Die nerven so... Krabbelgruppen-Trullas

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von snow_white 14.02.06 - 17:26 Uhr

Hallo,

ich frage mich, ob ich nicht mehr normal bin, oder ob die Frauen in meiner Krabbelgruppe nicht mehr alle Tassen im Schrank haben (2 sehr nette Ausnahmen gibt es).

Wir haben alle Kinder um die 1 1/2 Jahre, nur, daß die Meinungen, warum man Kinder kriegt und wie man mit ihnen lebt, komplett auseinander gehen.

Fraktion 1 geht mindestens 1x die Woche tanzen, "die Kinder sind dann bei Oma und Opa... ein paarmal weinen sie noch, irgendwann sind sie dann ruhig", außerdem wird das zweite Kind geplant, obwohl man gerade wieder in den Beruf einsteigen will und Kind Nr. 1 schon sämtlichen anderen Müttern im Ort als Tageskind "angeboten" hat, obwohl man die Frauen nicht mal kennt ("Mein Kind ist unkompliziert, bleibt bei jedem").

Die Kinder sind natürlich auch nur in Esprit oder Mexx gekleidet (mein Sohn trägt übrigens ebenfalls schöne Sachen, manchmal sogar Esprit, aber dann, weil es lieb aussieht, die Marke ist mir schnuppe), sie gehen nebenbei zum Kinderturnen, zur musikalischen Früherziehung und sollen mit 2 (!) sofort in den Kindergarten, weil das gaaaanz wichtig ist.

Ach ja... zu Fasching "müssen" wir übrigens alle verkleidet kommen (ich hasse Karneval), auch die Kinder... daß mein Sohn z.B. Panikattacken bekommt, wenn man ihm etwas über den Kopf zieht (Hut, Perücke, o.ä.) ist doch nicht so schlimm, da probiert man halt ein paarmal.

Wenn man nicht zum Abend beim Italiener kommt, wird man komisch angeguckt... Ich habe zwei Kinder, abends um 20.00 habe ich noch lange keinen Feierabend, und einfach abhauen und meinem Mann sagen "Mach mal schön, und nach der Arbeit koch bitte auch noch, weil ich beim Italiner bin" will ich nicht.

Ich bin so genervt... am liebsten würde ich gar nicht mehr hingehen.
Aber meinem Knopf macht es Spaß, er ist mit anderen Kindern zusammen.

Außerdem dieses zwanghafte "Wir machen jetzt eine Polonese und egal, ob die Kinder wollen oder nicht, die Polonese wird gemacht, weil das im Programm steht"... da krieg ich wirklich die Plattern...


So, mußte mal raus.

LG

sw

Beitrag von filienchen 14.02.06 - 17:40 Uhr

Ganz ehrlich?:

Geh woanders hin, wenn es Dir da absolut nicht gefällt und die Meinungen anscheindend so stark auseinandergehen.

Ich bin bei zwei verschiedenen Krabbelgruppen. In der einen sind alle genau so alt, wie meine Lütte. In der anderen Gruppe sind Kinder bis drei Jahren.

Ich habe bei beiden Gruppen gute Erfahrungen gemacht, irgendwie überhaupt nicht solche, wie Du sie alle beschreibst. Es gibt nur eine einzige Mutter, die ich wirklich "doof" finde und warum soll ich mich groß mit ihr unterhalten?

Du wirst schon eine Gruppe finden, die auch Dir gefällt und da sind auch viele andere Kinder, über die sich Dein Zwerg auch freut.

Viel Spaß dabei

Beitrag von elfchen07 14.02.06 - 17:32 Uhr

hihihihi,

genauso ist es uns auch ergangen und ich bemitleide diese frauen mittlerweile nur noch.

ich lehne mich immer geniesserisch zurück und beobachte diese damen.:-p

such dir doch eine andere gruppe.

reg dich nicht auf, es ist so wie es ist!!!

lg

elfchen#blume

Beitrag von mutterschaf 14.02.06 - 17:40 Uhr

In der letzten Spielgruppe, die ich mit meinem Sohn besucht habe, waren nur ältere Öko-Muttis. Hatten ganz andere Ansichten von Kindererziehung als ich. Habe mich auch gar nicht wohl gefühlt, deswegen habe ich diese Gruppe wieder verlassen. In der neuen Spielgruppe fühle ich mich viel wohler und gehe gerne hin. Mein Sohn ist dort auch viel lieber. Im Zweifel würde ich also echt wechseln. Immerhin kostet so ein Kurs Geld, da will ich dann auch was von haben. Zwingen lasse ich meinen Sohn und mich zu nix. Wenn er nicht singen will, braucht er nicht. Wenn er nicht basteln will, braucht er nicht. Ich rate also zum Wechsel.

Beitrag von vonnimama 14.02.06 - 18:00 Uhr

Hallo,

warum bekommst du denn Kinder und wie lebst du mit Ihnen, wenn ich mal fragen darf?

Ich selbst habe schon zwei Pekip-Kurse und diverse Krabbelgruppen über mich ergehen lassen, bis ich eine halbwegs vernünftige Gruppe gefunden hab. Du scheinst ja echt genervt zu sein, an deiner Stelle würde ich mir eine andere Gruppe suchen, statt nur rumzujammern. Was soll das denn?

Klar nerven manche Muttis mit ihrem Gehabe, aber das was du schilderst klingt ja echt komisch. Ich kann nicht auf die Muttis, die sich selbst total aufgeben für ihre Kinder. Ja, ich gestehe, auch ich gehe ab und zu abends mal mit einer Freundin einen Cocktail schlürfen und lasse meinen Schatz doch tatsächlich allein zu Hause! Bin ich deswegen ein schlechter Mensch? Eine schlechte Mutter? Ich glaube nicht, denn ich liebe mein Kind über alles - meinen Mann übrigens auch. Komisch, passt ja dann gar nicht zusammen, denn eigentlich müsste ich es ja dann in den KiGa abschieben, nach deiner Logik. Sie wird aber erst mit 3 in den Kindergarten gehen. Und wenn ich ab und zu mal Abends weggehe mit einer Freundin, muss mein armer Schatz sich halt selbst ein Bütterchen schmieren, wenn er nach Hause kommt. Ob er das überlebe wird? Ich denke schon, denn er hat eine zufriedene ausgeglichene Frau zu Hause und keine gefrustete Alte, die ihn langweilt mit ihren Drogeriemarkt-Preisvergleichen.

Das soll hier übrigens kein Angriff auf deine Person sein, ist halt nur meine Meinung und deine Meinung kann ich absolut (und wenn nur ansatzweise) nachvollziehen. Weil es solche Frauen wie du sind, die in den ganzen Gruppen nerven. Sorry.

Lieb Grüßle trotzdem und einen schönen Abend,
Yvonne

PS: Ich empfehle dir dringend mal, mit einer Freundin abends wegzugehen (Essen, Cocktail), das entspannt und baut Spannungen ab, glaub mir! #huepf

Beitrag von isabel_04 14.02.06 - 19:49 Uhr

:-)

genau meine Meinung!

Grüße Christina

Beitrag von vonnimama 14.02.06 - 20:46 Uhr


:-)

Gott sei Dank!! Hatte schon Bammel, ich würde jetzt hier nur Kritik ernten ... Gibt wohl doch noch einige vernünftige Menschen *hihihi*

Lieb Grüßle,
Yvonne

Beitrag von isabel_04 14.02.06 - 21:06 Uhr

ja einige wenige soll es noch geben...aber leider laufen sie mir auch selten über den Weg! Du kommst doch auch aus Berlin, oder? Vielleicht können wir ja mal zusammen einen drauf machen...

Liebe Grüße

Beitrag von vonnimama 15.02.06 - 15:10 Uhr


Ja klar! Und dann stoßen wir auf uns an!!! :-)

Lieb Grüßle

Beitrag von zaubertroll1972 14.02.06 - 20:18 Uhr

Sowas in etwa ging mir auch eben durch den Kopf beim lesen #huepf

LG Z.

Beitrag von vonnimama 14.02.06 - 20:50 Uhr


Ich frage mich wirklich manchmal, wie manche Leute so leben, ist doch komisch, oder? :-) Und sich dann noch beschweren ...!

Jedem das seine ... *lach*

Lieb Grüßle,
Yvonne

Beitrag von stehvieh 14.02.06 - 17:44 Uhr

Hallo!

Ich hab mich in unserer 2. Krabbelgruppe wohlgefühlt, hab aber davor eine auch nur ein einziges Mal besucht, weil wir da irgendwie fehl am Platz waren. Und zwar war das die genaue Gegenrichtung. Also ich selbst hab auch gern lang gestillt, das Tragetuch geliebt und bin skeptisch gegenüber chemischen Babypflege-Produkten, halte mich schon für ein bisschen "öko", aber das da war echt nicht auszuhalten. Wie man mit der Einstellung in der Großstadt überleben kann, ich weiß nicht! Davon abgesehen kannten sich die anderen Mütter und Kinder alle aus der Kirchengemeinde, uns aber nicht, und es war kein Kind in Carolines Alter dabei - wir saßen also total unbeachtet daneben. Und sahen zu, wie die Mütter nichts taten, wenn die lieben Kleinen sich verprügelten. #augen

Dein Kleiner freut sich bestimmt auch über das Zusammensein mit Kindern in einer anderen Krabbelgruppe. Ich finde, wenn die Mutter (oder der Vater - wir hatten einmal einen Vater!) sich in der Gruppe nicht wohlfühlt, wieviel kann es dem Kind dann noch bringen?

LG
Steffi + Caroline Johanna (22 Monate), die die Krabbelgruppe nur deswegen verlassen haben, weil Caroline jetzt zur Tagesmutter geht + #baby inside (18. SSW)

Beitrag von fiori 14.02.06 - 18:25 Uhr

Hallo,

also ich kann dich nicht verstehen.#gruebel
Wenn es so Scheiße ist wie du sagst warum gehst du nicht.
Es gibt auch andere Gruppen,oder?
Was ist so schlimm wenn man tanzen geht und die Kinder bei Oma sind.
Oder wenn sie Markensachen tragen oder wenn die Mütter auch noch andere Kurse besuchen?
Oder bist du etwa neidisch?

Fiori#blume

Beitrag von sinaundbenedikt 14.02.06 - 19:00 Uhr

Hallo,

wenn dich das so nervt gehe nicht mehr hin dann brauchst du dich nicht weiter über Mütter ärgern bloß weil sie Dinge anders machen wie du.
Mein Sohn ist auch einmal die Woche bei der Oma und meine Tochter alle zwei Wochen geglegendlich auch und ich und mein mann unternehmen alleine was, was ist schon dabei?
ich war letztes Wochenende sogar ganz alleine unterwegs und mein Mann war alleine bei den Kindern zu Hause während ich mit meiner Schwester übers Wochenende einen drauf gemacht habe, war sehr schön und habe ich gebraucht. Im August fahre ich wieder für ein WE weg und? Was ist da jetzt schlim dran?Ich bin sonst ständig 24 Stunden für meine Kinder da,da kann man sich als Mama auch eine Auszeit nehmen.
Und wenn Muttis meinen nur Markensachen zu Kaufen ist das ihr Problem und ihr Geld, ich kaufe auch hin und wieder gerne mal Markenkleidung und?
Weiß gar nicht wo dein Problem liegt?!

Beitrag von sasi77 14.02.06 - 19:30 Uhr

Hallo!!
Ich bin auch öfter genervt von den Damen in der Krabbelgruppe...aber eigentlich geh ich gerne hin.
Bei so einem Haufen Frauen kann man es eben nicht allen recht machen.
Ich würde z.B. lieber mal was basteln aber das wollen die meisten nicht. Naja ist ja okay ich kann das akzeptieren.
Ich muß leider auch sagen das ich dann wohl eher zu der Fraktion 1 gehöre wie du sie beschreibst.
Wir geben unseren Kleinen auch so 1x im Monat zur Oma (mal mehr mal weniger) und gehen mal aus. Freunde wollen wir ja auch noch sehen!!! Und auch mal #fest feiern!!!
Und wir reden zwar auch über Markenkleidung aber auch über Aldi-Angebote.
Bei uns gibts auch eine Still-Fraktion und viele die nicht gestillt haben oder nur kurz! Klar wird da geredet...

Such dir was anderes...oder halt durch

SASI

Beitrag von isabel_04 14.02.06 - 19:46 Uhr

Hmmm,

ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass du auch mal ausgehen solltest! Ich glaube, ich würde dich auch komisch angucken, wenn du nicht mit zum Italiener mitkommst, weil du deinem Mann das Essen machen musst. Koch es vorher fertig und stelle es ihm in die Mikrowelle! Wo ist das Problem?

Ich bin der festen Überzeugung, dass man auch gelegentlich mal etwas anderes sehen muss, als seine Familie. Das bedeutet nicht, dass man ständig nur feiern gehen soll und einem der Rest egal ist, nein, es gibt einen gesunden Mittelweg und ab und zu brauche ich auch meinen Ausgang und der Papa passt auf! Finde ich überhaupt nicht schlimm!

Wenn dein Kleiner Panikatakken bekommt, wenn du ihm etwas über den Kopf ziehst, dann verkleide ihn einfach anders! Mal ihm ein Herz ins Gesicht und ziehe ihm was lustiges an. Reicht doch!

Wenn du aber an der Einstellung der anderen Mütter nichts leiden kannst, dann wechsle die Gruppe, aber du solltest eben auch darüber nachdenken, dass es vielleicht auch noch andere Lebensumstände und einstellungen gibt!

Grüße
Christina

Beitrag von muttiistdiebeste2 14.02.06 - 21:15 Uhr

Hi,

ich kan dir nur voll zustimmen!!!!!!!!!!#huepf#huepf#huepf Ist bei uns genauso. Ich könnt mich auch immer voll über einige Mütter auf unserem Kinderspielplatz aufregen, hier ist das noch viel krasser, da geben sie ihre Kinder schon mit einem halben Jahr, spätestens mit einem Jahr in die Ganztagskita!!#schock#schock#schock
Ich könnte nur noch kotzen, das sind ja auch keine alleinerziehenden, arbeitslosen Mütter sondern verheiratete Frauen, deren Männer Ärzte, Unternehmensberater etc. sind und gutes Geld mit nach Hause bringen - und warum geben sie ihn Kind mit 6 Montaten in die Kita - weil sie sich selbst verwirklichen wollen :-% weil sie ihr Abi nachmachen wollen #kratz kann man da nicht 2 Jahre warten?
Oder sie wollen wieder arbeiten gehen - 80 % der Kohle geht natürlich für die Kita und das zweite Auto drauf - egal, hauptsache man kommt mal raus!!!#heul

Dann hocken sie alles zusammen und reden sich gegenseitig Mut zu so nach dem Motto: ach so schlimm ist das gar nicht für die Kinder, das ist alles nur dieses altmodische Hausfrauenideal #bla#bla#bla

Und dann gehen so Flyer auf dem Kinderspielplatz rum vom Männerstrip, offengesagt ja auch irgendwie wieder lustig, aber ehrlichgesagt könnte ich mir nicht in Ruhe mit einem Glas Seckt in der Had so einen nackten Männerpopo angucken. Macht mich im Moment nicht so richtig an.

Und die Kinder, interessiert die noch jemand? Ja die sollen gaaaaaanz schnell selbständig werden.

Es lebe die Emanzipation!!!!! :-% die hier eindeutig falsch verstanden wurde

lg Ellen, die ihr Kind mit 3 erst in die Kita gibt

Beitrag von kaeseschnitte 14.02.06 - 21:51 Uhr

"...da geben sie ihre Kinder schon mit einem halben Jahr, spätestens mit einem Jahr in die Ganztagskita!!"
halloooo-hooo?! willkommen im 21. jahrhundert...! ihre kinder, ihr leben, ihre entscheidung. den kindern schadet es nicht. also wo ist das problem?!
vergl. http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=6987&CategoryID=60
http://www.fast-4ward.de/base/show_article.php?a=509
http://www.fratz.at/fratz/fratz.nsf/Menue/3.1.7.1.5
http://www.kindergartenpaedagogik.de/361.html

"...und warum geben sie ihn Kind mit 6 Montaten in die Kita - weil sie sich selbst verwirklichen wollen weil sie ihr Abi nachmachen wollen kann man da nicht 2 Jahre warten?"
was bitte ist falsch daran, sich selbst verwirklichen zu wollen?! ich hoffe sehr für dich, dass du das auch tust. eben mit deinem lebensmodell als mutter (nehme ich jetzt mal an). wieso müssten die anderen frauen warten, nur weil sie anders leben? versteh ich nicht...

schönen abend
kaeseschnitte

Beitrag von suesse_deern 14.02.06 - 22:29 Uhr

Huhu, Käseschnitte,

wir treffen uns aber auch immer bei denselben Themen, oder? Fehlt nur noch cajamarca ;-)

Wir haben uns jetzt für die Krippe übrigens entschieden. Tobi hat es dort so gut gefallen und uns auch, dass wir schweren Herzens der Tagesmutter gekündigt haben und Tobi ist dann ab dem 01.03. dann ein Krippenkind.

Viele Grüße
Claudia

Beitrag von kaeseschnitte 15.02.06 - 09:13 Uhr

moin!
anke kommt bestimmt noch... ;-)
wünsche euch einen guten start in der krippe!
und zu dieser diskussion zitiere ich nur noch schnell larissa (zenaluca), gestern abend im chat: "der tellerrand, der tellerrand..." fand ich so schön knapp, aber treffend. :-)
grüsse
vreni

Beitrag von cajamarca 15.02.06 - 10:18 Uhr

Nur noch lesenderweise :-) Ich war gestern Abend mit meinem Mann unterwegs, während mein armes Kind vom Patenonkel betreut wurde.

Schön, dass es Tobias in der Krippe so gut gefällt. Ist sicher auch praktisch für dich (die ist doch in der Uni, nicht?)

LG Anke

Beitrag von kaeseschnitte 15.02.06 - 10:29 Uhr

NEIN! wie konntest du nur?! hast dich womöglich noch vergnügt und selbstverwirklicht! #schock
dein kind wird natürlich einen bleibenden schaden von der fremdbetreuung durch den patenonkel davontragen...
;-)
so, jetzt muss ich aber mal was schaffen...
schönen tag nach brüssel!
vreni

Beitrag von suesse_deern 15.02.06 - 12:39 Uhr

Du Rabenmuttter - wo ist der Nudelholzurbini? Wie kannst du nur? Und du bist doch auch noch schwanger... da kann man doch nun wirklich nicht mehr weggehen.

Ja, die Krippe ist direkt um die Ecke und wirklich schön. Der Betreuungsschlüssel ist gut, es gibt Essen von einem Anbieter, der nur Biolebensmittel verwendet (ich kenn den selber, bei dem habe ich immer auf dem Wochenmarkt gekauft), es gibt ein grosses Aussengelände, aber auch die Innenräume sind sehr schön. Und es gibt auch eine Kindergartengruppe, in die Tobias dann auch später wechseln kann. Das passt also alles schon sehr gut. Und die Tagesmutter hat es auch verstanden - wir haben ihr auch erklärt, dass es wirklich nicht an ihr liegt.

Liebe Grüße
Claudia

Beitrag von suesse_deern 14.02.06 - 22:23 Uhr

Kannst du dir vorstellen, dass es Jobs gibt, in denen man vielleicht nicht einfach mal so eben drei Jahre aussteigen kann? Auch wenn das Geld für die Kinderbetreuung drauf geht, so bezahlen diese Frauen ja z.B. auch Geld in ihre Rentenversicherung ein und halten zusätzlich ihre beruflichen Kenntnisse auf dem Laufendem. Das ist in der heutigen Arbeitswelt nicht ganz unwichtig.

Und nein, man kann mit dem Abi vielleicht nicht noch zwei Jahre warten - frau wird nämlich nicht jünger und wenn sie mit dem Schulabschluss noch etwas anderes anfangen will ausser ihn dekorativ an die Wand zu hängen, sollte man nicht alles auf den Sanktnimmerleinstag verschieben.

Und es gibt eine Menge Studien, die beweisen, dass die glücklichsten Kinder die sind, die glückliche Eltern haben. Du bist glücklich, mit deinem Kind zu Hause sein zu können und deswegen ist das für euch auch der richtige Weg. Für andere ist ein anderer Weg der richtige, der den Kindern aber genauso wenig schadet. Ich verstehe nicht, warum man seinen eigenen Weg so als den allgemeingültigen darstellen muss und den anderer dann noch mit Kotzurbinis belegt.

Schau, du vertritts doch ansonsten sehr vehement das Langzeitstillen. Auch das ist ja etwas, was viele andere nicht machen wollen und auch sich für sich nicht wünschen. Trotzdem wünshct du dir doch zu recht, dass man dich so leben lässt, wie du das für richtig hältst. Vielleicht könntest du dir dann auch etwas mehr Toleranz für andere zulegen.

Gruß
Claudia
die mit Männerstrips nicht viel anfangen kann, sich aber schon auf ein kinderfreies Wochenende mit ihrer besten Freundin (auch zwei Kinder) in Berlin freut

Beitrag von lilas 15.02.06 - 06:55 Uhr

Stimme Dir voll und ganz zu! Ich bin zwar noch nicht wieder berufstätig und werde wie es aussieht auch noch eine ganz Weile zu Hause bleiben. Leider bekomme ich sehr oft mit, wie sich Frauen/Mütter bei diesem Thema anfeinden bzw auf grenzenloses Unverständnis stoßen. Und zwar in beide Richtungen.

Als Akademikerin ist es nämlich schon fast "unnormal", wenn man NICHT arbeitet oder zumindest versucht, beruflich weiterzukommen. Meine (Studien)freundinnen sind alle berufstätig; egal ob sie Kinder haben oder nicht. Finde ich ja auch okay. Für sie ist dies halt der Weg, der sie und ihre Familie glücklich macht. Aber sie können nicht verstehen, dass es für mich halt anders ist.

Ich weiß natürlich, dass es nicht gerade karrierefördernd ist, wenn ich mehrere Jahre nicht arbeite, aber mir ist es das halt wert, weil ICH damit glücklich bin (und mein Mann und die Kids auch).

Allerdings bin ich durchaus nicht der Meinung, dass nur ich als Mutter mich gut um die Kinder kümmern kann. Ich denke, ganz im Gegenteil, dass es den Kleinen gut tut, wenn sie auch mal von anderen Personen betreut werden. Bei uns zumindest funktioniert das ganz gut. Mein Mann und ich gehen abends durchaus auch mal zusammen weg (und überlassen unsere Tochter einem Babysitter). Und manchmal zieht halt auch einer von uns allein los, und der andere übernimmt das Ins-Bett-Bringen etc. Warum denn nicht??? Schließlich sind wir nicht nur Eltern, sondern haben auch noch andere Bedürfnisse und Kontakte!

LG
lilas

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