Sind wir schlechte Mütter nur weil wir eine Auszeit nehmen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von keks2411 15.02.06 - 09:08 Uhr

hallöchen

angeregt durch die diskussion da unten wollte ich mal eine umfrage machen.

sind wir schlechte mütter weil wir uns eine auszeit nehmen?


also ich sehe das so.

wenn ich normal arbeiten gehen würde , dann würde ich mir auch urlaub nehmen. für die kleinen schätze sind wir aber 24 std da und lieben sie über alles. ich finde es nicht schlimm mal tanzen zu gehen odermit dem mann was alleine zu machen den wir sind immer noch frauen und ehepartner und nicht nur mütter.

versteht mich nicht falsch ich liebe meinen kleinen über alles. er ist sehr aktiv und wird vom kia mit zwei jahren schon als leicht ads kind eingestuft. also 14 std am tag non stop power wieso sollte ich da nicht mal ein paar tage wegfahren und entspannen während papa mal auf ihn aufpasst.

ausgeglichene eltern haben zufriedene Kinder.

so und jetzt beschmeisst mich mit faulen eiern :-)

danke

alex

Beitrag von katrinm77 15.02.06 - 09:25 Uhr

Hallo Alex,

hab leider keine faulen Eier zum Werfen, aber selbst wenn, dann müsste ich weniger Dich als mich selbst bewerfen. Ich hab nämlich zwar auch ein aktives Kind, was aber ziemlich lieb ist (meistens ;-)) und ich hatte doch letzte Woche tatsächlich die Frechheit MIT meinem Mann eine Woche zum Wellnessurlaub nach Österreich zu fahren und Zwergi (22 Monate) zu Oma und Opa "abzuschieben"...

Ganz ehrlich - Auszeiten sind wichtig - auch für die Kinder und die Eltern-Kind-Beziehung. Gerade bei Familien, die in der Alltagsbewältigung Probleme haben, kann es gut tun, mal "Abstand" voneinander zu gewinnen und dadurch aus Verhaltensmustern auszubrechen. Dann fällt es nämlich leichter, Probleme neu anzugehen und zu lösen.

Sollte es tatsächlich Menschen geben, die es als unmöglich erachten, mal ohne die Kinder auszuspannen? Ich könnte mir das nur vorstellen, wenn man
a) entweder von sich aus auf die Kinder nicht verzichten mag oder
b) keine Betreuungsperson hat, zu der das Kind freiwillig geht, die es freiwillig nimmt und der man es freiwillig gibt.

Viele Grüße
Katrin

Beitrag von luna3k 15.02.06 - 14:05 Uhr

Hallo Katrin,

habe gerade in Deinem Beitrag bezüglich schlechter Mütter gelesen, daß Ihr 1 Woche ohne Euren Zwerg im Urlaub wart. Wie hat das denn geklappt ?

Eigentlich würden wir das auch gerne mal machen, trauen uns aber nicht so ganz. Luna war zwar schon öfter bis zu 3 Nächten bei meinen Eltern aber länger noch nicht.

Wäre nett, wenn Du mir Bericht erstatten könntest #freu.

LG Martina

Beitrag von katrinm77 15.02.06 - 14:11 Uhr

Hallo Martina,

bei uns hat es super geklappt. Muss aber dazu sagen, dass Felix nicht das erste Mal so lang bei meinen Eltern war - bis jetzt haben wir in der Zeit aber nie Urlaub gemacht, sondern immer gearbeitet (selbständig).

Wenn Luna schon mal drei Nächte bei Deinen Eltern war (und am letzten Tag nicht herzzereissend nach Euch geweint hat), dann wird sie auch vier oder fünf Nächte überstehen. Würde vielleicht nicht soo weit weg fahren, damit ihr im Notfall ohne übertriebenen Aufwand zurück fahren könnt.

Bei uns muss man dazu sagen, dass Felix seine Großeltern (vor allen Dingen seinen Opa) über alles liebt und es daher kein Problem ist. Meine Eltern sind auch noch relativ jung (knapp über 50), so dass sie sehr gut mit ihm zurecht kommen.

Wovor hättest Du denn am meisten Angst, wenn Du Luna länger als 3 Nächte bei Deinen Eltern lassen würdest?

Katrin

Beitrag von luna3k 15.02.06 - 14:24 Uhr

Hallo Katrin,

erstmal danke, für Deine schnelle Antwort.

Luna gefällt es bei meinem Eltern auch immer super. Die haben nämlich 2 Hunde und da gibts natürlich immer was zu schauen und ihren Opa liebt sie auch über alles.
Meine Mami ist im Oktober auch erst 50 geworden.

Luna weint zwar manchmal kurz, wenn wir gehen, beruhigt sich aber sehr schnell wieder und dann findet sie es toll.

Ich hab` halt immer Angst, daß sie uns trotzdem total vermisst. Wahrscheinlich ist es aber eher andersrum. Aber man weiß es halt nicht genau.

Mein Chef hat seine kleine Tochter (ich glaube damals knapp 2) mal 1 Woche bei seinen Schwiegereltern gelassen. Danach wollte die Kleine nicht mehr alleine dort bleiben, weil sie wohl jedesmal Angst hatte, sie würden wieder so lange weg bleiben.

Ich bin irgendwie total hin und her gerissen.

Martina

Beitrag von katrinm77 15.02.06 - 14:37 Uhr

Hallo Martina,

so blöd es vielleicht klingen mag: Wir sagen unserem Sohn immer genau, wie lange wir wegbleiben bzw. normalerweise ist er ja weg, weil er zu meinen Eltern fährt. Für ihn ist es auch definitiv einfacher, wenn er wegfährt, als wenn wir wegfahren. In ersterem Fall gibt es nie den Anschein eines Trennungsschmerzes. ;-) Wenn wir von ihm wegfahren, kann es schon sein, dass er komisch schaut, aber richtige Tränen gab es noch nie.

Ich würde es wirklich sehr davon abhängig machen, wie Luna sich nach vier Tagen dort verhält. Wenn sie da noch keine Probleme hat, würde ich es mal mit 5/6 Tagen versuchen etc.

Felix hat beim letzten Mal sich schon wieder sehr auf zuhause gefreut und Oma und Opa nicht mal richtig verabschiedet, als sie wieder weg mussten (hatten ihn zu uns gebracht), aber nach zwei Tagen war morgens sein erstes Wort beim Aufwachen schon wieder "Opa" und gestern abend hat er mir erzählt er wolle jetzt wieder nach "XYZ" (Wohnort meiner Eltern) fahren. Muss dazu sagen, dass meine Eltern 400 km entfernt wohnen und er sie nur alle 3 bis 4 Wochen sieht.

Was würden denn Deine Eltern dazu sagen? Klammert Luna sehr, wenn sie wieder von Deinen Eltern zurück kommt? Wie alt ist Luna eigentlich genau?

Katrin

Beitrag von luna3k 15.02.06 - 14:43 Uhr

Luna ist jetzt heute genau 16 Monate.

Das erste Mal hatten wir sie letztes Jahr Anfang August über Nacht bei meinen Eltern. Da sind wir umgezogen und es war für alle besser so. Das hatte prima geklappt.

Seitdem ist sie so ca. alle 6 Wochen mal über Nacht bzw. mehrere Nächte bei meinen Eltern. Ende Dezember hatten wir uns mal getraut, sie 3 Nächte dort zu lassen, da wir nach München gefahren sind.

Eigentlich klammert sie nicht, wenn sie wieder zu Hause ist. Aber sie begrüßt uns auch nicht überschwenglich, wenn wir sie wieder abholen. Ob sie das macht, weil sie ein bißchen sauer auf uns ist oder ob es ihr einfach so gut bei meinen Eltern gefällt, daß sie uns nicht so sehr vermisst, weiß ich nicht.

Martina

Beitrag von katrinm77 15.02.06 - 15:01 Uhr

Hallo Martina,

als Felix 16 Monate alt war, hat er Missfallen bzw. Sauer sein, auf keinen Fall durch Ignoranz gegenüber uns ausgedrückt. Da wurde immer geweint oder deutlich getrotzt bzw. mit Spielzeug geworfen. Erst jetzt (22 Monate) fängt er damit an "traurig" zu sein. d.h. er neigt den Kopf leicht nach unten, will in Ruhe gelassen werden und sagt auch "traurig binne" (z.B. wenn die Mama die Frechheit hatte, ihm die Wäscheklammern wegzunehmen, nachdem er 3 mit Absicht zerstört hat ;-) ).

Bin zwar ganz sicher kein Orakel, würde aber Lunas Verhalten (kein überschwengliches Begrüßen oder Klammern) als nicht vorhandenen bzw. für sie akzeptablen Trennungsschmerz interpretieren.

Viele Grüße
Katrin

Beitrag von luna3k 15.02.06 - 15:04 Uhr

Danke, Du hast mir sehr geholfen.

LG Martina

Beitrag von anjas_a1978 15.02.06 - 09:24 Uhr

Hallo Alex!

Erstmal: Es kommen keine faulen Eier von mir ;-)

Ich hab nix dagegen sich als Mutter (oder Vater) ne Auszeit zu nehmen (Abends weggehn etc)
Weggehen mit ner Freundin mach ich auch gelegentlich...

Hab auch nix dagegen wenn eine Mutter sich ein paar Tage Auszeit nimmt und wegfährt - NUR ich könnt es nicht!

Ich bin einerseits froh wenn ich mal 2 Stunden meine Ruhe hab (entweder weil ich weggeh oder mein Mann mit Emily "on Tour" ist) aber wenn sie dann wieder kommt bzw. ich wieder nach Hause komme hat sie mir nach zwei Stunden schon gefehlt#heul

Jedem das seine,gelle!

LG
Anja:-D

Beitrag von keks2411 15.02.06 - 09:29 Uhr

also an die kátrin du böööööse mama eine ganze woche? lach lach


an anja ich verstehe dich vollkommen und ich weiss auch ganz genau das ich kevin schon nach einer std vermissen werden. aber es tut uns beiden gut grade weil er so anstrengend ist. wenn beide mal ne auszeit haben geht es dan entspannt weiter und nur das ist wichtig oder?


unsere kinder sind uns das wichtigste und wir geben ihnen alles. sie werden es uns verzeihen :-)

Beitrag von kiki290976 15.02.06 - 09:37 Uhr

Hi Alex,

oh, dann bin ich eine GANZ schlechte Mutter ;-) Ich nehme mir sogar sehr viele Auszeiten. Ich gehe ca 2 Mal abends bzw. am WE auch tagsüber kellnern, was für mich einen enormen Erholungswert hat, da ich dann einfach mal nicht Mama sein muß. Die Kinder sind dann beim Papa. Dann treff ich mich relativ häufig mit meinen Freundinne, gehe mit ihnen essen, tanzen, was gerade so anfällt. Natürlich geh ich aber auch mal ganz gerne mit meinem Mann weg: Ins Restaurant, einen Sauna-Tag machen, Mountainbiken. Dann sind die Kinder bei der Oma. 1-2 Mal im Jahr fahr ich auch mal mit einer Freundin für ein paar Tage weg (so, jetzt holt schonmal die faulen Eier, ich leg noch eins drauf) UND ich werde doch tatsächlich so wie es ausschaut nächsten Monat für 4 Tage mit meinem Mann Ski fahren gehen. Ganz alleine OHNE Kinder, die dann auch bei Oma sind #schock....

Ich finde es wichtig, ich bin ansonsten immer ganz und gar für meine Kinder da und ich unternehme sehr viel wie Spielgruppen, Kinderturnen, im Sommer schwimmen im Winter Indoor-Spielplätze besuchen, mit Leuten mit anderen Kindern regelmäßig treffen. Und da außerdem bei uns krankheitsmäßig seit Anfang November der Wurm drin ist und ich mir im Moment mehr wie eine 24-Std-Krankenschwester vorkomme denke ich mal ganz egoistisch: Ja, ich habe mir auch mal 4 Tage mit meinem Mann alleine verdient. Meine Kinder sind gerne bei Oma und Opa, sie weinen auch nicht, wenn ich sie dort lasse, also hab ich kein schlechtes Gewissen.

Viele Grüße

Kerstin (die jetzt wegen fauler Eier und was es sonst noch so gibt in Deckung geht, aber auch beworfen zu ihrer Meinung steht) mit Mika (27,5 Mo) und Colin (10 Mo)

Beitrag von zaubertroll1972 15.02.06 - 09:44 Uhr

Wiso muß man immer gleich die Frage stellen ob man eine schlechte Mutter ist? #kratz

LG Z.

Beitrag von zenaluca 15.02.06 - 09:53 Uhr

Wer behauptet denn ernsthaft, dass man eine schlechte Mutter sei, wenn man sich mal eine Auszeit gönnt?

Ich hatte nach über 16 Monate neulich meiner erste richtige Auszeit und war einen Tag und eine Nacht ohne Eliano unterwegs - sonst muß ich leider den Job immer alleine rund um die Uhr machen - und das ist sau-anstrengend

Und wenn man das macht - ohne Großeltern, Babysitter oder einen Mann, der mal das Wochenende übernehmen kann - bewegt man sich meiner Erfahrung nach immer am Rande des Nervenzusammenbruchs.

LG Larissa + Eliano (15.09.04)

Beitrag von ninjanin 15.02.06 - 11:16 Uhr

hallo

ich gebe zenaluca recht, dass man sich als vollzeitmami ständig am rande des nervenzusammenbruchs befindet. und tut das dem kind gut? sind ein paar stunden oder tage bei anderen betreuungspersonen und danach wieder eine glückliche und erholte mutter nicht viel wertvoller fürs kind?

aber ich kenne auch die andere, die irrationale seite: die sehnsucht nach dem kind, das nicht-loslassen-können, die sorge und das wissen, dass das kind am liebsten bei der mama wäre, das schlechte gewissen als begleiter auf allen wegen, die man ohne kind geht.

wenn das schlechte gewissen nicht wäre, könnte man die freizeit viel mehr genießen. wie wird man es also los?

ninjanin

Beitrag von sunny156 15.02.06 - 12:47 Uhr

Hallo,

ach quatsch.. deswegen ist mein keine schlechte Mutter!!

Auszeiten sind für die Seele und den Körper sehr wichtig! Man ist ja nicht nur Mutter, sondern auch noch Ehefrau und generell Frau! ;)

So ab und an nehmen wir uns auch ne AUszeit und Taisha bleibt über nacht bei der Patentante oder der Oma! Im März fliegen wir nach NYC zu der Familie meines Mannes! Die Oma ist schon ganz verrückt und wird Taisha bestimmt des öfteren mal nehmen wollen weil sie sie a.) nicht so oft sieht und b.) wir dann auch mal alleine shoppen oder essen gehen können!

Letzte Woche Freitag hab ich mir mal die Freiheit genommen und war 3-4 Stunden beim Frisör, ohne Kind!!! Und was soll ich sagen, es tat mal wieder sooooooooo gut! :)

Ich liebe mein Kind über alles und würde alles für sie tun, aber wenigstens ab und zu möchte ich mal zeit für mich und für meinen Mann haben!

LG,
Diana

Beitrag von deoris 15.02.06 - 13:02 Uhr

Hallo

ich habe die Diskussion unten nicht verfolgt,daher kann ich nur zu deinem beitrag was sagen.

Ich halte die Mütter ,die sich eine Auszeit nehmen sogar für die besseren Mütter.Sie sorgen für den Ausgleich,nicht nur Mütter (Väter) brauchen Auszeit,auch den Kindern tut es immer gut.Heißt natürlich für mich nicht ,dass wenn eine Mutter ständig das Kind angibt,sozusagen abschiebt.Kenne auch eine Familie,die geben nach dem KiGa die Kinder noch zur Tagesmutter und der Vater ist arbeitslos und sitzt nur zu hause,das kann ich nicht vestehen.

Ich habe nicht immer die Möglichkeit mein Kind wo anders zu Betreung abzugeben aber trotz dem sorge ich für eine Auszeit,auch wenn es nicht viel Zeit ist,ist es trotzdem sehr wichtig.1 mal in 2 Wochen vormittags gehe ich zum Sport,würde gerne es jede Woche machen aber mein mann hat ,1 Woche spät und dann 1 Woche früh ,so das es dann nur 1 mal in 2 Wochen klappt.Jeden Freitag nachmittags ist Levin bei seinen Großeltern und Samstag,habe ich immer einen Vormittag für mich,für Shoppen oder mit Freundin treffen.Zwischendurch gehe ich mit meinem Mann aus,dann ist unser kleiner wieder bei Großeltern aber das ist nicht jede Woche so.

Auszeit ist wichtig und ich bin bestimmt keine schlechte Mutter,wenn ich mir manchmal mehr davon wünsche ;-)
LG

Beitrag von hellmi 15.02.06 - 13:07 Uhr

hallo alex

sehe ich genauso wie du. mein kleiner ist echt ein sonnenschein aber trotzdem tut es mir gut mich auch mal mit anderen frauen zu treffen und mal über ganz andere dinge zu sprechen als über windeln, was er isst usw. mein zweiter ausgleich ist das ich freitags und samstag arbeiten gehen. mann das tut so gut echt. da ist er dann bei den schwiegis oder meinem mann und der kleine hat so viel spaß. ich bin dadurch viel ausgeglichener und da hat ja auch mein sohn eine menge von.

schönen tag noch

lg. kerstin und lukas elias *24.03.04

Beitrag von odin 15.02.06 - 22:00 Uhr

Ich will auch mitreden!!!!!!!!!!!!!!

Ich bin auch eine "schlechte Mutter" denn ich fahre mit meinem Mann 3 Tage nach München und die Maus bleibt bei der Oma (sie erzählt das sie auch Urlaub macht#freu)

Und wisst ihr was ICH FREU MICH RIESIG darauf!!!!!!!!!!!!!!#huepf#freu#huepf#freu#huepf#freu#huepf#freu

Viele liebe Grüße an die anderen "Schlechten Mütter"

Beitrag von snow_white 16.02.06 - 10:32 Uhr

Hallo,

erst einmal "danke", daß Du die Aussage meines Beitrags verdrehst und gegenfragst.

Du schreibst "wenn ich normal arbeiten gehen würde", was für mich soviel heißt, daß Du halbtags arbeitest oder stundenweise oder wie auch immer?

Wie bitte kannst Du 24 Stunden für Dein Kind da sein, wenn Du nicht 24 Stunden um es herum bist? Du fährst weg oder gehst arbeiten, aber bist 24 Stunden für ihn da? Also das mußt Du mir vormachen.

Natürlich ist es etwas anderes, wenn der Vater auf das Kind aufpaßt, das habe ich nie verurteilt.

Und ganz ehrlich... ich kenne Eure Situation nicht, von daher drücke ich mich vorsichtig aus... aber wenn ein Kind mit 2 Jahren mit "leichtem ADS" eingestuft wird, dann kommt das wohl kaum von den Genen, oder?

Genau da muß eine Mutter besonders für ihren Knopf da sein und nicht jammern, daß sie ne Auszeit braucht.

"Ausgelichene Elktern haben zufriedene Kinder"? Also sorry, aber so ausgeglichen kannst Du dann ja wohl nicht sein.

Im dem Sinne.

sw
Sicher ist es dann besonders anstrengend, aber das ist halt so, weil man sich für das Kind entschieden hat.

Beitrag von keks2411 16.02.06 - 20:16 Uhr

wie? also das verstehe ich nicht wen mein kind als "vielleicht" ads eingestuft wird liegt das nicht an den genen? an was den dann? vielleicht an mir oder wie?ich kann dir mal das u heft zeigen wo es bei jeder u untersuchung drin steht schon seit der 8ten woche und das liegt an mir?
und wenn ich tagtäglich 15 std hier volle power hab ist es ein fehler das der papa aufpasst und ich mal ein paar tage ausspanne und neue kräfte sammel damit ich dann wieder kraft für den kleinen habe um seinen bewegungsdrang gerecht zu werden?

also das verstehe ich nicht erkläre es mir? aber ich glaube das musst du gar nicht hier stehen genug beiträge die das gegenteil beweisen :-)

Beitrag von snow_white 17.02.06 - 07:23 Uhr

ADS liegt in den Genen. lol, also das ist jetzt nicht wirklich Dein Ernst, oder?

Es gibt viele Gründe, u.a. Medikamente während der SS, ne stressige SS, Rauchen in der SS, eine unausgeglichene Umgebung, manchmal haben es extreme Frühchen.

Aber es ist natürlich praktischer, sich hinzustellen und "nicht meine Schuld" zu quaken, anstatt sich seine Gedanken zu machen.

Nur mal nebenbei: Bist Du zu Hause, um Dein Kind optimal zu fördern und unterstützen zu können?
Oder arbeitest Du?

Nur interessehalber.



Beitrag von keks2411 17.02.06 - 13:32 Uhr

ich bin den ganzen tag zuhause und arbeite abends wenn der kleine im bett ist.aber wir weichen hier vom thema ab es geht hier um was anderes und nicht ads.
wenn du weiter diskutieren willst dann schreib mir ne mail

bye

Beitrag von deoris 17.02.06 - 21:05 Uhr

Hallo ,ich habe vorsichtshalber für dich was rausgesucht

http://www.onmeda.de/krankheiten/aufmerksamkeitsstoerung.html

Dort steht das ADHS genetisch bedingt sein kann.

Es sind nicht die Kinder ,die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen ,wie du denkst,sondern ,sie haben eine gestörte Signalübermittlung im Gehirn.

Die Gründe ,die du genannt hast können natürlich das begünstigen ,allerdings ist es kein Hauptgrund.

Beitrag von keks2411 18.02.06 - 17:51 Uhr

oh dankeschön das du das rausgesucht hast aber man sieht an ihrem beitrag unten schon das sie sich liebvoll aufopfert für kinder :-)
deswegen ist wahrscheinlich jeder andere der das nicht macht komisch und ich bin halt selbst schuld das mein kleiner so ist :-)


aber vielen lieben dank das du es rausgesucht hast

liebe grüße

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