob sich etwas verbessert hat. Damals wurde Grad 3-4 festgestellt. Je nachdem ob es besser wurde oder nicht, haben uns die Ärzte in Hannover empfohlen eine Unterspritzung machen zu lassen oder noch weiter abzuwarten. Ich habe keine große Lust auf Krankenhaus, aber wir müssen halt jetzt auch wieder mal was machen, weil Franjo jetzt bald drei Jahre lang mit Antibiotika lebt und ich will, dass das endlich einmal aufhört.

Wie stark ist der Reflux Eures Kindes und wie bist du drauf gekommen dass er einen hat?


Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Ich wünsche Euch alles Gute für Eure Untersuchungen, wird schon alles gut gehen!

Verena

Beitrag von diebiene 11.03.07 - 09:53 Uhr

hallo verena!
Danke für deine Antwort. Bei unserem Sohn wurde ein paar tage nach der Geburt ein Nierenultraschall (U2) gemacht. Das ist hier bei uns so üblich. Dort wurde eine Nierenbeckenspreizung festgestellt. Mußten dann zur Diagnostik 2 Tage ins Krankenhaus MCU und was sie nicht alles gemacht haben (3 Untersuchungen). Dort wurde ein Reflux 3 und 4 festgestellt (Nierenbeckenspreizung ist nur links). 3 Tage später waren wir dann wegen eines Harnwegsinfektes im Krankenhaus (10 Tage). Ich denke sie haben ihn den keim bei der kateteruntersuchung reingeschoben (gibt ja keiner zu). Deshalb habe ich diesmal wieder Angst das er danach einen Harnwegsinfekt bekommt. Wir müssen den einen Tag zum nierenfunktionstest aber mit Kateter damit kein druck auf der Blase ist. Bekommt dein kleiner eigentlich was zur Beruhigung oder verkraftet er die Untersuchungen so? Nach der Blasenspiegelung was wurde da festgestellt? Und wann endschließen die Ärzte sich zu einer OP? Wie alt war den dein Sohn bei der Blasenspiegelung? Du hast geschrieben nach der Untersuchung war alles i.O. hat er denn noch Schmerzmittel bekommen? Ich kann schon die Nächte nicht mehr schlafen. Unser süßer Fratz ist so ein freundliches Kerlchen, er lacht mich immer an und ich muß dann an nächste Woche denken dann tut er mir so leid.

Liebe Grüße
dieBiene

Beitrag von verena_13 11.03.07 - 21:16 Uhr

Hallo dieBiene,

bekommt Dein Sohn eigentlich eine prophylaktische Dauerantibiose? Franjo nimmt seit seinem 3. Lebensmonat Antibiotika und damit gab es wenigstens nach den Untersuchungen nie eine Entzündung. Nach der Blasenspiegelung mussten wir sogar drei Tage lang die Dosis wie bei einer Entzündung nehmen, ansonsten nur ein Drittel der angegebenen Dosis.

In Göttingen, wo wir zuerst waren, haben sie gesagt, es wird ein Jahr gewartet vom Feststellen des Refluxes an. Wenn sich danach nichts gebessert hat, wird operiert, da dann die Wahrscheinlichkeit, dass es noch eine Verbesserung gibt, gering ist. Hat sich etwas verbessert, wird abgewartet.

In Hannover haben wir uns schließlich noch eine zweite Meinung eingeholt und die meinten, sie warten auf jeden Fall länger ab und tolerieren auch einen Harnwegsinfekt im Jahr. Es muß halt dann einmal im Jahr die Funktion der Nieren untersucht werden, um zu sehen, ob es denen gut geht. Wenn da irgendwas ist oder wenn es Probleme mit Harnwegsinfekten gibt, dann würden sie auch operieren.
Bei unserem letzten Besuch im Dezember meinten sie, sie würden seit einem halben Jahr eine Unterspritzung anbieten, wo eine Substanz dort eingespritzt wird, wo die Harnleiter in die Blase münden. Hat zwar keine so hohe Heilungsrate wie eine Operation, ist aber dafür ein viel kleinerer Eingriff.

Bei der ersten MCU hat unser Sohn nichts zur Beruhigung bekommen, wir dachten es wäre nicht nötig. Da er da vier Monate alt war, war es auch nicht so schwierig, ihn am Rücken liegen zu lassen. Unangenehm wars natürlich schon und er hat die ganze Untersuchung lang gebrüllt. Beim zweiten Mal wollten wir ihn einen Saft trinken lassen zur Beruhigung, hat er aber natürlich nicht gemacht... da hat er natürlich auch wieder die ganze Zeit gebrüllt.

Beim Nierenfunktionstest hat Franjo eigentlich nur da geweint, wo sie ihm dieses Mittel ins Blut gespritzt haben, ansonsten musste er halt ruhig liegen und wir haben Bücher mit ihm angeschaut. Das ruhig liegen war schon ein bischen schwierig, weil er immer aufstehen wollte, aber mein Freund war dabei und irgendwie haben wirs schon hingebogen. Katheter hatte er dabei nie.

Bei der Blasenspiegelung wollten sie nachschauen, ob eine Verengung in der Harnröhre vorhanden ist. Urethralklappe heißt das. Das kommt anscheinend auch öfter mal vor. Denn wenn die verengt ist, dann ist die Chance, dass der Reflux von selber weggeht gering. Bei uns wurde festgestellt, dass sie nicht verengt ist. Wenn sie verengt gewesen wäre, hätten sie das einfach eingeritzt. Manche Kinder haben das, da ist so eine Stelle, wo die Haut in der Harnröhre einen kleinen Ring oder angedeuteten Ring bildet und damit den Abfluß des Urins verhindert. Dadurch stauts natürlich auch nach hinten und begünstigt einen Reflux. Und diese Stelle wird eingeschnitten, damit der Urin abfließen kann.
Wie alt war Franjo da? Mal nachschauen... ein halbes Jahr.

In der Blase haben sie noch geschaut, ob die Harnleiter, die von den Nieren kommen, an der richtigen Stelle in die Blase einmünden, das war anscheinend der Fall.

Warum wollen die Ärzte bei Euch eine Spiegelung machen?

Soviel ich weiß hat er nach der Spiegelung keine Schmerzmittel bekommen. Die Spiegelung selbst war ja unter Vollnarkose. Das ist nur eine Untersuchung, wo eine kleine Kamera in die Blase geschickt wird, und danach kommt die wieder raus.

So, das waren meine kleinen Erfahrungsberichte. Ich weiß, es ist verdammt blöd, diese ganzen Untersuchungen und dies und das und man weiß nicht wie es weitergeht. Aber man ist mit jeder Untersuchung auch wieder einen kleinen Schritt weiter. Wenn ihr die Blasenspiegelung hiner Euch habt, dann seid Ihr auch wieder schlauer. Mach Dir keine Sorgen, das ist nur eine kleine Untersuchung! Und Du bist ja auch immer, soweit es geht bei ihm, das ist ja auch wichtig, dass seine Mama da ist.

Alles Gute, lass von Dir hören,
Verena

Beitrag von diebiene 12.03.07 - 08:10 Uhr

hallo!
Danke für deine super Antwort! hat mich schon etwas beruhigt. Mein Sohn nimmt seid seinem 1 Monat Antibiose. Ich hoffe nur das alles gut geht und er sch schnell wieder erholt. Am meisten habe ich vor einer OP Angst. Ich abe gehört das beim Reflux wenn die Harnleiter sehr stark geweitet sind werden sie zur erholung erst mal nach draußen verlegt, zur Erholung (ca.1/2 Jahr), und dann werden sie wieder neu eingepflanzt . Das wäre wirklich schlimm finde ich, dann würde er ja immer durch die Bauchdecke pullern. Ich hoffe das es dazu nicht kommt. Wenn alles überstanden ist melde ich mich ganz bestimmt.Wie hat dein kleiner eigentlich das KH verkraftet ist er sehr aus dem Rhytmus gekommen?

Viele liebe Grüße
Diebiene

Beitrag von verena_13 12.03.07 - 21:39 Uhr

Hallo,
das ist ja lustig, Du schreibst immer morgens und ich abends, wenn bei uns alles ruhig geworden ist...
also dass die Harnleiter nach draußen gelegt werden, davon habe ich noch nie etwas gehört. Vielleicht gibt es sowas, aber ich habe davon noch nie gelesen. Bei manchen Kindern ist von Geburt an die Öffnung der Harnröhre nicht an der richtigen Stelle, da habe ich so etwas schon mal gelesen, dass jemand durch die Bauchdecke gepinkelt hat.
Man kann die Harnleiter enger machen, das gibt es schon auch, wenn sie von sich aus sehr weit sind macht man das glaube ich.

Der Krankenhausaufenthalt selbst war kein Problem, wir waren ja nur eine Nacht dort. Ich war viel nervöser als Franjo, er steckt das alles immer gut weg. Beschwert sich zwar lautstark während der Untersuchungen und Picksereien, aber war kurz darauf immer wieder quietschvergnügt.

Alles Gute nochmal!
Verena

Beitrag von glucke68 13.02.06 - 07:57 Uhr

Hallo Birgit,

ich habe 2 Töchter die nur eine Niere haben,es wurde bei beiden in der Schwangerschaft festgestellt.

Die Große hat leider immer wieder Probleme mit Harnweginfektionen aber keinen Reflux.

DIe Mittlere soll einen Reflux haben,aber sie hatte zum Glück noch nie Probleme.

Es wurden am Anfang auch jede Menge Untersuchungen gemacht,bei uns aber keine in Vollnarkose...als sie kleiner waren,wurden sie nur sediert,weil sie bei den Untersuchungen ganz still liegen mußten.

Von Geburt an bis ungefähr zum KIGA Alter hieß es auch ,eine Op dann wieder nicht....

Inzwischen sind sie 16 und 13 Jahren wurden nicht operiert,die große muß als Dauerprophylaxe Antibiose nehmen und bei der mittleren müßen wir gar nix beachten.

Wir fahren 2mal im Jahr in Uni Essen und da werden sie komplett untersucht,bis jetzt war soweit alles ok.

Wünsche Euch alles Gute

LG

Beitrag von jloepsinger 14.02.06 - 16:30 Uhr

Hallo,

danke für Deine Antwort.
Bei uns wurde es auch in der SS festgestellt.
Bestand bei Deinen Töchtern die fehlende Niere auch aus Zysten? Oder war dort gar nichts angelegt?

Bin echt erstaunt wie häufig soetwas doch vorkommt.
Außerdem bin ich auch froh mich mal austauschen zu können, da mir ansonsten vorher kein Fall bekannt war.

Lg Birgit

Beitrag von glucke68 16.02.06 - 22:24 Uhr

Hallo Birgit

nein Zysten hatten beide nicht,nur das Nierengewebe und das hat sich inzwischen aufgelöst es ist nichts mehr zu sehen..

Wenn du fragen hast,kannst du mir auch gerne eine email schicken,ich gucke nicht all zu oft ins Forum

Wünsche euch alles Gute

Alles Liebe
Daniela

Beitrag von verena_13 14.02.06 - 22:02 Uhr

Hallo!
wie lange nimmt Deine ältere Tochter schon die prophylaktische Antibiose? Unser Sohn (ich hatte auf Birgits Beitrag geantwortet, vielleicht hast Du das bereits gelesen) wird im April 2 und muß wegen seines Refluxes auch jeden Tag Antibiotika nehmen. Da ich mir ständig darum Gedanken mache, wie sich das auswirkt und wie lange wir so weitermachen können, interessiert es mich, wie das bei anderen Kindern ist.
Ich freue mich auf eine Antwort und wünsche auch Euch alles Gute!
Verena

Beitrag von glucke68 16.02.06 - 22:21 Uhr

Hallo Verena

meine mittlere Tochter mußte weden des Reflux nur im 1.Lebensjahr Antibiose nehmen und seitdem zum Glück nicht mehr,sie hat auch keinerlei Beschwerden.

Dafür macht mir meine Große mehr Sorgen,sie wird nächste Woche 16 jahre und sie müßte seit Nov 04 Antibiose regelmäßig nehmen nur das macht sie nicht.Sie lag schon 2 mal innerhalb eines Jahres im Krankenhaus,wenn ich daran erinnere sagt sie immer,sie hätte die genommen...ich finde sie ist kein kleines Kind mehr und müßte langsam wissen,was sie für Konsequenzen daraus ziehen muß,hab schon überlegt mal eine Dialysestation mit ihr zu besuchen,aber dann habe ich Angst das ich sie zu sehr schocke#kratz

Sie haben sie beim letzten Mal im Krankenhaus auch leiden lassen,sie hat zwar intravenös Antibiotikum bekommen aber nicht mehr soviele Schmerzmittel und eine Nierenbeckenentzündung tut ziemlich weh,die Schwestern meinte da müßte sie durch sie müßte merken wie gefährlich sowas ist bei ihr mit nur einer Niere.....
Es ist ein verdammt blödes Alter.

Wünsche dir alles Gute

Wenn du noch fragen hast,kannst du mir auch gerne eine email schicken

Liebe Grüße