Kaiserschnitt

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von hotzwecke 13.02.06 - 20:54 Uhr

Hallo.Ich bin heut zum ersten mal hier und möchte meine Erfahrung über den Kaiserschnitt los werden.
Alles fing damit an,dass ich mich über einen Wunschkaiserschnitt informiert habe.Doch in dem Krankenhaus meiner Stadt wird so etwas nicht auf Wunsch durch geführt.Ich sprach mit meiner Frauenärztin.Sie meinte da würd ich nicht soviel Glück haben.Sie gab mir dennoch einen Überweisungsschein für die Geburtsklinik mit verdacht auf makrosomes(großes)Kind.Als ich dann dort war(in der 36woche)sagte mir der Chefarzt das sie es nicht machen könnten.Er schätzte das Gewicht meines Kleinen auf 3600g.Die Enttäuschung war groß.Er sagte auch das er nicht mehr allzu viel zunehmen würde in den 4 Wochen. Die Zeit verging.Am 14.11.05war mein Bengel noch immer nicht da(Geplanter termin)Meine F.Ä. wieß mich ein da ich kaum noch Fruchtwasser hatte.Dort wurde ich nochmal untersucht.Nun schätzten sie das er 4000g wiegen würde.Juhu einem K.schnitt stand nix mehr im Weg.Gleich am nächten Tag sollte es los gehen.Mittwoch früh um 8.Es war soweit.Sie zogen mir Thrombosestrümpfe an, rasierten mich und gaben mir einen "Schlummertrunk"Ich bekam zwar alles mit,war aber unfähig zu reden, so dämmrig war ich.Sie legten mich auf einen Frauenarzt ähnlichen Stuhl und bereiteten mich vor.Ich bekam eine Sauerstoffmaske aufs Gesicht.Dann ging es sehr schnell.Aus der Maske strömte das Narkosegas.Ich war weg.Als ich auf meinem Zimmer aufwachte,habe ich ganz schön gespuckt u.gehustet.Blödes Gas.Mein Bauch tat sehr weh.Die Kugel war weg.Komisches Gefühl.Doch dann brachte mein Freund meinen Sohn herein.Das erste was ich fragte war ob er haare hat.(Blöd gell :-)Er präsentierte mir einen 4500g und 53 cm großen Jungen.Ein Traum.an diesem tag mußte ich noch liegen bleiben wegen Katheder und so.Doch am nächsten Tag schlurfte ich zu meinem Baby und nahm es mit zu mir.Ich erholte mich schnell.Tag für Tag wurde es besser.Ich lief gebückt wie eine alte Oma.Aber das war es wert.viele sind der ansicht das Kaiserschnittmuttis Ihre Kinder nicht "ganz so doll lieb" haben.Das stimmt nicht.Man hätte mir alles amputieren können, ich hätte einen Weg zu meinem Pascal gefunden.Ich liebe ihn mit allem was ich hab. Liebe Grüße HotZwecke

Beitrag von sunflower2710 13.02.06 - 21:18 Uhr

Hallo


Das ist doch auch mal ein postiver Bericht über den Kaiserschnitt!!!!Vieleicht nimmst Du einigen die einen KS bekommen ein wenig die Angst damit!!!!!



Echt Klasse#pro#pro#pro

#liebeGrsse Dani und #baby33SSW

Beitrag von hotzwecke 14.02.06 - 22:12 Uhr

Ich wäre sehr froh darüber einigen Muttis die angst nehmen zu können.Denn noch im letzten Jahr im September saß ich an meinem Computer und habe alles gelesen was es über den KS zu lesen gab.Viele Berichte haben mir geholfen raus zu finden was auf mich zu kommt.Dafür bin ich sehr dankbar.Nun ist es halt an mir anderen zu helfen.:-) Tschüßi und liebe Grüße.
:-p

Beitrag von kelloggmaus 14.02.06 - 17:11 Uhr

Hallo hotZwecke,
würdest Du mir vieleicht ein paar Fragen beantworten ? Ich bekomme Zwillinge und bin Ende April mit einem KS soweit.Ich habe jedoch auch die Angst, dass ich meine Mädchen nicht richtig annehmen kann. Hast Du deinen Knirps sofort annehmen können?
Hast du starke Schmerzen am nächsten Tag gehabt?
Ab wann hattest du kaum noch Schmerzen?
Hast Du Mittel für Nachwehen bekommen und waren die dann heftig ?
Und die für mich wichtigste Frage: Hattest Du nicht das Gefühl, Dein Kind nicht "selber" auf die Welt gebracht zu haben? Fühlst Du Dich als richtige Mami?
Du hast sicherlich noch nicht bemerkt das ich total unsicher bin (grins).Würd mich freuen,wenn Du antworten würdest.
LG Kelloggmaus in der 27SSW

Beitrag von hotzwecke 14.02.06 - 21:29 Uhr

Hallo.
Ich beantworte deine Fragen sehr gern.Zu deiner Frage ob ich Ihn angenommen habe kann ich nur ja,ja, und nochmal ja sagen.Ich habe Pascal gesehen und es war um mich geschehen.Naklar war es ein komisches Gefühl aufzuwachen und die Babykugel ist weg.Es hat zuerst ein bissel gedauert bis mir klar wurde das ich jetzt eine Mami bin.Doch kurze Zeit später als ich mein Baby gesehen hab, war es als ob ich in meinem Leben noch nie was andres gemacht habe.Zu meinen Schmerzen muss ich sagen das ich am Tag der OP im Bett bleiben mußte wegen dem Katheder usw.Wenn man nicht gerade husten bzw.niesen muß geht es so halbwegs(aber das husten kannste dir nicht verkneifen,leider :-)Am nächsten tag durfte ich aufstehen zum waschen.Die Schläuche haben die raus gemacht(das tut nicht weh)Ich dachte ehrlich gesagt das ich sterben müßte.Es war fast eine Qual erst mal aus dem Bett aufzustehen.Aber wenn du einmal stehst, gehts dann.Ich konnte zuerst nur mit krummen Rücken laufen.Das habe ich dann auch den halben Tag lang gemacht.Ich habe die Erfahrung gemacht,daß es nicht mehr so doll weh tat je länger ich rum spaziert bin.Ich habe mein Baby im Gang spazieren gefahren,dabei stützte ich mich aufs Bettchen,dann war es besser.Außerdem kam meine Verdauung am selben Tag noch auf Trab.Die arme Kloschüssel :-)Es ist so wie fast alle sagen mit den Schmerzen.Es wird von Tag zu Tag besser.Ab dem 3 Tag konnte ich aufstehen ohne gleich in Ohnmacht zu fallen:-9 soll heißen man entwickelt dann eine eigene Methode möglichst schmerzfrei aus dem Bett zu kommen.Mittel für nachwehen hab ich glaube garnicht bekommen,kann aber auch sein das ich mich nicht dran erinnere.(Ich hatte genug mit dem gerade laufen zu tun,da hab ich ehrlich keine Nachwehen gespürt)Das einzige was ich hatte waren Eisentabletten und Thrombosespritzen.Diese blöden Thrombosestrapse haben fast noch mehr genervt als die Spritzen:-)Ich fühle mich als vollwertige,tolle Mami.Am ende denke ich es zählt nicht unbedingt wie du dein Baby zur Welt bringst sondern was du draus machst wenn es da ist.Mein Freund hat mir alles haargenau erzählt wie es war als er Pascal zum ersten mal sah,wie er aussah,sein schreien.Er hat mir alles fotografiert.Ich stelle mir selber was schönes vor anhand seiner Erzählung und dann war ich ja fast sowas wie dabei. Ich wünsch dir ganz ganz viel Glück mit deinen Püppchen wär schön wenn du mir irgentwann mal erzählst wie alles ausgegangen ist.Würd mich freun.Hab keine Angst.Du wirst das schaffen.Sei tapfer für dich und deine Püppis.

Beitrag von kelloggmaus 15.02.06 - 18:42 Uhr

Hi hotzwecke.
Ich danke Dir für die tollen Infos. Irgendwie bekomme ich von KS-Erzählungen viel zu wenig mit.Genau wie mein Hechelkurs (Vorbereitungskurs),Die Hebamme erzählt (logischerweise) nur von normalen Entbindungen, da geh ich n bischen unter. Die meisten aus meinem Kurs entbinden halt normal und sind zudem schon erfahren, da Zweitgebärende. Ich hab vor der OP nicht wirklich Angst, aber nervös bin ich schon jetzt. Ich bekomme ne Spinalanästesie in den Rücken.Ich bekomme also hoffendlich mehr mit. Wenn ich nochmal fragen dürfte: Ab wann hattest Du wieder Sex bzw. ab wann ist es wieder möglich? (Abgesehen vom Babystress :-) ) und hast Du unter dem "Baby-Blues" gelitten ?

Viel Glück und viele liebe Grüsse
kelloggmaus +#baby#baby 27SSW

Beitrag von hotzwecke 15.02.06 - 21:29 Uhr

Hi.
Ich weiß nich wies im Vorbereitungskurs ist.Den hab ich geschwänzt :-) Aber wenn du dort untergehst da würd ich mich mal bemerkbar machen.Du hast schließlich genau so viele Fragen.Ich hatte nach 6 Wochen wieder Sex.Wochenfluß war vorbei,ich hab mich wohl gefühlt und dann ging die Post ab :-) Nee ganz so dramatisch wars nich.Ham uns viel Zeit gelassen.Hat ein Bissel gezwickt :-) Hab mich gefühlt als ob es das erste Mal gewesen wäre.Aber es hat sich gelohnt :-) Babyblues hatte ich zum Anfang.Aber nurn bissl.Mußte mir bewußt werden was ich nun für eine Verantwortung hatte.Außerdem hat es nicht mit dem Stillen geklappt(hatte keinen Tropfen Milch)Das war schon komisch.Aber das war auch bald vorbei.Bei mir hats nurn paar Tage gedauert. Ganz liebe Grüße von uns aus hier.

Beitrag von megamami 14.02.06 - 22:41 Uhr

huhu,
hatte sogar not ks,meine ersten worte waren wo ist mein kleiner luca,wann kann ich ihn sehen,mach dir keine sorgen du liebst dein kind immer ,egal wie es auf die welt komm...
ganz viel glück für deine 2 mäuse ,mach dich net verrrückt die schmerzen danach sind auch erträglich fühl dich gedrückt und alles liebe

sonja mit familie und baby luca:-)

Beitrag von hellmi 15.02.06 - 13:44 Uhr

hallo

nur eins DU WIRST DEINE KINDER LIEBEN VOM ERSTEN MOMENT AN!!!!!!!!!!!
Auch ich hatte eine WKS und habe es nicht bereut. Ich habe meine sohn geliebt vom ersten moment an. es macht -für mich- keinen unterschied ob er "normal" oder per ks geboren ist. es ist immer eine tolle leistung ein baby zu bekommen.
alles gute für dich

kerstin und über alles geliebest KS wunder lukas elias

Beitrag von megamami 14.02.06 - 22:42 Uhr

huhu,
ich bin auch gegangen wie eine oma ,aber wehe der proff kam herein oder am gang ,schwubs stand ich da wie eine eins ,denn ich wollte unbedingt am 3.tag heim,also weiter hin alles liebe



sonja und luca 5 monate und der ganzen familie

Beitrag von hotzwecke 14.02.06 - 23:08 Uhr

Na aber hallo.Nach 3 Tagen durftest du gehen.Ich mußte sieben Tage bleiben.Na das is ja doof :-) Da geh ich gleich noch mal hin und schimpfe :-) Als ich mir so die krummen Muttis im KH angesehen hab dacht ich so bei mir, WILLKOMMEN IM ALTERSHEIM (grins) Nur da kannste wieder gehen. Liebe Grüße.
P.S. Nix gegen alte Menschen arbeitete selbst im Seniorenheim. Die hams noch voll drauf.#fest :-D

Beitrag von kimberly12 15.02.06 - 22:28 Uhr

Danke für die beruhigenden Worte:-) Ich weiß seit letzter Woche, dass ich aus gesundheitlichen Gründen per KS entbinden muß... habe riesen Angst!!! Mehr vor der Narkose und dem ganzen Drumherum.... aber das wird schon irgendwie werden, freue mich schon riesig auf unsere kleine Maus.. das gibt mir Kraft #huepf

Leider traut man sich hier kaum über KS Fragen zu stellen, die meisten sind doch sehr egoistisch was dieses Thema betrifft.. aber es gibt auch genug Frauen, die gar keine andere Wahl haben. Von daher finde ich Deinen Bericht super #liebdrueck

Ganz liebe Grüße

Silvi + #baby-girl (33+3)

Beitrag von hotzwecke 15.02.06 - 22:53 Uhr

Hallöle!
Ja hatte auch Angst vor der Narkose.Kurz vorm einschlafen(Narkose) hab ich nur noch gebetet "Ich will wieder aufwachen und das Baby sehn".Auf meiner Visitenkarte is mein Kleiner abgebildet.Der Beweiß das Kaiserschnittmuttis in nichts nach stehen.Der Knopf hat sich prima entwickelt.
Liebe Grüße an euch.

Beitrag von womboing 16.02.06 - 15:17 Uhr

Ich habs ja in meinem Geburtsbericht auch geschrieben, wie zufrieden ich mit meinem kaiserlichen Schnitt bin. Wobei es für mich extrem wichtig war, bei der OP wach zu sein und den Fuzzy sofort quäken zu hören. Ich glaube nicht, daß man dringend eine Preßphase oder auch nur Wehen braucht, um das Kerlchen über alles zu lieben. Und ich weiß nicht, ob man mit Dammschnitt/Dammriß nach vier Tagen entspannt im Schneidersitz auf dem Sofa sitzen kann.

Beitrag von hotzwecke 16.02.06 - 18:59 Uhr

Hallo womboing.
Genau das war ja meine Angst.Einen Dammriss wär für mich vielleicht noch schlimmer gewesen.Davor hatte ich große Angst.Ich konnte leider nicht wach sein.Aber dafür hat mir mein Bengel zuhause ordentlich die Ohren zugebrüllt.So wies gekommen ist war es schon gut.Ich hatte außerdem nicht soviel angst vorm Sex.Weil da ja noch alles war wie vorher.:-) #freu .
Liebe Grüße.