Wie ist das mit der Namensgebung beim Kind? (Heirat)

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von innehi1 14.02.06 - 11:30 Uhr

Huhu Ihr Lieben,

weiß zwar nicht ob ich hier richtig bin aber ich stelle einfach mal meine Frage.

Mein Partner und ich wollen bald heiraten. Ich würde dann den Namen von Ihm annehmen.

Ich habe auch noch eine große Tochter die nicht sein leibliches Kind ist. Ich habe für sie das alleinige Sorgerecht.

Kann sie dann auch einfach den Namen meines Partners annehmen oder brauche ich da irgendeine Zustimmung.

Danke für die Hilfe

Mandy + Kiddis + #baby 30Woche

Beitrag von nica76 14.02.06 - 12:18 Uhr

Hallo Mandy,

ich habe im September letzten Jahres geheiratet. Auch ich habe eine Tochter, die nicht die leibliche Tochter meines Ehemanns ist und wir alle tragen einen Namen.

Du brauchst eine sogenannte "Negativbescheinigung" vom Jugendamt (in der Dir Dein alleiniges Sorgerecht bescheinigt wird). Diese reichst Du mit allen anderen Unterlagen zur Eheschließung beim Standesamt ein.

Mehr brauchte ich nicht zu machen. Bei der standesamtlichen Trauung haben wir direkt die Namensänderung meiner Tochter mit unterschrieben und danach eine neue Geburtsurkunde bekommen. Ich habe mit dem Kindsvater zwar über die Namensänderung geredet, hätte aber von ihm keine Einverständniserklärung gebraucht, da ich als allein Sorgeberechtigte diese Entscheidung allein treffen kann. Allerdings muss ab einem gewissen Alter (12?) das Kind nach seinem Einverständnis gefragt werden.

Du kannst Dich aber auch jederzeit beim Jugend- oder Standesamt informieren.

Liebe Grüße,

Nicola und Marie (nun beide mit neuem Nachnamen)

Beitrag von mutti06 15.02.06 - 12:13 Uhr

hm verzwickt aber dann kann ich ja heir auch gleich mal meine frage stellen.
mein partner und ich sidn nicht verheiratet leben aber zusammen und erwarten unser erstes kind.
nun ist es so,dass ich erst wollte,dass es dann seinen nachnahmen annimmt
nun habe ich mir aber gedacht,da wir ja momentan leider beide arbeitslos sind und om amt leben dass es fvür michd ann schwer sein wird anträge wegen geld und so zu stellen weil sie ja dann den namen des vaters hat.
nun wird sie doch den nachnahmen von mir bekommen und falls wir heiraten wollen dann wollten wir das dann so machen,dass er dann meinen nachnahmen annimmt,das geht doch oder?
oder hätte es schweirigkeiten irgendwie oder so?
wiel wir wollten das eigentlich schon vorher machen aber wir kamen nciht dazu und würden es dann irgendwann mal hinter her machen.

gruß

Beitrag von nica76 15.02.06 - 13:06 Uhr

Hallo!

Wenn das Kleine auf die Welt kommt, müsst Ihr sie ja im Krankenhaus anmelden. Dabei könnt ihr dem Kind dann Deinen Nachnamen geben. Das haben wir damals bei Marie auch so gemacht.

Da wir ursprünglich auch vor hatten zu heiraten (Gottsei Dank haben wir's nicht gemacht, aber das ist hier nun wirklich nicht das Thema ;-)) hätte meine Tochter bei einer anschließenden Heirat automatisch seinen Namen mit übernommen, da sie ja das leibliche Kind ist.

Nun ja, mit der Heirat ist es dann nichts geworden, wir haben uns getrennt und ich bin mittlerweile sehr froh, dass Marie von Anfang an meinen Namen hatte (nun ja, jetzt tragen wir ja alle den Namen meines neuen Mannes).

Also, lange Rede, kurzer Sinn: es ist kein Problem, wenn das Kind erst mal Deinen Namen trägt. Auch wegen dem Sorgerecht braucht Ihr Euch keine Gedanken machen, das bleibt erstmal bei Dir und wenn Ihr heiraten solltet, bekommt Ihr beide automatisch das geteilte Sorgerecht, da es sich ja um ein leibliches Kind handelt.

Gruß, Nicola

Beitrag von mutti06 15.02.06 - 13:14 Uhr

hi,
naja wir sind schon so lange zusammen und hoffe das wir usn nie trennen werden aber egal.
aber er kann ja dann bis zur heirat nie mitbestimmen oder da er ja kein sorgerecht hat.
kann man das denn nicht mit beantragen auch unvergeiratet?
gruß

Beitrag von nica76 15.02.06 - 14:40 Uhr

Das geht mit Sicherheit. Aber dazu solltet Ihr Euch besser beim Jugendamt informieren. Meine Kleine ist jetzt 7, das ist alles schon ein bissel her ;-)

Aber mal am Rande: ob er "mitbestimmen" darf oder nicht, entscheidet Ihr beide doch im Endeffekt zusammen, oder? Immerhin wächst das Kind ja bei Euch beiden auf, da sollte es doch keine Sorgerechtsprobleme geben. Das ist normalerweise etwas, um das man sich nach einer Trennung Gedanken macht.

Gruß und viel Glück für die Geburt!

Nicola