Kündigungsfrist?

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Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von mmv 13.02.06 - 20:58 Uhr

HAllo,wir haben eine neue wohnung gefunden und ziehen bald um.Die leute die in der Wohnung leben , ziehen ende März aus.Leider müssen wir 3 monate Frist ein halten,kann man die nicht umgehen?Da unsere wohnung auch überall undicht ist?

Beitrag von coppeliaa 13.02.06 - 21:07 Uhr

wow, bei soviel information die du da gibst kann man ja echt viel konkretes dazu sagen!

die dreimonatige frist müßt ihr mal grundsätzlich einhalten. wenn die wohnung schäden hat gibt es ein paar möglichkeiten wie mietminderung etc, hängt aber vom genauen schaden ab, zudem müsst ihr auch den vermieter davon informieren etc.

es gibt die möglichkeit selbst einen nachmieter zu suchen, sobald der einzieht braucht ihr keine miete zu zahlen.aber auch da gibts genaue regelungen nach denen der vermieter und ihr vorgehen müsst.

habt ihr schon mal versucht einfach freundlich beim vermieter nachzufragen, ob ihr nicht schon früher aus dem vertrag rauskönnt?

lg co

Beitrag von mybabylenny 13.02.06 - 21:04 Uhr

Wenn du selbst einen Nachmieter für Eure Whg. findest, der vorher einziehen kann, kannst du früher raus. Dein vermieter muss aber für den neuen Mieter sein. So wars bei uns

Beitrag von bezzi 14.02.06 - 10:44 Uhr

Um es kurz zu machen:

Ihr seid auf das Wohlwollen des alten Vermieters angewiesen. Anspruch auf eine frühere Entlassung aus dem Mietvertrag habt ihr nicht.

Wie sieht es beim neuen Vermieter aus ? Vielleicht kommt der Euch entgegen und macht den Vertrag mit Euch erst ab 1. Mai oder 1. Juni ?

Gruß


Martin

Beitrag von bcis 14.02.06 - 12:31 Uhr

ich hatte einen fall, das der nachmieter schon eingezogen war mit möbeln etc ! und nicht den vertag unterschrieben hat beim vermieter

für mich war die sache erledigt, bis der vermieter mich !! verklagt und gewonnen hat, also aufpassen.

habt ihr so etwas schon mal gehört ???

Beitrag von bezzi 14.02.06 - 15:33 Uhr

Nee, sowas habe ich wirklich noch nicht gehört.

Wie kann ein "Nachmieter" ohne Vertrag mit dem Vermieter einfach die Wohnung "besetzen" ?
Vertragspartner sind doch immer noch Vermieter und Mieter, keinesfalls Mieter und Nachmieter.

Gruß

Martin

Beitrag von bcis 14.02.06 - 18:06 Uhr

es gab eine übernahme, alle waren anwesend, verwalter, neuer mieter und wir und der schlüßel blieb einfach in der tür, wir gingen= und er kam.

Wir mußten noch teuere einbauten entfernen, wie laminat , da der nachmieter dieses nicht wollte, da kein geld zur ablöse

alles weitere sollte zwischen neuem mieter und verwalter postalisch geschehen.
der verwalter hatte den nachmieter von alleine vorgeschlagen !


ich ärgere mich jetzt noch schwarz daraüber, martin.
wie ist so etwas möglich ???

ich habe 2 instanzen verloren
Ich überlegen den nachmieter wegen betrug anzuzeigen.
Ich habe sogar zeugen, das er seine dinge schon eingeräumt hatte

Beitrag von bezzi 14.02.06 - 20:25 Uhr

Hi Bics,

da verstehe ich immernoch so manches nicht.

Das habe ich zwischen den Zeilen gelesen:

Ihr habt gekündigt. Wolltet aber vor Ablauf der Kündigungsfrist aus dem Vertrag.

Der Vermieter hat den Nachmieter vorgeschlagen und geliefert ? Gut.

Gab er ein Übergabeprotokoll, einen Aufhebungsvertrag ? Wohl kaum, sonst wäre es nicht vor Gericht gegangen.

Wer vorzeitig aus einem Mietvertrag raus will, muss sich im Klaren sien, dass er dies nur kann, wenn ihn der Vermieter (aus Beweisgründen schriftlich !) aus seinem Vertrag entlässt. Solange das nicht geschehen ist, ist man an seinen Vertrag gebunden.

"Wir mußten noch teuere einbauten entfernen, wie laminat , da der nachmieter dieses nicht wollte, da kein geld zur ablöse "

Ich reiße doch keinen Laminatboden raus, nur weil der Nachmieter dafür keinen Abstand bezahlen will !!! Das ist dann eben Pech. Wenn ihr das wirklich so durchgezogen habt, kann ich den Vermieter verstehen, dass er harte Geschütze auffährt.

"Ich überlegen den nachmieter wegen betrug anzuzeigen. "

Wieso den Nachmieter ? Wollte er jetzt da rein oder nicht ? An wem lag es, dass der Vertrag mit dem Nachmieter nicht zu stande kam ? Wie kann der Nachmieter ohne Vertrag den Schlüssel bekommen und da einziehen ?

Gruß

Martin


Beitrag von coppeliaa 14.02.06 - 21:53 Uhr

bezüglich was hat der vermieter dich denn verklagt und gewonnen?

sind vermieter und verwalter dieselbe person?

tschuldige die neugierigen fragen, mich interessiert die sache aber schön langsam auch .....

Beitrag von bcis 15.02.06 - 12:50 Uhr

ich beantworte gerne eure fragen
es handelt sich um ein altes objekt, in dem ich eine galerie und ein reisebüro eröffnen wollte.
von außen hatte ich alles saniert= neue fassade etc. bis es leider meinungsverschiedenheiten bezüglich des stroms gab, da dieses alte objket in einem misserablen, gefährlichen zustand ist = mehrer handwerker haben dieses bestätigt, es gibt keinen leistungsstarken strom, alles alt

nach monatelangem hin und her, das haus gehört einer erbengemeinschaft, waren sie nicht bereit, geld zu investieren..
und ich habe mich entschlossen, das objekt abzubrechen.
Mit absprache des verwalters, der vollmacht hat=
ein miethai


er schlug den nachmieter vor, es gab eine übergabe, laminat wollte er nicht, = Klicklaminat, wurde also von uns entfernt, da er eine polsterei betreiben wollte, und kein laminat braucht

so gesagt getan, er zog ein, mit waren und polsterstoffen, das objekt war offen, so war es vereinbart= mündlich unter zeugen

tja ende vom lied war, der typ hat sich überschätzt, hat es sich überlegt, ich habe mehrer zeugen das er eingezogen ist, diese zeugen auch benannt, sie wurden noch nicht mal geladen.
den mietausfall hat der verwalter auf mich abgewälzt.
, er schickte einen mahnbescheid, ich legte wiederspruch ein, und mein anwalt ist leider unfähig
= 2 mal verloren


jetzt werde ich neu klagen
im übrigen muß ich zahlen!!!
aber ich klage wie gesagt neu, aus prinzip

das ganze ist total ärgerlich, da ich sehr viel mühe und geld verloren habe.



es ist durchaus üblich, bei diesem verwalter = auch makler, verträge per post zu senden, das hat er bei mir auch gemacht, und der nachmieter wohnte in einer anderen stadt, und wollte ständig dieses objekt mieten

Beitrag von bcis 15.02.06 - 12:54 Uhr

ich habe noch etwas vergessen
ich verliere neuerdings solche sachen vor gericht, da ich mich habe scheiden lassen, und es gewagt habe in deutschland einen Ausländer zu heiraten, das sieht man an meinem doppelnamen jetzt.
Ab dato wurde ich benachteiligt


läßt sich ja auch gut verkaufen vor gericht, ausländer ist ja immer in solche sachen verstrickt und zahlt nicht und und und, ihr kennt ja die vorurteile#schock

Beitrag von mork 15.02.06 - 13:15 Uhr

Hallo,

das Ergebnis der Gerichtsverhandlung kann ich auch nicht nachvollziehen.

Zeugen werden nicht geladen, wenn der durch sie zu erhebende Beweis für den Ausgang des Rechtsstreits irrelevant ist.

Dies bedeutet, dass selbst wenn Dir der Nachweis der Weitervermietung durch Zeugenbeweis (und dadurch m.E. zumindest die stillschweigende Entlassung von Dir aus dem Mietvertrag) gelungen wäre, dies für die Entscheidung unerheblich gewesen sein muss.

Und das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Ohne den Wortlaut des Urteils zu kennen ist das Ganze schwer zu beurteilen.

mork

Beitrag von bcis 15.02.06 - 17:13 Uhr

hallo mork, nett das du dir gedanken darüber machst
Bist du jurist ??

das ganze hat noch eine vorgeschichte, denn
dieser verwalter hat mir auch wohnraum vermietet in dem objekt,= quasi das ganze objekt,
als sich herausstellte, das dieser sogenannte wohnraum doppelt !! vermietet war.

Daraufhin hat mein inzwischen geschiedener mann es geschafft, mich aus der topsanierten ( von mir ) familiewohnung zu klagen, da ich angeblich ausgezogen sei, in dieses objekt= doch leider kein wohnraum vorhanden

also der schaden ist immens für mich und als highlight darf ich jetzt noch 3 monatsmieten plus gerichtskosten .
zahlen
#wolke


hat alles nicht interessiert vor gericht#augen
ich stand auf der straße, es ist fast lächerlich, doch ich hätte die fifty fifty zeitung verkaufen können, #schock, man kommt so schnell in eine situation, wo der wohnraum verschwunden ist = denn dem richter passte es nicht, das mein neuer mann ausländer ist.ich wurde abgestempelt, das steht auch im urteil

3 topics weiter unten , schau bitte , ist es mir gelungen wieder in das alte , wirklich top lage haus mit altem garten zu ziehen, doch auch da habe ich nur nachteile da unsaniert.


cest la vie


Beitrag von mork 16.02.06 - 10:19 Uhr

Hallo,

ohne den konkreten Sachverhalt mit genauem Urteilstext zu kennen ist die Sache schwer nachvollziehbar.

Generell ist der Anwalt in erster Linie dazu verpflichtet vor Gericht einen vollständigen Tatsachenvortrag zu erbringen und die prozeßrechtlichen Vorschriften zu beachten.
Die Rechtsfindung selbst ist prinzipiell Sache des Gerichts.

Dein Anwalt müsste also alle relevanten Tatsachen vorgetragen haben und hierfür gegebenfalls Beweis angeboten haben.

Sollte das Gericht erkennen, das eine Partei irrtümlich einen irrelevanten Vortrag für entscheidungserheblich hält müsste es einen entsprechenden Hinweis geben.
Zumindest sollte das Urteil darauf eingehen.

Aber wie gesagt. Mir ist schon der Sachverhalt nicht klar.

mork