wochenendbeziehung.... geht das so?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ich weiss nicht recht 13.02.06 - 21:31 Uhr

Hallo,

ich bin seit über zwei Jahren mit meinem Freund zusammen, wir lernten uns kennen, als ich schwanger war. Ich habe drei Kinder und er hat zwei, die nicht bei ihm leben.

Wir wohnen ca 40 km voneinander entfernt Fahrzeit ca. 1/2 Std. - 45 Min...

Es ist für mich jedesmal wieder ein aneinander gewöhnen und dann ist das Wochenende auch schon rum, wenn man sich dann zusammengerauft hat. Er erwartet von mir natürlich auch Zuneingung, aber ich bin oft so schachmatt, dass ich "eigentlich gar keine Zeit für einen Freund habe".... ich bin dann auch mal froh, wenn die Kinder im Bett sind und ich meine Ruhe habe....

Bin ich unfair?

Am Wochenende ist er alle zwei Wochen wohl da, aber wenn seine Kinder da sind, dann kommt er erst, wenn die Kinder wieder weg sin.d

Eigentlich auch o.k., allerdings finde ich, dass wir mal endlich zusammenziehen sollten, aber er meint, dann hätte er so einen weiten Weg zu Arbeit. Dass ich zu ihm ziehe geht wegen meiner Kinder nicht.

Wie lebt ihr Wochenendbeziehungen?

Wie geht es Euch damit, lebt man sich damit nicht auseinander?.....

lieben Gruss
ich weiss nicht recht

Beitrag von leidensgenossin 13.02.06 - 21:38 Uhr

warum kommt er dich in der woche nicht mal besuchen? wie weit ist es von dir zu seiner arbeitsstelle/wie weit von ihm zu seiner arbeitsstelle?
was für arbeitszeiten hat er? seht ihr euch nur alle zwei wochen? kennst du seine kinder nicht?

fragen über fragen!
#liebdrueck

Beitrag von ich weiss nicht recht 13.02.06 - 21:49 Uhr

hallo leidensgenossin... ;-)

in der woche kommt er auch an einem Abend, da passt er dann auf meinen kleine Sohn auf. Aber da komm ich dann um 22 Uhr heim und er kommt so gegen 19.30 und ich bin gegen 20 uhr weg. Das wollte er unbedingt, dann aufpassen und ist echt lieb gemeint.

von mir zu seiner Arbeitstelle auch 40 km, von ihm aus nur 4

von 7 bis im Moment 18, aber normal bis 16.15 uhr.

doch ich kenne seine Kinder, aber vom Alter passen unsere Kinder nicht wirklich zusammen, sie verstehen sich zwar und akzeptieren sich, sind aber vom Alter her nicht so ganz passend.

Während ich so schreibe, überlege ich wirklich, ob es Liebe oder Freundschaft ist..???? ich weiss nicht recht....

Beitrag von moni1972hl 13.02.06 - 21:50 Uhr

Hallo,

wir haben ungefähr die gleiche Wegstrecke wie ihr.
Wir sehen uns die Wochenenden meist von Fr.-Mo. Er fährt dann von mir aus zur Arbeit.

Zusätzlich kommt er oft unter der Woche mind. 1x zu mir. Ich kann schlecht zu ihm fahren, da ich ein schulpflichtiges Kind habe, mit dem ich nicht noch morgens vor der Schule eine "Weltreise" machen kann und will.

Zusätzlich habe ich einen Säugling, da ist das Gepacke immer ganz schön groß, mit meinen beiden süßen auf die Reise zu gehen.

Gehen Deine Kinder nicht mal zum Vater? Warum kannst Du wegen der Kinder nicht wegziehen, wie alt sind sie denn und seine?

Wenn der Vater Deiner Kinder Besuchsrecht ausübt, könntet ihr z. B. die Wochenenden so legen, dass auch Dein Freund dann seine Kinder nicht hat und ihr mal wirklich nur für euch seid.

Und bei der Fahrtzeit könnt ihr Euch doch auch mal unter der Woche sehen oder hat Dein Freund so heftige Arbeitszeiten?

Ihr solltet viel telefonieren, damit ihr Euch während der Woche nicht so sehr entfremdet. Dass Du nach zwei Jahren immer noch von Entfremdung sprichst, wundert mich etwas. Wenn wir uns sehen, ist es so, als waren wir nie getrennt. Und wir sind als völlig fremde erst seit dem 1.12. zusammen.

Das mit dem "Schachmatt" sein kenne ich, ich bin auch froh, wenn meine Kinder abends im Bett liegen und wenn mein Freund dann hier ist, ist es mir manchmal, als wenn jetzt mein 3. Kind seine Streicheleinheiten fordert. Ist vielleicht ungerecht, denn er kann ja nichts dafür, dass ich kaputt bin und die Kinder habe ich ja bekommen und nicht er.

Er unterstützt mich zwar nach Kräften, aber manchmal möchte ich nur, dass er da ist. Und keine Ansprüche stellt. Aber verstehen kann ich ihn auch und Deinen Freund.

Was wir auch manchmal machen, aber regelmäßig, einen Babysitter engagieren, damit wir mal abends los können. Ich habe nämlich mein Baby auch permanent, da es keinen Kontakt zum Vater hat, während meine Große alle 2 Wochenenden zum Vater geht.

LG Moni

Beitrag von eifelsonne 13.02.06 - 21:43 Uhr

40km und ich wäre glücklich, bei mir sind es 500. Wir leben uns seit drei Jahren nicht auseinander, es wird eher immer mehr.

Beitrag von smash79 14.02.06 - 08:01 Uhr

Hallo !!

Erstmals #liebdrueck

Wir haben in etwa auch die gleiche Distanz zu bewältigen und sehen uns ca. 1-2 mal pro Woche plus das ganze Wochenende.

Wir haben aber auch keine Kinder und sind unabhängig. Im Moment ist er auch arbeitslos, seinen neuen Job fängt er am 01. März an. Vorher ist er morgens von mir aus zur Arbeit. Zu ihm kann ich schlecht weil ich Haustiere hab und mein Job zu weit weg wäre.

Unsere Situation wird sich im Mai ändern, dann ziehen wir nämlich zusammen #huepf

Also ich denke wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und wenn sich beide wirlich von ganzem #liebe lieben dann findet man auch einen Weg, sich zu sehen und eine gemeinsame Zukunft aufzubauen, wo beide glücklich sind.

Aber wenn Du soviele Zweifel und Bedenken hast, ist er vielleicht wirklich nicht der Richtige für Dich? #gruebel

Viel #klee

Beitrag von pusteblume41 14.02.06 - 08:28 Uhr

Hallo,

ich bin seit einem halben Jahr in einer Wochenendbeziehung. Wir können uns nicht mal jedes Wochenende sehen, weil mein Freund auch ab und an am WE arbeiten muss. Wenn es geht, nehme ich dann auch mal einen Tag in der Woche frei, damit wir uns sehen können. Unsere Wochenenden bestehen auch immer nur aus einem Tag, da mein Freund eine 6-Tage-Woche hat.

Wir wohnen so ca. 30 Auto-Min. auseinander. Wegen meiner Wohnverhältnisse ist es nur schlecht möglich, dass mein Freund bei mir übernachtet. Wenn ich arbeiten muss, bleibe ich auch nicht bei ihm, da ich kein Auto habe und dann 2 h Weg zur Arbeit habe. Außerdem harmonieren unsere Arbeitszeiten überhaupt nicht miteinander. Wenn ich aufstehen muss, kann er noch lange schlafen, wenn ich ins Bett gehe, kommt er grad nach Hause.

Aber ich bin mit diesem Zustand durchaus zufrieden. Mir gefällt es, nicht ständig zusammen zu sein. Das hatte ich 20 Jahre lang in meiner Ehe. Heute brauche ich diese Eigenständigkeit und meine eigenen vier Wände sind mir heilig.

Zusammenziehen möchte ich nicht. Erst mal sind mir die sechs Monate, die wir uns kennen, zu kurz für so einen Schritt und überhaupt. Leider sieht mein Freund das etwas anders. Aber das ist doch wohl "typisch" Mann;-) - zumindest nach meiner Erfahrung.

Wenn wir uns dann aber sehen, kehrt nur selten Alltag ein, es ist was Besonderes, man freut sich aufeinander.

Unter der Woche wird natürlich viel telefoniert.

LG

Pusteblume

Beitrag von morielle 14.02.06 - 08:25 Uhr

Guten Morgen,
40km empfinde ich nun nicht als Entfernung. Ich hab Kollegen, die fahren täglich 100km zur Arbeit. Es klingt für mich nicht so, als ob ihr wirklich eine Beziehung führen wollt, sonst würdet ihr 40km nicht als Hindernis ansehen! Ich führte auch mal über ein Jahr eine Fernbeziehung (560km). Mit meinem damaligen Freund war ich auch vor dem Ortswechsel schon 1,5 Jahre zusammen. Unsere Beziehung ist an der Entfernung kaputt gegangen. Jeder entwickelt sein eigenes Leben und lebt die ganze Woche für sich. Liebe sollte sich nicht auf zwei Tage zusammenpressen lassen, nur weil man sich 5 Tage nicht gesehen hat. Für mich war die Rumfahrerei damals nur Stress.
LG A.

Beitrag von kathrincat 14.02.06 - 12:46 Uhr

geht gut, haben wir 3 jahre gemacht , jetzt sind wir verheiratet und wohnen zusammen.