stationäre oder doch ambulante Geburt????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von birkae 14.02.06 - 19:14 Uhr

Hallo,

gebt mir bitte mal einen Rat, was ich machen soll.

Es dauert zwar noch drei Monate (hoffentlich!) bis unser Zwerg geboren wird, aber ich bin mir total unsicher, wie ich es machen soll.
Einerseits wollte ich stationär 5 Tage nach Endbindung im KH bleiben, um mich intensiv mit dem Kleinen anzufreunden.
ABER mein "großer" Sohn (dann wird er 25 Monate alt sein) fehlt mir bei dem Gedanken jetzt schon. Einerseits finde ich es gut, wenn mein Mann sich wirklich mal mehr als nur 1 Stunde am Stück um Till kümmert (dann bleibt ihm nichts anderes übrig (*schadenfreude - grins*) ). Andererseits ist Till sehr stark auf mich fixiert und wird bestimmt niicht freiwillig mit dem Papa aus dem KH nach dem ersten Besuch nach Hause gehen, wenn das "neue" Kind bei der Mama bleiben kann.

Im moment tendiere ich deshalb eher zu einer ambulanten Geburt. Aber im Hinterkopf habe ich dann immer den Gedanken, dass ich doch lieber die 5 Tage von zu Hause weg bleiben soll, da sich dadurch ja der Papa gezwungen sieht, sich um Kind und Haushalt zu kümmern - was er bisher nicht macht.
Aber gerade weil er es bisher nicht macht, würde ich dann doch lieber wieder gleich nach Hause gehen wollen, damit ich die Kontrolle über alles behalten kann.

Ihr seht, ich stecke irgendwie in einem Kreislauf fest, ohne wirklich zu wissen, was ich wirklich will.

Was macht ihr, bzw. würdet ihr in der Situation machen???

LG
Birgit 27 SSW

Beitrag von bunny2204 14.02.06 - 19:19 Uhr

Hallo Birgit,

ich würde an Deiner Stelle stationär entbinden.

Du hast dann mehr Ruhe, die ersten Tage sind ja sehr anstrengend udn auch eine Geburt ist nicht grade leicht ;-) Und dann Grosser wird einsehen müssen, dass er nicht mehr der Mittelpunkt ist. Ich denke so hat er Zeit sich daran zu gewöhnen, zu akzeptieren, dass er jetzt ein Geschwisterchen hat.

Und die Zeit mit Papa tut der Vater-Sohn-Beziehung bestimmt auch gut.


LG Bunny #hasi

Beitrag von birkae 14.02.06 - 19:43 Uhr

Hallo bunny,

also Ruhe hatte ich nach der ersten Endbindung im KH nicht. An Tills Geburtstag wurden die Babys in dem KH nur so rausgepresst, dass ich warten musste, bis ein Kreissaal frei war.
Nach der Geburt hat man vergessen, uns auf die Station zu verlegen. Auf der Station habe ich noch zwei Tage lang in dem Bett gelegen, im dem ich den Blasensprung hatte (ich habe sogar den Schwestern angeboten, das Bett selbst neu zu beziehen). In unserem Zimmer lag eine Frau mit ihrem Baby, das rund um die Uhr geschriehen hatte und die Mutter in ihre erste Wochenbettdepression gebracht hatte.
Mir hat niemand gezeigt, wie man ein Baby anzieht, wickelt, ect.
Ich musste alles selbst lernen, was aber zum Glück gut geklappt hatte.

Das war vor zwei Jahren. Mittlerweile wurde die Geburtsstation gleichzeitig auch zur Gynägologischen Station gemacht. Somit laufen jetzt viele neugierige Frauen auf der Station herum, um die Baby zu sehen. (Und das finde ich total äzend!)

Aber trotzdem will ich dort mein Kind bekommen, da dieses KH eine Säuglingsintensiv hat, für den Fall der Fälle.

Ja, die Vater-Kind-Beziehung würde durch meine Abwesenheit bestimmt besser werden. Aber wird dadurch, dass ich sooo lange nicht nach Hause komme und dann mit einem anderen Kind auf dem Arm wieder zu Hause bin, die Eifersucht nicht noch gefördert?
Ich bin so verwirrt. Hoffentlich werde ich das richtige für alle machen!

LG Birgit

Beitrag von julu1982 14.02.06 - 19:20 Uhr

Hi

ja ich kenn das.... ich möchte auch ambulant Entbinden da ich glaube das es bei uns sonst keine regelmäßigen essenszeiten mehr gibt und die beiden sich nur noch von Pommes oder Mc Doof ernähren. ;-)
Ich tendiere im Moment wie gesagt auch zu einer ambulanten Geburt werde aber in der 34.ssw nochmal ins KKH zur Geburtsplanung und mir dann nochmal alles durch den Kopf gehen lassen!

Gruß Julia

Beitrag von birkae 14.02.06 - 19:35 Uhr

Hallo Julia,

bei meinen beiden großen Männern wäre es dann Pommes und burger king. :-p


Wann die Geburtsplanung ist, weiss ich noch nicht, beim Till wurde ich wegen der Planung erst in der 38 SSW ins KH überwiesen.

Über was wir Mütter uns alles so Gedanken machen, stimmst?

LG Birgit

Beitrag von julu1982 15.02.06 - 08:55 Uhr

hi

ja man kann sich aber auch gedanken machen. ;-)
Den ganzen Tag würd der Fernseher laufen, die beiden würden hier nur auf dem Sofa rummümmeln und sich freuen das Mama mal nicht da ist!:-p

Das gönn ich denen auch nicht!#freu

Gruß Julia

Beitrag von fleur78 14.02.06 - 19:23 Uhr

Hallo Birgit,

so ähnlich wie dir gehts mir im Moment auch ;-). Meine ältere Tochter wird bei der Geburt 19 Monate alt sein. Ich habe zwar keine Bedenken, daß sie Probleme hat, allein mit meinem Mann zu sein, sie ist eh ein totales Papakind, aber ich vermisse sie doch #heul.
Naja, außerdem bin ich absolut kein Krankenhaustyp, ich weiß genau, daß ich mich zu Hause viel besser entspannen kann. Mein Mann würde mir auch komplett den Haushalt machen, ich könnte mich also ganz aufs Baby und Erholen konzentrieren.
Das einzige, was mich im Moment noch abhält, ist die Tatsache, daß ich dann mit dem kleinen Wurm ein paar Tage nach der Geburt zum Kinderarzt muß wegen der U2.

LG,
Fleur, 26.SSW

Beitrag von birkae 14.02.06 - 19:33 Uhr

Hallo Fleur,

heute hatte Till seine U7 und dabei habe ich die KÄ gefragt, wie es mit der kindlichen Kontrolle nach einer ambulanten Geburt läuft. Sie sagte, die U1 wird nach im KH gemacht und nach fünf Tagen solle ich zu ihr kommen, und wenn ich mich nicht fühle, kommt ise zu uns nach Hause zur U2.

Frage doch auch mal bei deinem KA an.

LG Birgit

Beitrag von fleur78 14.02.06 - 19:38 Uhr

Wenn mein KiA genauso reagiert, ist die ambulante Geburt gebongt ;-).
LG,
Fleur, 26.SSW

Beitrag von samira03 14.02.06 - 19:28 Uhr

hallo,
also ich werde nächstes mal stationär entbinden.
Nach der 2 geburt war ich zwar noch 5 tage im kh wegen meinem sohn, aber hab mich zwischendurch wegen meiner tochter beurlauben lassen da sie geburtstag hatte.
Naja mir gings sehr schlecht da ich so ko war.
Denke das ich diesmal die 5 tage brachen werde um mich zu erholen.
lg jessy+ #baby 13ssw

Beitrag von mandy_2804 14.02.06 - 19:54 Uhr

also ich würde immer stationär entbinden... man weiß nie was passieren kann...

und es ist bestimmt besser für dich... dann kannst du dich gut ausruhen..... zwei kinder sind ja schon etwas stress.. und vom göttergatten garnicht erst zu sprechen... hihi....

wann entbindest du denn.. ich bin nämlich auch in der 27.ssw..... bei mir ist es der 17.05....


mandy

Beitrag von birkae 14.02.06 - 20:07 Uhr

Hallo Mandy,

unser Termin ist der 19.05.
Aber da mein erster bei ET+12 eingeleitet wurde, gehe ich mal davon aus, das dieser junge Mann in meinem Bauch auch nicht pünktlich kommen will. Schließlich liegt der Dickkopf in der Familie :-p

Bei der ersten Endbindung war im KH von ausruhen keine Rede. Siehe meine Antwort etwas höher.

Mal sehen, wie ich mich spätestens bei der Geburt entscheide.

LG Birgit

Beitrag von bine3002 14.02.06 - 20:27 Uhr

Also ich werde ambulant entbinden (natürlich vorausgesetzt, es geht alles gut). Für mich bedeutet mein zu Hause Entspannung pur. Ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt, den Haushalt zu schmeissen, mein Mann nimmt mir das ab und notfalls habe ich auch noch ein paar sehr nette Eltern, die uns auch gerne zur Hand gehen. Ich möchte die erste Nacht auf keinen Fall ohne meinen Mann verbringen, der gehört für mich dazu und zu Hause ist es einfach am Schönsten und Entspannendsten, was noch wichtiger ist.

Du hast einen kleinen Sohn. D.h. bestimmt eine Menge Spaß, aber auch Stress. Deswegen würde ich mir die paar Tage im Krankenhaus gönnen. Ihr könnt ihm sicher erklären, dass Mama nach der Geburt sehr müde ist und nicht nach Hause darf. Ich denke, das wird er verstehen. Vielleicht findet sich ja auch eine nette Krankenschwester, die ihm das nochmal "professionell" erklärt, in ihrem weißen Kittel macht die sicher Eindruck und erscheint glaubwürdig. Ich glaube, wenn man das richtig anstellt, wird dein Sohn dir am Ende sagen, dass Du liegen bleiben und schnell wieder "gesund" werden sollst.

Dein Mann wird auch ohne dich den Haushalt schmeissen. Vielleicht macht er das nicht so perfekt und vielleicht ist auch das das Problem bei Euch. Du sagtest was von "Kontrolle". Das hört sich ein bißchen so an, als würdest Du ihm das gar nicht zutrauen und das motiviert wenig. Lass ihn doch einfach mal walten und ermuntere ihn dazu, das auch so mal zu tun.

Mein Mann macht auch nicht unbedingt freiwillig die Hausarbeit. Na ja, er arbeitet auch viel. Aber zu manchen Sachen wird er einfach verdonnert. Strategisch klug habe ich Sachen ausgewählt, die ihn unmittelbar betreffen, wie z. B. bügeln. Das kann er dann machen, wann er will. Macht er es nicht, dann hat er nichts zum Anziehen ;-) Ich auch nicht, aber ich bügele mir dann halt zwischendurch ein paar Teile. Dann bekommt er immer die vollen Müllsäcke vor die Treppe gestellt, die nimmt er dann freiwiilig mit. Und jetzt in der Schwangerschaft sage ich ihm halt, wenn ich etwas nicht mehr schaffe, wie z. B. Fenster putzen (die sind sehr hoch und ich komme nur mit Schmerzen dran). Also man muss Männer auch fordern, aber oft machen sie das fast besser als man selbst, nur dauert es etwas länger ;-)

Beitrag von ayla_1976 14.02.06 - 20:22 Uhr

Hallo Birgit,

ich habe in 2 Wochen ET und meine Kleine-Große ist 19 Monate alt und darf zu ihren Großeltern damit ich stationär entbinden kann. Ich werde die 5 Tage (sinds überhaupt soviele?) im KKH genießen und mich nur um mich und das Baby kümmern können. Von der Geburt erholen usw. usw.

Mein Mann wäre zwar auch da, aber da wir selbständig sind "kann" er leider nicht so wie er gerne würde und deswegen kommt sie zu meinen Eltern.

Wenn ich ambulant entbinden würde dann hätte ich keine Ruhe sondern es würde sofort im normalen Trott weitergehen *leider.

LG
Ayla

Beitrag von marquise 14.02.06 - 20:31 Uhr

Hallo Birgit,

ich muss jetzt mal eine Stimme für eine AMBULANTE Geburt geben.
Ich habe mein Sohn ambulant entbunden und es war genau so richtig. Meine Tochter war damals 23 Monate alt und sehr Mama-fixiert. Wir waren für sie insgesammt 10 Minuten weg. Wir sind ins Geburtshaus gefahren, als sie schlief - Freundin passte auf sie auf - und sie war gerade 10 Minuten wach, als wir mit ihrem Bruder kamen.
Wir haben sie am Nachmittag dann der Freundin mitgegeben. So, dass wir auch ein wenig Ruhe hatten und uns ausruhen konnten.
Es war toll, 3 STunden nach der Entbindung am Frühstückstisch mit der ganzen Familie - den Sohnemann daneben im Stubenwagen - zu sitzen.

Und dann ging es für Mama und Baby ins Bett, denn man soll sich in den ersten Tagen ja sowieso nicht so sehr belasten, um Fieber, Milchstau etc, zu vermeiden. Weißt du ja schon.
Es war wunderschön, zu Hause in einem großen Bett zu liegen und sich auszuruhen.

Außerdem kann man so den Besuch auch am besten "einschränken", wenn man daheim ist. Und wer unbedingt kommen muss bzw. darf, der muss etwas zu Essen mitbringen: Auflauf, Suppe, ... Irgendetwas, das man einfach warm machen kann.

Tipp: Lass deinem Mann von deiner Hebamme sagen, dass du 2 Tage im Bett bleiben solltest und nur zum Wichtigsten aufstehen darfst. So muss er sich um Sohnemann und Haushalt kümmern.
Und frag Freunde, Verwandte, ob sie deinen Sohn auch mal für eine Stunde "abnehmen".

Ich möchte nun auch das 3. Kind ambulant entbinden (1. Kind war KS im KH!!!!), denn im KH wird man dauernd von Schwestern, Besuch der Nachbarn, .... etc. gestört und man hat ja auch Hilfe von der Hebi.

Viele Grüße,

Cornelia mit 3 J, 1 J und 28. SSW