Integrationskita oder lieber montessori? bitte helft mir

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von aileen24 15.02.06 - 11:11 Uhr

Hallo#freu

Ich muß meinen kleinen jetzt für eine dieser beiden Kitas anmelden und stehe zwischen der Entscheidung vielleicht habt ihr ja schon Erfahrungen dieser Kitas gemacht ich habe Angst meinen Sohn in eine Integrationskita zu geben (er ist nicht behindert), weil ich denke dort wird er nicht geförtert und Montessori habe ich nicht die Ahnung was das so richtig ist werden die Kindert dort gut geförtert usw. #kratz

Ich würde mich über viele Antworten und Meinungen von euch freuen Danke Aileen und #babyJustuin

Beitrag von 3blade3 15.02.06 - 11:31 Uhr

Hallo. Wieso denkst du bitte, daß dein Kind in einer integrativen Kita nicht gefördert wird? Ist ja lächerlich#augen Ist deine Einstellung zu "Behinderten" so verbohrt? Dann solltest du dein Kind lieber in der anderen Kita anmelden. Also unser Sohn geht in einen Kiga wo er in einer Gruppe mit "integrativen" Kindern ist. Dort sind 3 sog. "Behinderte", die eine ist sprachlich zurück, der andere war ein Frühchen und die dritte Kleine hat Probs mit der Feinmotorik, soviel dazu!:-p Wenn du dein Kind in eine M-Kita gibst, solltest du schon einiges wissen darüber und mit der "Methodik" die da angewendet wird einverstanden sein. ABer wie es schein, hast du allgemein keine Ahnung, also informier dich doch bitte erstmal genau (google oder frag bei den Kitas nach) über jede Kita und dann überlege, welche zu deinem Kind passen würde, damit es auch gut "gefördert":-[ wird. Alles Gute!

Beitrag von cathy1977 15.02.06 - 12:25 Uhr

Hallo,
wieso wird er in einer Integrationskita nicht gefördert???
Meine Kinder sind auch in einer solchen Einrichtung (auch nicht behindert) und ich bin sehr zufrieden.
Es ist ein ganz normaler Kindergarten, den auch behinderte Kinder besuchen. Na gut, es gibt ein paar Besonderheiten: mehrere Turnräume, die alle Kinder nutzen, Logopädieraum (viell. muß ja auch ein nicht-behindertes Kind die richtige Aussprache von s-sch-st lernen) u.a.
Es gibt bei uns 2 Erzieherinnen, die eine hat eine Zusatzausbildung und kümmert sich vermehrt um die Behinderten und natürlich auch um die anderen Kinder.
Seit mein Sohn dort ist, hat er sehr viel gelernt. Ich kanns nur empfehlen.
Guck dir die Kitas vorher an, sprich mit der Leitung und Erziehern, mach dich schlau. Ich denke, Montessori liegt auch nicht jedem.

LG Cathy

Beitrag von flocke123 15.02.06 - 13:50 Uhr

Hallo,

Du scheinst ja merkwürdige bzw. gar keine Vorstellungen von einem Integrationskindergarten zu haben#augen... Vielleicht solltest Du Dich vor Ort erst mal informieren, damit Du überhaupt in groben Zügen weißt, worum es in Integrations- und Montessori-Kindergärten überhaupt geht!

Wieso meinst Du, daß Dein Kind dort nicht "gefördert" wird? Meine Tochter geht in einen ev. Kiga mit Integrationsplätzen. Das ist ein ganz normaler Kindergarten mit ganz normalen Kindern, mit dem Unterschied, daß in ihrer Gruppe 3 "behinderte" Kinder sind. Eins davon ist autistisch, zwei sind entwicklungsverzögert. Dafür hat die Gruppe aber auch nur 16 Kinder mit 3 Erzieherinnen.

Wo liegt da das Problem? Meine Tochter geht seit 4 Monaten hin und ist bis jetzt weder autistisch noch entwicklungsverzögert geworden.

Im Gegenteil, aus der Grundschule kommen häufiger Rückmeldungen, daß die Kinder aus diesem Kiga eine wesentlich höhere soziale Kompetenz haben als die anderen Kinder aus dem Regelkindergarten. Sie lernen, Rücksicht zu nehmen und wissen, daß manche Kinder eben "anders" sind und vielleicht auch manchmal ihre Hilfe benötigen.

Wenn Du solche Vorbehalte gegenüber Behinderten hast, solltest Du es aber vielleicht wirklich lieber mit einem Regelkindergarten versuchen.

VG
Susi

Beitrag von holy_cow 15.02.06 - 16:52 Uhr

Ich kann dir nur meine Erfahrung mit dem Montessorie Kindergarten eraehlen und die ist sehr sehr gut.
Die Erzieherinnen sind sehr gut ausgebildet und nehmen regelaemssig an Fortbildungen teil. Das ist zumindest bei unserem so.
Die Kinder lernen sehr viel, werden gefoerdert in jeder Hinsicht. Sie koennen ihre eignen Talente entdecken, lernen auch konzentriert und ruhig zu arbeiten. In vielen werden die Kinder auch gleich zweisprachig betreut.
Ich finde diese Einrichtungen auch gut, weil sie fuer die Eltern den Kindergarten transparenter machen. Wir bekommen zu jedem Halbjahr einen sogenannten Lehrplan, was die Kinder lernen werden und womit sie sich die naechsten Monate beschaeftigen.

Im Internet findest du dazu auch sehr viel Information.
Hier nur mal ein link

http://www.montessori-vereinigung.de/html/body_profil.html

Muhulicher Gruss

#blume