Testament damit KV das Kind nicht bekommt !!!

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von andrea34 14.02.06 - 11:54 Uhr

Wer kann mir weiterhelfen: KV hat Felix (3 1/2) drei Mal in den ersten 2 Monaten gesehen.

Sollte ich sterben (möchte ich zwar nicht, aber Einfluss habe ich wohl nicht darauf), möchte ich das Kind gut versorgt wissen. Solange meine Eltern noch leben, bzw. sich gut fühlen soll Felix dahin. Sollte dies nicht gehen sollen sich meine Eltern mit Jugendamt und den Paten auseinander setzen. Es gibt noch eine Freundin die sich seit 5 Jahren ein Kind wünscht, aber es klappt nicht. Das wäre die zweitbeste Alternative.

Gesetzlich sieht es wohl so aus das KV das Sorgerecht bekommt, als direkter Angehöriger.

Wer kennt sich in diesem Fall aus ????? Das ist mir sehr wichtig.

Vielen Dank

Andrea

Beitrag von ester007 14.02.06 - 12:17 Uhr

Hallo Andrea,

das kenn ich, ich habe zwar auch noch nichts gemacht, aber habe es mir vorgenommen.

Das Jugendamt hat mir gesagt, ich sollte etwas aufschreiben, wo das Kind dann hin soll und es begründen.

In der Regel wird das Gericht dann den Willen der Mutter akzeptieren.

Dieses Schreiben lege ich zu Geburtsurkunde und ein Schreiben werde ich beim Jugendamt hinterlegen.

Viele Grüsse
ester

Beitrag von andrea34 14.02.06 - 12:28 Uhr

Es liegt schon etwas beim Jugendamt, aber ich habe gehört das reicht nicht ?!?

Es geht auch nicht um, dem KV eine Auswischen, sondern um den größten Schatz, das gewaltigste Vermögen das ich habe - meinen Sohn.

Er soll die Möglichkeit haben - auch wenn ich nicht mehr da bin - sich geliebt zu fühlen und das wichtigste in einem anderen Leben zu sein, wie jetzt in meinem.

Andrea

Beitrag von ich_passe_auf 14.02.06 - 12:26 Uhr

Das Beste wäre doch wenn der KV den Kleinen zur Adoption freigeben würden. Dann hätte er auch keine Rechte mehr wenn du sterben würdest.

Beitrag von andrea34 14.02.06 - 12:29 Uhr

Wer soll Ihn denn Adoptieren ????

Beitrag von ich_passe_auf 14.02.06 - 12:31 Uhr

Zunächst erstmal keiner. Aber mit der Freigabe verwirkt er seine Rechte.

Beitrag von andrea34 14.02.06 - 12:37 Uhr

Wie geht das denn ???

Habe ich noch nie gehört.

Beitrag von coolhh_ist_wieder_da 14.02.06 - 16:32 Uhr

Toller Tipp! #huepf

Man stelle sich vor, mit einer Adoption verliert der Vater alle Rechte an dem Kind, aber auch alle Pflichten, wie wir aus weiteren Beiträgen wissen. Alles geht eben auf den Adoptierenden über. So weit, so gut.

Nun aber haben wir noch keinen Adoptierenden, also geben wir das Kind schon mal frei und... schwupps sind wir alle Rechte und Pflichten los.

Kein Unterhalt, keine lästigen Besuche, nichts mehr. Das ich da nicht früher drauf gekommen bin... #danke


... oder liegt da doch ein Denkfehler vor? #kratz

Beitrag von positiones 14.02.06 - 13:25 Uhr

Hallo andrea,
hab sowas auch gemacht und das steht wie folgt geschrieben:


Sorgerechtstestament §1777 Abs.3 BGB

-Dein Name ,Adresse,Gebd,

1.
ich .......geb am......bin Inhaberin der alleinigen elterlichen Sorge über meinem Sohn.........geb am.
Mein Sohn....lebt ausschließlich in meinem Haushalt und hat dort seinen Lebensmittelpunkt.

Umgangskontakt zu seinem umgangsberechtigten ,nicht sorgeberechtigten leiblichen Vater besteht in Schlechten/guten Verhältnissen.

Er zeigt/zeigt keine Interesse an der Entwicklung seines Sohnes.

2,
Für den Fall meines Todes bzw.schwerwiegender Krankheit, in der mir die elterliche Sorge nicht mehr zumutbar wäre,bekenne ich (irgendeinen Namen+ Geburtsdatum der dann zum Vormund wird)....zum Vormund.
Herr/Frau.....soll die gesamte Personen und Vermögenssorge ausüben.



Datum Unterschrift.



Kann sein das einiges schriftliche Fehler drin sind..habs grad schnell von meinem abgeschrieben und der kleine stänkert ;-) vielleicht hilfts dir en bissl weiter

grüßle Nic

Beitrag von rene02 14.02.06 - 13:55 Uhr

komisch darüber habe ich gerde auch nachgedacht

Beitrag von happysepp 14.02.06 - 17:52 Uhr

hallo !

also ich bin mir zwar nicht 100% sicher aber eine bekannte hatte auch so eine art testament festgelegt und es beim jugendamt bzw beim vormundschaftgericht hinterlegen wollen ! es wurde aber von vornherein gesagt das dies nicht ginge bzw nicht akzeptiert würde da sie noch das gemeinsame sorgerecht haben !

bei mir ist es auch festgelegt das meine ex nicht an die kinder kommen würde wen mir was passiert , ich habe das ganze auch in eine art testament gepackt und darin namen usw der leute angegeben denen ich meine kinder anvertrauen würde. allerdings habe ich das alleinige sorgerecht.

Beitrag von moni1972hl 15.02.06 - 01:08 Uhr

Hallo,

muss man das handschriftlich machen oder geht es auch mit Word?

LG Moni

Beitrag von einsamer_papa 15.02.06 - 08:48 Uhr

Wenn dein Kind dein größter Schatz auf der Welt ist, dann willst du sicherlich daß es ihm gut geht.
Ich kenne deine Vorgeschichte nicht, aber es ist nicht DEIN Kind. Es ist Euer Kind, und der Vater hat die gleichen Rechte wie DU !
Wieso soll das kind beim Tod nicht zum Vater ?? Das wäre in den meisten fällen ja das beste.
Ich verstehe euch Frauen manchmal echt nicht. Hauptsache der Unterhalt wird bezahlt. Alles andere ist euch egal.
Ich finde die Regelung sollte eingeführt werden, daß der Unterhalt des Kindes auch Besuchsrechtlich zusammenhängen soll.
Ein Vater der sein Kind sehen WILL, und nicht darf sollte auch kein Unterhalt bezahlen.
Ein Vater der sein Kind mehr sehen darf wie der Gesetzgeber es empfielt sollte weniger bezahlen.
Mütter die die Kinder dem Vater enthalten, sollten bestraft werden. Vielleicht auch mit kindesentzug, damit die endlich kapieren was Sie den Vätern antun !!!

Überleg dir genau was du da tust. Ein Kind braucht beide Eltern, und nicht nur die Mutter !!!

Beitrag von zoltan76 15.02.06 - 13:01 Uhr

Hallo Stephen!

Andrea hat nirgends geschrieben, dass der KV den Kleinen nicht sehen DARF. In ihrem Posting steht lediglich dass der Kleine 3,5 Jahre ist und der KV ihn in den ersten Beiden Lebensmonaten nur dreimal gesehen hat. Warum setzt Du voraus, dass das Ihre Schuld ist? Es KANN, MUSS aber eben nicht. Es kann wohl genauso sein, dass der Kleine den KV überhaupt nicht interessiert. Warum sollte er dann beim KV besser aufgehoben sein, als bei den Grosseltern oder so?

Dann hast Du noch folgendes geschrieben:
>>Ein Vater der sein Kind sehen WILL, und nicht darf sollte auch kein Unterhalt bezahlen.
Ein Vater der sein Kind mehr sehen darf wie der Gesetzgeber es empfielt sollte weniger bezahlen.<<

Warum bitte, sollte mein Ex weniger bezahlen, nur weil ich ihm die Möglichkeit gebe, seine Kinder jederzeit und sooft er will sehen kann?
Jetzt komm mir bitte nicht, weil ich dann weniger kosten habe.
Die Miete läuft weiter, Anziehsachen muss ich trotzdem kaufen, den Kindergarten, die Sportvereine usw interessiert es auch nicht, ob die Kinder hier oder bei ihm sind und und und.
Meinst Du da fallen die kleinsten Posten nämlich das Essen und das bischen Strom und Wasser was in der Zeit weniger verbraucht wird, ins Gewicht?!?
Also, warum sollte er dann weniger zahlen? Würd mich wirklich mal interessieren.

Liebe Grüße #blume

Angy

Beitrag von andrea34 15.02.06 - 13:54 Uhr

Das kann ich dir sagen warum ich das nicht möchte. Er sagte: Wäre er nicht so ein Gentelmen würde er mir das Balg aus dem Bauch treten. Er zahlt nicht, er kommt nicht - soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst. Er hatte alle Freiheiten, konnte das Kind selbstverständlich auch sehen wenn er nicht zahlt. Aber wenn drei Jahre kein Interesse besteht, dann ganz ohne.

Das Kind bekommt er nicht und wenn ich wieder aus der Kiste rauskommen muß.

Es ist mein Kind - ich stehe seit ca. 1/2 Jahr 3 Mal nachts auf, weil sein Problem immer größer wird, auch wenn ich um 6 Uhr aufstehen muß, gehe Arbeiten, hab einen Nebenjob, 2 x Woche Ergo, 1 x Turnen, 1 x Schwimmen. Mein Tag fängt um 6 Uhr an und hört um 22.30 Uhr auf.

Ich habe noch nicht mal mehr die Kraft von einem Mann zu träumen UND DU WILLST DIR EIN URTEIL ERLAUBEN ???

WAS FÄLLT DIR EIN ????

Beitrag von moni1972hl 15.02.06 - 15:18 Uhr

Hallo Andrea,

was meinst Du mit "ich stehe seit ca. 1/2 Jahr 3 Mal nachts auf, weil sein Problem immer größer wird,"

LG Moni

Beitrag von andrea34 16.02.06 - 09:03 Uhr

Felix hat Wahrnehmungsstörungen und im Moment kann er halt nicht richtig schlafen. Ergo ist sehr anstrengend für Ihn und er hat oft Albträume.

Beitrag von moni1972hl 15.02.06 - 15:42 Uhr

Hallo Papa,

grundsätzlich hast Du natürlich Recht, ein Kind braucht beide Eltern.
Auch stimmt es, dass Vater UND Mutter die gleichen Rechte haben (sollten).
Aber es gibt Väter, die interessieren sich nicht für ihre Kinder!!! Verstehst Du, denen ist es egal, was mit ihnen passiert! Sie kümmern sich nicht drum. Der Vater meiner 6 Monate alten Tochter hat sich kurz nach der Geburt aus dem Staub gemacht, er hat sie erst wenige Male gesehen und seit fast 4 Monaten gar nicht mehr! Er zahlt NICHT (seine Worte: Wozu soll ich zahlen, wenn das Jugendamt das auch tut?!?!), trotzdem hätte er sie sehen dürfen. Er will gar nicht!

Er hat MIR im Suff gedroht, mich und meine Kinder (habe noch eine große, nicht von ihm) umzubringen, meinem Auto die Bremsleitungen durchzuschneiden (wobei SEINER Tochter dann auch Leid zugefügt worden wäre), mein Haus anzuzünden (was SEINE Tochter eventuell nicht überlebt hätte). Und SO EINEM Kerl soll ich mein Kind anvertrauen, wenn ich mal nicht mehr sein sollte????????

Er hat die damals 4 Monate alte Nina als "V***e" und "Schl***e" betitelt, als Mistgeburt und Dreck!!!!! Hör mal, wir reden hier von einem BABY!

Hinzu kommen so kleine "Lächerlichkeiten", wie: ICH habe sie bei ihrem ersten Schnupfen getröstet und ihre Hand gehalten und ihr beim Atmen zugehört. ICH stehe mind. einmal in der Nacht auf, um sie zu füttern. ICH renne mit ihr zum Kinderarzt und ICH habe ihr beigebracht, vom Löffel zu essen. ICH tröste sie, wenn sie sich ihren Kopf stößt. Verstehst Du, was ich meine?

Selbst als er noch kurz hier wohnte, hat er sich nicht um sie gekümmert.

Er hat sein Kind aus erster Ehe "versaut", so dass der Sohn ein hoffnungsloser Fall ist, psychisch krank, psychologisch belegt, dass er als Vater schuld ist an der schlechten Entwicklung seines Sohnes. Und da soll ich mein Baby "hinterlassen"?

Nein, meine große kommt zu ihrem leiblichen Vater und wenn dieser nicht ihre Halbschwester auch aufnehmen will oder kann, geht die kleine zu meiner Freundin und ihrem Mann. Dann mit der Option, dass meine Kinder sich nicht aus den Augen verlieren und den beiden regelmäßig Kontakt ermöglicht wird. Denn meine große liebt die Kleine über alles und es war ihr größter Wunsch, eine kleine Schwester zu bekommen. Ebenso gilt die Option, Kontakt zu meinen Eltern zu ermöglichen. Denn DIE BEIDEN (meine Freundin und ihr Mann) haben sie von Anfang an herzlich aufgenommen und kümmern sich, wenn man Not am Mann ist. Sie haben es mir sogar von sich aus angeboten, so ein Testament zu verfassen, weil sie nicht möchten, dass Nina zum KV geht.

ZITAT:

"Ich finde die Regelung sollte eingeführt werden, daß der Unterhalt des Kindes auch Besuchsrechtlich zusammenhängen soll.
Ein Vater der sein Kind sehen WILL, und nicht darf sollte auch kein Unterhalt bezahlen.
Ein Vater der sein Kind mehr sehen darf wie der Gesetzgeber es empfielt sollte weniger bezahlen.
Mütter die die Kinder dem Vater enthalten, sollten bestraft werden. Vielleicht auch mit kindesentzug, damit die endlich kapieren was Sie den Vätern antun !!! "

Nein, das siehst Du verkehrt. Der Unterhalt ist schon an sich, so wie er ist, ne gute Regelung. Er sollte nicht besuchsrechtlich angeglichen werden, da er auch Miete, Kleidung etc. beinhaltet und diese Kosten laufen weiter, egal ob das Kind 3x, 5x oder 10x im Monat beim Vater ist.

Der Vater hat seinen Teil zur Zeugung beigetragen, also soll er auch angemessen dafür aufkommen. Trotz Unterhalt und 14-tägiges Besuchsrecht des KV: Die Mutter trägt IMMER mehr dazu bei, das Kind großzuziehen. Der Unterhalt ist nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein" - hilfreich, aber bereichern kann sich eine Mutter damit nicht.

Womit ich Dir zustimme ist, dass die Frauen irgendwie bestraft werden sollten, die willkürlich den Kontakt zwischen Vater und Kind verhindern, weil sie dem Vater eins Auswischen wollen. Einer Bekannten wurde deshalb schon mal mit Beugehaft gedroht.

So, nun bin ich mal wieder weit abgewichen vom Thema, es geht ja eigentlich nicht um mich, aber wir kennen Andreas Beweggründe nicht in Details und ich wollte Dir nur mal deutlich machen, dass es schon Gründe gibt, das Kind bei Tod nicht dem KV zu überlassen.

Es sind leider nicht alle so fürsorgliche Väter wie Du.

LG Moni

Beitrag von einsamer_papa 15.02.06 - 17:22 Uhr

""Der Vater hat seinen Teil zur Zeugung beigetragen, also soll er auch angemessen dafür aufkommen. Trotz Unterhalt und 14-tägiges Besuchsrecht des KV: Die Mutter trägt IMMER mehr dazu bei, das Kind großzuziehen. Der Unterhalt ist nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein" - hilfreich, aber bereichern kann sich eine Mutter damit nicht. ""

Nein, das ist nicht Wahr. Beide Eltern tragen genau zu gleichen teilen bei. Ein Kind großzuziehen ist viel Arbeit, und ich schrecke nicht davor zurück. Als mein Drachen das weite gesucht hat, habe ich ernsthaft darüber nachgedacht den kleinen zu mir zu nehmen.

Miete müssen wir Väter auch bezahlen, also ist auch das kein Argument. Klamotten können wir Väter auch besorgen, wieso sind die meisten Mütter immer so Geldgeil ??
Welche Mutter gibt wirklich das ganze Geld ( Unterhalt und Kindergeld ) für das Kind aus ??
Mein Drachen bekommt fast 400 EUR im Monat für den kleinen ( UH + KG ) Und ich wette daß Sie das ganze Geld nicht für den kleinen ausgibt. Und nochmal zur Miete : Die Mutter benötigt sowieso eine Wohnung. Mehrausgaben für eine größere Wohnung haben wir Väter ja schließlich auch und müssen trotzdem UH in der höhe bezahlen.
Unterhalt richtet sich meines wissen wie folgt aus:
Vater: Bahunterhaltspflichtig
Mutter: Naturalienunterhaltspflichtig.

Ich habe mein Kind mehrmals im Monat, so daß der Drachen bei weitem weniger ausgaben hat wie z.B eine Mutter die ihr Kind gar nicht od. nur 2x im monat von Sa au f So zum Vater gibt.
Verstehst du das ?

Un nochmal zum Thema Testament. Ich habe im ersten Antwort geschrieben daß ich die Geschichte nicht kenne, aber Grundsätzlich finde ich daß sowas verboten werden sollte.
EIN KIND BRAUCHT BEIDE ELTERN.
Irgendwann wird das Kind nach dem Vater fragen.

Klar ist es vom Vater nicht gut sich einfach aus dem Staub zu machen, und die sollten zurecht immer schön pünlktlich dafür bezahlen. Entzieht aber eine Mutter dem Vater das Kind, muss Sie auch mit den Konsequenzen rechnen. ich finde wirklich, daß solche Mütter ebenfalls mit Kindesentzug bestraft werden sollten. Vielleicht würden Sie dann endlich kapieren was sie den Kindern und den Vätern antun. Aber Im testament zu verankern, daß das Kind nicht zum Vater soll finde ich unterste Schublade.
Wenn ein Vater sich nicht um das Kind all die Jahre kümmert, dann wird er auch nach dem Tod der Mutter sich nicht schlagartig ändern - oder ??

Beitrag von wwwkathrin 15.02.06 - 22:22 Uhr

Wieso braucht denn der vater unbedingt eine größere Wohnung?

Seitdem Auszug von meinem Ex zahle ich unsere ehemalige gemeinsame Wohnung alleine und er, der ganz gut verdient, zahlt die Hälfte an Miete wie ich für seine neue Wohnung. Ich zahle die Kita, das essen dort und hier, seine Sachen. Ohne Unterhalt sehe es ziemlich mies bei uns aus. Und mein Ex ist echt ein toller Vater, der sich um seinen Sohn kümmert. Aber den Unterhalt brauchen wir zum Überleben!!

Liebe Grüße Kathrin

Beitrag von happysepp 16.02.06 - 08:10 Uhr

@katrin

unterhaltszahlungen sollten ja vom umgang abhängig sein damit es so bleibt !

wo der kontakt nicht hassverseucht ist wird sich kein vater dem was an seinen kindern liegt um diezahlungen drücken,

siehst ja an dir , du zerstörst die bindung von vater und kind nicht , du läßt den vater auch vater sein
im gegenzug benimmt er sich dan wohl auch wie ein richtiger vollwertiger vater

und ihr könnt beide in frieden leben und ihr habt somit alle was davon !

leider ist das nicht immer so !!!!!

Beitrag von wwwkathrin 16.02.06 - 11:00 Uhr

Ja, aber dem einsamen papa ging es ja auch dadrum, den Unterhalt zu kürzen, wenn der Vater mehr Zeit als vorgesehen mit seinem Kind verbbringt. Und das fände ich nicht in Ordnung.

Beitrag von arienne41 15.02.06 - 21:01 Uhr

Hallo!

Mein Sohn soll im Falle eines Falles auch zu meiner Freundin (die auch Patentante wird).

Seine Patentante und den Rest der Familie kennt mein Sohn gut aber seinen Vater sah er das letztemal als er 2 Monate alt war (da der Vater kein Intresse hat auch nicht an Weihnachten oder Geburtstag)

Außer das ich finde das sie eine gute Mutter ist, sie hat 2 Kinder, traue ich ihr zu das sie meinen Sohn auffängt wenn er seine Mama verlieren sollte.

Ich werde es auch schriftlich hinterlegen denn die Frage ist doch wo das Kind am besten aufgehoben wäre.

Meine Anwältin meinte zu mir das das Vormundschaftgericht zum Wohle des Kindes entscheiden würde und das wäre nicht der Vater der ja ein Fremder ist.
Ich hoffe das der Fall niemals eintreffen wird.

Ellen


Beitrag von moni1972hl 15.02.06 - 15:45 Uhr

Kann mir denn jemand sagen, ob es handschriftlich passieren muss oder auch mit Word geschrieben werden kann?

Beitrag von happysepp 15.02.06 - 20:27 Uhr

hallo papa !

wo liegt eigentlich dein problem ?
hier gehts doch nur darum wo das kind nach dem tod hin soll !
einfach willkürlich entscheiden kan man eh nicht , da ein grund vorliegen muß . es ist nicht unbedingt gesagt das man einem derartigen testament leztlich nachkommen wird . meine anwältin hat das ganze bei meinem fall geprüft und aufgesetzt.
meine ex-frau hat sich auch vor 6 jahren aus dem staub gemacht, sich nie um die kinder gekümmert und selbst mein stiefsohn der leider bei ihr leben muß hat keine mutter weil er ihr im weg steht . sie besucht die kinder nicht, zahlt nichts und schert sich auch sonst nicht viel drum was mit den kids los ist und genau das steht mit drin.
so einer mutter würdest du doch auch kein kind geben oder ?
und wens keine gründe gibt wirds entweder nicht durgeführt oder es wird nie ein derartiges schreiben aufgesetzt .

klar hast du recht mit der verknüpfung vom umgangsrecht und unterhalt aber um das gehts doch hier garnicht.