Wer war wegen Schiefhals beim Baby beim Osteopathen?

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Beitrag von lexie 14.02.06 - 17:58 Uhr

Hallo!
Hab schon mal gepostet wegen meinem kleinen (wird am Donnerstag 9 Wochen alt), der immer auf die rechte Seite schaut, und dadurch einen deformierten Kopf und einen angehenden Schiefhals hat. Ich mache momentan die Vojta-Therapie mit ihm (von der Therapeutin empfohlen) aber dabei schreit er ohne Ende und schläft seit der Therapie fast den ganzen Tag. Nun hab ich des öfteren von Osteopathen gelesen.
Ist hier jemand, dessen Baby das selbe Problem hatte und bei dem ein Osteopath geholfen hat? Was wird denn da genau gemacht und vor allem ist das schonender als Vojta? Wie lange hat es denn gedauert, bis sich eine positive Veränderung gezeigt hat?
Danke für Eure Antworten und sorry, wenn ich nerve, aber ich mache mir echt Gedanken und hab teilweise schon Magenschmerzen wenn ich daran denke, daß ich 3x täglich und dann noch für mindestens 3 Monate meinen kleinen so derart schreien höre!
Liebe Grüße Lexie mit #sonneschein, der wieder schläft.

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Beitrag von andrea_right_back 14.02.06 - 18:04 Uhr

ich war 2 mal dort.... auch wegen schiefhals und verformtem kopf...aber seit geburt an weil er im becken gesteckt ist!!

die behandlung hat etwa jeweils 5 min gedautert, hat pro anwendung 60 euro gekostet (musste ich selbst bezahlen) und ich hatte SOFORT einen unterschied bemerkt, und nach ein paar tagen war es komplett weg!!

alles andere vorher hatte nichts geholfen, keine krankengym, keine massagen nichts...

kann es echt empfehlen, und würde es jederzeit wieder tun!!

lieben gruß

andrea #blume

Beitrag von carrigan 14.02.06 - 18:33 Uhr

hi lexie,

mein kleiner (2 monate) hat auch einen leichten schiefhals gehabt u einen verformten kopf.
er hat immer nur nach links gekuckt.. :-(

und ich war bei einer krankengymnastin die auch eine ausbildung in osteo hat. es wurde wirklich nach jeder behandlung besser und nach der osteo behandlung war mein sohn auch richtig entspannt.

ich fand die behandlung richtig gut und sehr zu empfehlen..

lg carrigan

Beitrag von pollythecat 14.02.06 - 19:46 Uhr

hallo lexie,

ich hab mit laurids auch vojta gemacht seit er 2 wochen alt war, weil er auch schief war durch beckenendlage. ich würde es nie wieder tun!

1. hab ichs nie 3 mal am tag hinbekommen

2. tat er mir super leid, auch wenn die therapeuten sagen, dass es nicht weh tut, aber wer weiß

3. wer sagt mir denn, dass ich zuhause richtig turne? finde es nicht gut eltern zu therapeuten zu machen!

4. ist vojta eigentlich gedacht für kinder mit zerebral paresen oder sonstigen störungen

wir haben dann bobath gemacht. das dauert zwar länger, ist aber wesentlich angenehmer. allerdings hat unser süßer dank vojta voll die turnphobie....

beim osteopathen waren wir auch, das kann ich sehr empfehlen!

ich habe das buch "das kind in der vojta therapie" gelesen und daraufhin wollte ich dann gar nicht mehr!

mit sechs monaten hat er sich dann selbst gedreht und lag nur noch aufm bauch von da an wurde es besser und jetzt mit 8,5 monaten ist der kopf wieder rund ;-)

ganz liebe grüße polly

Beitrag von .frank. 14.02.06 - 19:52 Uhr

unsere Kleine, jetzt 8 Monate, hatte kurz nach der Geburt den Kopf fast nur noch nach rechts liegen gehabt. Uns fiel dann ab der 17. Woche leichte Verformung auf, die dann immer stärker wurde. Der Kinderarzt verschreib uns eine Krankgymnastik (hatte es in der 17. Woche noch nicht für notwendig gehalten) die wir seit der 20. Woche 1x wöchentlich besuchen. Das ganze übernimmt die Krankenkasse.
Dort wurde Anfangs u.a. die linke Seite trainiert (Rassel oder andere Geräuche von der linken Seite), später folgten auch Übungen in Baulage auf einem Sitzball.
Insgesamt hatten wir 20 Sitzungen, also ein Procedere von 5 Monaten.

Lt. Therapeutin sollte auf keinen Fall die Seite mit Tüchern etc. gestützt werden. Das würde den Muskel nur noch stärken.

Beitrag von kitti27 14.02.06 - 20:04 Uhr

#Hi,

unser Luca guckte NUR auf die rechte seite, links war nichts zu machen! Er wurde mit 10,5 Wochen eingerenkt vom Ortop. und seitdem ist es super, ohne jegliche Therapie, er schaut prima nach BEIDEN Seiten und ich meine, der platte Hinterkopf ist auch schon besser!

lg
Kitti und Luca ( 12,5 Wochen )

Beitrag von shgj7477 15.02.06 - 14:59 Uhr

Hallo Lexie,

wir haben mit unserer Maus jetzt auch 2 Monate lang Vojta Therapie gemacht und ich kann es nur weiterempfehlen #pro !

Zuerst waren wir schon mit einer Woche beim Osteopathen, nachdem unsere Maus nur geschrien hat, Tag und Nacht, jeden Tag, eine Woche lang. Wir wussten echt nicht weiter. Der diagnostizierte dann KISS und hat sie mit 6 Wochen behandelt. Die Blockaden wurden gelöst und das Schreien wurde zusehends weniger #freu !

Bei der U4 stellte unser Kinderarzt dann eine Pofaltenassymetrie fest und überwies uns zum Orthopäden. Dieser stellte uns ein Rezept zur Vojta-Therapie aus, womit die Abspreizhemmung (Hüftkopf stand etwas zu hoch oder zu niedrig) und damit verbunden die Assymetrie behoben werden sollte.

Die Vojta-Therapeutin meinte auch, wir sollten die Übung (Druckpunkte) 3x täglich selbst zu Hause ausführen, was wir anfangs auch schweren Herzens taten (mein Mann) #heul
Irgendwann funktionierte das aber nicht mehr, so dass wir "nur" noch 2x pro Woche zur Gymnastik gingen und dort turnten und "drückten". Die Therapeutin war wirklich super und total nett. Am Ende hat die Kleine nicht mal mehr geweint.

Gestern war Kontrolluntersuchung beim Orthopäden und was soll ich sagen: alles ist bestens !!! Wir brauchen nichts mehr machen. Sie ist jetzt super beweglich, dreht sich seit 2 Wochen vom Bauch auf dem Rücken, umgekehrt nur mit viel Überredungskunst.

Ich denke Vojta ist sehr effektiv und man braucht starke Nerven #schwitz. Vor allem muß man dem Therapeuten vollstens vertrauen, dann wird alles gut !

Bobath kenne ich übrigens nicht.

Viel Erfolg und alles Gute.
Sandra

Beitrag von dackwife 16.02.06 - 06:55 Uhr

Hallo Lexie,

wir sind gerade beim Osteopathen in Behandlung. Den Schiefhals haben wir schon hinter uns, die Steigerung ist dann das Durchstrecken nach Hinten, wie bei KISS-Kindern. Eine Sitzung von 1/2 Stunde kostet 43 Euro. Ich kann nur sagen, dass nach einer Woche eine deutliche Besserung eingetreten ist.
Wenn dein Kleiner sich so negativ auf die Therapie verändert, würde ich zum Osteopathen gehen.
Zwar hat Lorelei bei der ersten Sitzung auch geschrien, aber das lag daran, dass sich Blockaden gelöst haben, die z.B. durch das Geburtstrauma entstanden sind. Mal sehen, wie die 2. Sitzung wird. Aber ich kann sagen, dass die Nächte wirklich deutlich besser geworden sind. Man sieht ihr an, dass sie keine Schmerzen mehr hat.

LG
Tina