einschlafen, durchschlafen alles ein Problem 2 Jahre

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von buket 13.02.06 - 22:55 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich kriege es nicht auf die Reihe, daß meine Tochter alleine einschläuft und durchschläft. Das Ritual verärgert mich (ich gebe zu, ich bins auch selber schuld). Beim einschlafen muß man sie erstmal dazu überreden und sie zum einschlafen bringen in dem man auf sie einredet und dann lege ich mich neben sie und tu so als würde ich schlafen (oft schlafe ich dann auch selber ein :-(

Nachts wacht sie immernoch auf und will zu uns ins Bett. Da ich dann nicht in der Lage bin sie zu überreden nehm ich sie dann auch zu uns ins Bett....

Ich will endlich zumindest Nachts meine Ruhe haben.

Kann mir jemand ein Tip geben? Was haltet ihr von dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen?"

Beitrag von deoris 13.02.06 - 23:11 Uhr

Tip doch das in den "Suche im Forum" ein,alleine in den letzten 3 tagen war diese Disskussion so heiß.

Ich selber halte von diesem Buch NICHTS und würde es NIE anwenden!

Unser Sohn (fast 2) schläft nur ein wenn ich neben ihm liege und nachts kommt er zu uns ins Bett,ich und mein Mann haben kein Problem damit .

Beitrag von lady_chainsaw 14.02.06 - 07:51 Uhr

Hallöchen,

also den Tipp zum Ferbern hast Du ja bekommen - gehe einfach über die Forumssuche.

Ansonsten berichte ich Dir gerne von meiner Tochter, 2,5 Jahre alt.

Luna braucht auch immer jemanden, der bei ihr ist, zum einschlafen - am besten ist Händchen halten #freu Bis vor kurzem war es wie bei Euch immer so, dass sie in ihrem Bett eingeschlafen ist, aber dann nachts in unsere Mitte wechselte.

Doch da Madame inzwischen einen irren Platzbedarf entwickelt hat und unser Ehebett nicht sonderlich breit ist, haben wir kurzerhand ihr Kinderbett direkt neben unseres gestellt - ohne Lücke.

Tja, was soll ich dazu sagen: Seit dem schläft sie durch!!!:-p

Und das mit dem alleine einschlafen sehe ich persönlich nicht so eng. Wenn sie gerne jemanden bei sich hat, dann ist das nun mal so. Ich schlafe ja auch lieber ein, wenn ein geliebter Mensch neben mir liegt ;-)

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von estragon 14.02.06 - 09:50 Uhr

Hallo buket,

der Trick an der Sache ist, konsequent zu bleiben. Mit einer 2jährigen kann man ja durchaus schon reden. Unser Sohn ( etwas über 2J. alt) hatte in den letzten Wochen - als sein kleiner Bruder noch ganz frisch war - auch wieder große Ein- und Durchschlafprobleme. Wir haben uns anfangs immer neben sein Bett gesetzt, sowohl abends wie auch nachts - das hat teilweise 1 1/2 Stunden gedauert bis er endlich eingeschlafen war ! Nach zwei Wochen haben wir dann den ganzen Tag über davon geredet, daß er heute abend versuchen soll, alleine einzuschlafen und wenn er es schafft, bekommt er eine kleine Überraschung am nächsten Tag. Das Einschlafen klappte dann erstaunlich gut - wir hatten uns mit ihm zusammen !! darauf geeinigt, die Tür aufzulassen und noch einmal reinzuschauen solange er noch wach ist. Das Durchschlafen dauerte etwas länger, aber wir sind nicht mehr sitzen geblieben, sondern halt immer wieder rein, haben ihn getröstet und nach 4 oder 5 Tagen klappte auch das. Jetzt nach 5 Wochen ist alles wieder im Lot. Keno schläft gut ein und durch und ist somit tagsüber wieder fit und ausgeglichen.

Ich fand das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" übrigens sehr hilfreich, habe die Methode aber, wie oben beschrieben etwas abgewandelt.

Viel Glück und ruhige Nächte, Grith mit Keno ( 30.10.03) und Lasse (08.01.06)

Beitrag von mammammia 14.02.06 - 13:13 Uhr

Hi,


ich habe diesen Bericht im Netz gefunden, vllt hilft dir das bei deinen Überlegungen weiter.

Liebe Grüße katja

ZITAT:
20 Monate und unruhige Nächte

Keine ruhige Nacht? Noch nie!

Mein Sohn (20 Monate) schläft heute noch nicht durch! Er wacht nachts 2-8 mal auf und fängt dann an zu weinen. Sämtliche Tipps, den Abend ruhig ausklingen zu lassen usw., verfehlten komplett ihre Wirkung. Die "besten" Tipps (schreien lassen!, schimpfen!, baden macht müde!, vorm Schlafengehen ordentlich austoben lassen!) haben wir übrigens von kinderlosen Freunden erhalten *g*!

Er akzeptiert leider auch kein Kuscheltier. Nein, er benutzt eine unserer Hände zum Einschlafen. Er kratzt, krault, streichelt und fummelt zwischen 5 und 50 Minuten daran herum, je nachdem wie aufregend der Tag war. Natürlich ist es auf Dauer anstrengend, jeden Abend vor seinem Bettchen zu sitzen, aber ich fühle mich einfach schrecklich, wenn ich ihn bitterlich weinen höre, wenn er sich allein gelassen fühlt.

Er hat seit der Geburt Neurodermitis, und die macht ihm nachts schon genug zu schaffen. Da muss ich ihn auch noch mit "Einsamkeit quälen"! Ich habe auch für ganz anstrengende Nächte einen Schlafsessel im Kinderzimmer stehen, den ich schnell an sein Bettchen schieben kann, um dort, bequem, den Rest der Nacht zu verbringen.

Von dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" halte ich überhaupt nichts, der Schuss ging bei uns nach hinten los. Aus gesundheitlichen Problemen meinerseits hatten wir uns mal für diese Methode entschieden, mit negativem Erfolg. Mein Sohn (damals 15 Monate alt) machte plötzlich sogar Rückschritte in der Entwicklung. Er "sprach" nicht mehr, er wollte auch tagsüber nicht mal mehr eine Sekunde allein gelassen werden, er verweigerte sogar zeitweise sämtliche Zärtlichkeiten, die man ihm entgegenbringen wollte.

Seit einigen Wochen versuchen wir ihm, langsam und sanft, mittags die Hand zu entwöhnen. Ich erkläre ihm, was los ist. Das Mama nebenan ist und ihn hört wenn was ist, dass Mama bei ihm bleibt, bis er eingeschlafen ist, usw. Jedesmal, wenn er dann doch noch mal zum Weinen ansetzt, streichle ich ihm kurz über seine Hand und versichere ihm, dass Mama immer noch da ist und auf ihn aufpasst.

Und... es klappt! Natürlich müssen wir bei Neurodermitis-Schüben auch mal einen Rückschritt in Kauf nehmen, aber seitdem wir damit angefangen haben, schläft er mittags bis zu zwei Stunden am Stück (sonst mit 2-3 Unterbrechungen!). Das ist für uns schon ein großer Schritt! Wenn wir soweit sind, dass wir abends ohne "Händchenhalten" auskommen, schläft er vielleicht auch nachts besser durch. Wir hoffen und warten!

PS.: Unser "böses" Kind hat um 18 Uhr noch nicht einmal Abendbrot gegessen, er ist halt eine Nachteule (genau wie seine Mama*g*).

Viele liebe Grüße an die Eltern nicht durchschlafender Kinder!

ZITATENDE.
http://das-kind-muss-ins-bett.de/story_ulrikeh.html