Polypen-OP kommt näher ...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von peggy301274 13.02.06 - 12:45 Uhr

Hallöchen!

Bei unseren Großen (3 Jahre) ist am 22.2 eine Poypen-OP,wie erkläre ich ihm das so,daß er das versteht?
Morgen ist die Blutabnahme,wie er da reagiert,das weiß ich nicht.
Welche erfahrung habt ihr da gemacht?

Hab vor dem Tag etwas Schiss,desto näher er kommt.
Aber es muß ja gemacht werden.

LG Peggy

Beitrag von mauricefcb 13.02.06 - 15:41 Uhr

Hallo Peggy

bei uns ist morgen auch Blutabnahme:-( ich habe auch totale Angst.Bei Lukas sollen Röhrchen gelegt werden in den Ohren,Polypen auch evtl.entfernt werden.Oh mann haben Freitag OP Tag.#schmoll

ich hoffe es geht alles gut!

Wünsche dir auch viel Kraft.
#liebdrueck#klee
Liebe Grüße aus dem Schwarzwald

Beitrag von peggy301274 13.02.06 - 16:30 Uhr

Auch euch viel Glück.Kannst ja schreiben wie wars.

Liebe Grüße aus Sachsen

Beitrag von woogie 13.02.06 - 16:23 Uhr

HI Peggy!

Also mit 3 Jahren würde ich ihm sagen, dass er im Hals etwas krank ist und ihr desshalb ins Krankenhaus müsst. Dort bekommt er dann einen Saft, wird müde und kommt dann in den OP, wo er dann lange schläft und die Ärzte seinen Hals wieder heile machen. Wenn er dann aufwacht ist Mama auch schon wieder da.

Denke, so wird er das sicher verstehen. Vielleicht spielst Du das ganze auch mal mit ihm. Mal ist er der Patient und dann Du.

Wir haben diese OP schon 2 mal hinter uns, beide male auch mit Paukenröhrchen legen. Es ist alles halb so wild, auch wenn es nicht so ausschaut ;-)

Auf jeden Fall wünsche ich Euch alles Gute!

Liebe Grüße Steffi

PS: Melde Dich doch mal, wenn alles überstanden ist und berichte wie es war.

Beitrag von peggy301274 13.02.06 - 16:28 Uhr

Hallo Steffi!

Danke für den Tip.Hoffe,es verläuft alles gut.
Mit Paukenröhrchen soll event. bei meinen
Sohn auch gemacht werden.

Meld mich bei dir,wenn alles vorbei ist.

Tschüßi Peggy

Beitrag von marimel 13.02.06 - 22:30 Uhr

Hallo!
Wir haben die OP im Sommer 2005 machen lasse. Ohren u. Polypern. Das wichtigste war jedoch: Wir haben gaaaanz viel darüber geredet, da ist etwas, das ist groß u. mit den Ohren ist etwas Wasser (Gewebewasser!Sonst ist nämlich demnächst Haare waschen tabu), was raus muss.... alles mögliche. Du bekommst im KH eine Narkose, dann wirst Du schlafen usw. usf.
Ich habe nie gesagt: Nichts tut weh u. alles ist toll. Ich war immer sehr realistisch. Das allerwichtigste war, dass ich immer wieder gesagt habe. Mama u. Papa sind immer da u. gemeinsam schaffen wir doch alles, ahbe keine Angst.
Demzufolge waren auch Blutabnahmen kein Problem, denn ich habe immer gesagt: Es tut ein bißchen weh, aber nur ganz kurz ... Nicht verschönert. Es hat sich sehr viel Vetrauen aufgebaut, so dass eine Phimose OP vor 1 Woche (trotz sehr viel mehr Aufwand, auch im Krankenhaus) u. etliche Blutabnahmen als überhaupt kein Problem mehr darstellten, denn als ich leise zu dem Arzt gesagt habe, ich würde mir sorgen machen, wie es nachher aussieht. hat mein Sohn mit heute 3,5 Jahren laut vor versammelter Mannschaft geasagt: "Mama, wir können doch gemeinsam alles schaffen, du brauchst keinerlei Angst zu haben, ich habe auch keine und mach Dir keine Sorgen."
Ich u. die anderen waren sehr gerührt...
Also, lange Rede kurzer Sinn: Immer ehrlich, immer direkt und immer alles erklären, auch wenn die nichts mit "Polypen" anfangen können. Trotzdem ist das Kind eine Person u. die Kinder sind immer nur an der Wahrheit interessiert...
Alles Gute!

Beitrag von andrea34 14.02.06 - 10:55 Uhr

Ich habe festgestellt das es den Eltern vor der OP schlechter geht, als den Kindern danach.

Ich habe Felix gesagt das es etwas weh tut, das es sein muß und ihm versprochen das wir, wenn er sich besser fühlt, Enten füttern gehen (sein High Light)

Hat super geklappt.

Beitrag von sunny156 14.02.06 - 20:30 Uhr

Hallo,

das mit dem erklären find ich in dem alter schon noch schwierig aber zu der OP kann ich dir sagen das es meist halb so wild ist! Wir als Eltern leiden mehr als die Kids! Taisha hat das auch hinter sich (Polypen, mandeln und Schnitt im Trommelfell) Sie hat es gut überstanden und mir war zum heulen als ich sie abgeben mußte!!!

Wird schon alles gut gehen!

Ich drück dir die Daumen!

LG,
Sunny und tapfere Taisha Cheyenne (33 Monate)