Wie schmerzhaft ist stillen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von laorsa 14.02.06 - 13:18 Uhr

Hallo!
Ich bin zwar noch nicht schwanger, aber diese Frage beschäftigt mich doch sehr. Meine Brustwarzen sind generell sehr empfindlich. Es gibt Tage, da tut mir sogar der Strahl der Dusche weh, wenn ich nicht aufpasse. Und was meinen Partner betrifft: wenn der zwirbelt oder saugt, tut es mir weh. (Und ein Mann kann ja da die Intensität doch regulieren, im Gegensatz zu einem Baby!) Jetzt stellt sich mir die Frage, ob und wie soll ich ein Kind stillen!?
Dann hab ich auch noch bei einer Freundin miterlebt, daß sie eine Brustentzündung hatte und beim Stillen vor Schmerzen #heul hat.
Jetzt hab ich für mich beschlossen, aus dem Grund das Stillen sein zu lassen, und ein entspanntes #flasche-baby anzustreben mit einer relaxten Mama.
Andererseits hat mir eine andere Freundin wieder erzählt, daß durch ein Nicht-stillen mein Brustkrebsrisiko steigt und das Kind allergiegefährdet ist.
#kratz Was soll ich tun?
Eure ratlose laorsa #gruebel

Beitrag von catie 14.02.06 - 13:22 Uhr

Also, ich bin für das Stillen! Deine Brustwarzen werden sich daran gewöhnen:-) Du könntest auch mit Stillhütchen probieren wenn du Angst hast. lg, catie

Beitrag von nirttac 14.02.06 - 13:32 Uhr

Also...
grade wenn man anfängt zu stillen,tut es echt weh!
Ich hab die Schmerzen manchmal kaum ausgehalten und habeb blutige Brustwarzen.Aber auch nur am Anfang.Nach ein paar Zügen gings dann wieder.
Und das ganze ging auch nur die ersten 10 Tage!!!
Wenn man die überstanden hat,dann ist stillen total toll!
Ich hatte auch nach 4 Monaten noch eine Brustentzündung...
da hat es dann auch ein paar Tage wehgetan,aber ich hab weitergestillt.
Und mittlerweile ist meine Maus 15 Monate und trinkt immernoch an der Brust...so 2-3 mal am Tag,wie sie grad möchte...
Stillen ist total schön!Ehrlich,also ich würde es auf jeden Fall immer wieder machen!Und ich merke wie sehr es meiner Tochter gefällt und wie sehr sie es geniest!
Meine Maus hat auch nie aus ner Flasche getrunken und nie einen Schnuller genommen :-) wollte sie von anfang an nicht...
also wie gesagt,ich würde auf jeden Fall stillen!!!
Aber ich finde auch nicht,dass wenn es wirklich nicht klappt,Flaschenkinder irgendwie so viel benachteiligt sind oder so...
Hast ja noch ein bisschen Zeit um das zu entscheiden :-)

Beitrag von kja1985 14.02.06 - 13:25 Uhr

hallo,

ich hätte gern gestillt. eben wegen der gesundheit fürs baby und aufgrund der senkung für brustkrebs.

aber ich fand das rumgesauge einfach nur grauenhaft und schmerzhaft und habs deswegen ganz schnell sein lassen. hab mich gefühlt wie ne milchkuh ;-)

alle mütter, die das durchhalten haben meine vollste bewunderung, aber ich konnte das nicht.

mein tipp: probiers einfach aus. ich wollte unbedingt stillen und habs ganz schnell verworfen. andersrum gehts sicher genauso ;-)

Beitrag von bodenseemami 14.02.06 - 13:29 Uhr

Hallo du,

kann verstehen, daß du da Angst davor hast. Ich würde nicht sagen, daß Stillen nie wehtut, aber wie meine Vorrednerin auch gesagt hat, man gewöhnt sich dran bzw. die Brustwarzen werden mit der Zeit unempfindlicher dagegen. Hatte auch eine Brustentzündung, aber das hatte nichts mit den Brustwarzen zu tun.

Dazu muß ich sagen, daß die Babies auch erst mit der Zeit kräftiger saugen, also am Anfang bekommst Du auch die Zeit, Dich daran zu gewöhnen!

Da ich jetzt auch nach jedem Stillen abpumpe, sooft es geht, weil ich bald wieder an die Uni muß und Oma dann Flasche füttern darf, kann ich Dir auch sagen, daß die Abpumperei fast mehr wehtut als das Saugen von meinem Kleinen, da merke ich eigentlich fast gar nix.

Aber letztendlich mußt Du entscheiden, was Du für richtig hältst. Wenn es Dir wehtut, dann nimm ruhig die Flasche. Flaschenkinder sind auch nicht schlechter dran als Stillkinder, wenn sie die richtige Milch kriegen, meine Meinung.

Früher haben die Kleinen ja sogar Kuhmilch mit Wasser verdünnt gekriegt (da gehör ich auch dazu), und ich muß sagen, es hat mir nicht geschadet... (allerdings erst nach 4 Monaten).

Gruß,
die bodenseemami #pro

Beitrag von nyna 14.02.06 - 13:49 Uhr

Hallo,

also am Anfang tut stillen schon etwas weh, die Brustwarzen müssen sich ja erst dran gewöhnen. (Vielleicht gibt es da auch Ausnahmen?)
Bei meinem 2. Sohn hat das ungefähr 10 Tage gedauert, bei meinem 1. Sohn kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber danach tut es nicht mehr weh, es sei denn man hat das Baby falsch angelegt. Vielleicht probierst du es einfach aus, die #flasche kannst du immer noch geben.

Nyna mit #baby Luis (*28.11.05)


Beitrag von _shaopia_ 14.02.06 - 13:45 Uhr

Hallo,

also anfang der Schwangerschaft hab ich auch gesagt ich werde auf keinen fall stillen,aus verschiedenen gründen, unteranderem hat ich auch angst vor schmerzen...

Ende der Schwangerschaft hab ich meine meinung geändert und dachte versuchen kannst du es ja mal, hat ja nur vorteile und wenns nicht geht dann gehts halt nicht...

Und jetzt ist mein #baby 9 wochen alt, ich stille ihn voll und find es total schön!
Wir haben bis jetzt keinerlei probleme oder schmerzen dabei und ich bin total glücklich das es so läuft!

Mach dir nicht so viele Gedanken darüber und probiers aus wenn es so weit ist! Wenn es dann nicht klappt, kannst du immer noch auf #flasche umsteigen und weißt du hast es wenigstens versucht hast!

Gruß Shaopia

Beitrag von jacqi 14.02.06 - 13:36 Uhr

ich habe auch sehrrrr empfindliche brustwarzen #augen
keiner darf ran nicht mal ich selber #hicks duschstrahl oje tut alles weh bzw. ist höchst unangenehm.
aber ich stille noch immer leidenschaftlich gerne, babys sind sehr vorsichtig zumindestens mein kleiner.
lass dich am besten von einer hebamme beraten, wegen brustentzündung und wudnen warzen.
das muss nicht sein!
ich hatte auch mal ein wenig milchstau, abgepumpt dann gings es wieder.
erst probieren, vielleicht und das glaube ich bestimmt klappt es mit dem stillen bei dir super?
und nicht von vorne rein sagen, ich stille deshalb nicht!

versuch es wenigstens, nichts ist besser als muttermilch und glaub mir auch das bequemste!

ausserdem gibt es stillberaterinnen und liebe hebammen die dir gerne ind er anfangszeit helfen und beistehen bei fragen und problemen.

lies mal hier

http://www.ak-harburg.lbk-hh.de/html/fachabt/gyn/stillen/vorteile.php

lg jacqi

Beitrag von binchen80 14.02.06 - 13:44 Uhr

Hallo,
ich war vor der Geburt genauso unentschlossen. Wusste nicht was ich tun soll. Auf der einen Seite immer irgendwelche Horrorgeschichten übers Stillen (die kamen vor allem aus der Generation meiner Mutter, wo das Stillen total verschriehen war) und auf der anderen Seite eben die Gesundheitsaspekte. #augen
Zu allem Überfluss war es bei einer Freundin auch der totale Horror und sie hatte wunde Brustwarzen.
Ich hab mich dann nach langem Überlegen dazu entschlossen es im KH einfach zu versuchen und dann zu schaun wie es hinhaut...
Und ich habe es keinen Tag bereut!!! #huepf
Meine Kleine hat vom ersten Tag richtig angezogen, die Schwestern waren begeistert und meinten sie sei ein richtiges Stillkind!!! #freu

Im Nachhinein habe ich dann auch herausgefunden, dass das Übel bei meiner Freundin war, dass der Kleine so Koliken hatte und deswegen angezogen hat wie irr. Sie sagt selber inzwischen, wenn sie eine Hebamme gehabt hätte, die sie dabei besser unterstütz hätte, hätte sie bestimmt weiter stillen können.
Deswegen schon mal mein Tip, such Dir ne gute Hebamme, die dir auch mal ein paar Tricks zeigen kann und Dich gut berät.
Außerdem lass dir im KH die Stillgriffe erklären und mach dich vorher gar nicht verrückt deswegen.

Ich glaub wenn man's nicht erzwingen will geht es eh am Besten. ;-)

Emily und ich haben jedenfalls eine wundervolle Stillbeziehung #liebe und möchten es keinen Augenblick missen. Außerdem musst man auch die praktischen Aspekte an Muttermilch sehen. Kein Erwärmen, kein vaporisieren der Flaschen, keine Kosten! Immer bereit und wohl temperiert!

Liebe Grüße
Dina + Emily #baby (11W)

Beitrag von sunflower.1976 14.02.06 - 13:41 Uhr

Hallo!

Am Anfang kann Stillen weh tun. ABER:
1. liegt es meistens daran, dass das Kind nicht rihtig angelegt ist uns zu wenig vom Warzenvorhof im Mund hat. Das kann man gut beheben, indem man es in den Tagen nach der Geburt immer wieder zusammen mit einer fähigen Hebamme oder noch besser Stillberaterin (z.B. im KH) übt.
2. gewöhnt man sich schnell daran und es tutu gar nicht mehr weh
3. wenn man z.B. Brustwarzensalbe benutzt, auch mal Luft an die Brust lässt,n Wolle-Seide-Stilleinlagen nutzt usw. verheilen empfindliche Brustwarzen schnell.
Ehrlich gesagt, nach ersten Anfangsschwierigkeiten bin ich eine ralaxte Stillmama. Das geht auch.
Mein Tipp: Probier es aus. Gerade in den ersten Tagen finde ich Stillen sehr wichtig. Dann kannst Du immer noch sehen, wie Du weiter machst.

LG SIlvia

Beitrag von kleineute1975 14.02.06 - 13:58 Uhr

Hi

ganz ehrlich du mußt wissen was du willst und auch dazu stehen......

ich stille nicht und ich lass mir auch von keinem Einreden das das das gesündeste fürs Kind ist...ich kenne genug die stillen und das Kind ist trotzdem mit Allergien voll.....

von du dir unsicher bist dann versuche es und wenn es nicht klappt gebe ihm die Flasche...ich selber würde mich direkt auf eins einstellen und das auch durchziehen...wir hatten viele im GEburtsvorbereitungskurs die die Flasche geben wollte, aber es nicht mal sagen mochten, weil viele meinen das man dann schief angeguckt wird...wenn du wegen der Brustwartzen schon unsicher bist dann würde ich es lassen..

LG Ute

Beitrag von casi8171 14.02.06 - 14:10 Uhr

Hallo,

ich denke, es nützt nichts, wenn man das Stillen schönredet!!

also ich fand/finde das Stillen teilweise extrem schmerzhaft!!!!!!!! Meine Brustwarzen waren nach 2 Tagen blutig! Das Ansaugen hat einige Wochen sowas von weh getan, das ich fast geschrien habe. Mittlerweile hab ich immer noch Schmerzen einige Zeit nach dem Stillen, weil er oft mit seinem Kiefer auf den WArzenvorhof beißt!! Trotzdem hab ich mittlerweile schon 2 Monate stillen hinter mir. Aber so, wie man sich das oft vorstellt (oder hier verkauft wird: Kind andocken - stillen - glücklich sein) kannst du gleich mal vergessen... das ist wirklich selten!

lg

Melli + Finn (heute 2 Monate alt)

Beitrag von laorsa 14.02.06 - 14:14 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Danke für Eure Antworten! Es eilt bei mir ja nicht, aber ich überlege, es zu versuchen.
Danke laorsa ;-)

Beitrag von wdreamprincess 14.02.06 - 14:34 Uhr

Hi,

ich bin auf jeden Fall für's Stillen. Schmerzen hatte ich dabei noch nicht. Nur mal am Anfang einen Milchstau, aber ansonsten no Problem.

LG,
Denise + #baby Fynn (*21.09.2005)

Beitrag von tiffy77 14.02.06 - 21:52 Uhr

Hallo,
an deiner Stelle würde ich ganz locker ans Stillen herangehen und mir nicht soviel Gedanken über mögliche Schmerzen machen,denn unbewußt handelt man so,wie man denkt und das Ergebnis ist dementsprechend,also wenn man schon mit negativen Gefühlen an etwas herangeht ,ist die Warscheinlichkeit,daß man scheitert,sehr viel höher.
Klar ist es am Anfang ungewohnt und durch das ziemlich häufige Anlegen werden die Brustwarzen erst mal gereizt sein (außer dein Partner saugt schon 8 mal oder mehr täglich am Busen rum ;-) ).
Aber das geht vorbei und nach ca.2 Wochen bei richtigem Anlegen haben sie sich daran gewöhnt.
Nach dieser Zeit habe ich das Saugen gar nicht mehr gemerkt,nur das Rumnuckeln beim Satt werden kitzelt.
Das mag ich persönlich nicht und dann habe ich meine Kleinen einfach vom Busen gelöst.
Lg Nadine