Arbeiten mit 2 kleinen Kindern

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sassiputz 13.02.06 - 13:00 Uhr

Hallo liebe Urbianer/innen,

wer von euch hat/hatte 2 kleine Kinder mit geringem Altersabstand (wenn unser 2. Kind kommt wird der Kleine 1,5 Jahre alt sein) und hat es dennoch geschafft, seine Arbeit wieder aufzunehmen?

Ich überlege nämlich, wie sich das alles organisieren lässt. Wenn das nächste Kind da ist, würde ich gerne die ersten 3-4 Monate zu Hause bleiben und dann langsam wieder in den Beruf zurückkehren (Teilzeit).

Wie ist das z.B. mit einer Tagesmutter: Angenommen, sie würde 6€/Std. nehmen, müsste ich dann pro Kind 6 Euro (also 12€/Std.) zahlen? Ab wann sollte ich mich dann überhaupt nach einer Tagesmutter umsehen?

Die Betreuungskosten sollen doch ab 2007 voraussichtlich steuerlich uneingeschränkt absetzbar sein, also könnte ich doch einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellen, oder?

Kann man bei der Arbeitsagentur auf Zuschüsse zur beruflichen Weiterbildung hoffen? Ich würde gerne über die VHS Kurse i.S. "Personal und Löhne" belegen, die sind ja recht teuer.

Ich weiß überhaupt nicht so recht, wo ich anfangen soll und was alles zu beachten ist. Ich würde mich über ein paar Tipps und/oder Erfahrungsberichte freuen.

LG
Saskia

Beitrag von coppeliaa 13.02.06 - 16:54 Uhr

hi!

ich werde mit zwei kleinen kindern auch bald anfangen zu arbeiten, meine situation ist aber ein wenig anders, daher kann ich dir mal nur ein paar algemeine erfahrungen/ratschläge geben:

umhören würde ich mich ab sofort. dann weißt du jetzt schon mal wie lange die wartezeiten bei euch sind und auch wie hoch die preise sind. bei uns zb. sind die preise niedriger, außerdem gibt es sehr oft geschwisterrabatt. nicht alle tagesmütter nehmen ganz kleine kinder, auch da rechtzeitig informieren.

auch was zuschüsse zu kinderbetreuung und fortbildung betrifft am besten gleich am amt nachfragen!

lg co

Beitrag von sassiputz 14.02.06 - 08:52 Uhr

Hallo,

danke für die Antwort. Gehst Du "freiwillig" arbeiten, oder bist Du finanziell darauf angewiesen? Ich bin nicht unbedingt auf das Einkommen angewiesen (ich glaube sogar, dass ich dadurch einen finanziellen Nachteil habe). Aber ich würde gerne etwas arbeiten gehen.

Ich frage mich vor allen Dingen, ob es nicht vielleicht zu stressig werden könnte. Deshalb versuche ich schonmal, mich über die Möglichkeiten zu informieren.

LG
Saskia

Beitrag von coppeliaa 14.02.06 - 09:33 Uhr

freiwillig. der finanzielle vorteil dabei ist zwar auch angenehm, ich mach es aber weil es sich um ein wissenschaftliches projekt handelt. das will und kann ich gar nicht lange auf eis legen.

außerdem hab ich bei der betreuung den großen vorteil der 'großelternbetreuung' heißt, tagesmutter wäre bei uns nur zusätzlich. hab mich da schon ein bißchen erkundigt, und bei uns in der gegend sind die kosten dafür net sooo hoch.

lg co