im Mutterschutz: fühl mich grad voll einsam...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von fabienne0903 12.02.06 - 12:45 Uhr

Hey ihr,

bin seit diesem Freitag jetzt zu Hause und erschrecke grad total, weil ich mich eigentlich da voll drauf gefreut hab (endlich ein bisschen Ruhe ;-) ). Allerdings fühl ich mich grad voll einsam bei der Vorstellung, dass ich jetzt die nächsten Monate (Jahre?) einfach nur zu Hause rumsitzen werde. #schock
Die paar Freunde, die ich hier hab, haben leider alle immer sehr viel zu tun (was bisher nie schlimm war, weil ich ja selber viel beschäftigt war); außerdem hab ich auch Angst, dass die mit mir nicht mehr sonderlich viel anfangen können, wenn das Baby endlich da ist (oder ich mit ihnen?).
Und meine Familie ist ziemlich weit weg (und auch nicht unbedingt die beste Gesellschaft#schmoll).

Werd ich jetzt die ganzen nächsten Monate nur noch abends meinen Freund sehen??

Habt ihr auch solche Ängste, oder steckt ihr das alles völlig cool weg #gruebel??

#danke für Durchlesen...

fabienne

Beitrag von gagea 12.02.06 - 13:02 Uhr

Hallo Fabienne

Ich kann dich gut verstehen.
Hast du niemanden, den du vom Geburtsvorbereitungskurs kennst und mit dem du Kontakt halten könntest. Zudem denke ich, dass du als Mutter ziemlich schnell Leute kennenlernst, z.B. beim Babyschwimmen, Babymassage, Spielplätze, Kinderarzt, Mütterberatung.....was auch immer. Vielleicht findest du ja auch hier im Forum jemanden, der in deiner Nähe wohnt und Kontakt sucht.

Aber am Anfang, wenn das Kleine da ist, wirst du es sicher nicht langweilig haben und die Zeit mit deinem Kind in vollen Zügen geniessen können. Nach und nach wirst du sicher die eine oder andere Bekanntschaft mit anderen Mamis machen.

Wünsch dir eine schöne Zeit mit deinem Baby

Lieben Gruss
Andrea

Beitrag von mrs.ivanisevic 12.02.06 - 13:02 Uhr

Kukuuk Fabienne, kopf hoch!

Mir geht's schon länger so. Ich bin nicht in MuSchu da ich selbständig als Model gearbeitet habe. Seit November in dem Sinne "arbeitslos" und ich weiss nicht, ob und wann überhaupt nach der Geburt noch mal ein Auftrag kommt. Was allerdings nicht soooo schlimm ist da ich an der Akademie der Bildende Künste anfangen möchte in Oktober.

Naja, mein Tipp; suche andere Mamis, alte Freundinnen, ein neues Hobby (Malen, Zeichnen, Stricken, Lesen, Internet, es gibt soooo viel). Räume mal gründlich die Wohnung auf usw.

Mache dir eine Liste mit alle Sachen, die du mal machen solltest, wolltest oder die immer liegen geblieben sind und arbeite sie ab. Du wirst sehen, in "no-time" ist die Woche vorüber und du hast ein "wertvolles" Gefühl.

Und dann ist dein Krümmel auch bald da.

Ich denke mir auch, das die Freunde/Freundinnen die selber noch keine Kinder haben, mit mir/uns nicht viel anfangen können, aber dafür gibt es viele neue und nette Kontakte zu gute Bekannten die Kids haben, und plötzlich auch sich näher zu dir begeben.

Ciao,

Margrieta + #ei 'Lil'P' (29.SSW)

Beitrag von galeia 12.02.06 - 13:00 Uhr

Mir ging es erst genauso.

Ich habe dann aber unerwarteterweise relativ schnell wieder 12 Stunden arbeiten können (2 x 6 Stunden pro Woche). Außerdem habe ich über urbia und eine Zeitungsannonce Gleichgesinnte gefunden.

Es gibt so viele schöne Sache, wo du mit Baby Leute kennenlernen kannst. Rückbildungskurs, Babymassage, Pekip, Babyschwimmen....

Glaub mir, Langeweile musst du nicht haben, wenn du dich selbst ein bißchen bemühst.

LG H. #klee

Beitrag von loewenzahn 12.02.06 - 13:05 Uhr

Hallo!

Puh,die gleichen Gedanken habe ich auch ständig und gerade heute..
Mein Mann ist gerade beim Handball und ich sitzte hier rum und schiebe Frust,weil keiner Zeit hat..
Es würde mir ja schon helfen,wenn jemand mit mir einen Kaffee trinken gehen würde,aber seit der Hochzeit letzten Sommer und nun seit der Schwangerschaft machen sich sämtliche Leute rar und ich denke mir immer wieder :Tolle "Freunde"..
Hm,sollte dich ja eigentlich aufmuntern,hat wohl nicht ganz geklappt..Sorry
Lieben Gruß

Beitrag von nikajade 12.02.06 - 13:12 Uhr

Hallo Fabienne,

ich kann es nachvollziehen, wies dir geht. So ein Durcheinander an Gefühlen. Einerseits freut man sich auf das Kind und hat gleichzeitig Angst vor der großen Veränderung. Allerdings habe ich schnell viele Dinge gefunden, die die Tage nur zu schnell haben verfliegen lassen: Lesen, Briefe schreiben, schlafen, putzen, kochen, backen, alles fürs Baby vorbereiten, spazieren gehen, laut Musik hören und tanzen, und, und, und... Meinen Freund habe ich in der Zeit auch nur Abends und am Wochenende gesehen. Irgendwie war es aber auch sehr schön, mal ganz viel Zeit für sich zu haben und seinen Merkwürdigkeiten (Putzwahn und Faulenzen) mal in aller Ruhe nachgehen zu können :-)
Wenn das Baby da ist, hast du alle Hände voll zu tun. Außerdem kannst du dich in deiner Umgebung, evtl. über deine Nachsorgehebamme nach einer Krabbelgruppe unsehen. Da hast du dann ein paar Leute mit den gleichen Ängsten und Sorgen. Sprich mit deinen Freunden darüber, was dich beschäftigt. Meine hier sind schon ganz aufgeregt und freuen sich mit uns auf das Kind.
Lass den Kopf nicht hängen und melde dich gerne per Mail bei mir, wenn dir danach ist :-)

LG, Nika (ET+6)

Beitrag von fabienne0903 12.02.06 - 13:50 Uhr



Vielen Dank für die aufmunternden Worte!
Es ist doch immer wieder beruhigend zu sehen, dass man mit seinen Sorgen nicht alleine dasteht #hicks

Beitrag von stonie1980 12.02.06 - 15:12 Uhr

Hallo !

Bei mir war das auch so ! Mein erster wurde im Jahrhundertsommer 2003 (September) geboren und habe mich sooo sehr zu der Zeit gesehnt, ab der ich endlich zu HAuse bleiben durfte.

Und dann saß ich da, ich war in meinem Freundeskreis die erste die ein Baby bekahm und alle mussten arbeiten.

Das ging 2 Wochen und ab da konnte ich es genießen. Gönn Dir die Auszeit. Wenn dein Baby da ist, wird es noch anstrengend genug ;-)

Wenn das kleine erst mal da ist, gibt es bestimmt Krabbelgruppen, wo man zusätzliche Freunde findet !

Mittlerweile graut es mir vor dem Tag , wenn ich wieder regelmäßig los muss, vor allem da ich eigentlich längst wieder ss sein wollte #schmoll

Lieben Gruiß, Julia #blume