Es geht auch mit Liebe - oder Tagebuch eines kompetenten Kindes :-)

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von tekelek 13.02.06 - 08:13 Uhr

Guten Morgen !
Ich finde es immer wieder ganz schrecklich, wenn ich hier lese, daß viele Kinder angeschrien werden, alleine schreien gelassen werden und eher als Feinde angesehen werden als erwünschte Gäste :-(
Darum möchte ich mal von meiner letzten Nacht erzählen.
Normalerweise schläft Emilia 12 Stunden durch in der Nacht (und das ist nicht Zufall oder Glück und auch nicht durch Schlafprogramme so, sondern durch viel Geduld und liebevolle Konsequenz), in letzter Zeit wacht sie nachts ab und zu ein Mal auf und weint dann herzzerreißend, ich tippe mal auf Alpträume.
Manchmal beruhigt sie sich nach 2 Minuten (solange warte ich meist), falls nicht, gehe ich zu ihr.
Letzte Nacht fing sie gegen 1 Uhr an zu Weinen, ich bin dann rüber in ihr Zimmer. Sie war anscheinend sehr unruhig gewesen im Schlaf, sie lag vor ihrem Bett auf der "Rausfallmatratze", mit dem Kopf am Fußende #kratz
Ich habe sie wieder ins Bett gelegt, mich dazu und sie ist sofort auf meinen Bauch gekrabbelt (momentan geht das noch, der ist ja noch nicht sooo groß) und hat ihre Ärmchen um mich geschlungen.
Ich habe sie 5 Minuten gedrückt und gestreichelt, dann habe ich sie vorsichtig von mir herunterschoben und wollte aufstehen. Sie streckte wieder die Arme nach mir aus und hat gewimmert und sich festgeklammert.
Also habe ich mit ihr geredet, wie ich es den ganzen Tag mache wenn ich etwas möchte, ich habe ihr erklärt, daß ich sehr müde bin, es Nacht ist und ich auch wieder schlafen möchte.
Ich habe ihr gesagt, daß sie keine Angst haben braucht und ich gleich im Nebenzimmer bin, sie brauche nur zu Rufen, wenn etwas ist, außerdem würde ich zum Kuscheln kommen, sobald sie morgens wach ist.
Dann bin ich aufgestanden und rausgegangen, es kam kein Mucks mehr bis 7 Uhr frühs !
Sie ist auch, entgegen aller Behauptungen, ganz alleine eingeschlafen, ohne daß es Drohungen oder Schreienlassen gebraucht hätte, sie war noch hellwach, als ich ging.
Was ich damit sagen möchte ist nur, daß man auch mit kleinen Kindern gut reden kann, selbst wenn sie noch lange nicht sprechen, daß Liebe und Geduld viel bessere Lehrmeister auf lange Sicht sind als Resignation und Ärger, und Liebe und Verständnis wiederum Liebe und Verständnis beim Kind erzeugt - eigentlich logisch, aber anscheinend sehr schwierig zu begreifen.
Ich respektiere die Bedürfnisse meiner Tochter nach Nähe und Aufmerksamkeit, im Gegenzug respektiert sie auch meine Bedürfnisse, eine ganz einfache Gleichung.
Sie war nie ein "einfaches" oder "pflegeleichtes" Kind, das von Anfang an durchgeschlafen hat oder wenig geschrien hat (im Gegenteil ...), aber sie entwickelt sich immer mehr zu einem sehr liebevollen, geduldigen und verhandlungsbereitem kleinen Menschen, was mich mehr als alles andere auf der Welt freut #freu
Kinder sind immer das, was Eltern aus ihnen machen, kein Kind will seinen Eltern Böses oder will sie "an der Nase herumführen", wie ich hier öfters lese.
So, das wollte ich einfach mal loswerden.
Behandelt Eure Kinder mit Respekt, Liebe und verteidigt Eure eigenen Grenzen, aber überschreitet im Gegenzug auch nicht die Grenzen der Kinder ...
Liebe Grüße und einen wunderschönen (hier sonnigen) Tag an alle,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05), die ich über alles liebe #liebe, und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von stehvieh 13.02.06 - 09:04 Uhr

s
Hallo!

So machen wir es auch. Als Caroline noch ganz klein war und viel geschrien hat, mussten wir uns auch sooo oft anhören, dass wir sie mal schreien lassen sollen (wir meinten dann immer, "uns schreit sie eigentlich eh schon oft genug" und "ich würde auch nicht allein weinen wollen, und ich bin schon erwachsen!") und dass wir sie verwöhnen würden. Sie musste nie alleine schreien, solange das nicht Trotzgebrüll war. Auch die Abende, die sie die ersten 4 Monate regelmäßig stundenlang geweint hat, hat sie praktisch auf unseren Armen verbracht (meistens bei meinem Mann, der hat die stärkeren Arme und auch die besseren Nerven).

Und plötzlich mit etwa 6 Monaten begann sie, sich total zu verändern. Auf einmal hörten wir von den selben Leuten, die uns 2 Monate vorher noch zum Schreienlassen geraten hatten, was für ein liebes Kind sie doch wäre, und von fremden Leuten hieß es dauernd: "ist die immer so lieb?" Also irgendwas müssen wir richtig gemacht haben. #;-)

Wenn sie ein Böckchen hat, muss sie genauso toben und brüllen wie alle anderen Kinder. Aber wenn sie traurig ist oder Nähe braucht, dann natürlich nicht. Sie probiert ihre Grenzen aus wie jedes Kind in dem Alter (22 Monate) und da hören wir nun wieder öfter Gebrüll, aber ich glaub manchmal, wir haben durch die ersten 4 Monaten recht gute Nerven entwickelt und haben mit dieser Sorte Gebrüll weniger Probleme als Leute, die sehr pflegeleichte und stille Babys hatten (z. B. Nachbarn, deren zwei Töchter als Babys so gut wie nie zu hören waren und im Kleinkindalter dann ihre Eltern fast schon schockieren, weil sie sich eben plötzlich zu willensstarken Kleinkindern entwickeln - die Eltern haben jetzt echt Schwierigkeiten und ertragen gar kein Geschrei).

Wenn Caroline nachts aufwacht, warten wir auch kurz, ob sie sich selbst beruhigt. Phasenweise braucht sie uns aber jede Nacht, dann gehen wir auch rein, nehmen sie auf den Arm, und wenn sie sich dann an die Schulter kuschelt und fast wieder einschläft, legen wir sie wieder ins Bett. Das klappt total super. Wir würden nicht auf die Idee kommen, deshalb mit ihr zu schimpfen, und der Aufwand ist nun wirklich nicht groß. Was anderes wäre das, was meine Cousine ihrer Tochter angewöhnt hat - die ist gerade 2 geworden und schläft nur ein, wenn sie auf Mamas Bauch liegt. Sowas muss nun auch wieder nicht sein - finden wir, aber wenn es sie nicht stört...

Und eigentlich kann man Caroline auch alles erklären. Zum Beispiel wenn ich was lese und sie will mir das Buch oder die Zeitung wegnehmen: "Caroline, wenn du liest, möchtest du auch nicht, dass dir jemand das Buch wegnimmt, oder? Also lass mich bitte jetzt auch lesen." Dann guckt sie ganz nachdenklich und dann lässt sie mich in Ruhe. Ich fang ja auch nur an zu lesen, wenn sie sich wirklich gerade schön alleine beschäftigt, also nicht, während sie mich braucht oder mit mir spielen wollte.

Das Buch "Das kompetente Kind" hab ich nicht gelesen. Aber ich sehe viele Ähnlichkeiten in der Erziehung unserer Kinder, Katrin #:-). Ich glaube, wir haben auch ein kompetentes Kind.

LG
Steffi + Caroline Johanna (22 Monate) + #baby inside (18. SSW)

Beitrag von freaky_007 13.02.06 - 14:27 Uhr

Das hätte genau mein Beitrag sein können, bei uns war es haargenauso...!
Was mussten mein Mann und ich uns in den ersten 4 Monaten nicht alles anhören, weil wir unsere Tochter spätestens in den frühen Abendstunden nur noch auf dem Arm beruhigen konnten, manchmal habe ich auch ganze Tage mit ihr auf dem Sofa verbracht...Sowohl meine Eltern als auch meine Schwiegereltern waren der Meinung, dass wir das Kind viel zu sehr verwöhnen, dass wir sie auch ruhig mal ein bisschen schreien lassen sollen, etc. pp. Oder der beliebte Ratschlag "Gebt ihr doch mal einen Schnuller!" *Grrr*
Und heute haben wir, toi, toi, toi ein super pflegeleichtes Kind. Unser Sonnenschein ist die meiste Zeit super gut gelaunt und ausgeglichen, hat bislang noch keine nennenswerten Trotzanfälle gehabt (ok., das kann natürlich noch kommen), kann sich zeitweise auch ganz gut selbst beschäftigen, schläft alleine ein und durch (das allerdings schon als Säugling), ist aufgeweckt und äußerst kontaktfreudig...Was will man mehr...Und mein Mann und ich sind uns einig, dass das auch ein gutes Stück an unserem Verhalten in den ersten Lebensmonaten liegt und dass sich die Anstrengungen (wobei wir auch diese Phase zeitweise sehr genossen haben) nun bezahlt machen...

Natürlich hat auch unser Spatz mal seine fünf Minuten, in denen sie z.B. weint, weil sie etwas nicht bekommt oder etwas nicht darf, o.ä., aber das ist ja das Normalste der Welt in diesem Alter. Aber mit Geduld und Ruhe erreicht man in solchen Situationen weitaus mehr, als wenn man sich aufregt.

Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass man seinem Kind "immer" alles erklären muss, es gibt Situationen in denen bestimmte Vorgaben (Verbote oder Aufforderungen) auch ohne langes Reden befolgt werden müssen. Auch das ist meines Erachtens ein notwendiger Lernprozess...und hat ebenfalls etwas mit Respekt und Vertrauen zu tun.

LG Caro + kleine #sonne (*10.08.04)

Beitrag von stehvieh 13.02.06 - 23:29 Uhr

Hallo Caro!

(Hast du mitgekriegt, wie meine Tochter heißt? #freu)

Naja, der Ratschlag mit dem Schnuller war bei uns nichts wert - sie mochte den nicht #:-p. Nuckeln an unseren Fingern war toller, das hat sie erst letztes Weihnachten bleiben lassen.

Stimmt schon, wenn man sein Kind ruft, muss es kommen und eben nicht auf die Straße rennen, während ich lang und breit erkläre, dass ein Auto es verletzen könnte. Da sind Erklärungen echt unangebracht. An der Nummer üben wir noch mit Caroline. Sie ist gerade in der "wenn Mama ruft, renn ich ganz weit weg, versteck mich und halte mir die Augen zu"-Phase #augen. Auf der Straße schwitze ich oft Blut und Wasser. Aber deswegen anschreien? Sie ist auch beeindruckt, wenn man dann eindrücklich sagt, dass sie nicht auf die Straße rennen darf und dass sie Mama gerade einen riesigen Schrecken eingejagt hat. Wenn's gar nicht geht, steck ich sie dann in den Kinderwagen und schieb ein brüllendes Kind durch die Gegend... Das sind so unsere kleinen Machtkämpfchen. Ich will dir keine Angst machen, aber ja, die kommen auch bei pflegeleichten Kindern irgendwann. #;-)

In der Ruhe liegt wirklich die Kraft! Den meisten Mist baut sie wirklich dann, wenn ich einen schwachen Tag hab und mich leicht aufrege. Bin ich auch stark und hab gute Nerven, fängt sie gar nicht erst richtig an. Das merken die Kleinen sofort.

LG
Steffi + Caroline Johanna (22 Monate) + #baby inside (18. SSW)

Beitrag von kiri127 13.02.06 - 09:00 Uhr

Hallo Katrin!!!

Ich kann dem nur beipflichten!!!!! Wir halten es genauso! Und auch ich hab die Erfahrung gemacht, dass dies der beste Weg ist! Auch Jule ist heute nach schreiend aufgewacht! Ich hab sie dann auf den Arm genommen, mich kurz mit ihr hingesetzt und 5 Minuten später wieder hingelegt... kein Mucks mehr! Erziehung mit Herz ist eben erfolgreicher als mit Erziehung mit Verstand!!! Ein grooooßes daumenhoch für alle, die es so machen!!!!!!

LG#liebe
Kirsten

Beitrag von mamijami79 13.02.06 - 12:43 Uhr

hallo,katrin!

ich schau mal schnell v babyforum herüber.......bei uns dauert es ja noch fast 4mon bis wir herüberkommen.
dein text hat mich wiedermal-wie schon viele andere zuvor-berührt!
wie recht du doch hast!#pro
ich bin auch froh,daß noch andere mamas genauso denken!#huepf
und so werde auch ich weiterhin durchhalten-(manchmal ists besser,dann wieder extrem #schrei)-#schwitz!
alles liebe + ein #liebdrueck an dich!....und all die anderen mamas,die durchhalten+ihre kinder so lieben,wie sie sind!
:-) tina.

Beitrag von tomkat 13.02.06 - 10:21 Uhr

Schön für Dich. Aber jedes Kind ist anders. Dein Rezept ist also nicht unbeschränkt übertragbar. Das wirst Du vielleicht beim nächsten Kind merken...

Beitrag von kaeseschnitte 13.02.06 - 10:49 Uhr

sowas wollte ich auch grad schreiben. so sehr ich auch unterschreiben kann, dass man den kindern mit verständnis und respekt begegnen soll.
gruss
kaeseseschnitte

Beitrag von zenaluca 13.02.06 - 10:59 Uhr

huhu!

Und wie immer schließe ich mich Dir an ;-)

Ich habe neulich in Deutschland mal in dem Buch gelesen und fand es nicht wirklich erhellend. Selbstverständliches neben diversen Platitüden.

LG Larissa, die sich heute nacht fast 3 Stunden den Mund fußlig geredet hat ;-)

Beitrag von kaeseschnitte 13.02.06 - 11:02 Uhr

bei mir liegt es auf dem regal hinter meinem bett...#gruebel
nervig fand ich es aber trotzdem, als nic neulich meinte - nachdem er die ersten drei seiten gelesen hatte - er finde, man könne die kinder schon auch mal zu was zwingen. wie differenziert...#augen
gruss aus dem bitterkalten zürich
vreni

Beitrag von orcanamu 13.02.06 - 10:50 Uhr

Hallo Kathrin,

ich stimme Dir voll zu - aber ich muss auch anmerken, dass man dieses Vertrauen in sein Kind erst lernen muss. Alexander erstaunt mich damit immer wieder, wieviel er versteht und wieviel man ihm zutrauen kann. Vorgestern war bei uns die gleiche Situation, ich bin auch zu ihm ins Zimmer und hab ihn beruhigt, durfte aber nicht gehen, sofort fing er an zu weinen, nichts half. Da hab ich ihm auch gesagt, dass ich nebenan bin und er ruhig schlafen kann und dass ich sofort komme, wenn er ruft. Da zeigte er auf die Wand in Richtung meines Schlafzimmers, sagte "Da!", legte sich hin und Ruhe war.
Da war ich echt baff. Also, lernen ist angesagt und Vertrauen. :-) Und im Gegensatz zu Tomkat bin ich der Meinung, dass das mit JEDEM Kind geht, man muss KEIN KIND weinen lassen, anbrüllen oder ähnliches!!!

Liebe Grüße
Simone und Alex (17.6.04) und #ei (ET 31.3.06)

Beitrag von lady_chainsaw 13.02.06 - 10:55 Uhr

Hallo Simone,

es geht wirklich nicht bei jedem Kind!!

Meine Tochter ist jetzt 2,5 Jahre alt - und wenn´s ums Einschlafen geht, da kann ich noch soviel reden und erklären #bla

Sie versteht es zwar grundsätzlich - also, dass Mama/Papa im Nebenzimmer ist und auch dass, das Babyphon (für sie eine Art Telefon) dazu da ist, um sie zu hören, wenn etwas sein sollte. Tagsüber "telefoniert" sie ja gerne mit uns.

Dennoch besteht sie darauf, dass einer bei ihr bleibt bis sie eingeschlafen ist.

Aber ich persönlich finde das auch nicht sonderlich schlimm. Wir haben eh recht wenig Zeit unter der Woche für einander (wir arbeiten beide Vollzeit) - und da geniesse ich eigentlich die 30 Minuten Kuscheln im Bett mit ihr sehr #liebdrueck

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von orcanamu 13.02.06 - 11:05 Uhr

Hallo Karen,

da hab ich mich auch nicht richtig ausgedrückt, meine Schuld. Dass mit dem "Ich bin nebenan" und schon schläft das Kind super", das klappt wirklich nicht immer und nicht mit jedem Kind!! Ich hab auch jetzt einige Monate mit Alex kuscheln "müssen" ehe er einschläft, da hätte ich mir den Mund fusselig reden können, sobald ich aus dem Zimmer ging, fing er an, bitterlich zu weinen.

Ich meinte eher das zutrauen, dass ein Kind einen verstehen kann und keinen Machtkampf herausfordert, den man als "gute Eltern" einfach bestehen muss durch schimpfen, weinen lassen, etc.
Ich geniesse das Kuscheln abends auch sehr - bin aber auch froh, dass er jetzt gerne alleine einschläft. ;-)

Herzliche Grüße!!
Simone

Beitrag von jacki1203 13.02.06 - 11:32 Uhr

Ich gebe dir recht im Großen und Ganzen, aber wenn ein Kind schon größer ist. Also so 14-15Monate oder wie meine fast 20Monate, da muß man ab und zu schon aufpassen! D.h. Ich kann nicht, wenn sie meckert, sie aus dem Bett nehmen, sonst wird es immer später und sie tanzt mir auf der Nase rum! Und wie das dann ist, wenn das Geschwisterchen da ist, will ich nicht dran denken! Daher versuch ich ihr schon beizubringen, Schlafenszeit ist Schlafenszeit! Also kann sie nich bei jedem piep holen! Und gestern war es wieder so! Sie war einfach nur sauer, daß hat man richtig gehört!
Ich bin gegen das Schreien lassen, aber irgendwann sind meine Grenzen auch erreicht!
LG

Beitrag von deoris 13.02.06 - 13:11 Uhr

Hallo
unser Sohn ist 23 Monate und ich lasse ihn nie schreien und ich schreie selber nie,man kann alles mit Ruhe erreichen.Ich nehme meinen Sohn auch aus dem Bett ,er schläft auch sehr oft bei uns und er tanzt mir NICHT auf der Nase.Ich ziehe alles kosiquent durch ,was die Erziehung meines Kindes eingeht und ich glaube nicht ,dass wenn ich meinem Kind die Zuwendung gebe ,die er braucht (gerade nachts),dass er dann gleich verzogen wird ,im Gegenteil.

**Und gestern war es wieder so! Sie war einfach nur sauer, daß hat man richtig gehört! **

Warum war sie denn sauer ,weil du nicht gekommen bist?Das wäre ich auch.In diesem Fall würde ich auch zu meinem Sohn gehen. Ich schlafe nämlich auch sehr ungerne alleine ;-).
LG

Beitrag von soistdasnunmal 13.02.06 - 11:55 Uhr

hallo
so kenne ich es auch. mein sohn hat noch nie geschrien, er hört mir immer zu und ich höre ihm immer zu. ich versuche ihn in allem zu verstehn und bin immer erreichbar für ihn und seine bedürfnisse. aber wenn ich ihm erkläre, das mir gaaanz kalt ist und und und...dann geht er mit mir genauso zufrieden wieder nachhause ohne weinen. mein sohn bekommt auch immer einen grossen schreck wenn er hört wie mamas ihre kinder anschreien und ich krieg die kriese bei den sätzen wie....; ich hab doch den längeren arm...
jetzt haben wir arm in arm auf dem sofa gelegen und er ist eingeschlafen, er schläft sonst mittags nicht mehr, zumidest nicht einfach so alleine und ich habs genosssen mit ihm im arm. ich stimme dir einfach zu.

Beitrag von mammammia 13.02.06 - 12:41 Uhr

Hi Katrin,

endlich mal wieder ein Beitrag hier im Forum, der einem nicht die Sorgesfalten auf die Stirn treibt#freu#pro

..schön geschrieben#sonne!

lg katja

Beitrag von sonnekira 13.02.06 - 13:17 Uhr

du machst es genau richtig!!!

ich hab schon viel von dir gelesen und war bisher immer gleicher meinung. du hast eine gesunde einstellung!! bravo!#freu
lg, katja mit kira 17.2.05

Beitrag von milli08 13.02.06 - 14:52 Uhr

Hi Katrin,

stimme dir voll und ganz zu. Es ist zwar nicht immer einfach aber trotzdem hast du RECHT!!

Ganz lieben Gruß
Milli mit VIVIEN

Beitrag von ximaer 13.02.06 - 15:19 Uhr

Herzlichen Dank für diesen schönen und treffenden Beitrag!
Und es macht Mut, dass es eben doch eine Menge Eltern gibt, die es ähnlich handhaben.

Viele Grüße
Suse

Beitrag von silke_35 13.02.06 - 21:18 Uhr

Hallo Katrin,

ich kann Dir nur voll uns ganz zustimmen. #pro
Ich habe unseren Sohn auch noch nie schreien lassen. Er weiß genau, wenn er ruft, dann kommt einer von uns. Für Tim ist sein Bett was richtig schönes, er geht gerne schlafen. Wahrscheinlich, weil er damit auch keine negativen Erlebnisse verbindet. Auch wir hatten schon einige Tage (bzw.Nächte), wo ich mehrmals zu ihm in sein Zimmer gehen musste. Aber ich weiß genau, dass er nachts nicht rufen würde, wenn er kein Problem hätte. :-)

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich den Spruch schon gehört habe: Man muss die Kinder schreien lassen, sonst tanzen sie einem bald auf der Nase rum. Tim war noch keine 4 Wochen alt, da habe ich das schon gehört.
Echt ätzend. Am schlimmsten waren die, die gar keine Kinder hatten. Eben super schlau.

Tagsüber ist das was anderes, da haben wir schon mal ein paar Machtkämpfe z.B. mit der Stereoanlage o.ä., da kann er einfach nicht von bleiben. Er drückt dran rum und guckt, ob ich es auch sehe. Na ja, ich erkäre es ihm halt jeden Tag auf´s neue, obwohl das weggucken manchmal schon einfacher wäre.

Momentan hat er so eine Phase, dass er sich immer auf die Fliesen fallen lässt. (auch mit dem Kopf #schwitz). Einfach, weil ihm irgendetwas nicht in den Kram passt. Aber ich denke, diese Phase geht auch vorbei.

Danke, für Deinen schönen Beitrag.

Lieben Gruß
Silke


Beitrag von emili112 13.02.06 - 21:25 Uhr

Hallo Katrin!

Ein sehr schöner Beitrag! Auch wir "arbeiten" nach diesem Rezept und können auf gute 15 Monate zurückschauen. :-D

In der Ruhe liegt die Kraft...

da ist was wahres dran!

In unserer Krabbelgruppe sind wir auch zu diesem Entschluss gekommen! Es war eine richtig schöne Diskussion mit gemischten Teilen (Mamis durchschlafender Kinder und die "Schlafaugen" Mamis)

LG

Bianca & Lena (die seid 19 Uhr im Bett liegt und tief und fest schlummert)