Stillen oder nicht

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von ares 15.02.06 - 14:32 Uhr

Ich weiß ich bin noch früh dran ( 16. SSW ) aber hätte da trotzdemmal ne Stillfrage. Und zwar habe ich ziemlich große Brüste (auch ohne SS ;) ) nämlich 75D und wollte fragen ob das stillen der Oberweite nicht die Elastizität nimmt. Was sind die Vor- und Nachteile des Stillens bzw. NIchtstillens?

Beitrag von schneutzerfrau 15.02.06 - 14:51 Uhr

Hallo

ich denke das muss jede Frau selbst entscheiden!

Die Brust war für mich kein Kriterium , ich habe mich allerdings vor der Geburt aus persöhnlichen Gründen schon dagegen entschieden und für mich war die Entscheidung auch OK so. Gleichfalls für meinen Mann.

Die Umwelt hatte anfangs ein Problem damit (vielleicht auch weil ich nicht jedem den Grund nennen wollte).

Aber wie mein Kinderarzt so schön sagte "Lieber mit liebe die Flasche gegeben als mit wiederwillen die Brust" und unsere Flaschennahrung ist mit Sicherheit genauso intensiv und innig wie bei anderen das Stillen.

Genauso finde ich aber auch jede Stillmutti toll und zieh den Hut vor ihr.

Entscheide aus deinem Herzen und mit voller Überzeugung deine Beweggründe sind dabei egal!!!!

Ich wünsche dir alles gute

Gruß Sabrina (die beim nächsten Kind genauso handeln würde)

Beitrag von mannu 15.02.06 - 15:01 Uhr

Hallo Sabrina,

ich habe mich aus diversen Gründen auch gegen das Stillen entschieden und habe schon viele schräge Blicke einfangen müssen.

Dabei hat bereits meine Mama vor 26 Jahren nicht gestillt weil sie nicht wollte und mein Mann wurde auch nicht gestillt weil seine Ma nicht konnte.

Und wir beide haben uns prächtig entwickelt. ;-)

Warum ist es so verpönt, wenn man sagt, man möchte es einfach nicht?

LG Mannu (18.SSW)

Beitrag von wildfang 15.02.06 - 15:58 Uhr

Hallöchen,

>>> Aber wie mein Kinderarzt so schön sagte "Lieber mit liebe die Flasche gegeben als mit wiederwillen die Brust" <<<

Solche Sprüche hab ich auch schon von Kinderärzten gehört. Und wenn man sich dann mal im Wartezimmer umschaut, die ganzen Proben von Babynahrungen (was eigendlich gar nicht erlaubt ist, dafür dort so öffentlich Werbung zu machen!!!) sieht und dann auch noch Spielzeug und Einrichtungsgegenstände mit Firmenaufdruck (von Babynahrungsherstellern und Pharmafirmen), dann kann man sich leicht ausrechnen, warum ein Arzt sowas sagt. "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing"

Wirkliche Experten für Babyernährung sind die wenigsten der Ärzte, leider. Und beim Studium wird das Thema nur leicht angeschnitten.

LG Wildfang

Beitrag von schmide 15.02.06 - 16:49 Uhr

Hi,
du hast völlig Recht.
Meine Schwester hat Sohn mit schwersten Neurodermitis und leider kaum MuMi trotz alle Bemühungen. Der Kleine reagierte fast auf jede Nahrung allergisch. Verschiedene KiÄrzte konnten nichts sagen. Meine Schwester hat die Sache in eigene Hände genommen und so viele Literatur durchgewühlt, dass die Ernährungsexpertin auf irgendwelchen Seminar sagte:"Sie können diesen Seminar selbst leiten, Sie wissen viel mehr als ich."
So isses.

gruß schmide

Beitrag von schneutzerfrau 15.02.06 - 17:49 Uhr

Hallo

es ging meinem Arzt nicht um die Nahrung des Kindes! Mein Arzt ist ein absoluter STILLBEFÜHRWORTER und mach NULL Werbung für Nahrung.

Er sagt nur (da er Hintergründe kennt) das es für uns so der BESTE Weg war.

Das ist der Grund warum ich jedem rate in sich zu horchen und das beste für Baby und Mutter zu tuen.

Das MUMI das beste fürs Baby ist, ok, das ist klar. Trotzdem gibt es Gründe und Situationen in der die Flasche genommen werden muss............

Gruß Sabrina

Beitrag von wildfang 15.02.06 - 15:50 Uhr

Hallöchen,

stillen ist die einzige artgerechte Ernährung für kleine Menschen. Zudem ist es auch noch billig und bequem.

Die Größe und Form einer Brust beeinflußt nicht die Stillfähigkeit. Hängebrüste können auch Frauen bekommen, die niemals gestillt haben und niemals schwanger waren.

Um erfolgreich und mit Freuden stillen zu können, ist es ganz wichtig, sich vorab gründlich darüber zu informieren. Ich empfehle 2 Bücher dazu: Eva Herman "Vom Glück des Stillens" http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3455094058/qid%3D1140014939/303-5541858-7058609 und von Hannah Lothrop "Das Stillbuch" http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-form/ref=sr_sp_go_qs/303-5541858-7058609

LG Wildfang - mit einem Flaschenkind und einem Brustkind - die immer wieder stillen würde!

Beitrag von mannu 15.02.06 - 16:37 Uhr

Dann bin ich nicht artgerecht aufgewachsen und mir fehlt auch nichts.

Und bequem stelle ich mir das ehrlich nicht vor

LG Mannu

Beitrag von oliivi 15.02.06 - 16:01 Uhr

Hallo! Nicht das Stillen verändert die Brust sondern die Schwangerschaft#freu Aber es ist Deine Entscheidung. Ich stille weil ich es natürlich finde, es ist artgerechte Nahrung und die beste Wahl:-)
lg, oliivi

Beitrag von lina82_x 15.02.06 - 16:06 Uhr

Hallo,

ich bin auch eher fürs stillen.

Stillen ist am gesündesten, einfach, sauber, billig und die schönste und natürlichste Sache der Welt, besonders Nachts, wenn man sich nicht aus dem Bett quälen muss.

Nachteile: Man-Frau ist am Anfang etwas eingeengt, weil man nur alleine für die Mahlzeiten aufkommen muss und das Baby nicht mal schnell wem anders in die Hände drücken kann.

Wir stilllen jetzt seit 1.5 Jahren und ich finde es immer noch schön und freu mich, das mein Kleiner auch jetzt noch bekommt, was er braucht.

Ich denke aber, das es besser ist die Flasche mit liebe, zu geben, als unglücklich zu stillen.

Ein Versuch ist es aber auf alle Fälle wert.


Liebe Grüße

Beitrag von bomaus79 15.02.06 - 16:24 Uhr

die frage habe ich heute auch im schwangerschaftsforum gestellt.

ich habe meine tochter 9 monate gestillt und ich werde es auch bei meinem zweiten kind machen. es ist wunderschön zu stillen und es ist natürlich und praktisch.

aber du mußt es selbst wissen es bringt auch nichts wenn du eigentlich nicht willst denn das merkt das kind auch.

oder probiere es aus wenn es dir nicht gefällt dann kannst du immernoch abstillen.

tanja (brina 6 jahre und kleiner mann 24. SSW)

Beitrag von bine3002 15.02.06 - 16:40 Uhr

Also mir ist meine Brust ziemlich egal. Die wird eh irgendwann hängen :-)

Ich stille, weil ich es praktisch finde. Ich muss nachts nicht erst durchs Haus tappsen, um eine Flasche zuzubereiten. Das Baby hat gar keine Chance sich in der zeit wach zu brüllen, weil es gleich an die Brust angedockt wird und ich kann schön liegen bleiben. Mein Argument für's Stillen ist als Faulheit ;-)

Ansonsten ist es wohl das Natürlichste der Welt, wir sind ja schließlich Säugetiere.

Damit Papa auch mal füttern kann, werde ich nach ein paar Wochen abpumpen. So kann er dann nach der Arbeit und am Abend Flasche geben, wenn er möchte. So bleibe ich flexibel und kann auch mal weg gehen, z. B. ins Kino, was mir wichtig ist.

Beitrag von 32tanja 15.02.06 - 17:21 Uhr

Hallo,

ich denke es gibt bei beiden Vor- und Nachteile. Ich habe meinen Großen nach de 2. Woche zufüttern müssen und habe bis 4 1/2 Monate gestillt. Bei meinem Kleinen habe ich ab dem 6. Tag abgestillt, wenn man das so überhaupt nennen kann. Er hat gleich die Flasche bekommen. Habe nämlich lediglich 50-60ml in 40min rausbekommen. Mußte wegen Brustentzündung und wunden Brustwarzen die gute "Melkmaschine" benutzen. Jetzt kann ich den Kleinen auch mal meinen Eltern geben. Ziehen nächstes Wochenende um. Stillen ist eine schöne Sache und günstiger gehts nicht. Jeder sollte es für sich entscheiden und keinem sollte irgendetwas vorgehalten werden. Du wirst das richtige für Dich und Dein Baby machen. Wichtig ist doch, das die Kinder gesund sind.

Liebe Grüße

Beitrag von hope23 15.02.06 - 19:15 Uhr

Hallo!

Tatsache ist, dass nicht das Stillen den Busen "unstraff" macht, sondern die Schwangerschaft allgemein.
Die Mädels die nicht gestillt haben, haben also das selbe Problem wie wir.

Ich habe mich im Voraus nicht besonders viel erkundigt über das Stillen. Habe mir gedacht, wenns klappt: gut, wenn nicht, dann eben nicht!

Im KH haben die Krankenschwestern einen großen Druck ausgeübt, denn das Stillen hat höllisch weh getan! Und ich bin unendlich dankbar dafür, sonst hätte ich 10 mal aufgegeben!!!!

Die Brustwarzen haben 1,5 Wochen lang abartig wehgetan, aber es hat sich gelohnt! Ich sage dir das, weil ich mich oft geärgert habe, wieso mir das keiner früher gesagt hat, dass es so weh tut. Dann hätt ich mich drauf einstellen können!


Ich liebe es zu stillen und bin nur beim Gedanken ans Aufhören tottraurig! Es ist so wunderbar dein Kind so nah bei dir zu haben. Eine unbeschreibliche Verbindung!

Alles Liebe!

hope