Fehlgeburten

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sparipe 14.02.06 - 15:58 Uhr

Hallo zusammen

ich bin jetzt in der 6 SSW und mach mir aber ständig Sorgen und Gedanken wg. Fehlgeburt usw.
In meiner Familie kam das häufiger vor, bei meiner Mutter nur einmal, aber trotzdem geht mir der Gedanke ständig im Kopf rum. Sollte zwar auch nicht sein und ich weiß das auch, versuch mich auch nicht damit verrückt zu machen, aber so bin ich halt ...
Ab wann ist denn die Risikoreiche Zeit vorbei?
Ist meine erste Schwangerschaft und ich bin einfach so happy, weil es ein absolutes Wunschkind ist.

LG sparipe

Beitrag von tini26 14.02.06 - 16:03 Uhr

Liebe Sparipe,

die Angst kennt jede hier.... auch ich hatte und habe sie bis heute. Bin zwar ET +3 aber jetzt kommen die Gedanken.. oh gott, wenn der Kleinen jetzt noch was passiert, wenn sie im Geburtskanal stecken bleibt, wenn die Herztöne ausbleiben... das ist auch scheiße. Die Angst wirst Du nie ganz los, auch wenn das Baby da ist, wirst Du um es Angst haben, da es dann die Probleme mit dem plötzlichen Kindstod kommt usw. Später hast Du Angst, wenn Du sie alleine in die Disco lässt. Letztlich ist es so, ab der Zeit an der Du weisst, dass Du schwanger bist, wirst Du dann Dein ganzes Leben lang von den kleineren und grösseren Sorgen verfolgt.
Du musst es nehmen wie es ist. Als Dein Schicksal, das entscheidet, ob Du die ersten 12 SSW gut überstehst (statistisch ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht so hoch, dass das Kind abgeht), und auch ob die weitere SS und die Geburt gut verläuft usw.
Überlass es ein wenig Deinem Schicksal, glaub an das Gute und denk nicht immer, dass was passieren kann. Es ist schwer aber machbar. Ich versuche das auch und beruhige mich jeden Tag wieder aufs Neue vor der Geburt.

Ich drück Dir die Daumen, es wird alles gut gehen.

LG Tini und Faulpelz Johanna ET +3

Beitrag von marion8518 14.02.06 - 17:51 Uhr

hi tini!!

ich finde deinen beitrag echt fabelhaft !
du hast mir von der seele geschrieben.

erst haben wir panik, dass wir nicht schwanger werden können, dann sind wir es - panik vor FG - dann sind wir so weit, dass diese aus der statistik schon ein bisserl rausfällt, dann angst vor missbildungen oder geburtsproblemen und wenn das kind erst da ist, werden wir versuchen, es vor jedem virus zu beschützen, eigentlich schlimm.. irgendwann geht es eigene wege und wir stehen mit unserer angst schliesslich allein da...

und trotzdem ist es das allerschönste, das es gibt, hmm... ich schätz das ist einfach so, wenn man von ganzem herzen liebt !!

besonders liebe grüsse aus wien

marion (4 künstliche Befruchtungen, FG Dez.05 und jetzt bei 4+5)

Beitrag von babelina 14.02.06 - 16:07 Uhr

Hallo, wir alle haben mal solche Gedanken. Das kommt immer einmal vor. Allgemein heißt es ja, dass das Fehlgeburtsrisiko in den ersten drei SS-Monaten am höchsten ist. Erst danach sollte man es "offiziell" machen. Bei der nahen Verwandschaft haben wir das aber nicht geschafft. Aber dem AG habe ich es wirklich erst im 4. SS-Monat mitgeteilt.
Und ob du es glaubst oder nicht, der Gedanke wird dir danach auch immer wieder im Hinterkopf bleiben. Später, wenn du die Bewegungen deines Kindes spürst, bist du beruhigter. Aber wehe, du merkst einige Zeit nichts. Dann gehen die Gedanken wieder los. So war/ist es zumindest bei mir.
Also, nur nicht verrückt machen und einfach abwarten.
Alles Gute
Babelina ET -4