dritte mandelentzündung in folge und stillen?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von elias05 12.02.06 - 16:28 Uhr

bin total genertvt habe jetzt die dritte mandelentzündung in ca. 5 wochen. zweimal antibiotika habe ich schon genommen, und jedes mal wenn ich gerade 6 tage keins mehr einnehmen mußte kamen wieder diese halschmerzen!!! Hat jemand von euch das auch schon mal gehabt, wann ist die schmerzgrenze mit dem stillen und dem atibiotika?? Elias wird am 15.02.06
10 monate, trotzdem würde ich ihn ungern abstillen, wo wir es doch beide so genießen!!!

Beitrag von jurinde 12.02.06 - 18:49 Uhr

Hallo,

ich würde echt sagen, dass es jetzt mal auskurriert werden muss. Es könnte sonst noch chronisch werden und du must ins op. 10 Monate sind doch auch ausreichend lang. Du solltest mal mit deinem Arzt sprechenu nd an deine Gesundheit denken.

Alles Gute
Jurinde

Beitrag von sonnenmilch 12.02.06 - 19:20 Uhr

Also, ich hab dasselbe Problem gehabt. Aber es sind ja Antibiothika mit denen man stillen kann. Und mehr als zweimal hintereinander bekommt man es doch eigentlich auch nicht.
Ich still weiter auch wenn einige die Augen rollenDoppelte Haushaltsführung#augen, denn für mich kommt Feritgmilch nicht in Frage und wenn man erstmal mit Flaschen
anfängt ist der Übergang zum Abstillen gelegt.
Und der seelische "Kummer" des Abstillens würde bei mir sicher gesundheitlich schlimmer sein als mit Mandelentzündung weiter zu machen.

Im Zweifel frag Deine Hebamme.

Gute Besserung Mona

Beitrag von anna1974 12.02.06 - 19:48 Uhr

Hallo,

ohmann, das ist echt sch.... mit diesen dämlichen Rückfällen. Ich kenne das Problem.

Bist Du besonders groß oder "umfangreich" ;-)? Bei meinen 190 cm Körperlänge reichen die Standard-Antibiotika-Mengen nämlich auch nicht aus und ich habe regelmäßig Rückfälle erlitten. Unter 10 Tagen Tablettengabe läuft bei mir nix, aber da mussten meine Ärzte und ich erstmal hintersteigen.

Zur Stillproblematik:
Chiara hat aufgrund einer Neugeboreneninfektion selber vom ersten Lebenstag an 7 Tage lang zweifach Antibiotika bekommen. Im Anschluss daran hatt ich innerhalb von drei Wochen zwei Brustentzündungen, gegen die ich einmal 5 Tage und einmal 10 Tage lang Staphylex (stillfreundliches Antibiotikum) genommen habe.

Es hat der Lütten nicht geschadet, obwohl ich diesen Einstieg ins Leben alles andere als toll finde. Sie hat keinen Soor bekommen und keine außergewöhnlichen Bauchweh.

Wenn Dein Elias Deine Medikamente bis jetzt so gut vertragen hat, würde ich es ein drittes Mal ohne Abstillen versuchen. Bei einem erneuten, vierten Rückfall wäre dann aber meine persönliche Schmerzgrenze erreicht.

Was sagen denn Deine (Kinder- und HNO-) Ärzte?

LG und gute Besserung!
Anna

Beitrag von elias05 14.02.06 - 20:40 Uhr

Hallo Anna!

War gestern bei meinem Chef in der Praxis, der hat einen Abstrich gemacht, und mir Blut abgenommen, um zu sehen wie hoch mein Blut bereits mit den Streptokokken belastet ist. Habe heute mit ihm tel. und dieser "ASL" Wert liegt im relativen normalbereich, etwas höher, wohl aber noch durch die erst kürzlich gemachte Infektion. War total froh. Meine Halsschmerzen von Sonntag sind auch schon wieder am abklingen, waren hoffentlich doch keine Streptokokken, also auch hoffentlich kein Antibiotika!! Deine Idee ist aber trotzdem total gut, bin nämlich tatsächlich etwas korpolenter.
Könnte mir gut vorstellen, das mein Körper dann vielleicht auch etwas längere Einnahmen brauchen könnte, um alles abzutöten. Abstillen möchte ich eigentlich garnicht. Wir beide genießen es total, zumal ich meine große auch 15 Monate gestillt habe. Liebe Grüße Melanie!!!!