Hausbau mit Baby!!??

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Beitrag von beni76 14.02.06 - 18:41 Uhr

Hallo ihr Lieben

Wir sind grade im Begriff hier in der Umgebung eine wirklich schöne Doppelhaushälfte zu kaufen (wird noch gebaut und wir haben Mitspracherecht)! Die Lage ist genial im Grünen mit kleinem Garten #freu#huepf, trozdem ist das Dorf gut zu Fuß erreichbar etc.
Jetzt mache ich mir natürlich schon unzählige Gedanken #gruebel, wie das dann mit Lino zusammen unter ein Hut zu bringen ist...#kratz
Wir haben leider keine Verwandten in der Nähe, sind also mehr oder weniger alleine verantwortlich (ab und zu mal eine 18 jährige Babysitterin)
Mein Mann möchte natürlich auch ein bisschen was an dem Haus selber machen und ich mache das auch so gerne... #schwitz #freu
Aber mit Kind ständig auf der Baustelle ist irgendwie auch nicht das gelbe vom Ei...und der Dreck da, ist bestimmt auch zuviel des Guten!#kratz#augen
Hat jemand damit schon mal Erfahrung gemacht und kann mir ein wenig dazu berichten?
Wäre für Tips, Ratschläge und absolute Dont´s sehr dankbar!:-D


Liebe Grüße#liebe

beni

Beitrag von twins 14.02.06 - 20:05 Uhr

Hi,
wir machen das!!!

Wir hatten uns zwar in den letzten Jahren entschieden, erst Kind und dann Haus aber dann konnten wir günstig ans Einheimischen-Modell ran kommen und haben uns kurz entschlossen zu bauen.
Zur Geburt wurde der Keller ausgehoben - 21.11.05 - und wir haben Zwillinge.

Ihr habt ja auch Glück, das Ihr das Haus fertig hingestellt bekommen werdet. Wir machen alles über ein Generalunternehmen und müssen dann nur noch Fliesen, Küche, Anschlüsse etc. aussuchen....
Das schaffen wir aber recht gut, da mein Mann und ich den gleichen Geschmack haben. Und wenn das Geld das nicht hergibt, kommen wir auch recht schnell auf einen Nenner#schwitz

Schlimmer wäre es wenn alles selbst geplant werden muss...alle Handwerkstermine, etc.
Wir werden auch nichts selber machen - da wir es erstens nicht können und zweitens auch nicht die Zeit haben. Mein Mann ist im Vertrieb tätig und ich mit zwei Babys....?!?!
Außerdem haben wir uns ausgerechnet, das wir gar nicht günstiger damit kommen werden und dann auch keine Garantieansprüche haben werden. Und ewig auf eine Baustelle leben #schock wie unsere neuen Nachbarn....na....lieber nicht.

Achja, unsere Baustelle ist nur 100 m Luftlinie von unserem Mietshaus entfernt:-p können fast aus dem Fenster beobachten, was der Bau macht...wenn wir ein anderes Haus abreisen lassen würden:-)

Also gut Planen, was ihr wirklich selber machen könnt, ohne ewig viel Zeit zu verlieren. Denn das bringt Unruhe in die Beziehung und muss gut kalkuliert werden. Und ewigen Dreck im Haus mit einem Baby - das macht auch nicht viel Spaß.
Dachboden oder Keller ausbauen kann man machen, da man dieses nicht sofort benötigt aber die bewohnten Zimmer sollten schon fertig sein..."!!!!!!

Grüße
Lisa
21.11. Zwillinge

Beitrag von belleprincesse 14.02.06 - 20:21 Uhr

Wir haben es gemacht und es war super! Wir haben ein richtiges Baustellenbaby. Wenn es zu arg laut oder staubig wurde, blieb ich mit dem Winzling daheim. Ansonsten war er immer mit von der Partie. Allerdings war er erst 3 Monate. Sprich krabbelte noch nicht rum. Wir haben von August bis November/Dezember jeden Tag - so wie mein Mann Schicht hatte - renoviert. Der Vorteil ist unumstritten. Luca ist überhaupt nicht schreckhaft. Weint nicht bei Bohrmaschine etc.
Er lernte gleich viele Leute kennen, viele Geräusche... Wir haben ihn aber nie überfordert. Er lag meistens zum Schlafen in seinem KiWa in einer ruhigen Ecke des Hauses - sofern es die gab.

Ich würde es jederzeit wieder machen. Aber es ist nicht zu unterschätzen. Das "bisschen Haushalt", Erledigungen, Absprachen, Baumärkte, ein Säugling, die Arbeit - teilweise nur 2 - 3 Stunden Schlaf haben es in sich. Tränen, Streit und blanke Nerven muss man wohl akzeptieren bei so etwas.

LG
Daniela und Baustellenkind Jan Luca

Beitrag von monique_15 14.02.06 - 20:31 Uhr

Hi Beni,

wir haben angefangen, ein altes Haus umzubauen, als unsere Tochter vier Monate alt war. Anfangs hab ich sie im Tragetuch mitgenommen - aber natürlich konnte ich dann nicht gerade mit dem Vorschlaghammer Wände einreißen oder so ;-).

Grob gesagt ist es schon so, dass du eher mit Kinder-Beaufsichtigung beschäftigt bist und deine Arbeitskraft nicht allzu sehr einplanen solltest. Wenn es laut ist oder sehr staubig, hat ein Baby nix auf der Baustelle zu suchen. Mein Mann und ich haben uns halt abgewechselt: Mal war ich Badfliesen ankleben und er mit der Kleinen im Zoo, mal hat er Bauschutt geschleppt und ich hab Baby gesittet. Wenn die Oma mal Zeit hatte, war's natürlich toll, auch zu zweit ranzuklotzen. Aber zu oft kam das nicht vor.
Wir hatten während der Semesterferien einen Studenden engagiert, der meinem Mann dann auf dem Bau geholfen hat - das war prima.

Anfangs dachte ich noch, man könnte evtl. die Kleine im Laufstall oder auf einer Decke ablegen und dann daneben arbeiten - aber in der Praxis hat das nicht geklappt. War entweder gerade zu schmutzig, oder man läuft zu viel im Haus herum (und unsere Tochter brüllte jedes Mal los, wenn man sich einen Meter entfernte). Aber wenn du ein eher ruhiges, geduldiges Kind hast, klappt das vielleicht doch hin und wieder. Nur stell dir vor: Du hast gerade irgendwas gemacht, wobei du richtig schmutzig wirst, dann sollst du plötzlich stillen oder wickeln... also auch nicht so optimal.

Wenn es dann um die abschließenden Feinarbeiten geht (Tapezieren, Parkett legen, Wände streichen usw.) klappt das mit dem Baby-Mitnehmen aber ganz gut. Dann ist es ja nicht mehr so extrem laut und dreckig - und ungeheizt. Ich denke, wenn ihr neu bauen lasst und eher so am Ende die Arbeiten selbst übernehmen wollt, kann ein Baby schon dabei sein. Versteht sich von selbst, dass ihr es nicht gerade neben dem Eimer mit dem giftig riechenden Lack setzt... ;-)

Lieben Gruß,
Monique

Beitrag von beni76 14.02.06 - 20:57 Uhr

Hallo Ihr lieben Häuslebauerinnen

Vielen lieben Dank für die aufmunternden Worte!
Gottseidank müssen wir wirklich "nur" Fliesen, Bodenbeläge und Streichen selber machen! #schwitz
Ich hätte das Anders glaube ich, gar nicht eingewilligt!
Nun habe ich aber etwas mehr Mut, Lino auch einfach mal im Tuch oder im Ergo mit zu nehmen! Er ist eigentlich ganz unkompliziert, hat aber vor fremden lauten Geräuschen und fremden Gesichter erstmal Angst (Ich glaube das ist ein kleiner süßer Schisser :-D )
Klar lass ich ihn zu Hause, wenn irgendwelche giftigen Lacke oder Dämpfe versprüht werden!!!
Wird schon klappen, ihr habt mir auf jeden Fall die schlimmste Angst davor genommen!

#danke Euch recht #liebe -lich dafür

Liebe Grüße
Beni und Lino