Wie würdet ihr die Wehen beschreiben?

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von volvico 13.02.06 - 17:51 Uhr

Hallo ihr lieben,

jaja ich weiß, dass man schlecht sagen kann, wie sich Wehen bzw. Geburtsschmerzen anfühlen, trotzdem haben es ja schon einige hinter sich. Mich würde mal interessieren wie ihr sie beschreiben würdet. Jemand schrieb mal: "Es ist wie wenn man ne Pampelmuse sch...!" ;-) Wie empfandet ihr es?
Ist nur interesse halber, werde es so oder so komplett auf mich zukommen lassen un habe auch noch absolut keine Angst davor.


Volvico (28.SSW)

Beitrag von mamijami79 13.02.06 - 18:08 Uhr


hallo!

schieß d angst auch weiterhin in d wind!#pro
wenn man locker bleibt,gehts leichter!
ja,komplikationen kanns geben-
ABER es gibt auch echt tolle geburten!#huepf
und das sagt dir ein angsthase....bin total wehleidig sonst#hicks
natürlich tuts weh,aber lang wars gut auszuhalten ...
hm...naja,irgenwie ein vibrieren#kratz...ähnlich wie ein krampf,dehnt sich halt alles.........#schrei....alles gute+schlaf dich noch aus!;-)
lg mamijami.

Beitrag von bulaimei_1979 13.02.06 - 18:18 Uhr

Hallo,

unsere Tochter ist jetzt 12 Wochen alt, und die Geburt ist schon fast vergessen...

Wir hatten eine schnelle und leichte Geburt, nach nur 4 Std. Wehen war sie da. Jemand mit einer schweren Geburt wird die Wehen deswegen sicher ganz anders empfunden haben als ich. Außerdem hatte ich riesige Angst vor dem Schmerz und es ganz schlimm befürchtet, und da es nicht so eingetreten ist, empfinde ich es natürlich doppelt als nicht so schlimm (Nummer 2 kann kommen *g*).

Die Wehenschmerzen sind schon stark, vielleicht wie Darmkoliken, aber für die Presswehen gibt es keinen Vergleich, so stark sind die. Aber es ist so, wie unsere Hebamme es im Vorbereitungskurs beschrieb - man ist in einer "Endorphinenwelt", und dadurch empfindet man diesen Schmerz nicht so intensiv, wie er ist. Ich hatte es ihr natürlich nicht geglaubt, aber es war bei mir tatsächlich so, zum Glück *s* Man fühlte sich wie "high" und bekam nichts von alldem mit, was um einen herum passierte. Das Rauskommen fühlte sich dann an wie ein Aufreißen (was auch pasiert ist...), das war nochmal Aua, danach die Wackelpuddingknie.

Wird schon werden!
LG, Sandra

Beitrag von lulu2003 13.02.06 - 18:14 Uhr

Hallo Volvico,

ich denke da gibt es wirklich Unterschiede wie Tag und Nacht. Es gibt Frauen die leiden Höllenqualen und es gibt welche wie mich, die es echt leicht genommen haben. Ich denke es ist von Anfang an auch ein bissle Einstellungssache. Meine Oma hat früher immer gesagt, es ist noch keins dringeblieben und somit habe ich das Ganze damals auch auf mich zukommen lassen. Meine Wehen waren super zu veratmen. Ich würde sie mit starken Unterleibsschmerzen vergleichen. Ich hatte das Glück keine PDA zu brauchen und unser Junior war Ruck Zuck geboren. Die Geburt als solches war einfach nur toll. Unangenehm war der Moment wo wohl das Köpfchen rauswollte, denn da hatte ich das Gefühl es brennt bzw. reißt. Ich bin aber nicht gerissen.
Ich wünsche Dir für die Restschwangerschaft noch alles Gute und hab bloß keine Angst. Das haben schon ganz andere geschafft. ;-)

LG
Sandra+Raúl (inzwischen 2 Jahre alt)

Beitrag von ninjanin 13.02.06 - 18:17 Uhr

hallo volvico

ich hatte lange sanfte wehen und war überrascht, wie gut sich die aushalten ließen. denn anfangs dauert eine wehe vielleicht 30 sekunden, die pause danach aber 20 minuten. die wehe selber ist ein ansteigender bauchkrampf, der nach dem höhepunkt fast völlig aufhört.

dann wirds allerdings irgendwann heftiger: die abstände zwischen den wehen werden kürzer, die wehen selber länger. aber trotzdem fand ich es angenehm zu wissen, dass der schmerz nach dem wehenhöhepunkt (wenigstens kurz) aufhört.

wenns richtung geburt geht, hast du kaum noch pausen zwischen den wehen und das ist schon extrem anstrengend. einige wehen waren auch so stark, das ich echt an meine grenzen kam. ich habe mich auf meine atmung konzentriert, das hat geholfen.

und dann kommen die presswehen, plötzlich denkst du, du musst kacken (sorry #hicks ). die presswehen sind ganz anders, die durchpressen deinen körper ganz von selbst. ich fand die fast angenehmer als die letzten eröffnungswehen, weil es endlich wieder schmerzfreie pausen gab. wichtig ist die richtige position, in der du den mut hast, die pampelmuse rauszudrücken. ;-)

vermutlich ist es alles bei dir ganz anders, aber du hast ja gefragt. :-D

viel glück

ninjanin

Beitrag von bamboo 13.02.06 - 22:17 Uhr

hallo ninjanin,

genau so wie du habe ich es auch empfunden.

ab dem ersten bauchziehen bis zur geburt meines sohnes hat es 3,5 stunden gedauert, 3 stunden war es super, die letzte halbe stunde sehr schmerzhaft aber machbar.

gruß antje

Beitrag von moghwaigizmo 13.02.06 - 18:17 Uhr

Hallo!

Ist wirklich schwer und weißt Du warum? Weil man sie wirklich so schnell wieder vergißt...

Ein guter Tipp meiner Hebi war: Wenn sie das Gefühl haben, daß das Wehen sind und sie nicht mehr zu Hause bleiben wollen fahren sie ins KH, dann sinds welche und es wird Zeit!"

Wehen fühlen sich an wie Menskrämpfe, wie mancher ES, aber trotzdem anders, anfangs fühlt man so ein Ziehen, manchmal im Rücken, manchmal im Bauch, das sind Vorwehen oder Übungswehen, wenn sie so stark werden, daß man das, was man gerade tut, nicht mehr tun kann und an nichts anderes dnekt als zu atmen und den Schmerz auszupusten, dann geht's los. Wie lange es dann wirklich dauert bleibt offen...

Bei mir ging's fast 2 Wochen überm Termin nach einem Rizinusölcocktail meiner Hebi um 17 Uhr mit Wehen los, die noch nicht sehr wehtaten, das Ziehen wurde halt stärker als noch einige Tage vorher, um 19 Uhr begannen sie dann so stark zu ziehen, daß ich atmen mußte, um kurz vor 20 sind wir ins KH und - Glück - um 22.51 war Elena da, allerdings sind schnelle Geburten zwar vorher ganz toll aber manche büssen das nachher... (Das wilst Du nun echt nicht wissen...).

Blei8b dabei keine Angst zu haben, verlaß Dich auf Deine instinkte denn sie sind in dem Moment alles, was Dir bleibt, GVKs sind prima, beruhigen Dich, aber währenddessen machst du eh alles instinktiv (richtig).

Viel viel Glück!!!

Lg,
Alex mti elena (4 Monate)

Beitrag von daniellebecker 13.02.06 - 19:46 Uhr

meine wehen haben sich angefuehlt wie regelschmerzen, die halt welleartig in gewissen abstaenden auftreten -und mit der zeit schlimmer und schlimmer wurden....
im krankenhaus konnt ich fast nicht mehr und hab sobald es moeglich war ne pda mir geben lassen...
daher kann ich dir nicht sagen wie sich presswehen anfuehlen*g*ich habe rein gar nix gemerkt...hab ihn dann ziemlich bald einfech rausgepresst ohne was davon zu merken haett ich nicht dank eines spiegels dabei zugesehen :-D

pda typ ich koennt dich noch immer umarmen!!:-)

Beitrag von armageddon1806 13.02.06 - 20:33 Uhr

Hallo,

erstmal muss ich dazu sagen daß man sich auf keinen Fall verkrampfen sollte. Lass das ganze auf dich zu kommen, vermeiden kannst du es eh nicht...
So schlimm wie manche erzählen ist es nicht, aber auch das ist Ansichtssache.
Bei mir ging´s bei beiden Kids mit Blasensprung los. Mit Maeva hatte ich noch das Glück daß die Wehen sich Zeit gelassen haben und erst gaaanz langsam in Schwung gekommen sind. Leider hat sich nach 24 Stunden Wehen, die zwar noch einigermaßen zu veratmen waren aber trotzdem sehr schmerzhaft waren, nichts am Mumu getan und es mußte somit durch Wehentropf eingeleitet werden. Dadurch sind die Geburtswehen auf einen Schlag gekommen und haben mich ehrlich gesagt total überrollt. Die Schmerzmittel haben nix gebracht und für PDA war´s zu spät, also hieß es Atmen und durchhalten! Aber auch das ging vorbei. Ich hatte das Gefühl bei jeder Wehe daß jemand meinen ganzen Unterleib zusammenquetscht und gleichzeitig meinen unteren Rücken quer auseinanderzieht!
ABER : eingeleitete Wehen sind, so hat es mir meine Hebi gesagt, immer sehr viel schmerzhafter als wenn es normal geht. Wenn ich mir also die Schmerzen ohne Einleitung vorstelle muss ich sagen daß es doch relativ aus zuhalten sein muss.
Ich weiß nicht wie Wehen ohne Einleitung sind daß Yanis nach den gleichen Schema geboren wurde wie Maeva, nur haben wir da "nur" 10 Stunden gewartet bevor Eingeleitet wurde.
Geh´die ganze Sache locker an und versuche so gelassen und entspannt wie möglich zu sein, dann klappt es viel besser. Und außerdem : wenn eine Geburt so horrormäßig wäre, glaubst du es würde auch nur eine Frau noch ein 2. Kind bekommen ?? ;-)
Ich finde es ist eine sehr gute Möglichkeit zu sehen wo deine Körperlichen Grenzen liegen, denn selbst wenn du glaubst daß es nicht mehr geht, es geht immer noch ein bisschen mehr.

Eine schöne RestSS und eine schöne, schnelle und unkomplizierte Geburt.

LG
Sabine + Maeva 3J + Yanis 22W

Beitrag von biene_maus 13.02.06 - 21:43 Uhr

Hallo!!
Bevor ich loslege muß ich schnell sagen, daß ich eine total unkomplizierte (erste) Schwangerschaft und auch üüüberhaupt keine Angst vor der Entbindung hatte- weil es ja eben die erste war...:-p und auch eigentlich null schmerzempfindlich bin...

ABER

Was dann so kam- nee nee nee und mit Vergessen, so wie es eben auch viele erzählen- bis zum heutigen Tage jedenfalls nicht- und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass das jemals passieren wird.
Anfang ging es also wirklich ganz gemütlich über den Tag verteilt los- wie kräftigere Regelschmerzen und echt gut zu verkraften.
Aber dann nachts im Kreissaal- eigentlich unbeschreiblich schmerzhaft, der gesamte Unterbauch war ein einziges ewig langes Ziehen, Schmerzen, Krampfen, Wehtun... und mit nix zu vergleichen, was dem annähernd ähneln könnte!
Wegatmen?????? Ha, ha...

#heul

Tut mir leid, ich will dir auchwirklich überhaupt keine Angst machen aber schön ist was anderes!

Die Presswehen waren dann vergleichsweise erholsam, echt angenehm- obwohl bei mir nix weiter vorwärtsging, da mein Spatz im Becken feststeckt und per Saugglocke geholt werden mußte.
Aber das war echt vergleichsweise harmlos!

Und als unser Süßer dann raus war, war mein allererster Gedanke: "endlich keine Wehe mehr" und leider nicht das GLÜCKS-MAMA-GEFÜHL
:-(:-(:-(

Naja, das ist dafür jetzt umso stärker!!!!!!!!!!#freu

Also ich drück dir ganz fest alle Daumen, daß alles gut wird und wünsch dir von#liebe-en eine "angenehmere" Entbindung!!!!

Liebe Grüße
BieneMaus

Beitrag von volvico 14.02.06 - 17:59 Uhr

Ich danke euch allen für eure Berichte, sind ja schon etwas unterschiedlich.

Na dann werde ich mal schauen, wie es bei mir wird. Bin schon total gespannt und kann es kaum noch erwarten. Noch 12 Wochen! *freu*