Einschulung

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von ginagi 14.02.06 - 23:54 Uhr

Tachen erstmal,

also unsere Kleine (5 J.) war letztens bei der Schuluntersuchung. Für uns steht eh fest, dass das Kind ertmal zur Vorschule ghen soll, da sie erst bei der Einsschulung 6 wird und es für uns einfach zu früh ist. Was ich aber da zu hören bekam, sprengte wirklich jeden Rahmen. Ich denke nicht, das man von einem fünfjährigen Kind erwarten kann, absolut still zu sitzen und meine Kleine ist da auch ein wenig unruhig gewesen. Obwohl sie alle ihr gestellten Aufgaben richtig gemacht hatte, hatte doch diese Einschulungstante dennoch was auszusetzen. Folgendes hat sie mir gesagt: Zwar hat sie alle Aufgaben zufriedenstellend gemeistert, jedoch macht ihr Kind durch sein Verhalten auf mich den Eindruck, es wäre geistig behindert! Nicht das es ist, wie gesagt, der optische Eindruck. Ob denn niemand bis jetzt gemerkt hat, das mit dem Kind etwas nicht in Ordnung sei und ich sole es dringenst einem Psychologen vorstellen. Man kann sich wohl vorstellen wie ich mich gefühlt habe. Wie konnte diese überhaupt es wagen mir so was an den Kopf zu knallen?! Hilfe! Ich war echt total perplex und meinte nur, das ich noch so ein Exemplar (1. Tochter) daheim hätte, welches gerade die 8. Klasse der Realschule mit überdurchschnittlichen Noten besucht und diese das gleiche Verhalten vor der Einschulung hatte, wie jetzt die Kleine, nahm meine Tochter und verließ den Raum. Im Nachhinein würde ich sie am liebsten mal kräftig durchschütteln. Ich frage mich auch, wenn diesem Vorwurf wirklich so wäre, dann wären doch als erstes die Erzieherinnen auf uns zugekommen oder nicht? Lt. denen gibt es aber keinerlei größeren Defizite , die diese Behauptung befürworten würden, ausser dass sie manchmal etwas verträumt sei. Was wäre wenn sie einen Zappelphillip vor sich hat? Erklärt sie das Kind dann erst recht für geistig gestört? Würde mich am liebsten beim Amt über diese Person beschweren, weiss aber nicht inwieweit das was bringt und überhaupt. Werden diese Beurteilungen bei der Einschulung in die Akten gelegt, wo jeder Lehrer gleich weiss, welches Kind mit welchen Defiziten er hat?

Grüße schon mal

Renate

Beitrag von glucke68 15.02.06 - 13:26 Uhr

Hallo Renate,

das Problem was du schilderst hatte ich auch,unsere Amtsärztin ist auch das Letzte,sie hat alle meine 3 Kinder untersucht.
Bei der 1. war alles ok,die 2. hatte angeblich eine starke Sklerose na und die 3. hat sie auch wenig wie minderbemittelt hingestellt.

Fabienne sollte erklären,was ein Kind im Sandkasten macht,sie sagte der Junge im Sandkasten baut eine Burg....aber es war nicht gut genug für die Ärztin,Fabienne hätte sagen sollen,der Junge mit der blauen Hose und dem gelben Pulli baut eine Burg im Sandkasten #kratz

Dann meinte sie es werden halt nicht alle Äpfelchen gleich reif und sie würde meine Tochter gerne nochmal in ein paar Wochen untersuchen,ich sagte zu ihr,ich komme gerne aber ich möchte das sie von jemand anderem untersucht wird....

Sie hatte noch einige Sachen aufgezählt die meine Tochter nicht kann,ich habe nochmal einen Test bei meinem Kinderarzt machen lassen und da war alles ok,ich verstehe sowieso nicht,warum diese Untersuchungen nicht der Kinderarzt machen kann,er kennt das Kind auch viel besser,ich hab die Amtsärztin gefragt warum der Kinderarzt es nicht machen kann,da meinte sie,der Kinderarzt zu dem Kind halten würde#gruebel was hat mein Arzt bitteschön davon,wenn er das Kind für schulfähig hält es aber nicht ist??Gar nix,ich glaube deswegen würde es auch kein Doc machen.

Naja bei der Anmeldung in der Schule habe die Lehrerin informiert darüber was die Ärztin sagte und sie meinte sie machen sich ihr eigenes Bild von dem Kind......

Ach ja zu meiner Tochter noch,die eine starke Sklerose haben sollte,wie waren bei einem Kinderorthopäden der hat zum Glück nix feststellen können,war wieder nur Beschäftigungstherapie für uns...

Mein Kinderarzt sagte mal,wenn de als Arzt nix werden kannst wirste Amtsarzt.
Es sind bestimmt nicht alle schlecht,aber mir ist noch keine über den Weg gelaufen....

Tut mir leid,dass es jetzt so lang geworden ist,aber ich ärgere mich immer wieder auf`s neue wenn ich sowas lese.Bin froh das mein letztes Kind jetzt schon in der Schule ist.


Falls du bedenken hast,lasse sie nochmal vom Kinderarzt untersuchen,er kennt sie besser


Wünsche Euch alles Gute

Beitrag von ma7schi 15.02.06 - 13:29 Uhr

Nicht wundern, geh sicherheitshalber nochmals zum KIa, der kennt dein Kind sicher besser als die Amtsärzte. Erkläre ihm die Sachlage und hör auf sein Urteil.

Und wenn, nur mal so, diese Amtsärzte richtig gut wären, dann hätten sie wohl eine eigene Praxix, oder?

M.