Erfahrungen - schlafen im eigenen Bett!

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Beitrag von chokonane 14.02.06 - 17:59 Uhr

Hey!
Hab hier in diesen Tagen schon oft gepostet, bin halt noch unsicher und nervös, ist ja alles neu für Jannis und mich.
Wir würden Jannis gerne sofort an sein Bettchen gewöhnen, bzw. nicht daran gewöhnen, auf unserem Arm, Sofa oder in unserem Bett zu schlafen. Bett und Sofa soll ja den plötzlichen Kindstod fördern. Auf dem Arm schläft er natürlich gut und -ganz klar- gerne (ist ja noch nicht mal zwei Wochen alt), aber wenn er sich das erstmal angewöhnt hat, haben wir wahrscheinlich ein Problem, also sollte das nicht zur Regel werden.
Aber seit zwei Tagen schläft er gar nicht mehr im Bettchen, da knatscht er nur.
Jetzt hab ich mir gedacht, da er ja gut auf meinem Arm oder neben mir schläft, mach ich mal ne Wärmflasche, da hab ich meinen - sorry- getragenen BH und mein getragenes Oberteil rumgewickelt und ihm das mit ins Bettchen gelegt.
Im Moment klappt das super!
Will ja den Tag nicht vor dem Abend loben, aber habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder was gehört?
Man, ganz schön verdreht das alles mit som Zwerg.
Hoffe ich nerve keinen, fühl mich halt so hilflos und will doch nix falsch machen
Könnte manchmal noch #heul
Choko

Beitrag von claudichma 14.02.06 - 18:15 Uhr

Hallo Choko,

also zunächst mal fördert das Schlafen im Elternbett den Kindstod definitiv nicht - im Gegenteil: Inzwischen wird das sogenannte Familienbett als beste Möglichkeit empfohlen, wie Säuglinge schlafen sollen. Aber ist halt nicht jedermanns Sache.

Mein Sohn (7 Wochen) schläft bei uns mit im Bett. Erstens ist das für mich bequemer nachts, denn ich stille und muss so nicht extra aufstehen. Da er 2-3x nachts "kommt", ist das schon Schlafstörung genug, da muss ich es nicht noch haben, jedesmal aufzustehen und durch die Wohnung zu wandern. Und zweitens genießen sowohl er als auch wir die gegenseitige Nähe sehr.

Ich meine, die Kleinen werden doch echt schon schnell genug groß und brauchen unsere die Nähe und Geborgenheit nie wieder so sehr wie jetzt in den ersten Wochen und Monaten. Ich denke auch, für die psychische Entwicklung der Kinder ist es wichtig, zu spüren, dass jemand da ist und sie nicht allein sind.

Mit der Wärmflasche, das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen traurig, dass der Kleine sich da mit so einer Mama-Atrappe zufrieden geben muss, die weder streicheln noch küssen noch singen kann. Hoffentlich wird er später kein Gummipuppen-Fetischist! ;-)

Liebe Grüße
Claudia mit Ben *28.12.05

Beitrag von zaubertroll1972 14.02.06 - 20:22 Uhr

Hallo Claudia,

möchte Deinen Beitrag unterschreiben.
Finde auch schade daß ein 2 Wochen altes Baby so "gefaked" wird.

LG Z.

Beitrag von angel_28 14.02.06 - 20:58 Uhr

also zunächst mal fördert das Schlafen im Elternbett den Kindstod definitiv nicht - im Gegenteil: Inzwischen wird das sogenannte Familienbett als beste Möglichkeit empfohlen, wie Säuglinge schlafen sollen. Aber ist halt nicht jedermanns Sache

--> Ich würde gerne mal wissen wo du das her haben willst??? Denn das habe ich bisher überall nur als Risikofaktor gelesen
Der sicherste Platz für ein Kind zur Vorbeugung von Sids ist das Elternschlafzimmer und zwar im eigenen Bett
Im Elterbett schlafen lassen ist definitiv ein Faktor für SIDS

Beitrag von debuggingsklavin 14.02.06 - 23:45 Uhr

... wenn die Eltern saufen und rauchen.
Wenn sie beides unterlassen und das Kind im Schlafsack schlafen lassen, dann passiert auch nix.

Das verschweigen die lieben Zeitungen, die über das Thema eh nur oberflächlich berichten, gern.

Also KEIN Rauchen und trinken im Familienbett, weniger Risiken.

Beitrag von angel_28 17.02.06 - 22:00 Uhr

Sorry, aber das ist mit unter der größte Sch... den ich je gehört habe
Du solltst Dich mit dem Thema mal richtig auseinander setzen bevor du so wirre Thesen aufstellst, echt

Beitrag von debuggingsklavin 17.02.06 - 22:16 Uhr

Wie bist Du denn drauf? Komm mal runter. Ich kenne das Thema. Und beschäftige mich sehr wohl damit. ;-)

http://das-kind-muss-ins-bett.de/hints_sidssle.html

http://das-kind-muss-ins-bett.de/hints_bedrisk.html

http://www.lalecheleague.org/Release/cosleeping.html

Gemeinsames Schlafen im Familienbett ist ein Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod (SIDS).

Das stimmt nicht!
In Deutschland wird von offizieller Seite immer noch vom Familienbett abgeraten, weil das Kind angeblich überwärmt werden oder die kohlendioxidreiche Atemluft eines Elternteils einatmen könnte, so dass befürchtet wird, es könnte zu einer Unterversorgung des kindlichen Organismus mit Sauerstoff kommen. Untersuchungen in Schlaflabors widerlegen diese Befürchtungen und kommen zu dem Schluss: Das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett schützt vor SIDS, vorausgesetzt es werden die empfohlenen Sicherheitshinweise beachtet. Eltern, die rauchen, sollten auf das Familienbett verzichten. Die Atemluft ist mit Nikotin- und Schadstoffresten belastet, die das SIDS-Risiko erhöhen. Weitere Informationen unter der Rubrik Schlafen/Wissenswertes auf unserer Seite.

Empfehlungen für das sichere Schlafen im Elternbett:

* Eltern sollten nicht mit ihren Kindern in einem Bett schlafen, wenn sie rauchen oder Alkohol oder Drogen konsumiert haben
* Das Bettzeug sollte zur Größe der Matratze passen
* Die Matratze sollte genau in das Bett passen (keine Lücken zwischen Matratze und Bettgestell)
* Das Gesicht des Babys darf nicht durch lose Kissen oder Decken verdeckt werden
* Es darf kein Spalt zwischen dem Bett und der angrenzenden Wand sein, so dass das Baby hinunterrollen und eingeklemmt werden könnte
* Das Baby sollte nicht auf dem Bauch liegen

http://www.rabeneltern.org/schlafen/ammenmaerchen/schlafen-amm.shtml#amm17

http://www.stillen.de/PDF/311004OL.pdf

Viel Spaß beim Lesen.

LG,

Kai Anja

Beitrag von angel_28 20.02.06 - 16:12 Uhr

Ja super, ne Interentseite von Frau Nowak, die ist auch hoch aktuell*gröööhl
Versuch mal bei offiziellen Seiten und nimmt Dir Infos aus KH mit,dann merkst DU das es falsch ist

Soagr im TV kamen diese Woche total viele Berichte das gerade solche Gerüchte wie das schlafen im Elternbett zum erhöhten SIDS Risiko führen

Aber Du musst ja wissen was Du machen willst, ich vertraue da auf offizielle Studien und nicht auf private Websiten

Beitrag von angel_28 20.02.06 - 16:14 Uhr

Das die Seite veraltet ist ließt sich alleine schon darin, dass längst bewiesen wurde das SIDS nicht damit zusammen hängt das Kinder aufhören zu atmen wie bislang angenommen

Beitrag von debuggingsklavin 20.02.06 - 19:30 Uhr

Was willst Du eigentlich? ;-)

Natürlich hören die Kinder auf zu atmen. Es fehlt ein Reflex. (Wird angenommen)
Soll ich Dir den Focus-Artikel schicken? Den hab ich eingescannt.

Alternativ kann ich ihn Dir auch irgendwo uploaden, damit Du ihn Dir herunterladen kannst...

Ich zitiere mal die gröbsten Fakten aus dem Artikel.

Zitat:
Babys letzter Atemzug - Ärzte machen einen Reflex für den plötzlichen Kindstod verantwortlich. Kann man gefährdete Babys erkennen?

[..]

Fehlende Reflexe
Nun ist es jedoch Forschem gelungen, den Grund für den plötzlichen Kindstod auf die häufigste Ursache einzuengen. "Sie wachen nicht auf, wenn sie es müssten", erklärt Christian Poets, Professor für Kinderheilkunde an der Uni Tübingen.

[..]

Wenn sie in einer solchen Situation dann plötzlich keine Luft mehr bekämen, wachten 99 Prozent von ihnen auf und befreiten sich aus der lebensbedrohlichen Situation. Doch einigen Säuglingen fehlt dieser Reflex. Bisher wissen die Wissenschaftler nicht, warum das so ist und wie sich diese Kinder erkennen lassen. "Das herauszufinden ist im Wesentlichen das Ziel unserer Forschungen", sagt Kinderarzt Poets.

[..]

Bisher glaubten die Forscher, dass Überhitzung eine mögliche Todesursache sei, weil viele gestorbene Babys verschwitzt aufgefunden worden waren. Inzwischen gehen die Experten davon aus, dass Babys "zu tief und zu gut schlafen", so Poets, wenn es mollig warm ist. Der Aufwachreflex kann dadurch ausfallen. Eine Studie der Universität Münster an 300 plötzlich verstorbenen Babys zeigte vor einigen Jahren, dass mit drei Ausnahmen bei allen anderen Kindern diese vermeidbaren Umstände zum Tode führten. Als unbedeutend erwiesen sich alle übrigen Faktoren wie genetische Ursachen oder Herzrhythmusstörungen.

[..]


Dann werden in dem Artikel noch Zahlen genannt, die ziemlich erschreckend sind.

So starben 1991 in Deutschland, welches die traurige Spotzenposition hatte, 1285 Babys. 2004 "nur" noch 323 Kinder.

Außerdem wir in dem Artikel kritisiert, dass die BRD nicht auf SIDS-Studien der DDR gehört hat, denn DA wußte man, dass man Babys auf den Rücken legen sollte und es wurde auch diesbezüglich geforscht, weil die Kindestode den staatlichen Stellen gemeldet werden mussten.

Auch wird in dem Artikel wieder auf den Schnuller hingewiesen, denn schnullernde Babys schlafen nicht so tief.
(Jaja, ich weiß, das Thema gabs schon öfter.)

Es wurde außerdem ein Zusammenhang festgestellt zwischen der Kommunikation der Eltern zu den Kinder und dem Tod.
Eltern, die tagsüber viel mit den Kindern sprechen und spielen, die senken das Sterberisiko in der Nacht.

Und das wesentliche Fazit des Textes war folgendes:
Der Ruf eines Babys müsse innerhalb von drei Sekunden beantwortet werden, so der Kinderarzt Paditz. "Geschieht das immer wieder nicht, stumpft das Kind ab, und seine Reaktionsfähigkeit, um sich aus der todbringenden Erstickungsgefahr befreien zu können, sinkt. "

Dazu fallen mir sämtliche Schlafprogramme ein, die nach DIESEN Ergebnissen ein wesentliches Risiko für die Babys darstellen. Man kennt doch die Erfahrungen, dass manche Babys resignieren und einfach fest und tief durchschlafen, weil ja eh keiner kommt.

Der Artikel ist aus der Focus 3/2006.

Ebenso berichtete der Spiegel kürzlich darüber:

Zitat:
PLÖTZLICHER KINDSTOD

Hirnzellen für Atem-Notprogramm entdeckt

Wenn die Luft knapp wird und der Erstickungstod droht, setzt das Gehirn ein Notfallprogramm zum Luftschnappen in Gang. Forscher haben die dafür verantwortlichen Zellen jetzt ausfindig gemacht - und damit möglicherweise eine Ursache des plötzlichen Kindstods gefunden.

Es ist der Alptraum aller Eltern: Ihr offenbar kerngesundes Kind stirbt im Schlaf, völlig unerwartet und aus rätselhaften Gründen. Über die Ursachen des sogenannten plötzlichen Kindstods herrscht noch immer keine Klarheit. Jetzt aber könnte ein britisch-amerikanisches Forscherteam einen Auslöser gefunden haben.

Bereits seit längerer Zeit gibt es die Theorie von einer schnellen Eingreiftruppe im Gehirn, die in die Bresche springt, wenn Probleme mit der Atemregulation auftreten: Bestimmte Nervenzellen geben bei akutem Sauerstoffmangel den Befehl zum Luftschnappen.

Die Notsteuerung arbeitet demnach Hand in Hand mit den Nervenzellen, die für den gleichmäßigen Atemrhythmus zuständig sind, und übernimmt nur bei Sauerstoffmangel die vollständige Kontrolle. In einem solchen Krisenmoment, in dem Gefahr für den gesamten Organismus besteht, sorgt das Notprogramm dafür, dass der Körper wiederholte schnelle Atemzüge macht und sich auf diese Weise sozusagen selbst reanimiert.

Bislang konnten allerdings weder die zuständigen Nervenzellen identifiziert noch ihre Arbeitsweise aufgedeckt werden. Das ist nun Julian Paton von der University of Bristol und seine Kollegen gelungen, wie es im Fachblatt "Nature Neuroscience" (Online-Vorabveröffentlichung) heißt.

Bei Experimenten mit Ratten haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass beim normalen Atmen eine ganze Reihe von Nervenzellen aktiv ist, die meisten davon aber ihre Arbeit unter Sauerstoffmangel einstellen. Die übrigen Zellen reagieren demnach auf den niedrigen Sauerstoffgehalt, indem sie einen winzigen Kanal in ihrer Membran öffnen, durch den Natrium-Ionen in die Zelle hineinströmen. Dieser Natriumstrom veranlasse dann die fürs Atmen zuständigen Muskeln, sich ruckartig zusammenzuziehen, so dass schnell eine große Menge Sauerstoff in die Lungen transportiert werde.

Paton und seine Kollegen vermuten, dass der plötzliche Kindstod auf eine Fehlfunktion des Kanaleiweißes zurückgeht. Als die Forscher nämlich das Protein blockierten, blieb das typische Luftschnappen bei den Ratten aus, während der normale Atemrhythmus nicht beeinträchtigt wurde. Das zeige, dass das regelmäßige Atmen und das Notfallprogramm völlig unterschiedlich gesteuert werden.

Diese Entdeckung könne in Zukunft helfen, dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen - vorausgesetzt, es finde sich eine Möglichkeit, das Notsystem gezielt zu unterstützten.

mbe/ddp
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,400790,00.html

So. Und nun sag Du mir nochmal, dass es nichts mit dem Faktor Atmen zu tun hat. Eben doch. Die Kinder vergessen zu atmen.

Es hat, wie einst angenommen, nicht zum 100% mit dem Thema überhitzen zu tun.

LG,

Kai Anja

Beitrag von kirschcola 14.02.06 - 18:24 Uhr

Hallo,

ich kann mich da meiner Vorrednerin nur anschließen. Ich finde das auch super traurig mit der Wärmeflasche und dem BH!
Was machst du dich verrückt von wegen Problemen und nicht zur Regel werden?! Dein Schatz ist 2 Wochen alt! Er wird dich noch nicht "manipulieren" und extra Sachen machen um dich zu ärgern. Außerdem glaube ich nicht daran, daß er sich an etwas gewöhnt und es später ablehnen wird anders zu schlafen. Wirst in mit 18 sicher nicht mehr in den Schlaf schaukeln müssen!
Mach dir keinen Kopf darum was vielleicht andere Menschen sagen, sondern hör auf dein Herz und tue das, was deinem Schatz und dir gut tut. Von wegen etwas falsch machen.... wer kann ausschließen, daß nicht das andere "falsch" ist!!!

Lg
kirschcola

Beitrag von sueroe 14.02.06 - 18:26 Uhr

Unser Sohn hat von Anfang an in seinem eigenem Bett und Zimmer geschlafen. Hat den Vorteil (so sehe ich das zumindest bei unserem Jungen), dass er mit jetzt 14 Wochen von 19 / 19:30 Uhr bis früh 7:00 Uhr durchschläft ohne Unterbrechung. Er hat keinerlei Störung, auch nicht wenn wir dann ins Bett gehen und ist trotzdem ein aufgewecktes Kind. Ihm fehlt nix. Haben es einfach durchgezogen, weil es am Anfang auch nicht so reibungslos ging in der Nacht. Würde das Rumtragen auch nur ausnutzen und sich dran gewöhnen. Und das Elternbett gehört meinem Mann und mir.

LG
sanny

Beitrag von claudichma 14.02.06 - 18:32 Uhr

Hallo Sanny,

dazu fällt mir nur ein, was meine Hebi zu mir gesagt hat, als die Frage aufkam "Kind ist eigene Bett - ja oder nein".

Sie meinte, sie fänd es sehr unnatürlich, kein Säugetier dieser Welt würde seine Babys auf die Welt bringen und sie dann irgendwo ablegen und sich woanders schlafen legen. Selbst die Buschvölker machen das nicht, aber je "zivilisierter" der Mensch ist, desto mehr geht er bei seinen Mitmenschen und selbst den eigenen Kindern und Babys auf Abstand, baut Mauern um sich herum usw.! Komischerweise gibt es aber gleichzeitig auch im Tierreich und unter den Eingeborenen nicht halb so viele psychisch kranke Menschen wie in der westlichen Welt.

Und was mich am Meisten überzeugt hat war, als sie sagte: "Wie soll das auch gehen? Ich lege mich schön kuschelig zu Zweit mit meinem Mann ins Bett und sage zu dem Würmchen, das gerade mal die Welt erblickt hat - neee, du musst allein in deinem Bett schlafen, du brauchst keine Nähe nachts!" #schmoll

Liebe Grüße
Claudia mit Ben *28.12.05

Beitrag von sueroe 14.02.06 - 18:36 Uhr

Ist ja auch kein Problem. Soll jeder für sich entscheiden. Meine Hebamme hat mich 8 Wochen betreut und meine Entscheidung befürwortet. Die Meinungen gehen da einfach auseinander.

Beitrag von kirschcola 14.02.06 - 18:43 Uhr

Hallo,

ich befürworte zwar auch das Familienbett, aber ich finde es okay wie du es macht.
Schade finde ich, wenn man wie die Posterin nicht weiß was man machen soll und ein schlechtes Gewissen hat etwas falsch zu machen. Sie würde hier ja nicht posten, wenn sie sich nicht komisch fühlen würde mit dem was sie macht. Aber anscheinend ist sie hin und hergerissen. Das finde ich echt schade, wenn man mit dem Herzen vielleicht etwas anderes möchte als man dann macht, da man Bedenken hat was andere sagen könnten oder weil man vielleicht irgendwie dann ein Poblem später haben könnte.#kratz

Beitrag von sueroe 14.02.06 - 18:49 Uhr

Danke, dass ich mit Euch auch vernünftig reden kann. Ich finde schön, dass Meinungen auch respektiert werden. Ich hätte nie ein gutes Gefühl gehabt, ihn mit zu mir ins Bett zu nehmen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich ihn nicht liebe. Herze den ganzen Tag mit ihm rum. Mein Mann und ich haben auch festgestellt, dass unser Kleiner am besten damit klarkommt und ich hatte deswegen auch nie ein schlechtes Gewissen. Das ist meine Erfahrung.

Beitrag von sueroe 14.02.06 - 18:29 Uhr

Was mir gerade noch einfällt. Wir haben auch die Abendzeit immer eingehalten. Egal, wann er vorher gekommen ist und ein Ritual eingeführt. Das findet er klasse und schläft sofort, nachdem wir aus dem Zimmer sind, ein.

Beitrag von mupfellucy 14.02.06 - 18:46 Uhr

Mach dir keine Sorgen, Choko!

Unsere Anika liegt mit knapp sechs Monaten noch im Ehebett. Solange ich sie nachts noch stille werde ich die zauberhafte Dreisamkeit auch nicht mutwillig zerstören.

Das wird sich früher oder später von selbst erledigen.

Ich selber schlafe super gerne in den Armen meines Mannes ein und warum soll ich genau dieses friedliche Einschlafen meiner Tochter verweigern? Ich sehe dazu keinen Grund! Neun Monate hab ich sie "ausgebrütet" und dann soll sie meine Nähe nicht mehr spüren dürfen?

Außerdem hat es noch einen riesigen Vorteil: wir bekommen alle drei jede Menge Schlaf! #huepf

Dein Zwerg muss sich ja auch erstmal an die "Außenwelt" gewöhnen. Zeig ihm, dass du immer da bist. Vertrauen hat man nicht von heute auf morgen, das entwickelt sich. Und wenn du ihn partout nicht im großen Bett haben möchtest, das muss ja auch jeder selbst entscheiden, dann steh drei harte Abende durch und die Umgewöhnung sollte da sein. So war es zumindest bei Freunden von uns.

#liebdrück
Vieeel Glück und vor allem viel Spaß mit eurem Zwerg wünschen euch

Mama Lucy, Papa Jens und #baby Anika

Beitrag von melsu79 14.02.06 - 19:24 Uhr

hallo,,
unser kleiner war die ersten zwei wochen bei uns im bett:-)
war schön ihn bei uns zu haben, hatte aber auch immer angst mich zu bewegen#augen
mit dem kindstod kenn ich es so:
es besteht die gefahr das es überhitzt oder das es deren eltern ausgeatmete luft einatmet...die angst kam bei mir noch hinzu:-(
also haben wir jetzt einen babybalkon;-) er ist jetzt immernoch neben mir,aber in seinem eigenen bettchen.. wir sind alle sehr zufrieden damit.. konnte david noch nie irgendwo allein hinlegen#liebe das dass baby immer in mamas nähe sein sollte finde ich normal#liebdrueck
also hör auf dein gefühl..
lg mel+#liebe david

Beitrag von sunny156 14.02.06 - 19:27 Uhr

Hallo,

Taisha hat von anfang an in ihrem Zimmer und in ihrem bettchen geschlafen, einfach aus dem Grund das sie bei uns total unruhig war! Mein Mann mußte zu dem Zeitpunkt noch SEHR SEHR früh aufstehen und es war so für sie am besten! Sie hat mit 9 wochen schon bis 9 oder 10 uhr morgens durchgeschlafen und wenn sie bei uns war, war sie immer wach und nörgelig! Wenn sie alleine geschlafen hat war sie zufrieden!

Jetzt ist es so, das sie immer noch alleine schläft, allerdings hab ich ihr nie verweigert zu uns zu kommen! Allerdings tut sie das nur wenn sie krank ist und die nähe möchte, oder aber mal schlecht geschlafen hat oder Albträume hatte oder so!

LG,
Sunny und Alleinschläferin Taisha Cheyenne (33 MOnate)

Beitrag von kleinesuse_21 14.02.06 - 20:25 Uhr

Hallo!!

Am anfang war das bei meiner kleinen auch so, sie hat die ersten zwei Monate mehr auf meinem arm geschlafen als bei uns im Elternbett. Sie brauchte sehr viel nähe. Irgendwann wurde sie dann knatschig und da hab ich sie mal auf die Krabbeldecke gelegt und gut war es. Sie hat mir gezeigt, dass sie weniger nähe braucht. Am anfang konnte sie auch nicht ohne mich einschlafen und mittlerweile klappt das auch und sogar im eigenen Bett. Da wir grad ne Erkältung hinter uns hatten war sie wieder so anhänglich.
Ich denke mal dein Zwerg braucht halt deine nähe guck ma wielang er es so schön warm und gemütlich hatte und er hat immer dein herzschlag gehört, er braucht dich halt ganz arg, dass gibt sich auch von alleine!!!

Und mit son Zwerg zu kuscheln is doch schön!!
Alles liebe und viel Geduld!!

kleinesuse und Lea(*27.10.2005)

Beitrag von snoop17 14.02.06 - 21:09 Uhr

Hallo Choko!
Also wir haben unseren Kleinen (*20.06.05) damals ganz oft mit Absicht tagsüber bei uns auf dem Arm oder Bauch oder im Tragetuch schlafen lassen. Abends haben wir ihn dann immer in seine Wiege gelegt, die direkt neben meinem Bett stand. Am Anfang hatte ich als "Bettbezug" da auch ein getragenes T-Shirt von mir drin. Er hat da nachts eigentlich immer gut drin geschlafen. Ist er nachts mal nicht mehr eingeschlafen oder wollte nicht in der Wiege sein, dann haben wir ihn zu uns ins Bett geholt. Ganz wie es am besten klappte und womit er zufrieden war. Er ist mit ca. 10 Wochen dann auch alleine in der Wiege eingeschlafen und fing an durchzuschlafen.
ich denke auch, dass die Kleinen ganz viel Nähe brauchen, gerade am Anfang. Du kannst Ihn noch gar nicht verwöhnen. Aber vielleicht klappt es ja besser, wenn du ihm tagsüber so viel wie möglich davon gibst.
Du mußt einfach auf Dein Gefühl hören, das sagt Dir schon was richtig oder falsch ist, besser als andere Mütter, weil nur Du Dein Kind richtig kennst.
Alles Liebe, Snoop