Brauche dringend Aufmunterung ! Muss wieder arbeiten !

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Beitrag von lola_paris 13.02.06 - 11:19 Uhr

Hallo ihr Lieben,

Ich brauche heute mal ein bisschen Aufmunterung.
Wir sind gerade aus dem Urlaub gekommen, waren mal wieder in Deutschland. Dort war ich unbeschwert, habe nicht daran gedacht. Aber seit heute früh hat es mich wieder erwischt, als ich daran gedacht habe, dass ich in 2 Wochen wieder auf Arbeit muss und auch will.

Es ist so schlimm:
Auf der einen Seite kann ich mir garnicht vorstellen, meinen Kleinen den ganzen Tag wegzugeben, fühle mich als Rabenmutter, habe ein super schlechtes Gewissen und mir ist ständig kotzübel wenn ich nur daran denke und ich könnte heulen. :-(

Auf der anderen Seite will ich auch wieder arbeiten, muss wieder unter Leute und lass mich sonst zuhause etwas gehen. Nun habe ich das Gefühl, ich bin egoistisch und gehe nur aus meinen Interessen heraus wieder arbeiten. Dabei brauchen wir das Geld ja dringend. #schmoll

Marick ist bei meiner Schwägerin die 4 Tage in der Woche super gut aufgehoben. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich seine ganze Entwicklung verpassen werd. #heul

Wie habt ihr das gemeistert ? Oder findet ihr, ich bin ne Rabenmutter?

#liebe Grüsse,

Carola mit Marick (8 Monate)

Beitrag von kirschcola 13.02.06 - 11:24 Uhr

Hallo Carola,

also meine Meinung ist: Wenn es dir so schlecht geht ihn abzugeben, dann tue es nicht! Ich würde nicht mein Kind für eine Arbeitsstelle "eintauschen". Du wirst viel verpassen und deine Schwägerin kann dir dann immer erzählen, was er neues kann. Das würde ich nicht wollen. Aber das musst du selber wissen. Kannst du nicht mit Kind unter Leute gehen, z.B. Krabbelgruppe?

Lg
kirschcola

Beitrag von zicke250975 13.02.06 - 11:27 Uhr

Hallo Carola,

nein, Du bist keine Rabenmutter ! Arbeiten um zu " überleben" und sich und dem Kind was gönnen zu können ist doch sehr positiv !
Hier in Deutschland, wird das leider selten so gehandhabt ! Gerade im Ausland z.B. Frankreich ist es doch gang und gebe die Kinder früh in die Kita zu geben, um für den Lebensunterhalt sorgen zu können !
Ich bin 5 Tage nach ET wieder arbeiten gegangen ( mit Kind), weil ich nicht vom Staat leben wollte, obwohl das viel einfacher wäre !
Anna-Laura ist jetzt 9 Monate und ich suche für den Sommer verzweifelt einen Kita Platz, damit Sie unter Kinder kommt, und sich nicht den ganzen Tag im Büro langweilen muß ! Leider hatte ich bisher noch kein Glück ! Eine Tagesmutter kann ich mir nicht Leisten , da ich alleinerziehend bin !
Du hast mit Deiner Schwägerin doch richtig Glück !
Ich wünsche Dir alles Gute
#liebdrueck
Gruss
Zicke

Beitrag von viola13 13.02.06 - 11:34 Uhr

Hallo Carola,

laß Dich erstmal #liebdrueck! Du bist weder eine RAbenmutter noch brauchst Du Dir Gedanken machen, dass Du die Entwicklung Deines KIndes verpaßt.
Ich erzähl Dir einfach wie es bei mir war: als Johanna 7 Monate alt war, bin ich wieder 3 volle TAge pro Woche arbeiten gegangen. In der Zeit war meine Mutter bei uns und hat auf Johanna aufgepaßt. Die Lösung war super, da ich wußte sie ist sehr gut aufgehoben und meine Mutter hat Freude daran sich mit dem Kind zu beschäftigen. Johanna hat nach einer Woche nicht mal mehr mir hinterhergesehen, wenn ich aus dem Haus gegangen bin. Sie hat nie nach mir geweint. Ich habe immer ein- bis zweimal pro TAg angerufen um zu hören ob alles in Ordnung ist.
Ich habe es sehr genossen, wieder im Berufleben zu sein, sich mal wieder mit anderen Themen zu beschäftigen und auch mal Abstand zu HH und Kind zu bekommen, ich glaube, da profitieren alle davon, man slkeber ist zufriedener und ausgeglichener und kann mit der übrigen Zeit mit dem Kind diese Zeit wesentlich besser und entspannter nutzen. Ich habe zwei Tage mein Kind allein für mich gehabt und am WE haben wir immer schöne Dinge unternommen. Und ich habe nix von Johannas Entwicklung vepaßt.
Ich glaube, JOhanna hat auch davon profitiert, da die Oma ja ganz andere Dinge mit ihr gemacht hat, als ich.
So war es bei uns und ich bin davon überzeugt, dass die ENtscheidung damals die richtige war.
Laß Dir bitte nicht einreden, dass du eine Rabenmutter bist, nur weil du arbeiten gehst.
LG
Nicole

Beitrag von blueeyes23 13.02.06 - 11:26 Uhr

Hallo Carola, du bist bestimmt keine Rabenmutter!!! Ich muss am 8.märz nach 4 Monaten Mutterschaftsurlaub auch wieder anfangen zu arbeiten und du kannst mir glauben mir geht es genau so wie dir! Ich habe auch Angst das ich etwas verpassen könnte bei meiner kleinen und habe auch Panik davor sie jemanden zu überlassen, da kommen Gedanken wie: hoffentlich kommt die Person auch klar mit ihr usw. also ich kann es mir momentan noch gar nicht vorstellen 3 mal die Woche nicht für sie dazusein. Aber ich glaube wir dürfen uns nicht zuviele Gedanken machen, es wird schon gut gehen!Und ausserdem, manche Mütter müssen halt wieder Arbeiten!!! Nur weil wir auch Arbeiten müssen, sind wir bestimmt keine Rabenmütter!!!

Viel Glück und liebe grüsse Nicole & Seraina 3 Monate

Beitrag von 3blade3 13.02.06 - 11:28 Uhr

Hallo. Ja was soll ich sagen. Hat alles zwei Seiten, einerseits will/muß man arbeiten, andererseits muß man sein Kind den ganzen Tag abgeben. Also ich persönlich hätte es nicht gekonnt, wir haben es auch so geschafft und es geht auch, wenn man die Ar...backen zusammenkneift. Wenn du so ein ungutes Gefühl hast, hör darauf und versuch doch evtl. Teilzeit oder auf 400 Euro arbeiten zu gehen. Du wirst wirklich viel verpassen und diese Zeit kommt nie! wieder zurück. Alles Gute bei deiner Entscheidung.

Beitrag von cathy1977 13.02.06 - 11:33 Uhr

Hallo Carola,

wenn dein Süßer schon 8 Monate ist, kannst du doch ruhig arbeiten gehen. Klar fällt es gerade am Anfang schwer, den Kleinen abzugeben, aber ihr braucht das Geld und sooviel wirst du nicht verpassen!! Meinen Sohn hab ich mit einem halben Jahr zur Tagesmutter bringen müssen (auch noch eine Fremde, nicht wie bei dir die Schwägerin), meine Tochter ist mit 4 Monaten in die Krippe gekommen, da hab ich tagelang geheult. Aber sie fühlen sich wohl und ich bekomme alles in der Entwicklung mit.
Mein Sohn hat z.B. seine ersten Schritte im Urlaub gemacht, die Kleine hat es geschafft, sich an einem Samstag zum 1.Mal hinzusetzen...
Und wenn die Betreuungsperson sensibel genug ist, wird dir nicht gleich beim abholen gesagt: Dein Kind hat heute zum 1. Mal dieses oder jenes gemacht!!!! ;-)
Es sind "nur" 4 Tage die Woche, die du arbeiten gehst? Laß es dir nicht vermiesen.
Wenn du wirklich überhaupt nicht mit dem "Abgeben" klarkommst, dann laß es, aber solange dein Kind in guten Händen ist, nimmt es keinen Schaden. Vielleicht sind noch mehr Kinder bei deiner Schwägerin? Fang langsam mit der Eingewöhnung an, auch so kleine Kinder brauchen schon die Erfahrung, dass Mama sie abgibt und nach 2 Stunden wieder abholt (und Mama braucht das auch!!).

LG Cathy

Beitrag von schmetterlingsfee 13.02.06 - 11:36 Uhr

Hallo Carola,

lass dich erstmal #liebdrueck

Eine Rabenmutter bist du selbstverständlich nicht, denn dann würdest du dir garkeine Gedanken dazu machen und hättest auch nicht so eine super schönes gemeinsames Foto von dir und deinem Kleinen in der VK;-)

Das ist immer eine ganz schwere Entscheidung...4 Tage finde ich wohl auch sehr viel, würde es denn vielleicht auch an 2 Tagen gehen?? Ich habe mich dazu entschlossen die erste Zeit mit Moritz voll auszukosten und dann vielleicht 2 Tage arbeiten zu gehen:-) Mal abwarten wie ich es letztendlich umsetzen werde#gruebel

Auch wenn der kleine bei deiner Schwägerin gut aufgehoben ist, du wirst viel Zeit mit ihm verpassen und vielleicht auch die ersten Schritte und Worte, was sehr sehr schade wäre.

Versuch es doch ansonsten mit den 4 Tagen und du wirst bestimmt merken, ob es so ist wie du es dir vorgestellt hast...du kannst ja ansonsten immer noch Stunden kürzen.

Lass erstmal alles auf dich zu kommen...wünsch euch alles alles Liebe#klee

Viele Grüsse,

Ina mit Moritz#blume

Beitrag von kleineute1975 13.02.06 - 12:04 Uhr

Hey....

drück dich#liebdrueck

also ich gehe 2,5 Tage arbeiten und es tut einem wirklich gut....stimmt schon das man sich zu Haue hängen läßt. Klar hat man manchmal ein schlechtes Gewissen, gerade heute bei mir...Kind ist bei Tagesmutter und ich muß jetzt heute 1,5 Std. länger abreiten als geplant....na super....versuche ihn sonst immer pünktlich abzuholen...

Es ist wirklich schön zu arbeiten und ich denke es ist auch nicht schlecht fürs Kind...man hat dann einfach mehr Energie für das Kind also lass dich nicht hängen es wird schon klappen

Gruss
Ute mit Jonas 6 Monate

Beitrag von rain72 13.02.06 - 12:20 Uhr

Hallo Carola,
lass den Kopf nicht hängen - das wird schon. Ich arbeite seit Anfang Januar (da war unsere Maus 8 Monate alt) wieder an drei Tagen in der Woche. Klar hat man anfangs ein mulmiges Gefühl im Bauch und es ist auch ungewohnt, so ganz ohne den Zwerg. Aber es tut auch guuuut!! Ich finde das nicht egoistisch, also jedenfalls nicht im negativen Sinne - schließlich muss man auch als Mama mal an sich selbst denken dürfen. Deinen Sohn wird es freuen, eine ausgeglichene Mama zu bekommen. Übrigens hat die Woche ja sieben Tage, so dass ich nicht glaube, dass Du "seine ganze Entwicklung verpasst". Und weißt Du, was das tollste ist?? Wenn man nach 8 Stunden Arbeit nach Hause kommt und sich ein kleines Wesen geradezu ein Loch in den Bauch freut!!!
Genieße die letzten Wochen als "Nur-Mama" und natürlich auch Deinen beruflichen Wiedereinstieg!
LG
rain72 mit #baby (9 Monate)

Beitrag von reik80 13.02.06 - 16:46 Uhr

Hallo Carola!
Ich kann dich nur all zu gut verstehen. Ich werde ab 1.7. wieer arbeiten gehen...allerdings halbtags! Dann bin ich 3 Tage die Woche 8 Stunden nicht bei meinen Kindern. Die werden von meiner Mama gehütet.
Die Zwerge sind dann 10 Monate alt (wobei sie 8 Wochen zu früh kamen).
Ich muss schon jetzt ständig daran denken, was ich an deren Entwicklung nicht mitkriege. Außerdem habe ich Angst, daß sie vielleicht irgendwann lieber bei der Oma sind als bei mir... meine Mutter hat 5 Kinder großgezogen und das hat sie richtig prima gemacht!!! Is vermutlich etwas Eifersucht im Spiel#hicks
Ich denke, uns geht es wie seeehr vielen Müttern!!!
GLG Reik