Ich bräuchte auch mal Rat !

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von mike061072 12.02.06 - 18:00 Uhr

Hallo an alle.Ich wollte mich mal erkundigen wie das ist.Vielleicht kennt sich ja einer hier aus bevor man immer direkt zum Anwalt rennt und diese Reich macht.Meine Frau hat mich im August 2005 verlassen.
Wir haben das Haus und alles Noteriell getrennt.
Wir beide haben zwei Kinder ,einer im alter von 6 Jahren der bei mir lebt und der kleinste der bei ihrem Auszug 1mon. alt war.der jüngste allerdings hat sie mit genommen.
Ich arbeite bedingt durch das Wetter 9mon. im Jahr.
Hab das gemeinsame Haus behalten.
Sie ist direkt mit ihrem neuen zusammen gezogen mit unserem kleinstenm Sohn.
Ich zahle für den kleinsten im monat 199Euro.
Nun meine frage:
Wie verhält sich das wenn sie Arbeit aufnimmt.
Muss ich da weniger zahlen für Unterhalt weil der große bei mir wohnt??
Mir hat jemand gesagt das jeder für das Kind dann auf kommt welches bei einem Elternteil wohnt.
Ratschläge und Tipps würden mir sehr helfen
Danke im vorraus

Beitrag von babette35 12.02.06 - 19:13 Uhr

Soweit ich weiß, ist das richtig. Sie ist, sofern sie Unterhalt leisten kann, ihrem älteren Sohn gegenüber unterhaltspflichtig.
Ich weiß nicht, ob der Satz für den 6-jährigen höher liegt als für den Kleinen, aber das kannst Du im I-net recherchieren.

Beitrag von nickmum 13.02.06 - 09:03 Uhr

Hallo!!

Bei uns in Österreich gibt es kostenlose Beratungen im Gericht vom Richter/in einmal in der Woche. Erkundige Dich einmal.

Sie ist sicherlich Unterhaltspflichtig,wenn sie ein Einkommen hat. Und ab dem vollendeten 5. Lebensjahr steigt die Summe automatisch.

Alles Gute, Nickmum;-)

Beitrag von maukal 13.02.06 - 09:12 Uhr

Hallo mike,

grundsätzlich hast Du recht. Aber versuch doch mal Dich vielleicht doch besser beim Anwalt zu erkundigen. Ob dieser mit Dir reich wird oder nicht, hängt von Deinem Gehalt ab. Wenn Du unter einer bestimmten Grenze liegst (Höhe weiß ich im Moment nicht) dann bekommst Du Prozeßkostenhilfe, d.h. der Anwalt (angefangen von der ersten Beratung bis zum Ende der Scheidungsverhandlung) kostet Dich keinen Pfennig. Und beim Anwalt bekommst Du halt die bestmögliche Beratung.
Erkundige Dich einfach mal unverbindlich.

LG
Maukal