Diagnose: Hyperprolaktinämie (Hypophyse)

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von kiddey 14.02.06 - 07:55 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Nach 3 Zyklen mit Clomifen und einem Zyklus mit Menogon/Predalon-Stimulierung, die alle KEINE sprungreifen Follikel zustandegebracht haben, haben zusätzliche Bluttests die vorläufige Diagnose: "Hyperprolaktinämie, Sterilität durch fehlende Ovulation (Hypophyse)" angezeigt.
Im Klartext soll das wohl heißen, dass meine Hirnanhangsdrüse nicht richtig funktioniert?!?!

Nun habe ich nächsten Dienstag einen Termin bei einem Radiologen zur Kernspintomographie, um evtl. Hypophysen-Tumore ausschließen zu können.

Ich versuche wirklich, ruhig zu bleiben, merke aber, wie ich innerlich immer mehr verzweifle.

Im Januar 2005 war ich zwar schwanger, habs aber in der 7. SSW wieder verloren.
Und seitdem: Kein Eisprung mehr.
Ich bin ja froh, dass mein FA so ins Detail geht mit seinen Untersuchungen und mir wirklich helfen will, aber es ist echt zum Mäuse melken.
Ich war in den letzten Monaten schon so oft beim FA und gehe jedesmal mit schlechteren Nachrichten wieder raus.

Hat jemand Erfahrungen mit so einer Diagnose, egal ob positiv oder negativ. Alles würde mir helfen, ein bißchen mehr Licht in das Dunkel meines Gehirns zu bringen!

1000 Dank!

Kiddey #blume

Beitrag von catsan 14.02.06 - 08:43 Uhr

hab Dir mal was rausgesucht.
http://brust.qualimedic.de/Hyperprolaktinaemie_frauen.html

LG Cat

Beitrag von kiddey 14.02.06 - 09:47 Uhr

Merci für den Link.

Ich kenne diese Seite bereits durch meine Internet-Recherche am Wochenende.

Na ja, und bringt mir die Vermutung/Befürchtung nahe, dass es gar nicht so abwegig ist, dass ich solch einen Hypophysen-Tumor mein eigen nennen darf.

Vielen Dank nochmal!

Kiddey #blume

Beitrag von mack 14.02.06 - 09:09 Uhr

Liebe Kiddey,

lass Dich erstmal #liebdrueck
Kann verstehen, dass Du total nervös bist! Ich habe leider keinerlei Erfahrungen mi8t dem Thema, aber bei mir bestand auch schon zweimal der Verdacht auf solche heftigen Dinge (aber in anderem Zusammenhang)!!! Ich war auch völlig fertig, aber alles hat sich zum Guten gewendet... Ich hoffe, es wird bei Dir auch alles gut sein! Gaaaaaaanz viel #klee wünsch ich Dir! Melde Dich, wenn Du was weisst, oder aufgepäppelt werden muss ;-)
Versuche Dich durch Sport, shoppen, Sauna oder was Du sonst noch gerne machst, abzulenken!
Alles Liebe,
Melanie

Beitrag von kiddey 14.02.06 - 09:50 Uhr

Ganz lieben Dank für Deinen Trost.

Kann grad alles gebrauchen, was mich irgendwie ablenkt (...hach, ist es schön, zu arbeiten...)

LG
Kiddey #blume

Beitrag von engel_meike 14.02.06 - 10:54 Uhr

Hallo Kiddey,

nun lass Dich erst mal #liebdrueck

Ich habe diese Diagnose (incl. Androgenämie, zu viele mänchl. Hormone) im Januar auch gesagt bekommen #schmoll Allerdings sind meine Werte nicht so erhöht, dass ich überhaupt keinen ES habe und in den letzten beiden Zyklen habe ich auch mit Menogon stimuliert und hatte auch jeweils einen ES.

Damit sich mein Prolaktinwert senkt nehme ich Mönchspfeffer:
http://www.cefak.com/f/doku_norm_f.html

Im März wird dann wieder Blut abgenommen um zu gucken ob die Werte besser sind. Für Deine Untersuchung drücke ich Dir die Daumen #pro#pro das was Positive für Dich raus kommt (keine Tumore !!!)

Liebe Grüße

Meike

Beitrag von kiddey 14.02.06 - 12:22 Uhr

Herzlichen Dank für Deine Antwort.

Mönchspfeffer nehme ich schon seit längerer Zeit - auch das hilft wohl nicht.

Von dem Menogon hatte ich mir auch erhofft, endlich einmal wieder schöne Follikel und einen Eisprung zu bekommen - aber wie bereits geschrieben: NIX hats genützt!

Tja, aber wie soll das auch helfen, wenn da oben die liebe Hypohphyse meint: Pustekuchen, Dir mach ich mal nen Strich durch die Rechnung....

Hm, ich bibber nun halt der Kernspintomographie entgegen.
Du hast das nicht machen lassen, oder?
Hast du gegen diese Hyperprolaktinämie "nur" Mönchpfeffer verschrieben bekommen?

LG
Kiddey #blume

Beitrag von engel_meike 14.02.06 - 12:38 Uhr

Hi Kiddey,

wie schon gesagt, meine Werte sind nicht so erhöht dass ich keinen ES mehr habe. Die Einnahme von Mönchspfeffer und das Trinken von Zyklustee reichen anscheinend schon aus !? Genau weiß ich das allerdings erst Anfang April wenn die Blutwerte aus dem März da sind. Das zur Zeit stimuliert wird mit Hormonen liegt bei mir auch noch daran, dass ich Myome und Endometriose hatte/habe. Im Nov. war die letzten OP wo alles entfernt wurde und nun muss ich zusehen, dass ich schnell #schwanger werde bevor die Endo. und die Myome schneller sind !

Das Bibbern vor der Kernspin. kann ich gut verstehen, würde mir wohl auch so gehen. Sag mal was ist denn wenn es da keine Tumore gibt, woran kann es denn dann noch liegen ???

Liebe Grüße

Meike

Beitrag von kiddey 14.02.06 - 14:49 Uhr

Hallo Meike,

das ist eine gute Frage.
Ich weiß leider nicht die Antwort.

Mein Frauenarzt hat mir gegenüber das Wort "Tumor" auch gar nicht erwähnt. Er meinte nur, es wäre evtl. aufschlußreich, wenn ich eine Kernspin. machen lassen würde, bevor wir im nächsten Zyklus einen detaillierten Blut-Check in Richtung Hyperprolaktinämie machen.
Auf das Thema "Hypophysen-Tumor" kam ich selbst durch meine Suche im Internet.
(Wie schon geschrieben, es ist ja noch nicht sicher, dass ich diese "Krankheit" habe. Der FA vermutet es nur stark, da ich weder auf Clomifen noch auf die Menogon/Predalon-Stimulierung reagiert habe und die Bluttests während dieser Zeit einen Abstieg des FSH anzeigten, obwohl dies während der Einnahme der Hammer-Medis doch steigen hätte müssen. Aber in meinem Gehirn blockiert da anscheinend etwas...)

Ich weiß jetzt auch gar nicht, was ich denken soll. Soll ich etwa "hoffen", dass ich diese Hyperprolaktinämie habe? = Dann weiß ich nämlich endlich, was Sache ist und man kann dagegen etwas tun.
Diese Ungewissheit, warum und dass es einfach nicht klappt mit dem Schwangerwerden, nagt schon an der Seele.

Ich würde mir nur wünschen, es wäre schon eine Woche später - dann hätte ich die Kernspin. hinter mir und wüßte, was los ist.

LG
Kiddey #blume

Beitrag von hermiene 14.02.06 - 21:24 Uhr

Hi!
Vielleicht kann ich Dir etwas die Angst nehmen.
Wie ist denn Dein Schlafverhalten? Bist Du ausgeglichen?
Bei mir hat 2x die Hypophyse durch Schichtdienst komplett gesponnen. Ich konnte nichtmehr schlafen und hatte Zwischenblutungen. Mit Baldrian und Krankenschein gings wieder.
Könnte es so ein "harmloser" Grund sein???
LG,
Hermiene

Beitrag von kiddey 15.02.06 - 11:56 Uhr

Danke für Deinen Tipp.

Trifft bei mir wahrscheinlich nicht zu. Ich schlafe sehr gut und auch ausreichend.

Es heißt ja auch, Stress und seelischer Kummer können u. a. zu dieser Hyperprolaktinämie führen, dennoch habe ich nicht das Gefühl, Stress zu haben.
Seelischen Kummer kann ich zwar aufgrund meines Kinderwunsches und den daraus resultierenden Problemen nicht ausschließen, aber ich häng jetzt nicht grad in einer Depression rum, kann mein Leben schon noch genießen und denke "nur" 4-5 Mal am Tag an meinen Kinderwunsch (ha ha ha).
Aber wer kann schon selbst in die eigene Seele reinschauen....

Lieben Dank nochmal.

Kiddey #blume