Auf dem Spielplatz .... Grrrr

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von babylove22 15.02.06 - 13:08 Uhr

hallo ihr lieben.

ich muss mir hier mal dampf machen und euch das vom Spielplatz berichten und mal nachhören ob das überall so ist wie bei uns:-[

Wenn wir auf dem Spielplatz sind befinden sich da natürlcih auch andere Kinder mit ihrem Spielzeug und da mein kleiner ( 13 Mo) ABSOLUT nicht mit seinem Eimerchen spielen will geht er natürlich überall da hin wo er was neues sieht.

Die Kinder sind meistens alle etwas älter und falls er bloß ein Spielzeug von den anderen nimmt dann wird immer rumgeschrien, weggenommen, geschlagen : Das ist MEIN spielzeug und ich will alleine spielen.

Und da kam doch tatsächlich eine Mutter zu meinem Kleinen und sagte : Du musst vorher fragen wenn du dir was nimmst!

Das er noch nicht sprechen kann war ihr schnuppe - hauptsache fragen#schwitz

Muss den direkt gedacht werden, das wenn er damit spielt dass wir dass dann anschließend mit nache Hause nehmen :-[

Also wir lassen andere Kinder mit unserem Spielzeug ganz normal und einfach spielen ohne direkt zu denken die können es klauen und wenn schon ist es nur eine schaufel.

Läuft das bei euch ähnlich ab ? Oder können eure Nachbarskinder auch mal teilen und mit anderen zusammen spielen ?

LG

Kerstin

Beitrag von susi1103 15.02.06 - 13:42 Uhr

Hy

also bei mir war letztens auch meine Nachbarin mit ihrem Sohn der ist drei und Celine fast eins. Er hat sich wunderbar mit unserem Spielzeug beschäftigt aber sobald meine Kleine in die Nähe kam (sie wollte ja mitspielen) hat er sie immer weggedrückt und laut gesagt sie dürfe nicht mitspielen. Also teilen wollte er überhaupt nicht. Auch erklärungen haben nichts gebracht, der war da total stur.

Das Problem ist aber auch, das seine Mama immer nur zuhause sitzt und nie mit ihm auf den Spielplatz geht. Selbst aus den Kindergarten hat sie ihn wieder rausgenommen, weil er nicht mehr hin wollte.

Beitrag von kloos 15.02.06 - 13:54 Uhr

Hallo Kerstin,

die "größeren" Kinder, denken bestimmt auch nicht, das deine Tochter das Spielzeug klauen will. Es ist nun mal ihr Spielzeug und die Kinder müssen erst lernen zu teilen. Und man teilt ja auch nicht mit jedem fremden Kind, das da ankommt sein Spielzeug, würdest du auch nicht machen, oder?
Da dein Sohn noch nicht sprechen kann, kannst du ja für ihn einspringen und das Kind höfflich fragen, ob dein Kleiner mal kurz mit seinem Spielzeug spielen kann und das er dies wieder zurückbekommt. Ich finde es wäre die beste Lösung, bevor man sinnlos in die Luft geht.

LG

Tanja

Beitrag von kloos 15.02.06 - 14:04 Uhr

...entschuldige, du hast ja einen Sohn.....ich habe am Anfang von einem Mädel gesprochen #hicks...wo habe ich bloß meine Augen...ne, ne, ne #augen

Beitrag von isasm 15.02.06 - 13:57 Uhr

das ist aber ein brisantes thema. Ich will euch mal von meinen Erfahrungen berichten. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die meisten Mütter das Thema genauso angehen wie ihr. Warum nicht herborgen, weil die eigenen ja auch prinzipiell das Spielzeug der anderen wollen. Aber bei uns ist auch schon einiges verschwunden !!!!!!!!
Das Problem mit den Kindern ist eher ein anderes. Ab etwa 2 Jahren (beobachteter Wert) fangen die Kinder an zu „besitzen“, „das ist meins“ hör ich 100 mal am Tag (Lucas 2 1/2), wobei das von seiner Warte aus sehr großzügig ist, weil ihm einfach alles gehört, auch das was eigentlich seiner Schwester – 1 Jahr – gehört. Und die beiden streiten den ganzen lieben langen Tag um jedes kleine Trum, das sie irgendwo finden. Kaum hat einer was in der Hand wills der andere haben, dieser wills jedoch nicht hergeben, und das kann die Kleine schon genausogut wie der Große.
Der Hinweis der Mutter am Spielplatz war natürlich super #kratz

Beitrag von lady_chainsaw 15.02.06 - 14:04 Uhr

Hallo Kerstin,

ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschliessen:

Warte ab bis Dein Kleiner 2 Jahre alt ist und dann lies Dir nochmal Deine Frage hier durch ;-)

Luna ist im Moment auch in der Alles-ist-Meins-Phase ´#augen

Meine Mama, mein Papa, meine Oma, mein Auto, mein, mein, mein, mein....#bla #bla #bla

Es ist echt schwierig in diesem Alter. Sie haben (endlich?) gelernt, dass es so etwas wie "Besitz" gibt und können auch verschiedenste Dinge den jeweiligen Personen zuordnen.

ABER: Wenn es doch MEINES ist, warum sollte ich es dann jemand anderem geben???#schock Denn dann "gehört" es ja dem anderen!!

Es ist schwer, den goldenen Mittelweg zu finden. Wir gehen dann immer hin zu ihr und fangen an zu erklären, dass sie es ja nur mal ausborgt und dann auch ganz bestimmt wieder bekommt #schwitz Ist manchmal nicht einfach, aber meistens klappt´s ganz gut.

Auf dem Spielplatz weiß Luna auch manchmal nicht, was sie denn nun zuerst "verteidigen" soll: Rutsche, Wippe oder Schaukel?#kratz

Manchmal hat sie auch eine gaaaanz großzügige Phase und verteilt mit Hingabe ihre Gummibärchen an jeden, der ihr über den Weg läuft #mampf

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von kessy16 15.02.06 - 14:17 Uhr

Hi Kerstin,

das was Du da "erlebt" hast, nennt sich Entwicklugn der Kinder. Jedes Kind fängt mit 2 ungefähr an, sein Eigentum bis aufs Blut zu verteidigen und das ist völlig normal so.
Teilen lernen die Kinder in den Kindergartenjahren, und manche werden ihr Leben lang damit Probleme haben.
Und ehrlich gesagt finde ich nicht, daß ein Kind einfach so sein Spielzeug abgeben "soll" nur weil es ein anderes Kind haben möchte. Gibst Du auch alles her weil es jemand anderes will, sicher nicht.
Sie lernen doch erstmal was ihres ist und was wem anderem gehört.
Ich finde es wichtiger meinen Kindern klar zu machen, das gehört nicht Dir, das kannst Du nicht einfach nehmen.
Warte noch ein Jahr, dann wird Dein Kidn so sein udn andere Mütter ärgern sich ;-)

LG

Kerstin

Beitrag von stehvieh 15.02.06 - 14:50 Uhr

Hallo!

Mit 13 Monaten hat Caroline auch noch nicht "meine!" geschrien und ihr Spielzeug mit Händen und Füßen verteidigt, wenn ein anderes Kind es haben wollte, übrigens auch kein 13 Monate altes Kind in unserer Krabbelgruppe oder das ich kenne. Sowas fängt ein paar Monate später an. Und soweit ich weiß, bei jedem Kind. Dein Sohn kommt auch noch in das Alter, verlass dich drauf! #;-)

LG
Steffi + Caroline Johanna (22 Monate) + #baby inside (18. SSW)

Beitrag von deinemudder 15.02.06 - 15:17 Uhr

Hallo,

ich kann mich nur anschließen. Mit dem frusterlebnis muss dein kind leider klarkommen. Das was die anderen kinder da machen, ist genau das, was deren entwicklungsstand entspricht. Man kann von ihnen leider nicht fordern, dass sie teilen.

Wenn eine andere mutter zu deinem kind sagt, dass es vorher "fragen" soll, dann ist anzunehmen, dass ihr klar ist, dass dein kind das nicht versteht - ich nehme aber an, dass sie wiederum mit dieser verhaltensweise IHREM kind beibringen wollte, dass es nicht schlagen und schreien soll sondern eben "argumentieren", soweit das möglich ist.

Das ist eben so unter kleinkindern und es ist müßig, das persönlich zu nehmen.
Es ist das beste, sich damit abzufinden und eben die erziehung darauf etwas einzustellen und das verhalten des eigenen kindes in konfliktsituationen angemessen zu steuern...

Grüße
Alex

Grüße
Alex

Beitrag von grissemann74 15.02.06 - 17:10 Uhr

Hi Kerstin!

Hast ja jetzt schon einige Meinungen gehört. Ich finde das was kloos geschrieben hat löst dieses momentane Problem am einfachsten.
Wenn dein Kind von einem anderen Kind ein Spielzeug ausborgen möchte, dann fragst du eben für dein Kind solange es noch nicht selber sprechen kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß fast kein Kind "nein" gesagt hat. Aber wenn, dann muß man das auch akzeptieren.

LG Sabine

Beitrag von curly_26 15.02.06 - 23:02 Uhr

Hey Kerstin!

Ich verstehe, dass du dich ärgerst. Mir geht es nämlich oft genauso. Ich habe mir schon oft über dieses Thema den Kopf zerbrochen und mich wie folgt entschieden zu handeln:

Meine Tochter Selina ist (heute 13 Monate), ein sehr lebhaftes, offenes Kind und an allem interessiert was sich bewegt, und das muss dann sofort erobert werden...

In der Spielgruppe, in die wir gehen, sind die Kinder ziemlich im gleichen Alter. Dort lernen wir teilen oder dass man nix wegnehmen darf, zusammen spielen oder auch auseinandersetzen... Wir Mütter dort haben gottseidank ziemlich dieselben Ansichten was das betrifft.

Auch mit Selinas "Freunden" klappt alles ganz gut, eine ihrer Freundinnen ist schon 2 und auch in der "Meins"-Phase. Es gibt einfach Sachen, die kann Selina jetzt grad nicht haben, sie muss eben lernen, auch damit fertig zu werden. Wir versuchen, den Kleinen dann Tipps zu geben wie z. B. vielleicht möchte Lena tauschen? Oder such dir doch was anderes zu spielen...

Bei Fremden würde ich (glaube ich - den Fall hatten wir noch nicht) für Selina fragen, ob sie mal die Schaufel haben kann...

Es gibt aber auch Mamas, die eine ganz andere Ansicht darüber haben. Der Sohn (4) einer Bekannten z. B. nimmt unser Spielzeug ohne zu fragen und macht es teilweise sogar kaputt, aber Selina darf grundsätzlich nix anfassen oder er sucht ihr 1 Teil aus, und hält ihr die anderen Sachen vor die Nase und ruft immer nach ihr, um dann zu schreien "ich hab gesagt du kriegst das nicht"... Ich habe beschlossen, mich nicht mehr zu ärgern, denn diese Mama findet es so in Ordnung und ich respektiere das. Was Selina wohl daraus lernt???

Carmen

Beitrag von sanny23 15.02.06 - 23:45 Uhr

Also bei uns auf dem Spielplatz ist es so,daß mit dem mitgebrachten Spielzeug alle spielen dürfen.Sogar die Fahrzeuge die die Kinder mitbringen können von jedem Kind gefahren werden.
Natürlich gibt es auch mal Fälle,wo der eine die Schaufel des anderen einpackt (aus Versehen),aber beim nächsten mal wird die dann halt wieder mitgebracht.

Letztes Jahr ist mir allerdings was passiert,wo ich ne Wut hatte....
Mein kleiner war damals grad mal 1 1/2 ungefähr.Er stieg auf ein Dreirad,welches da so stand (er konnte natürlich noch nicht fahren).Auf einmal brüllte ein Vater vom Klettergerüst aus meinen Sohn an,er solle von dem Dreirad runtergehen.Er solle gefälligst erst fragen,ob er sich da mal draufsetzen kann.
Ich war erstmal so baff,konnte gar nicht glauben,ob er meinen Sohn meinte.
Hab ihm dann erstmal die Meinung gegeigt ,und die anderen Mütter standen da auch hinter mir.
Der war nie wieder da.
Natürlich gibt es auch bei uns Mütter die unbedingt erst wollen daß die Kinder fragen.Aber die kennen unsere Kinder mittlerweile.*gg

LG Sanny#katze