Ich flipp noch aus (Frustposting)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nicolesaalfeld 14.02.06 - 22:28 Uhr

Hallo ihr Lieben.

Mich regt die einer Schwester meines FA total auf. Die kann einfach net akzeptieren, dass ich diesen AFP Test nicht machen lassen will. Ich möchte nun mal auf unnötige Tests verzichten, früher gab es sowas schließlich auch net und die Frauen haben gesunde Kinder bekommen. Und was bringt mir ein Test bei dem nur ein Wahrscheinlichkeitswert raus kommt!?
Die denkt auch, nur weil ich Erstgebärende bin kann sie mir jeden Scheiß andrehen und versucht einen als schlechte Mutter da stehen zu lassen.

Ich find das echt unmöglich.

Kennt ihr das denn auch???


Nicolé + Mopsi 16+0

Beitrag von nane29 14.02.06 - 23:07 Uhr

Sehr komisch.
Ehrlich gesagt rede ich kaum mit der Arzthelferin. Ich drücke ihr meinen Mutterpass in die Hand oder meine Versichertenkarte, sie schickt mich ins Wartezimmer oder zum Pipimachen - punkt.
Nur beim Zuckertest haben wir ein bisschen geplaudert, weil sie mir Blut abgenommen hat.

Alles andere bespreche ich nur mit meinem FA. Mich zu beraten ist doch SEINE Aufgabe, nicht ihre.
Was sagt denn dein FA zu dem Thema? Will er dich auch bequatschen?
und was heißt "Sie kann es nicht akzeptieren"?
Redet sie die ganze zeit auf dich ein, oder was? Seltsam.

Darauf würde ich mich gar nicht einlassen. Sag' ihr doch einfach: "Meine Entscheidung steht fest" - basta.

LG Jana 26+4

Beitrag von 54321 14.02.06 - 23:14 Uhr

Was ist denn ein AFP-Test?

Hab ich ja noch nie was von gehört...

Beitrag von ankaija 15.02.06 - 06:49 Uhr

Hallo

AFP-Test (15. - 19. Schwangerschaftswoche)
Durch Bestimmung des AFP (=Alpha-Feto-Protein) im mütterlichen Blut lässt sich bei erhöhten Werten ein Hinweis auf Neuralrohr-Missbildungen (Spina bifida, "offener Rücken") beim Kind ableiten. Da der Wert im mütterlichen Blut durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird, bedeutet ein erhöhter Wert keinesfalls, dass eine Missbildung vorliegt! Der Wert sollte zuerst mit einer Fruchtwasserpunktion überprüft und / oder das Kind mittels hochauflösendem Ultraschall genau auf Organmissbildungen untersucht werden.
Deutlich erniedrigte Werte werden hingegen mit Erbgutschäden (siehe Triple Test) in Verbindung gebracht. Der AFP-Test wird heute in den meisten Praxen routinemässig durchgeführt und von den Krankenkassen bezahlt. Dieser Test hat jeodch dank den modernen, hochauflösenden Ultraschallgeräten, mit denen die kindliche Wirbelsäule und das Hirn genauer untersucht werden können, an Bedeutung verloren.
Kennst du denn den Triple-Test, das ist das gleiche.

LG von Annett