Nackentransparenz und Blutwerte -> bin unsicher!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mausi_15 14.02.06 - 09:05 Uhr

Hallo zusammen

Gestern war mein erster FA-Termin. Bin jetzt in der 8. SSW.
Mein FA hat uns gefragt, ob wir die Untersuchung der Nackentransparenz in Verbindung mit Blutwerten machen wollen (der Termin wäre in 3 Wochen). Dies, um uns dann sagen zu können, wie gross das Risiko ist (z.B. 1:500 u.s.w.). Mein Mann und ich haben gestern darüber gesprochen und sind uns eigentlich soweit einig, dass wir nie eine Untersuchung machen würden (z.B. Fruchtwasser), welche unserem Baby schaden könnte, wenn sich ein höheres Risiko herausstellt. Ein Abbruch käme für uns auch nicht in Frage.
Nun bin vor allem ich wieder unsicher geworden, weil ich hier im Forum schon oft gelesen habe, dass die Nackentransparenz (ohne die Blutwerte) doch öfters gemessen wird. Ansich würde ich diese Messung gerne machen lassen, ohne die Blutwerte abzuklären. Das Risiko will ich nicht wissen, aber mit der Messung kann man doch auch schon etwas sagen, oder?

Sorry, ist etwas lang geworden, aber ich bin ziemlich verwirrt!

Danke und LG
mausi_15

Beitrag von blackangel1982 14.02.06 - 09:08 Uhr

Hallo..bei mir wurde eine Nackentransparenz von 2,8mm gemessen..mein Frauenarzt hat mir zu einer Fruchtwasseruntersuchung geraten aber mir die Entscheidung überlassen..ich habe sie machen lassen..ist alles ok und es wird ein Mädchen..freu..einen kleinen Sohn hab ich schon..:) Gruß Steffi mit Julian 11.08.02 und #baby 17.07.06

Beitrag von sunny0274 14.02.06 - 09:15 Uhr

Hallo,

also wir haben keine der Untersuchungen machen lassen. Meine FÄ meinte, dass man damit ja nix genaues sagen kann, sondern auch wieder nur Richtwerte bekommt, die dann oft noch auf Dinge hindeuten, die gar nicht da sind.
Ich glaube wir hätten uns dann nur verrückt gemacht. Anhand des "normalen" US kann sie ja auch schon sehr viel erkennen und bei der kleinsten Auffälligkeit hätte sie uns dann zu den Untersuchungen geraten.

LG
Tanja und #baby Lea (26. SSW)

Beitrag von pauli72 14.02.06 - 09:13 Uhr

Hallo,

ich finde, dass diese Untersuchungen nur dann Sinn machen, wenn es für einen selbst wichtig ist zu wissen, was los ist und man dann auch eventuell zu weiteren Maßnahmen greifen würde.

Du sagst, dass Du nie eine FWU oder gar einen Abbruch vornehmen lassen würdest.
Meiner Meinung nach erübrigt sich dann auch eine Nackenfaltemessung, zumal die Werte dann nur eine 60%ige Sicherheit voraussagen.

LG
Pauli

Beitrag von halloweenchen 14.02.06 - 09:14 Uhr

hallo mausi!

wenn für euch eine fruchtwasseruntersuchung und eventueller schwangerschaftsabbruch nicht in frage kommt, würd' ich die nackentransparenz auch auslassen.

du würdest dich nur selbst beunruhigen, wenn der wert nicht ideal ist. und das wiederum wäre für dein baby auch nicht gut.

da ein abbruch für dich nicht in frage kommt, würd' ich an deiner stelle meine schwangerschaft einfach genießen!!!

lg
ingrid

Beitrag von anyca 14.02.06 - 09:14 Uhr

Die Frage ist, wozu willst Du den Wert bei der Nackenfalte überhaupt wissen, wenn für Dich eh keine Fruchtwasseruntersuchung und keine Abtreibung in Frage kommt?

Klar, wenn Du Glück hast heißt es "alles im Normbereich", aber es kann halt auch sein, daß Du den Rest der Schwangerschaft mit einem doofen Gefühl rumläufst, weil der statistische Wert nicht so ideal war.

Beitrag von cajamarca 14.02.06 - 10:05 Uhr

Hallo Mausi

Ganz schwierige Frage. Wir haben bei meiner ersten Schwangerschaft den Test nicht machen lassen, weil für uns auch klar war, was kommt wird gewickelt, wir werden kein behindertes Kind abtreiben lassen. Aber dann habe ich mir doch den ganzen Rest der Schwangerschaft bei jedem Ultraschall den Kopf verrenkt, wollte ganz sicher sein, dass alles auch ganz normal aussieht, und sogar während der Geburt habe ich mir noch Sorgen gemacht. Diesmal haben wir beschlossen, dass wir die Untersuchungen machen lassen, notfalls auch die Fruchtwasseruntersuchung (ich bin immerhin auch schon 35). Dann stehen wir wenigstens vor Tatsachen, können uns überlegen, ob wir uns der Aufgabe gewachsen fühlen, ein behindertes Kind zu bekommen, und wir haben Zeit, um diesem Kind einen Platz in unserer Familie und in unserem Leben einzurichten. Ich will es einfach wissen. Und da höchst wahrscheinlich alles in Ordnung ist, kann ich maich dann den Rest der Schwangerschaft mit anderen Sachen verrückt machen :-)

Aber ob diese Entscheidung richtig ist, weiss ich immer noch nicht. Ich werde froh sein, wenn ich den Test hinter mir habe!

LG Anke