altes Haus BJ 1946, wie kann man den Wert errechnen? Erbpacht

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von sunnysun27 12.02.06 - 14:36 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wir interessieren uns für ein Haus, das ohne Grundstück zu verkaufen ist.
Das Grundstück wird verpachtet, läuft dann auf Erbpacht.

Das Haus ist 1946 gebaut, das Dach muß neu gemacht werden, es ist keine Heizung vorhanden, da vorher komplett mit Holz geheizt worden ist.
Es müsste also eine komplette Heizung eingebaut werden.
Das Haus ist ca 110qm groß, Fenster sind relativ neu, Einbau ist schätzungsweise erst 4 Jahre her.

Was meint ihr wieviel ist so ein Haus wert?
Kann man das Schäzungsweise überhaupt so sagen ohne es gesehen zu haben?
Die Gegend ist ländlich, aber direkte Autobahnanbindung, vermutlich ist der Lärmpegel dementsprechend.

Es muß ja noch sehr viel investiert werden.
Das erste Gebot liegt bei 15000 Euro, anfangs dachte ich das ist ja sehr wenig, da ist ein Haken dran.
Nun denke ich der Haken ist, das so viel neu gemacht werden muß und das Grundstück nicht dazu gehört.

Wobei es für uns eigentlich ideal ist, das das Grundstück nicht zu verkaufen ist, da wir es uns sonst sicher nicht leisten könnten.
Andererseits, ist es irgendwo auch ein Risoko "nur" ein Haus zu besitzen, denke ich.

Freue mich über eure Antworten.
LG, Sunny

Beitrag von klaus_ 12.02.06 - 21:03 Uhr

wenns über Makler oder die Sparkasse läuft, laß Dir kalkulieren , was eine Renovierung entsprechend eines heutigen Neubaus (!) kostet. Sprich auch Stromleitungen, Wasserleitungen , Estrich etc.

Wenns dann teurer ist als Neubau , ja dann...

Beitrag von sunnysun27 12.02.06 - 21:34 Uhr

#danke für deine Antwort!


Wir sind gerade dabei Kostenvoranschläge ein zu holen.
Bin gespannt, was dabei raus kommt, sicher sehr viel mehr als erwartet.

Was ich mich aber auch frage, ob ein Preis von €15000 überhaupt gerechtfertigt ist, wenn soviel erneuert werden muß?
Was meinst du?
Vielleicht kann man den Preis noch drücken, wenn keine weiteren Interessenten auftauchen.

Beitrag von klaus_ 13.02.06 - 13:50 Uhr

wie gesagt, das Abräumen des Altbestandes kann nochmals sehr teuer werden (wenn denn Neubau günstiger ist, - ist es meistens).

Beim Abräumen muß heute alles Material getrennt werden.

Wenn Du bei der Feuerversicherung das Abräumen mitbezahlt haben willst , ist ein saftiger Aufschlag fällig. Aus dieser Sicht ist es auch besser, ein Haus fackelt komplett heiß ab, als ein großer Wasserschaden....


Gruß
Klaus

Beitrag von sunnysun27 13.02.06 - 20:18 Uhr

#danke
dir für deine Antwort!
LG, Sunny

Beitrag von gh1954 12.02.06 - 23:41 Uhr

Ein so altes Haus würde ich auf jeden Fall von einem Fachmann begutachten lassen.
Das kostet zwar ein paar Euro, aber erspart euch eventuell böse Überraschungen.

Gruß
geha

Beitrag von sunnysun27 13.02.06 - 09:20 Uhr

Hallo Geha,

#danke für deine Antwort.

Ich halte einen Gutachter auch für sinnvoll.
Das Problem ist, das mein Mann im Tiefbau tätig ist, er fühlt sich wohl angegriffen von mir, weil ich einen "Fachmann" einschalten will. Außerdem ist ihm das zu teuer.
Ich habe schon mit der Verbraucherzentrale telefoniert, leider ist die Entfernung sehr weit, so das der dazu kommende Fahrtweg auch den Preis in die Höhe treibt.
Mal sehen....

Gruß, Sunny