Stillen oder nicht stillen?? das ist hier die frage..

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von marlen501 14.02.06 - 13:54 Uhr

hallo ihr lieben,

ich habe mal eine frage. ich bekomme im august mein 1. baby.bin selbstständig und habe vor so ca. 6-8 wochen nach der geburt wieder arbeiten zu gehen.

da mein büro im haus meiner eltern ist, kommt ein kinderzimmer genau neben mein büro, somit habe ich das kind den ganzen tag um mich rum.

nur werde ich ab und zu auch termine bei kunden wahrnehmen müssen.

nun stellt sich mir die frage was ich in so einem fall machen soll wg dem stillen.

wer hat da erfahrungen bzw hat die arbeit und das baby unter einen hut gebracht??

danke vorab
leni

Beitrag von kelebek25 14.02.06 - 14:07 Uhr

Hallöchen,,,,,

Als ich Schwanger war hatte ich auch nicht vor zu Stillen.Als mein Kleiner vor 17 Tagen geboren wurde fragten mch die Ärzte ob ich Stillen wollte ich sagte nein und alle waren sehr entsetzt.Sie erklärten mir das es für das kind das beste wäre ich habe dann gesagt das ich es versuchen würde.Mein kleiner musste nach der Geburt in die Kinderklinik weil sein Magen entzündet war.Er hat die Säuglingsnahrung immer erbrochen und von der brust wollte er auch nicht trinken.Ich fing dann an ab zu Pumpen und wie ein wunder trank er die Milch ohne sie wieder zuerbrechen und wurde in einer Woche wieder gesund.Jetzt wo wir zu hause sind Pumpe ich immer ab lagere es im Kühlschrank und wenn ich mal was zu tun habe oder mal weg muß kann mein Mann oder die Oma die Milch erwärmen und den kleinen Füttern.#freu

Beitrag von marlen501 14.02.06 - 14:11 Uhr

hey,

wie ist das mit dem pumpen?? ich habe mal gehört das die milch dann mit der zeit weg geht, also schneller als wenn man stillt.

abpumpen wäre ja auch eine alternative für mich!!

ds

Beitrag von carla_columna 14.02.06 - 18:08 Uhr

Huhu marlen,

du musst ja nicht immer abpumpen, kannst ja
, wenn du nicht arbeitest auch stillen.
Die Milch wird nicht weniger, egal ob du abpumpst oder stillst.
Fang doch erst mal mit Stillen an. Umstellen kannst du ja immer noch - grad die Anfangsmilch soll ja so wichtig sein wg. Allergie & Co.
Ich bin übrigens auch selbsständig - und wollte nach 2 Monaten wieder arbeiten gehen. Nun bin ich froh, dass wir eine andere Lösung gefunden haben und ich zu Hause bleibe, bis unsere Maus 5 Monate alt ist.

Viel Glück dir!

Carla

Beitrag von kleineute1975 14.02.06 - 14:02 Uhr

Hi

also ich bin auch direkt wieder arbeiten gegangen und deswegen stille ich auch nicht auch sonst wollte ich auch nach der Geburt ein wenig Freiheit für mich (obwohl es auch ohne Stillen kaum möglich ist)...

ich gehe für 2,5 Tage arbeiten und es klappt super....Tagesmutter gibt ihm die Flasche

weiß von einer Bekannten das sie gestillt hat und auch von zu Hause gearbeitet hat....aber sie arbeite zu HAuse 15 Std. und meint sie schafft es kaum, meistens nur wenn der Mann zu Hause ist...also stell dir das nciht zu einfach vor...klar die erste Zeit schläft dein Kind noch ziemlich viel aber wenn es ersteinmal so 3-4 Monate alt ist glaub mir ist es schwer Kind und Beruf zusammen zu machen. Es sei denn deine Eltern passen dann drauf auf und geben es dir dann zum stillen.......

Aber ich würde es einfach probieren und ansonsten die Flasche geben, es ist nicht ungesünder wie viele schreiben...

LG Ute

Beitrag von marlen501 14.02.06 - 14:06 Uhr

hey ute,

danke für die info.

denke eben auch mit der flasche wird es einfacher gehen, vor allem weil das kind auch mal von jemand anderes gefüttert werden kann.

im endeffekt wird die situation dann entscheiden wie ich es machen werde. denn es kommt eh immer anders als man denkt.;-)

lg
leni

Beitrag von bade_fee 14.02.06 - 15:59 Uhr

Hallo Leni,

stillen, das ist die Antwort ;-)!

Ich bin nach 8 Wochen wieder an zwei Vormittagen ins Büro gegangen, nach vier Monaten sogar an drei Vormittagen, ca. 8:30 - 13:30 Uhr. Dabei ich habe fast 6 Monate voll gestillt, ging völlig problemlos!

Finn hat bei der Tagesmutti abgepumpte Muttermilch per Flasche bekommen...das Flaschentrinken haben wir ca. ab der 4.Woche ab und zu geübt.

Mit Einführung der Beikost habe ich die Stillmahlzeiten gaaaanz langsam ersetzt und ab dem 12.Monat bis vor wenigen Tagen noch morgens früh gestillt...dann hat er sich abgestillt :-(.

Du siehst, einer schönen Still-Beziehung steht auch das Arbeiten nicht im Wege #freu.

Liebe Grüße und viel Spaß noch in der Rest #schwanger

Badefee und Finn (14 Monate)

Beitrag von marlen501 14.02.06 - 16:05 Uhr

hey,

eine frage aber noch:

es gibt leute, die erzählen, wenn man abpumpt geht die milch schneller weg.

wenn ich deine erfahrungen dann so sehe stimmt das anscheindend und zum glück nicht.

denn so habe ich es mir auch vorgestellt. so wie es geht stillen aber wenn ich mal nicht in der nähe sein sollte auch mal via flasche füttern lassen mit der abgepumpten milch...

lg
leni

Beitrag von bade_fee 15.02.06 - 12:24 Uhr

Hallöchen nochmal,

ja prinzipiell regt das Abpumpen die Milchproduktion nicht so sehr an wie das Nuckeln des Kindes...aber Du pumpst ja dann entweder zusätzlich ab (z.B. kommt morgens nach dem Stillen oft noch einiges raus) oder in der Zeit, während Dein Kind die Flasche bekommt...also nicht ständig. Es gibt sogar heldenhafte Muttis, die aus verschiedenen Gründen monatelang NUR abpumpen und anschl. per Flasche füttern...kann also auch klappen.

Ich hatte immer eine "normale" Milchmenge, ich brauchte nicht mal Stilleinlagen und Finn hat sehr früh nur noch alle 4 Stunden getrunken (nachts noch weniger), dennoch hat es gut geklappt.

Wenn Du locker und entspannt an die Sache rangehst, genug Weleda Stilltee auf Vorrat hast (der hat bei mir klasse gewirkt!) und bei Problemen schön brav hier im Forum fragst, wird es schon klappen ;-). Wichtig ist einfach, dass Du auf jeden Fall anfängst zu stillen, das pendelt sich dann rasch ein.

LG und schreib einfach, falls Du noch Fragen hast #blume

Badefee und Finn (14 Monate)

Beitrag von eli1966 14.02.06 - 17:02 Uhr

Hallo Leni,

ich habe schon die ganzen Beiträge gelesen und kann dir auch nur raten, es mit dem stillen zu versuchen. Ich habe auch wieder gearbeitet, seit Oskar 4 Monate alt war, und habe während der Arbeit 2x abgepumpt. Es kann schon sein, dass die Milch minimal weniger wird, aber du legst dein Baby ja auf jeden Fall nach der Arbeit an, oder sogar während der Arbeit, und am Wochenende. Das hält den Milchfluss im Laufen!
Bei uns hat sie auf jeden Fall für 6 Monate vollstillen gereicht, auch danach wurde noch viel gestillt, weil Oskar sehr zögerlich mit Beikost war, und nun mit 18 Monaten stillt er immer noch gern!

Also, versuch es ersteinmal, denn aufhören kannst du immer noch, aber nur schlecht später anfangen!

LG, Gabriele

Beitrag von marlen501 14.02.06 - 17:05 Uhr

hey gabriele,

das klingt doch sehr gut.

nun bin ich sehr zufrieden mit den antworten und sehe der zeit etwas lockerer entgegen.

ich möchte ja auch lieber stillen aber aufgrund meiner tätigkeit wird es vielleicht mal ab u zu nicht gehen, aber eher selten.

und dann ist es eben schön, wenn man die abgepumpte milch einfach der oma in die hand drückt und die das kleine füttert ,-)

also danke dir ganz dolle und weiterhin viel spass mit deiner familie

lg
leni#freu

Beitrag von kaeseschnitte 14.02.06 - 17:18 Uhr

hallo leni
mit abpumpen! versuchs einfach mal, wenn du lust hast. schaden kannst nicht (ausser es widerstrebt dir total, aber dann würdest du vermutlich gar nicht erst fragen). weil abpumpen meist nicht ganz so effektiv ist, haben wir recht früh flasche und mumi (an brust oder in der flasche) kombiniert. wie gesagt: probiers einfach mal aus!
alles gute
kaeseschnitte